Nachhaltiger Schmuck | Polarstern
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Nachhaltige Edelmetalle: Ja, ich will grünes Gold!

Hochzeit mit Gold- oder Diamantring: was weißt du über die Herkunft? Edelmetalle und Edelsteine bedeuten leider: Minenarbeiter, Bandenkriege, große Firmen am Rande der Legalität, Quecksilber in Luft, Boden und Wasser. Es geht auch anders.

In Deutschland heiraten pro Jahr knapp 800 000 Menschen. Das sind ebenso viele Eheringe. Anna von Polarstern wird bald auch einen tragen und hat sich gefragt: Geht das auch ohne schlechtes Gewissen? Meist sind diese Ringe nämlich aus Gold und anderen Edelmetallen, deren genaue Herkunft nicht bekannt ist. Das ist blöd, denn nichts ist so ambivalent wie ein Ehering: Einerseits das Versprechen der einen großen Liebe, für immer. Das pure Glück. Auf der anderen Seite sieht man die Dirty-Gold-Facts: Menschen werden krank, Tiere werden krank und pro Tonne Gold etwa 17.000 Tonnen CO2-Emissionen emittiert. Und sobald das Gold geschmolzen ist und die Flamme jede Vergangenheit gelöscht hat, weiß niemand mehr woher es überhaupt kam. Bedeutet das also heiraten ohne Ringe? Wir haben die Lösung:

Das Gold der Welt – nicht alles gut, was glänzt

Gold gibt’s auf der ganzen Welt, sogar im Meer. Mancherorts mehr, mancherorts weniger: Die vier größten Goldförderer sind derzeit China, USA, Russland und Südafrika. So wie es schon immer die Menschen mit seinem Glanz, seiner wertvollen Schwere und Schönheit begeistert hat, brachte es aber auch immer einen Fluch mit sich. Goldgier wurde den Spaniern nachgesagt, als sie die Inka-Zivilisation zerstörten, Goldminen ließen viele hoffnungsvolle Schürfer in Kalifornien oder Alaska Mitte des 19. Jahrhunderts ernüchtert zurück, Geisterstädte blieben, die nach kurzem Schürfen wieder verlassen wurden. Faire Arbeitsbedingungen gibt es im Minengeschäft auch heute nicht. Es gleicht in vielen Aspekten dem Diamanten-Abbau, wie er in Blood Diamond dargestellt wird, oder dem Abbau des „neuen Goldes“ Coltan, das in unseren Handys und Computern steckt. 

Gibt es nicht auch "grünes Gold"? Klar!

Die Konflikte und Umweltbelastungen in den betroffenen Goldminen Regionen sind so komplex, dass man sich ungern Gedanken darüber macht. Gibt es überhaupt einen Ausweg aus dem Gold-Dilemma?  Natürlich, nicht nur einen.

Altgold ist trotzdem Gold und nicht schlechter

Annas Großeltern hinterließen Goldeheringe. Die haben nicht nur einen sentimentalen Wert, sondern repräsentieren auch fast 60 glückliche Ehejahre.  Durch das Anpassen der Eheringe und das Abschleifen der inneren Gravur, können sie wiederverwertet werden. 

Inzwischen gibt es einige Juweliere, die genau das zum Trend machen und auf recyceltes Altgold setzen. Die Herkunft des Goldes ist zwar auch hier nicht immer klar,  trotzdem hat die Wiederverwertung den Vorteil, dass „neues“ Gold mit seinem Rattenschwanz an Problemen nicht wieder von neuem gefördert werden muss. Immerhin.

Einmal Hochzeitsringe aber fair und nachhaltig, bitte

Auch die Neuförderung muss nicht unwürdig sein, es gibt genauso ökologisch und humanitär verträglich produziertes Gold. EcoAndina + ÖkoAndina fordern neue ökologisch und sozial gerechte Konzepte, sowohl für den Goldbergbau als auch für die gesamte Produktionskette von Schmuck. In Argentiniens Puna, dem Hochplateau in den Anden, helfen sie Menschen Gold umweltverträglich, ohne Chemikalien, zu schürfen. Zudem ermöglicht der Verein eine Verbesserung der Lebensbedingungen der ansässigen Bevölkerung, durch Bildung und faire Bezahlung.

Die Fairtrade Foundation aus England hat das Fairtrade and Fairmined Siegel für Gold eingeführt, weltweit das erster seiner Art.  Das Siegel steht für eine transparente Produktionskette mit fairen Arbeitsbedingungen und Löhnen und garantiert, dass weder Kinder noch Zwangsarbeiter involviert waren. Außerdem sorgt das Label dafür, dass die produzierende Region am Ende nicht als Verlierer des dasteht. Auch was die Natur betrifft. Denn Umweltfreundlicher Abbau ist auch ohne Waldrodung oder Chemikalien bei der Schürfung machbar. 

fairer Gold Schmuck

Ja, ich will – fairen Schmuck

Fairen Schmuck kaufen kann man das am Ende auch bei dir in der Nähe, zum Beispiel bei Jan Spille – Schmuck*Atelier oder faire-edelsteine.de. Apropos regional, Gold wird auch in Europa umweltfreundlich gewonnen, sogar in Deutschland!  Und wer gleich die ganze Hochzeit nachhaltig planen will, sollte mal bei Ökologisch feiern vorbeischauen. 

Was braucht man nochmal für die Schmuck Herstellung? 

Richtig, Energie! Schmuck und Strom sind ein unzertrennbares Paar. Es macht keinen Sinn grünes Gold mit Kohlestrom zu schmelzen, oder? Und wenn man fairen Schmuck trägt – könnte man doch auch gleich auf Wirklich Ökostrom, der #Wirklich Nachhaltig ist, umsteigen, oder? Es ist wie überall in der Konsumwelt: Wir, die wir Dinge kaufen, haben die Macht. Wir entscheiden mit unserem Ja-Wort über die Bedingungen in der Welt. Lasst uns die Schmuckwelt und die Energiewelt ein wenig nachhaltiger machen! Denn den Bund fürs Leben schließt man auch nicht nur mit der Person, die man liebt, sondern auch mit der Erde, auf der man lebt. 

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