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Mit dem Elektroauto im Urlaub
Mit dem Elektroauto im Urlaub

Der Urlaub ist dazu da, um aus dem Alltag auszubrechen. Und genau das hat man Elektroautos lange nicht zugetraut. Zu groß war die Sorge, dass man nicht weit kommt, wenn man mal das Weite sucht. Die Reichweitenangst ist überholt: Bei Reisezielen von 300 bis 400 Kilometer kommen viele E-Autos in einem Rutsch ohne Ladestopp durch.

Laut ADAC Ecotest lag die durchschnittliche Reichweite von Elektroautos zuletzt bei rund 400 Kilometern. Und natürlich gibt es Modelle, die noch weiter kommen. Spitzenfahrzeuge schaffen im ADAC‑Test inzwischen bis zu 740 Kilometer mit einer einzigen Ladung.

Von der Nische zum Netz: Öffentliche Ladepunkte in Deutschland wachsen rasant. © Bundesnetzagentur

Rund 1,2 Million Ladepunkte in Europa.

Gleichzeitig hat sich auch beim Ausbau der Ladeinfrastruktur viel getan. Nach aktuellen Daten des European Alternative Fuels Observatory (EAFO) gab es in Europa im Frühjahr 2026 bereits rund 1,1 bis 1,2 Millionen öffentlich zugängliche Ladepunkte – deutlich mehr als noch vor wenigen Jahren.

Allerdings sind nur noch weniger als vier Jahre Zeit, um das Ziel der EU zu erreichen, 3,5 Millionen Ladepunkte bis 2030 zu errichten. Zugleich sind die Lademöglichkeiten auf dem Kontinent sehr ungleich verteilt. Ein Großteil der Ladepunkte konzentriert sich auf wenige Länder und urbane Regionen.

Die Herausforderung beim Urlaub mit dem Elektroauto besteht also darin, beides – Elektroautos, Reichweite und Ladepunkte – irgendwie zusammenzubringen. Und das erfordert Planung.

Welche Aussage zu E-Autos trifft auf dich zu?

Mit den richtigen Apps Ladestationen im Urlaub finden.

Wo man gut hinfahren kann, hängt immer ein bisschen von den Lademöglichkeiten am Reiseziel und dem Weg dorthin ab. Mit Routenplaner-Apps wie etwa Plugsurfing, Chargemap, Goingelectric oder A Better Routeplaner ist diese Frage schnell geklärt.

Du gibst dein Reiseziel und dein E-Auto-Modell ein, und die App berechnet, wo du auf der Strecke laden kannst, auf wie viel Prozent du deine Batterie dabei lädst und wie viele Ladestopps bis zum Ziel nötig sind. Weitere Infos sind zum Beispiel:

  • Ladekosten vor Ort.
  • Bezahlmöglichkeiten an den Stationen.
  • Ladedauer für eine bestimmte Strommenge.
  • Verfügbarkeit von Ladeplätzen und Anschlüssen.

Auch in Google Maps kann man inzwischen nach Ladestationen filtern und es werden einem relevante Fakten angezeigt wie Ladeleistung, Steckplätze, Steckertypen und Auslastung in Echtzeit. Apps wie etwa Plugsurfing lotsen dich genau zu der Ladestation, die für dein E-Auto und die Situation gerade am besten ist.

Wie viele Stopps du auf deiner Strecke einlegen musst, verraten die Apps, aber es kommt auch auf das E-Auto-Modell und deinen Fahrstil an.

Lade-Apps, die du checken solltest.

Plugsurfing: Eine der größten europaweiten Ladekarten-Apps, mit Zugang zu vielen tausend Ladepunkten und einfachen Abrechnungsmöglichkeiten.

Chargemap: Ebenfalls sehr verbreitet in Europa, bietet detaillierte Karten, Nutzerbewertungen und Infos zu Ladestationen.

GoingElectric.de: Deutschlands größte Community-Plattform für E-Mobilität mit einer umfangreichen Ladeinfrastruktur-Datenbank und Forum.

A Better Routeplanner (ABRP): Sehr beliebt für die Planung längerer E-Auto-Fahrten, da man Routen, Ladestopps und Ladezeiten genau kalkulieren kann.

E-Auto laden: So läuft's mit der Bezahlung im Ausland.

Ladekarten und Apps.

Fährst du zum ersten Mal mit dem Elektroauto in den Urlaub, solltest du schon vorher wissen, wie du bezahlen möchtest. Es gibt viele Anbieter und Bezahlsysteme, nicht immer ist alles miteinander kompatibel.

Kompatibilitätsprobleme beim Bezahlen ist der Pain von E-Autofahrer:innen schlechthin. Am meisten verbreitet ist das Bezahlen per RIFD-Ladekarte oder Lade-App. Für eine Tour durch Europa solltest du eine Ladekarte mit großer Abdeckung nutzen oder zusätzliche Karten und mehrere Apps nutzen. Beispiele für große Lade- und Roaming-Netze.

  • Das Netz von Plugsurfing deckt über 1 Million Ladepunkte in Europa ab.
  • Bei Maingau gibt's europaweit rund 650.000 bis 720.000 Ladepunkte.
  • Bei EnBW mobility+ sind es über 700.000 Ladepunkte.
  • Ionity bietet rund 6.000 Schnellladepunkte an etwa 860 Standorten in 24 Ländern.
  • Der Tesla Supercharger hat in Europa über 1.500 Standorte mit mehr als 20.000 Ladepunkten – viele davon auch für andere Marken als Tesla nutzbar.
Tesla Supercharger-Station

Neben Ladekarten und Apps gibt es weitere Bezahlmöglichkeiten. Auch kann an immer mehr Ladepunkten in Europa einfach per EC- oder Kreditkarte gezahlt werden. Dies ist seit 2024 bei öffentlich zugänglichen Ladepunkten sogar Pflicht – bestehende Ladepunkte sollen bis 2027 nachgerüstet werden.

Plug & Charge, QR und Kreditkarte.

Beim Plug & Charge wird die Summe direkt beim Laden über ein Nutzerkonto abgebucht. Die Ladestation und dein E-Auto kommunizieren dabei miteinander. Manchmal gibt es auf den Ladesäulen auch einen QR-Code, der einen zum Bezahlen auf eine Webseite schickt.

Die Bezahlung mit einer Bank- oder Kreditkarte ist auch immer häufiger möglich und wie gesagt besteht inzwischen bei neu aufgestellten Ladesäulen auch die Pflicht, eine Bezahlung mit Debit- oder Kreditkarte zu ermöglichen.

Auch im Ausland gilt: In der Unterkunft zu laden ist günstiger als unterwegs an öffentlichen Ladesäulen. © ADAC, Verivox

Wie abgerechnet wird, ist übrigens sehr unterschiedlich – manchmal per kWh, manchmal per Minute, es gibt Prepaid- und Postpaid-Deals, Tarife mit Grundgebühr und reduziertem Kilowattstundenpreis und Flatrates.

Gut zu wissen: Inzwischen sind immer mehr E-Autos anderer Hersteller mit den Superchargern von Tesla kompatibel, sofern man die Tesla-App benutzt und ein Tesla-Konto hat.

So viel kostet das E-Auto-laden im Ausland.

Die Preise für öffentliches Laden variieren stark. An AC‑Ladepunkten liegen sie oft zwischen rund 40 und 60 Cent pro kWh, Schnellladen an Autobahnen kann 60 bis über 80 Cent kosten – je nach Anbieter und Tarif.

Wer spontan laden will oder keine passende Ladekarte parat hat, zahlt meist mehr. Für längere Reisen lohnt sich daher ein Tarif mit vergünstigten kWh‑Preisen oder Roaming‑Option.

Wo man in Europa am besten unterwegs laden kann – die Top 3.

Ladestationen in den Niederlanden.

Bei der Urlaubsplanung mit dem Elektroauto bieten sich manche europäischen Länder mehr an als andere. Die Niederlande haben inzwischen die mit Abstand größte Ladeinfrastruktur Europas. Anfang 2026 gab es dort laut statista rund 210.000 öffentliche und semi‑öffentliche Ladepunkte.

Ladestationen in Deutschland.

Deutschland steht auch nicht schlecht da, genauer gesagt auf Platz 2. Urlaub im eigenen Land stehen laut Bundesnetzagentur Anfang 2026 mehr als 196.000 öffentliche Ladepunkte zur Verfügung, davon knapp 50.000 Schnellladepunkte.

Ladestationen in Frankreich.

Wen es in den Südwesten zieht, findet in Frankreich ein gutes E-Auto-Reiseziel. Mit rund 140.000 Ladepunkten liegt das Land im Europa-Ranking auf Platz 3. Besonders entlang von Autobahnen, in Städten und Touristenhochburgen ist die Ladeinfrastruktur gut ausgebaut.

Ladestationen in Italien, Griechenland und Spanien.

Italien liegt laut statista bei der Abdeckung mit rund 50.000 Ladepunkten im europäischen Mittelfeld, kann aber gerade im Norden, aber auch in beliebten Regionen wie der Toskana, Umbrien oder am Gardasee mit vielen Lademöglichkeiten punkten.

Nord-Süd-Gefälle.

Es ist richtig, dass das Netz gerade in den südlichen europäischen Spitzen wie Griechenland, Süditalien oder Südspanien noch weniger ausgebaut ist. Allerdings dürften die meisten Urlauber:innen bei weit entfernten Reisezielen sowieso das Flugzeug vorziehen.

Und auch dort, wo das Ladenetz insgesamt schlechter ausgebaut ist, findet man doch wenigstens bei vielen Hotels, Campingplätzen oder großen Supermärkten Lademöglichkeiten. Erkundige dich aber am besten vorher, wie der Strom an der Ladestation abgerechnet wird. Entlang von Hauptverkehrsachsen und in den Ballungszentren ist es grundsätzlich am einfachsten, Ladestationen zu finden. Schnellladesäulen gibt's vor allem an Autobahnen.

Anzahl der Ladestationen nach Ländern.

LandLadepunkteLandLadepunkteLandLadepunkte
Niederlande180.000Österreich27.000Slowakei4.000
Deutschland160.000Schweiz17.500Luxemburg3.000
Frankreich155.000Finnland14.500Bulgarien3.000
UK100.000Türkei15.000Island2.000
Belgien55.000Portugal9.500Slowenien2.500
Italien50.000Polen8.000Litauen2.300
Schweden45.000Tschechien6.500Kroatien2.000
Spanien40.000Ungarn4.500Estland1.500
Norwegen30.000Griechenland4.500Lettland1.200
Dänemark28.000Irland4.000Zypern700
Rumänien4.000Malta300

Quelle: ACEA (European Automobile Manufacturers’ Association), Pocket Guide 2025/26. Hinweis: Die Zahlen basieren auf ACEA‑Auswertungen öffentlich zugänglicher Ladepunkte. Nationale Statistiken können höhere Werte ausweisen, da dort teils auch semi‑öffentliche oder sehr neue Ladepunkte berücksichtigt werden.

Wie lange dauert das Laden unterwegs – und was mach ich währenddessen?

Natürlich nimmt das Laden Zeit in Anspruch. Aber Pausen sind sowieso wichtig. Die Deutsche Gesellschaft für Kardiologie (DGK) rät zu einer 15-minütigen Pause alle zwei Stunden. Das Laden an der Schnellladesäule kann zwar ebenso 20 bis 40 Minuten dauern. aber es ist ja nicht so, dass es auf Autoreisen nichts zu sehen gibt. Vielleicht gibt es Lademöglichkeiten in der Nähe von Sehenswürdigkeiten.

Wer immer dieselbe Urlaubsroute hat, kann endlich die Burg anschauen, an der er:sie jetzt schon seit Jahrzehnten vorbeifährt. Und für manche Italien-Urlauber ist der erste Stopp beim Auto-Grill mit dem ersten vernünftigen Espresso und Panino sowieso Pflichtprogramm.

Und wenn man ganz ehrlich ist: Ob man erst tankt und dann Mittag essen geht oder erst Mittag essen geht und gleichzeitig das Elektroauto an der Schnellladesäule lädt, macht zeitlich auch keinen großen Unterschied.

Unterkunft anhand der Lademöglichkeit wählen.

Die Wahl der Unterkunft ist mit einem E-Auto mit der Frage verbunden, ob sie eine Ladestation hat. Das gilt umso mehr für Länder und Regionen, wo das Netz noch nicht so gut ausgebaut ist.

Inzwischen kann auf einigen Buchungsplattformen bei der Suche nach Hotels und anderen Unterkünften auch nach Lademöglichkeiten gefiltert werden; zum Beispiel bei Booking, Hotel4EV, Chargehotels oder Emobilhotels. Erkundige dich aber am besten vorher, wie der Strom an der Ladestation abgerechnet wird.

Tipp: Du bist eher auf der Suche nach einem Wochenendtrip mit dem E-Auto? Schau mal bei den E-Auto-Kurztrip-Tipps von Planet Hibbel vorbei.

Die Ladegelegenheit nutzen, wenn sie sich bietet.

Fahr niemals bis auf die letzte Ladung Reststrom und nutze Ladegelegenheiten, wenn sie sich bieten. Es kann immer passieren, dass eine Ladestation kaputt ist oder bereits von anderen Fahrzeugen besetzt ist. Mit genügend Restladung kannst du auch Umwege fahren oder schaffst es noch bis zur nächsten Ladegelegenheit.

E-Auto richtig laden

Ladestandorte mit vielen Ladepunkten anfahren.

Such dir per App Ladestandorte mit vielen Ladepunkten. Ist nur eine Lademöglichkeit oder wenige vorhanden, ist die Wahrscheinlichkeit höher, dass sie besetzt sind. Zu den Hauptreisezeiten oder an den Wochenenden ist an Ladestationen entsprechend mehr los.

So erhöhst du die Reichweite im Urlaub.

Mit dem richtigen Fahrstil holst du mehr aus deiner Batterie heraus und kannst es dir vielleicht sogar mal leisten, eine Ladegelegenheit auszulassen, wenn du gerade so schön im Fahr-Flow bist.

Nutze den Eco-Modus.

Mit dem Eco-Modus fährt dein E-Auto mit reduzierter Leistung. Der Motor überträgt weniger Kraft auf die Räder, und auch Features wie die Heizung, Klimaanlage oder Servolenkung operieren im Energiesparmodus. Das alles bringt mehr Reichweite.

Nutze die Rekuperation.

Bei der Rekuperation lädst du deine Batterie beim Bremsen durch Energierückgewinnung etwas auf. Beim Bremsen wird jede Menge Energie freigesetzt, die bei einem Verbrenner verpufft. Bei einem Elektroauto dagegen wird die Bewegungsenergie beim Bremsen mit einem Generator in elektrische Energie umgewandelt und der Batterie zugeführt, und zwar immer, wenn du den Fuß vom Gaspedal nimmst. Dann bremst dein Auto praktisch von alleine. Bergab funktioniert das am besten. Man kann einfach abrollen und dabei die Batterie etwas aufladen. Wie stark der Rekuperationseffekt sein soll, kannst du bei einem Elektroauto einstellen.

Pack das Auto nicht so voll.

Je mehr Gepäck du mit dir rumfährst, desto höher ist der Energieverbrauch. Also Ballast abwerfen? Im Urlaub ist das zugegeben schwierig. Vor allem auf dem Rückweg, wo man doch oft um einige Souvenirs und Weinkisten schwerer ist.

Man kann aber generell darauf achten, nicht unnötig Sachen in der Gegend rumzukutschieren. So Sachen wie das Tennis oder Golf-Set zum Beispiel, das seit zwei Jahren im Kofferraum liegt, obwohl man ewig nicht spielen war (zwei Jahre, um genau zu sein). Mit einem guten Reifendruck und dem Verzicht auf unnötiges Beschleunigen spart man zusätzlich Strom.

Was tun, wenn die Batterie leer ist?

Wenn der Bordcomputer warnt, dass sich die Batterie leert, sollte man die Warnung ernst nehmen und die nächste Lademöglichkeit ansteuern. Dass man mit einem Elektroauto wirklich liegenbleibt, ist eher unwahrscheinlich. Die verbleibende Reichweite samt nächster Lademöglichkeit hat man bei einem Elektroauto immer im Blick.

Und zur Not gibt es auch noch etwas Reservestrom aus dem Notfallmodus. Überschätzen sollte man die Reserve jedoch nicht. Ach ja und zur Not gilt: Auch das Laden an einer Schuko-Steckdose ist theoretisch möglich. Man sollte es aus Sicherheitsgründen nur nicht zu lange machen, weil die normalen Steckdosen nicht für das Laden mit hoher Leistung ausgelegt sind und es so auch gefährlich werden kann.

Infos zu E-Auto-Batterien

Erkundige dich über Mobilitätsgarantien.

Bleibst du doch mal mit dem Elektroauto liegen, kannst du dich nicht einfach mit dem Abschleppseil zur nächsten Ladestation ziehen lassen. Durch das Rollen der Reifen wird ähnlich wie bei der Rekuperation Energie im Motor erzeugt, was bei einem ausgeschalteten Bordsystem der Steuerungselektronik schaden kann. Ein E-Auto sollte immer professionell abgeschleppt, also verladen werden.

Was hilft, wenn der Akku doch leer ist.

Dafür ist es wichtig, die Notfallnummer seines Autoherstellers abgespeichert zu haben. Viele Hersteller bieten eine Mobilitätsgarantie an, mit der du einen Wagen bis zur nächsten (Vertrags-)Werkstatt oder Ladestation mit einem richtigen Abschleppwagen abschleppen lassen kannst. Zur Vorbereitung auf deinen Urlaub solltest du unbedingt checken, welche Optionen in deinem Fall vorhanden sind. Denn Mobilitätsgarantien gelten oftmals nicht, wenn man den Akku einfach leergefahren hat. Wie bei der Routenplanung erkundigst du dich am besten vor deiner Reise, welche Pannenhilfe-Strategien dein Hersteller anbietet oder empfiehlt. Ladebooster, bei denen das Pannenhilfeauto kommt, um einen mit Strom zu versorgen, werden zwar getestet, sind aber noch kaum verbreitet.

So viele Ladestationen bieten Ökostrom.

Für das Klima machen Elektroautos nur dann wirklich Sinn, wenn sie mit echtem Ökostrom geladen werden. Nur so entstehen im Betrieb keine klimaschädlichen Emissionen mehr. Unterwegs ist man allerdings oft auf das Angebot an Ladestrom angewiesen.

Ladestationen: Anteil von Ökostrom wächst.

Die gute Nachricht: Der Anteil von Ökostrom an öffentlichen Ladestationen wächst stetig. In Deutschland lag der vertraglich vereinbarte Ökostromanteil an öffentlichen Ladestationen zuletzt bei rund 85 bis 90 Prozent, wie Auswertungen auf Basis von Fraunhofer‑Instituten und Branchenerhebungen zeigen. EU-weit wird der Anteil von erneuerbarem Strom an Ladestationen auf zwei Drittel geschätzt.

Ökostrom-Anteil an Schnellladestationen.

Bei Schnellladestationen ist der Ökostromanteil etwas niedriger, liegt aber auch in Deutschland bei rund 75 bis 80 % und in der EU bei etwa 60 %. Diese Zahlen basieren auf neuesten Studien, unter anderem von Fraunhofer ISI und europäischen Marktanalysen.

Ökostrom-Qualität variiert.

Wichtig zu wissen: Die Qualität des Ökostroms variiert. Echter Ökostrom stammt zu 100 % aus erneuerbaren Quellen wie Wind, Sonne oder Wasserkraft und unterstützt direkt den Ausbau der Energiewende. Im Gegensatz dazu gibt es Kompensationsstrom, bei dem „grauer“ Strom durch den Kauf von Zertifikaten als Ökostrom verkauft wird – das ist deutlich weniger wirkungsvoll für das Klima.

Wirklich Autostrom von Polarstern.

Für deine eigene Ladestation zuhause kannst du jederzeit echten Ökostrom wählen – und damit wirklich klimafreundlich laden. Bei Polarstern gibt's dafür Wirklich Autostrom. Der wird wirklich nachhaltig erzeugt und kommt mit ein paar richtig tollen Goodies. Neben einem Gutschein für Ladezubehör bekommst du bei Wirklich Autostrom jedes Jahr von uns eine netzbetreiberindividuelle, pauschale Vergütung in Höhe von bis zu 190 € (Modul 1, §14a EnWG). Voraussetzung: dein Zähler ist beim Netzbetreiber als steuerbare Verbrauchseinrichtung gemeldet. Nutzt du für deine Wallbox einen separaten Zähler, erhältst du den finanziellen Vorteil in Form eines reduziertes Netzentgelts im Arbeitspreis (Modul 2, §14a EnWG). Schau, was am besten zu dir passt!

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Portrait von Michael.

Michael. | Team Wirklich

E‑Mail:  michael@polarstern-energie.de

Michael ist ein alter Hase im Marketing-Team und schon seit 2012 dabei. Als Online-Redakteur stammen viele Texte auf unserer Seite und im Polarstern Magazin aus seiner unverwechselbaren Feder.