2019 ist der Earth Overshoot Day bereits am 29. Juli: An diesem Tag haben wir weltweit mehr natürliche Ressourcen verbraucht als die Erde jährlich nachbilden und Emissionen aufnehmen kann. Wir leben also 5 Monate pro Jahr auf Pump – auf Kosten unserer Kinder, Enkel und Urenkel! Lange kann das nicht gut gehen und der Earth Overshoot Day rutscht jedes Jahr weiter nach vorne.

Wir haben erste, einfache Tipps für dich, mit denen du deinen Ressourcenverbrauch senken und das Klima schützen kannst. Die Zukunft liegt in deiner Hand – wirklich!

Inhalt

 

Was ist der Earth Overshoot Day?

Der sogenannte Erdüberlastungstag – oder auch Earth Overshoot Day – wird jährlich von der internationalen Non-Profit-Organisation Global Footprint Network berechnet.

Ziel der Berechnung ist es, unsere Abhängigkeit von natürlichen Ressourcen zu messen, dies zu veranschaulichen und so besser managen zu können. Angesichts des Klimawandels und der wachsenden Ressourcennachfrage wird also der Earth Overshoot Day immer wichtiger.

Die Basis der Berechnung ist die Ecological Footprint Buchhaltung, der ökologische Fußabdruck. Dabei werden alle Bereiche unseres Lebens berücksichtigt, unser Verbrauch an Lebensmitteln, Holz, Fasern etc. genauso wie die CO2-Emissionen und unser Bedarf im Bereich der Infrastruktur. Insgesamt spielt die weltweite Energiegewinnung eine entscheidende Rolle: 60 Prozent des ökologischen Fußabdrucks gehen auf die CO2-Emissionen aus fossilen Energiequellen zurück.

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Wann ist der Earth Overshoot Day 2019?

Vor 20 Jahren lag dieser Tag weltweit noch am 29. September. Inzwischen ist er um zwei Monate nach vorne gerutscht, auf den 29. Juli 2019. Krass!

Noch krasser ist es, wenn du dir anschaust, was wir in Deutschland anrichten: Würden alle Menschen und Länder auf der Welt so viele Ressourcen verbrauchen wie wir, wäre der Earth Overshoot Day bereits am 3. Mai 2019 gewesen. Das heißt: Wir in Deutschland verbrauchen pro Jahr knapp drei Erden. Wie andere Länder abgeschnitten haben, siehst du hier:

 

 

Earth Overshoot Day
So viele Erden verbrauchen verschiedene Länder.

 

Was uns der Earth Overshoot Day lehrt.

Er ist ein anschauliches Beispiel, an dem wir die Auswirkung unserer Lebensweise auf den Planeten sehen und er erinnert uns daran, dass wir viel zu stark auf Kosten zukünftiger Generationen leben.

Das Schlimme ist: Wir tun zu wenig dagegen. Das liegt auch daran, dass keineswegs die Menschen mit dem höchsten Ressourcenverbrauch am meisten unter den Folgen leiden. Vielmehr sind die Auswirkungen gerade im globalen Süden und in Entwicklungsländern besonders zu spüren, obwohl ihr Ressourcenverbrauch um ein Vielfaches geringer ist als unserer – noch.

 

Tu jetzt etwas: Senke deinen Ressourcenverbrauch.

Tagtäglich verbrauchen wir viele Ressourcen, für Essen, für Mode, um von A nach B zu kommen, beim Arbeiten und bei unseren Freizeitaktivitäten. Dazu kommen die Treibhausgase, von denen wir schon jetzt mehr ausgestoßen haben, als die Umwelt verträgt. Die Folge: Klimawandel, schwindende Artenvielfalt, Müll und immer weniger Wälder. Klingt gar nicht gut – ist es auch nicht. Deshalb ist es jetzt Zeit, zu handeln.

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Was du noch tun kannst, um den globalen Erdüberlastungstag zu „verschieben“, haben wir für dich zusammengefasst.

 

 

Tipp 1: Vermeide Plastik.

Eigentlich weißt du, dass Plastik ein Problem ist und du es vermeiden – oder wenigstens reduzieren – solltest. Aber im Supermarkt ist dann eben doch alles in Plastik eingepackt und im Restaurant bekommst du den Latte Macchiato auch jetzt noch häufig mit einem Strohhalm serviert. Da kann man halt nichts machen. Oder doch?

Im Supermarkt kannst du zum Beispiel bei Obst und Gemüse auf Plastikverpackungen verzichten und einen Korb oder Jutebeutel mitnehmen. Wenn du den Beutel ganz einfach in deiner Tasche verstaust, hast du ihn immer griffbereit. Verpackungsfreie Supermärkte sind eine tolle Alternative, um noch mehr Müll zu reduzieren. Plastikflaschen vermeidest du ganz easy, indem du dir eine Trinkflasche aus Glas zulegst. Und auch beim Kaffee holen kannst du deinen eigenen Becher oder einen Mehrwegbecher z. B. von ReCup nutzen.

Vielleicht denkst du, dass dein Verhalten als Einzelperson nicht viel bringt, aber überleg mal, wie viel Einfluss du als Konsument hast. Werden Produkte mit Plastikverpackungen weiter gekauft, werden sie auch weiter produziert. Mit deiner Kaufentscheidung kannst du einiges beeinflussen. Also: Keine Ausreden mehr!

 

 

Tipp 2: Kaufe Lebensmittel regional und saisonal.

Nicht nur beim Thema Plastik ist es wichtig, was in deinem Einkaufswagen landet. Mit dem Kauf lokaler Produkte sparst du CO2 für weite Transportwege und unterstützt gleichzeitig lokale Betriebe. Wenn du die Möglichkeit hast, auf Bauernmärkten oder sogar direkt bei einem Bauernhof einzukaufen: Noch besser.

Dazu gehört auch der Kauf saisonaler Produkte. Dass hier in Deutschland im Januar keine Mango wächst, weiß jedes Kind. Und besonders gut schmeckt so eine unreife Frucht im Winter meistens auch nicht. Frischer Spargel im Frühling und Erdbeeren vom Feld im Sommer sind hingegen unschlagbar. Und dazu sind sie auch noch natürlich und durch die Sonne gereift. Der Ressourcenaufwand, der für Gewächshäuser draufgeht, die dir das ganze Jahr Obst und Gemüse nach Wunsch liefern, ist kein Zuckerschlecken. Und natürlich ist das schon gar nicht.

 

 

Tipp 3: Kaufe Second Hand und recycle.

Neue Produkte zu kaufen ist nicht so nachhaltig wie die Nutzung bestehender Produkte: Das ist eine gute Faustregel. Besonders bei Elektronik und Kleidung kaufen wir immer mehr, obwohl alte Produkte noch lange nicht das Ende ihres Lebens erreicht haben. Meist liegt das bei Klamotten daran, dass das gleiche Sommerkleid fünf Jahre am Stück dann doch irgendwann langweilig wird. Die Lösung: Kleiderbörsen nutzen, Second Hand-Läden aufsuchen und mit Freunden Kleidung austauschen. Das ist nachhaltig und günstig, und du trägst auch nicht mehr die gleiche Bluse von H&M wie alle anderen.

Wiederverwerten kannst du nicht nur beim Thema Mode: Auch Kaffeemaschinen, Fahrräder und Co. können gebraucht gekauft, repariert und recycelt werden. Oft kommst du so an richtig günstige Fundstücke, die dich sonst ein Vermögen gekostet hätten. Und je weniger produziert werden muss, je mehr Ressourcen werden geschont. Wenn du Produkte nur selten nutzt, kannst du sie auch gut mit anderen teilen. Wir denken da spontan an einen Rasenmäher, der wirklich nicht für jedes Haus extra angeschafft werden müsste.

 

 

Tipp 4: Senke deinen CO2-Ausstoß.

Dass wir CO2 reduzieren müssen, wissen inzwischen (fast) alle. Zeit, wirklich etwas dafür zu tun, zum Beispiel bei deiner Mobilität und deiner Energieversorgung.

 

CO2-Ausstoß deines Mobilitätsverhaltens reduzieren.

Wir sind viel unterwegs – für die Arbeit und auch privat. Grün und nachhaltig kommst du an, wenn du öfter mit dem Fahrrad ins Büro fährst und grüne Sharing-Angebote für Elektroautos und -roller nutzt. Flugreisen sind natürlich besonders schlecht für dein CO2-Konto. Wenn es gar nicht anders geht, dann zahle zumindest einen freiwilligen CO2-Ausgleich an Klimaprojekte.

Auch neue Formen der Mobilität und neue Antriebtechniken sind wichtig, um die CO2-Emissionen im Verkehr zu senken. So kommen beispielsweise immer mehr unterschiedliche Elektroautos für jeden Lebensstil auf den Markt und das Laden unterwegs ist inzwischen auch ziemlich einfach. Wenn du dein Elektroauto dann noch mit Ökostrom lädst, atmet die Umwelt wirklich auf.

>>>> Mehr zur Ökobilanz von Elektroautos erfahren kannst du hier.

 

Wie erneuerbare Energien zum Klimaschutz beitragen.

Wenn du noch nicht auf erneuerbare Energien umgestiegen bist, wird es jetzt höchste Zeit dafür. Denn damit vermeidest du den Abbau fossiler Ressourcen und senkst die CO2-Emissionen erheblich. Wirklich Ökostrom von Polarstern zum Beispiel kommt aus einem Wasserkraftwerk in Deutschland. Unser Biogas wird aus organischen Reststoffen der Zuckerproduktion hergestellt.

Doch nicht nur unsere Produkte sind grün: Wir erstellen zudem eine Gemeinwohl-Bilanz nach den Bewertungskriterien der Gemeinwohl-Ökonomie (GWÖ). Die GWÖ strebt eine soziale und faire Wirtschaftskultur an. Der Erfolg eines Unternehmens wird nicht mehr nur am Profit, sondern auch am Nutzen für das Gemeinwohl festgemacht. Dazu gehört selbstverständlich ein bewusster Umgang mit Ressourcen und eine nachhaltige Wirtschaftsweise. Mehr über Polarstern als Social Business erfährst du hier.

>>>>Wechsel jetzt zum mehrfachen Ökostrom-Testsieger Polarstern.

 

 

Was du noch tun kannst: Kreislaufwirtschaft unterstützen.

Geschlossene Stroffkreisläufe schonen die Ressourcen. Dazu gehört zum Beispiel das Wiederverwenden von Müll: Seit 2012 gilt in Deutschland das Kreislaufwirtschaftsgesetz. Durch weniger Abfälle, sowie Recycling und Wiederverwertung soll unser Müll die Umwelt weniger belasten.

Du kannst direkt die Kreislaufwirtschaft unterstützen, indem Müll trennst und bei Unternehmen einkaufst, die in der Herstellung auf einen nachhaltigen Stoffkreislauf setzen.

Bei Polarstern bekommst du zum Beispiel Biogas, das aus Reststoffen der Zuckerherstellung gewonnen wird. Die Zuckerrübenschnitzel werden in unserer Biogasanlage für die Herstellung von Wirklich Ökogas genutzt. Was dann noch übrig bleibt, ist ein natürlicher Dünger, der wiederrum auf den Feldern eingesetzt wird. Verschwendet wird also nichts.

>>>> Mehr über unsere Biogasanlage erfährst du hier.

 

CO2 als Teil eines nachhaltigen Kreislaufs.

Abgesehen von den zahlreichen Möglichkeiten, die du hast, um CO2 einzusparen, ist auch die Nutzung von CO2 als Ressource eine Option. Ja, du hast richtig gelesen. Wir hören immer wieder, dass CO2 gar nicht so schlecht sein kann, denn es ist für Pflanzen, Tiere und uns Menschen lebenswichtig. Das Problem ist auch nicht das CO2 an sich, sondern der extrem hohe Ausstoß durch uns Menschen. Deshalb gibt es Ansätze, um beispielsweise CO2 aus der Luft mit künstlichen Blättern zu filtern, es zu speichern und es später sinnvoll in der Industrie oder als synthetischen Kraftstoff zu nutzen. Unternehmen wie „Climeworks“ und „Drax“ nutzen bereits Techniken zur Filterung und Nutzung von CO2. So entsteht ein nachhaltiger Kreislauf, bei dem das CO2 sinnvoll genutzt wird.

 

Jetzt oder nie: Verändere mit deiner Energie die Welt.

Wenn die CO2-Emissionen, die durch fossile Energie entstehen, um 50 % gesenkt würden, könnten wir das Datum des Earth Overshoot Days bereits um 93 Tage verschieben. Lass uns also gemeinsam mit Energie die Welt verändern!

>>>> Jetzt Tarif für Wirklich Ökostrom berechnen!

Du bist schon bei Polarstern oder kannst gerade nicht wechseln, möchtest aber etwas für den Klimaschutz tun? Kein Problem. Mit einer Weiterempfehlung kannst du deine positive Wirkung erhöhen. Je mehr Menschen saubere Energie beziehen, desto besser für die Erde.

>>>> Du kennst jemanden, der dringend grüne Energie braucht?

 

 

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Und wir bedanken uns mit 20 Euro. Schnapp dir jemanden, der auch zu wirklich besserer Energie wechseln möchte – und ihr bekommt beide 20 Euro auf eure nächste Stromrechnung gutgeschrieben. Gemeinsam verändern wir mehr!

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