Neubau nach KfW 40 Plus

Die Zukunft des Wohnens in Berlin
Die Zukunft des Wohnens in Berlin

Mieterstrom im vernetzten Quartier

Mieterstrom für Wohnungseigentümer-Gemeinschaften
Mieterstrom für Wohnungseigentümer-Gemeinschaften

Vorteile für Wohnungs- eigentümergemeinschaften

Wie funktioniert Mieterstrom wirklich?

Mieterstrom bringt als dezentrale Energieversorgung von Mehrparteiengebäuden die Energiewende in die Städte und Ballungsräume. Lokal erzeugter Strom wird an verschiedene Verbraucher vor Ort geliefert – für die Stromversorgung der Mieter genauso wie für den Betrieb weiterer Anlagentechnik, zum Beispiel von Wärmepumpen und Ladestationen für Elektroautos. Damit unterstützt Mieterstrom die Sektorenkopplung und bietet Bewohnern wie Immobilienbesitzern viele Vorteile. Mit der technologieoffenen Umsetzung, dem Teilen von Strom und der Verknüpfung aller Energieerzeuger und -verbraucher in einem Smart Grid sind Gebäude mit Mieterstrom bestens für die Zukunft im Energie- und Immobilienmarkt gerüstet.

Infografik: So funktioniert Mieterstrom
Infografik: So funktioniert Mieterstrom

Einfach. Sicher. Erneuerbar.

Übernimmt Polarstern als Mieterstrom-Dienstleister die Energieversorgung, also die Stromlieferung und den Messstellenbetrieb, sind wir der Vertragspartner für Immobilienbesitzer und Mieter. Ihr Vorteil: Als etablierter und laut Kundenbewertungen auf dem Portal eKomi kundenfreundlichster Energieversorger kennen wir uns bestens damit aus.

Kunden von Wirklich Mieterstrom wissen immer, wo ihre Energie herkommt: Entweder ist sie vor Ort erzeugt oder aus einem deutschen Laufwasserkraftwerk, zertifiziert mit dem Grüner Strom-Label. Die Versorgung ist zu jeder Zeit garantiert. Immer 100 % erneuerbar. So machen sich auch Mieter unabhängiger von der öffentlichen Energieversorgung und von steigenden Strompreisen.

Infografik: Mieterstrom Umsetzung

Sektorenkopplung im Mieterstrom.

Mieterstrom kann Strom- und Wärmeversorgung sowie Mobilitätslösungen miteinander verbinden. Das eröffnet auf vielerlei Ebenen Kostenvorteile und macht die Nutzung der vor Ort erzeugten Energie einmal effizienter. Ein Gewinn für Immobilienbesitzer und Mieter.

Mieterstrom lohnt sich für...

Immobilienbesitzer.

  • Zusätzliche Rendite 
  • Zugang zu Förderungen u. a. KfW, Mieterstromförderung
  • Einfache Umsetzung
  • Rechtssichere Stromversorgung und Abrechnung
  • Kalkulationssicherheit ohne Planungsrisiko
  • Steigender Immobilienwert
  • Stärkung der Mieterbindung
  • Übernahme von Investitionskosten möglich

Mieter.

  • Reduzierte Stromkosten bzw. Mietnebenkosten
  • Unterstützung von Klima- und Umweltschutz
  • Bezug von echtem Ökostrom
  • Förderung der Energiewende
  • Attraktive Ladeangebote für Elektroautos möglich

Projektentwickler.

  • Einfaches Erreichen von Energieeffizienzanforderungen aus Bebauungsplan oder Gebäudestandard (KfW 40 Plus)
  • Reduzierte Investitionskosten bei der Energieinfrastruktur
  • Integration von Elektromobilitätsangeboten 
  • ggf. Optimierung des Stellplatzschlüssels
  • Umsetzung eines innovativen & nachhaltigen Energiekonzepts
  • Erfahrener Energiepartner in Neubau und Baubestand

Wirklich flexible Mieterstrom-Modelle.

Unsere Mieterstrom-Dienstleistungen reichen von bürokratischen Aufgaben bis hin zur Abführung von Umlagen und Netzentgelten. Von der Planung über die Finanzierung inklusive Förderung bis zur Installation und Wartung der Anlagen. Von der Tarifgestaltung über die Vermarktung an die Mieter bis zur Reststromlieferung, von der verbrauchsgenauen Abrechnung bis zum Kundenservice. Einfach ein Rundum-sorglos-Paket!

Enabling

Kauft Polarstern dem Betreiber der Energieerzeugungsanlage den produzierten Strom ab und versorgt damit die Mieter, bezeichnen wir das als Mieterstrom-Enabling. So erzielt der Anlagenbetreiber eine zusätzliche Rendite, während sich Polarstern als Mieterstromlieferant um die Energieversorgung mitsamt aller Pflichten daraus kümmert.

Contracting

Lässt der Immobilienbesitzer die Anlage über Polarstern betreiben, vermarkten und eventuell auch finanzieren, nennen wir es Mieterstrom-Contracting. Dieses Mieterstrommodell ist besonders für diejenigen geeignet, die möglichst wenig in die Stromerzeugung und -versorgung eingebunden sein wollen. Der Immobilienbesitzer stellt in der Regel nur den Platz für die Anlagentechnik zur Verfügung und erhält dafür eine Art Vergütung von Polarstern als Mieterstrom-Dienstleister.

Sonderformen

Zwischen den beiden Reinformen des Mieterstrom-Enablings und des Mieterstrom-Contractings gibt es viele Varianten. Individuell abgestimmt auf das einzelne Objekt, die lokale Situation und inklusive der Bedürfnisse aller Beteiligten erarbeiten wir ein maßgeschneidertes Mieterstrommodell. Unser Anspruch: einfach effizient und rundum sorglos.

Vergleich der Mieterstrom-Modelle.

Mieterstrom-EnablingMieterstrom-Contracting
AnlagenbetreiberImmobilieneigentümer oder Dritte, z.B. EnergiegenossenschaftPolarstern
InvestorImmobilieneigentümer oder Dritte, z.B. EnergiegenossenschaftPolarstern
Belieferung & AbrechnungPolarsternPolarstern
Reststrom-LieferungWirklich ÖkostromWirklich Ökostrom
MessstellenbetriebPolarsternPolarstern
Wärmelieferung*Immobilien-Eigentümer oder Dritte z.B. EnergiegenossenschaftPolarstern
E-Mobilität (Infrastruktur & Abrechnung)*über PolarsternPolarstern
Wärme-Nebenkostenabrechnung*Polarstern oder DritterPolarstern
Vergütungje kWh an AnlagenbetreiberPacht an Immobilien-Eigentümer

 * optional

Hinweis: Sonderformen der Mieterstrommodelle sind möglich.

 

 

Ansprechpartner Manuel
Ansprechpartner Manuel

Setzen wir uns zusammen!

Jede gute Zusammenarbeit beginnt mit einem offenen Gespräch.
Wir freuen uns, gemeinsam Mieterstrom-Lösungen maßzuschneidern – ohne Schnickschnack, reduziert auf das Wesentliche.

Jede gute Zusammenarbeit beginnt mit einem offenen Gespräch. Wir freuen uns, gemeinsam Mieterstrom-Lösungen maßzuschneidern – ohne Schnickschnack, reduziert auf das Wesentliche.

Jetzt Kontakt aufnehmen

Förderung von Mieterstrom.

Auszeichnung "Innovativ durch Forschung".

Polarstern ist ausgezeichnet für sein Engagement für einen starken Innovationsstandort Deutschland – verliehen vom Stifterverband. Seit 2014 würdigt der Stifterverband forschende Unternehmen für ihre besondere Verantwortung, die sie für Staat und Gesellschaft übernehmen, mit dem Siegel "Innovativ durch Forschung". Schirmher ist Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier.

Gesetz zur Förderung von Mieterstrom. Faire Versorgung.

Für Mieterstrom-Projekte mit PV-Anlage kann seit Mitte 2017 ein Mieterstromzuschlag nach EEG beantragt werden. Die Immobilien müssen dafür mindestens 40 % Wohnanteil aufweisen und die PV-Anlage darf maximal 100 kWp haben. Auch muss der vor Ort erzeugte und genutzte Strom mindestens 10 % unter dem örtlichen Grundversorgertarif liegen.

KfW 40 Plus Förderung und Mieterstrom.

Mieterstrom ist ein Steigbügel für hohe Förderungen. Für manche wie Förderung KfW 40 Plus ist es sogar ein Muss. Davon profitieren Investoren und Bauträger genauso wie Mieter. Während die einen durch niedrige Zinsen und einen hohen Tilgungszuschuss ihre Investitionskosten senken, reduzieren die anderen ihre Stromkosten. Wir bei Polarstern beraten Immobilienbesitzer und Investoren hinsichtlich der Erfüllung der KfW-Kriterien und übernehmen die Umsetzung des Energiekonzepts und die Stromversorgung.

KfW Förderung und Mieterstrom
KfW Förderung und Mieterstrom

Mieterstrom Messkonzept einfach umgesetzt.

In der Mieterstrom Abrechnung muss zwischen vor Ort erzeugtem Strom und Strom aus dem öffentlichen Netz unterschieden werden. Mittels individueller Messkonzepte und Abrechnungsmodelle kann der jeweilige Strombezug und seine Zusammensetzung pro Mieter berechnet werden. Bewährt hat sich das Summenzählermodell. Hierbei ist jedem Mieter, genauso wie jeder Mieterstrom-Anlage d. h. Photovoltaik, BHKW und ggf. Stromspeicher ein Stromzähler zugeordnet. Das Hausnetz verfügt ferner über einen zentralen Hausanschlusspunkt mit dem öffentlichen Netz. Alle Energiemengen, die aus dem öffentlichen Netz bezogen werden, sowie die gesamte Einspeisung des Stroms aus PV-Anlage und BHKW in das öffentliche Netz werden über einen Summenzähler erfasst. Insbesondere für die unterschiedliche Belastung des Netzstroms und des Lokalstroms mit Netzentgelten, Steuern, Abgaben und Umlagen wie der EEG-Umlage ist eine Erfassung nach dem Summenzählermodell wichtig.

In der Mieterstrom Abrechnung muss zwischen vor Ort erzeugtem Strom und Strom aus dem öffentlichen Netz unterschieden werden. Mittels individueller Messkonzepte und Abrechnungsmodelle kann der jeweilige Strombezug und seine Zusammensetzung pro Mieter berechnet werden. Bewährt hat sich das Summenzählermodell. Hierbei ist jedem Mieter, genauso wie jeder Mieterstrom-Anlage d. h. Photovoltaik, BHKW und ggf. Stromspeicher ein Stromzähler zugeordnet. Das Hausnetz verfügt ferner über einen zentralen Hausanschlusspunkt mit dem öffentlichen Netz. Alle Energiemengen, die aus dem öffentlichen Netz bezogen werden, sowie die gesamte Einspeisung des Stroms aus PV-Anlage und BHKW in das öffentliche Netz werden über einen Summenzähler erfasst. Insbesondere für die unterschiedliche Belastung des Netzstroms und des Lokalstroms mit Netzentgelten, Steuern, Abgaben und Umlagen wie der EEG-Umlage ist eine Erfassung nach dem Summenzählermodell wichtig.

Mieterstrom-PDF herunterladen & ausdrucken.

Alles Wissenswerte rund um Mieterstrom in einem Dokument. Von der Funktionsweise über verschiedene Mieterstrom-Modelle, das Mess- und Abrechnungskonzept bis hin zu den Rollen und Aufgaben sowie rechtlichen, regulatorischen Anforderungen.

Zum Mieterstrom-Newsletter anmelden.

Einmal pro Quartal informieren wir Sie in unserem Mieterstrom-Newsletter über Trends, Informationen und Diskussionen im Mieterstrommarkt und stellen spannende Beispielprojekte vor. Neugierig?

Mieterstrom-Neuigkeiten von Polarstern.

Sie erreichen unser Mieterstrom-Team wirklich einfach.

Telefonisch unter 089 309 042 922. Montags bis freitags von 9 bis 18 Uhr. Aus dem Festnetz zum Ortstarif. Oder über unser Kontaktformular:

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Kontaktformular Mieterstrom

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Fragen und Antworten zu Mieterstrom.

Lohnt sich Mieterstrom?

Ja, Mieterstrom rentiert sich für Eigentümer, Vermieter, Bewohner und Gewerbemieter! Durch die im Mieterstromgesetz 2017 festgeschriebene Direktförderung lohnt sich Mieterstrom jetzt schon für kleinere Projekte ab rund 15 Parteien. Bislang hing die Wirtschaftlichkeit primär von der Anlagengröße und der Mieteranzahl ab, die mit Solarstrom versorgt wurden. Daneben sind die verfügbare Dachfläche, das Verbrauchsprofil der Mieter und die örtlichen Netzgebühren entscheidende Kriterien zur Beurteilung potenzieller Mieterstromprojekte. Eine hohe Quote teilnehmender Mieter bleibt auch nach dem im EEG 2017 verankerten Zuschlag für die Rentabilität wichtig. So werden u. a. die Kosten zum Betrieb des Summenzählers auf viele Parteien verteilt und der Aufwand für die Umsetzung und Abrechnung der Mieterstromversorgung rechnet sich.

Was ist Mieterstrom?

Per Definition ist Mieterstrom die Versorgung von Mietern oder Bewohnern eines Mehrparteienhauses mit Strom, der direkt in dem Gebäude produziert wird und nicht über das öffentliche Netz fließt. Der Strom kommt aus kleinen Kraftwerken, etwa aus Photovoltaikanlagen auf dem Hausdach oder aus einem Blockheizkraftwerk im Keller. Private und gewerbliche Mieter oder Bewohner der Wohnungen oder Gewerbeflächen können diesen Strom aus erneuerbaren Energien direkt und besonders günstig nutzen. Kurz und knapp: Mehrere Bewohner nutzen im Gebäude den Strom aus hauseigenen Anlagen.

Wo gibt es Mieterstrom?

München, Berlin, Frankfurt, Hamburg, Heidelberg, Esslingen, Augsburg und in vielen weiteren Städten und Ballungsräumen: Die hausgemachte Energieversorgung mit Mieterstrom wird vor allem in Mietshäusern in großen Städten umgesetzt. Das Pozenzial ist riesig, da ein Großteil der Stadtbewohner in Mehrparteienhäusern lebt. Übrigens eignet sich Mieterstrom genauso für Büro- und Geschäftsimmobilien mit mehreren Parteien.

Welche Mieterstrom-Formen der Zusammenarbeit gibt es (z. B. Contracting)?

Wir realisieren deutschlandweite Kooperationen von Berlin bis Frankfurt, von München bis Hamburg in den unterschiedlichsten Modellen, für Neubau und Bestand. Unsere Mieterstrom-Partnerschaften mit Immobilienbesitzern, Investoren, großen Immobiliengesellschaften und Energiegenossenschaften sind vielfältig. In den Mieterstrom-Modellen – die Klassiker sind das Mieterstrom-Contracting und das Mieterstrom-Enabling, übernehmen jeweils unterschiedlich viele Aufgaben.

Wie funktioniert Mieterstrom?

Beim Mieterstrom können Bewohner sich zu günstigen Konditionen direkt mit Strom versorgen, der im Gebäude z. B. aus Solarenergie gewonnen wird. Stromanbieter und Vertragspartner ist dabei meist ein erfahrener Energieversorger wie Polarstern. Bei unseren Mieterstrommodellen gibt es verschiedene Arten der Zusammenarbeit. Los geht's meistens damit, dass sich Architekten, Bauherren, Ingenieure oder Immobilienbesitzer mit uns in Verbindung setzen, um ein Mieterstromprojekt gemeinsam umzusetzen.

Welche Anlagen brauche ich für Mieterstrom?

Mieterstrom setzt Anlagen voraus, mit denen im Gebäude Strom erzeugt wird. Das sind z. B. eine Solaranlage auf dem Dach, die Solarstrom produziert oder ein Blockheizkraftwerk im Keller, das die Bewohner dank Kraft-Wärme-Kopplung mit Wärme und Strom versorgt. Oft ergänzt ein Batteriespeicher diese Anlagen. Dann kann ein Stromüberschuss (z. B. wenn bei Mittagssonne die Photovoltaikanlage auf Hochtouren läuft, aber wenig Strom verbraucht wird) später (z. B. nachts) genutzt werden. Batteriespeicher erhöhen also den Autarkiegrad und den Direktverbrauch des erzeugten Stroms und stärken die Unabhängigkeit vom öffentlichen Stromnetz.

Wer ist im Mieterstrom Anlagenbetreiber?

Die Anlagen betreibt entweder Polarstern als Contractor auf den dafür zur Verfügung gestellten Flächen im Haus, oder der Eigentümer / Vermieter selbst ist der Anlagenbetreiber. Bei der Entscheidung für die jeweils am besten geeignete Variante helfen wir bei Polarstern gerne weiter. Erzeugen eine Solaranlage und/oder ein Blockheizkraftwerk im Zuge der Mieterstromversorgung Strom, wird dieser in jedem Fall über einen Dienstleister, meist ein Energieversorger wie Polarstern, an die Bewohner geliefert; auch dann, wenn der Gebäudeeigentümer Anlagenbetreiber ist. In diesem Fall kauft ihm Polarstern die Strommenge ab, die im Gebäude verbraucht wird. Dabei erzielt er, verglichen zur Einspeisung ins öffentliche Stromnetz, eine Zusatzrendite.