Waldbrand

Der Wald ist einer der wichtigsten Klimaschützer – Sauerstofflieferant und Kohlenstoffspeicher in einem. Doch der Klimawandel setzt den Bäumen stark zu. 2021 musste man fragen: Wo brennt’s denn nicht? Wirtschaftliche Interessen befeuern diese Entwicklung. Wie die Menschheit an ihrem eigenen Ast sägt – und wie du auch mit deiner Energiewahl die Wälder schützt. 

von Michael

Vor Menschen, die sich mit ihrem eigenen Leib schützend vor Bäume stellen, bevor die Kettensäge kommt, kann man wirklich nur seinen Hut ziehen. Denn das braucht Mumm. Dabei können wir alle die Wälder schützen, sogar aus der Ferne. Die wenigsten dürften dabei an Ökostrom denken. Doch auch die Ökoenergie hat einen entscheidenden Einfluss auf den Schutz der Wälder. Wirklich.

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Wie deine Energiewahl den Wald schützt. 

1. Dein Ökostrom bremst die Erderwärmung. 

Der Klimawandel setzt den Wäldern stark zu. Die zunehmende Trockenheit macht sie anfällig für Schädlinge, Pilzerkrankungen und Brände. Erneuerbare Energien stoppen den Klimawandel zwar nicht, aber sie verlangsamen ihn. Mit der Kombination aus Ökostrom und Ökogas können Haushalte ihren CO2-Fußabdruck sogar um bis zu einem Viertel senken. Mit unserem Impact-Rechner berechnest du, wie viel CO2 du mit deiner Bestellung von Wirklich Ökostrom im Jahr verhinderst und wie du den Ausbau der erneuerbaren Energien dadurch konkret förderst. 

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2. Dein Ökostrom schützt Wälder weltweit. Ganz konkret.

Weil der Zusammenhang zwischen Klimawandel und dem Schwinden der Bäume so abstrakt ist, verfolgen wir bei Polarstern auch einen direkten Lösungsansatz: Jeder Wechsel ermöglicht Familien in Kambodscha eine saubere Energieversorgung. In Madagaskar bauen wir zusätzlich mit unserem Partner Africa Greentec eine solare Stromversorgung für Dörfer auf. Wie sich die Nutzung von erneuerbarer Energie auf den Erhalt der Wälder auswirkt, zeigt das Biogasanlagenprogramm, das wir in Kambodscha unterstützen. Sobald sich dort eine Familie mit Unterstützung unserer Kundinnen und Kunden eine Biogasanlage baut, kann sie einen Gasherd nutzen, statt auf einer Holzkochstelle zu kochen. Das Kochen mit Holz ist in Kambodscha weit verbreitet und ein große Belastung. 

Kochen mit Holz hat nichts Romantisches.

Abholzung geschieht oft aus Not. Die Menschen brauchen Feuerholz, weil es keine flächendeckende Energieversorgung gibt. Familien müssen das Feuerholz teuer einkaufen oder selbst hacken und sammeln. Eine Schwerstarbeit, die oft von den Kindern erledigt wird. Die Biogasanlagen verhindern das Verfeuern von kostbarem Holz. Denn für den Betrieb der Biogasanlagen wird einfach der Dung der Tiere genutzt. Täglich ist genügend neues Biogas da, um damit zu kochen oder um Gaslampen zu betreiben. Das schützt den Wald vor Abholzung und die Menschen vor Lungenkrankheiten. Denn der Rauch, der beim Kochen mit Holz entsteht, ist laut WHO eines der größten Gesundheitsrisiken in den Entwicklungsländern. Mit den Biogasanlagen bleibt die Luft sauber, und Kinder können zur Schule gehen, statt Brennholz sammeln zu müssen. 

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3. Dein Ökostrom schafft Biotope, statt sie zu zerstören.

Der Konflikt um den Hambacher Forst offenbart die ganze Absurdität unnützer Umweltzerstörung. Da wurde die Rodung eines Jahrhunderte alten Waldes für den größten Braunkohletagebau Mitteleuropas als unumgängliche Maßnahme für die sichere Stromversorgung verkauft. Noch schlechter ist das Argument: War schon so ausgemacht. Die Entscheidung für einen unabhängigen Ökoenergieversorger ist auch eine bewusste Entscheidung gegen die Förderung von fossilen Energieträgern. Eine Energieproduktion ohne Umweltauswirkungen gibt es nicht, das ist klar. Aber jeder gute unabhängige Ökoenergieversorger fragt nach den ökologischen Konsequenzen zuerst und arbeitet daran, sie zu minimieren. So auch die Ökokraftwerke, mit denen wir von Polarstern zusammenarbeiten – das Innkraftwerk Feldkirchen und das Innkraftwerk in Wasserburg. Hier wurden neue Biotope geschaffen, statt alte Bäume zu fällen. Jeder, der zu echtem Ökostrom wechselt, fördert erneuerbare Energien, nicht den Braunkohletagebau.

Die größte Herausforderung für die Fließwasserkraft ist die Durchwanderbarkeit für die Fische. Damit die Fische ihre natürlichen Wanderwege beibehalten können, wurde am Innkraftwerk Feldkirchenein 5,3 Kilometer langes Umgehungsgerinne geschaffen. Es lotst die Fische am Kraftwerk vorbei – über mehrere Stufen überwinden sie ein Gefälle von rund fünf Metern. 

Wasserkraftwerk
Wasserkraft

4. Dein Ökostrom verhindert Luftschadstoffe.

Wer zu Ökostrom wechselt, verursacht mit seinem Stromverbrauch weder CO2 noch andere Luftschadstoffe, die üblicherweise bei der Verbrennung von fossilen Brennstoffen freigesetzt werden. Stickoxide, Feinstaub oder toxische Metalle schwächen die Bäume und machen sie anfälliger gegenüber klimatischen Veränderungen. Am Ende des Artikels haben wir noch mehr Tipps, wie du die Wälder schützt.

 

Warum Klimaschutz Waldschutz ist.  

Waldvernichtung: Ein Fünftel des Treibhauseffekts.  

Für den Klimaschutz ist der Schutz der Wälder wichtiger denn je. Bei CO2-Emissionen denkt man normalerweise an qualmende Schornsteine, rauchende Kühltürme oder Flammen beim Abfackeln von Gas. Aber auch wenn die Verbrennung von fossilen Energieträgern wie Kohle, Öl und Gas die Hauptursache der CO2-Zunahme in der Atmosphäre ist, treibt die weltweite Zerstörung der Wälder Treibhausgasemissionen massiv nach oben. Laut Bundesumweltministerium sind rund 20 % der weltweiten Treibhausgasemissionen eine Folge der Vernichtung von Wald. Wo Wald dem Erdboden gleichgemacht wird, fehlt ein wichtiger Kohlenstoffspeicher.

CO2: Regenwälder absorbieren 30 % davon. 

Nach Angaben der Rainforest Foundation absorbieren allein die Regenwälder etwa 30 % der weltweiten CO2-Emissionen. Das Amazonasgebiet soll das Hundertfache der jährlichen CO2-Emissionen Deutschlands aufnehmen können. Laut einer Studie, die in Nature veröffentlicht wurde, sind die tropischen Bergwälder Afrikas Weltmeister im Kohlenstoff speichern. Im Durchschnitt speichern sie 149,4 Tonnen Kohlenstoff pro Hektar.

Werden die Wälder abgeschlagen, fehlt dieser Klimaschutz. Wie Wälder selbst zum CO2-Emittenten werden, hat das brasilianischen Nationalen Institut für Weltraumforschung (Inpe) berechnet und im Fachblatt Nature vorgestellt. Von 2010 bis 2018 soll das Amazonas-Gebiet rund 290 Millionen Tonnen CO2 emittiert haben. Weltweit wurden 2020 laut Global Forest Watch 2,64 Milliarden Tonnen CO2 aufgrund von der Zerstörung der Wälder emittiert. Das entspricht dem CO2-Ausstoß von etwa 570 Millionen Autos. Laut Global Forest Watch ist die weltweite Waldfläche in den letzten 20 Jahren um 9,7 % geschrumpft. Und wo die Flora vernichtet wird, drohen zudem Dürre, Verwüstung und die Vernichtung von Lebensraum für Mensch und Tier.

So gefährlich ist der Klimawandel für die Artenvielfalt

 

So steht es um die Wälder weltweit.

In Brasilien ist heute schon die Hälfte des ursprünglichen Regenwalds verschwunden. Jetzt müsste man denken, dass sich die Menschheit dazu aufrafft, die andere Hälfte zu hüten wie seinen größten Schatz (was er auch ist). Viele Organisationen und Privatmenschen versuchen es. Aber der Wind ist ein anderer. Beispiel Brasilien: Der amtierende Präsident Jair Bolsonaro hat das Umweltministerium und die Behörden zum Schutz der Natur mehr oder weniger kaltgestellt und den Weg für die weitere Erschließung der Wälder, das heißt ihre Abholzung, freigemacht. Er hat auch keinen Hehl daraus gemacht, was er vom Pariser Klimaabkommen hält: nichts. Laut Global Forest Watch wurden 2020 mit 1,7 Millionen Hektar sogar 25 % mehr Amazonas-Regenwald vernichtet als noch im Vorjahr. 

Ursachen für die Waldzerstörung: Konsum und Klimawandel.

Der Wald fällt dem Agraranbau, der Rinderzucht und auch der Spekulation zum Opfer. Und als Europäer:innen sind wir zu einem großen Teil mitverantwortlich. Laut eines Berichts des WWF vom April 2021 ist die EU für 16 % der weltweiten Tropenholzabholzung verantwortlich. Der Schaden geht auf vor allem auf Importe von Soja, Palmöl, Rindfleisch, Holzprodukten, Kakao und Kaffee zurück. Im internationalen Ranking der größten Waldvernichter belegt die EU damit den zweiten Platz. Laut einer Berechnung, die im Fachblatt Nature Ecology & Evolution, veröffentlicht wurde, wird für den Konsum jede:r Bürger:in aus den G7-Staaten pro Jahr 58 Quadratmetern Wald  vernichtet. 

Grafik: © WWF | Report „Stepping up: The continuing impact of EU consumption on nature“.

2021: Das Jahr der Waldbrände.

Man möchte sagen, dass 2021 das Jahr der Waldbrände war. Aber das war 2020 auch schon. Und 2019 auch. Brasilien kämpfte allein von Anfang bis Mitte 2021 mit über 2.300 Waldbränden. Parallel dazu hatte die Bolsonaro-Regierung der Umweltbehörde einen großen Teil der Haushaltsmittel gestrichen und die Zahl von Einsatzkräften dezimiert. Bolsonaro machte übrigens Umweltschutzorganisationen und indigene Völker für die Feuer verantwortlich. Klar

Der Nordern wird heiß.

Auch die Brände im hohen Norden sind eine Folge einer Doppelbelastung aus Klimawandel und Fehlpolitik. Nach einem Bericht der taz soll in Russland eine unabhängige Umweltbehöre abgeschafft worden sein, die besser ausgerüstet war als die staatliche. Viele Brände, die nicht direkt Menschenleben gefährden, werden auch gar nicht erst gelöscht. Seit Anfang 2021 sollen in Russland laut Greenpeace rund 16,6 Millionen Hektar Wald gebrannt haben. Zum Vergleich: Österreich hat rund 8,3 Millionen Hektar. Nach einem Bericht der taz wüten die Feuer auch auf ehemaligen Testgebieten für Atomexplosionen, wodurch auch die Radioaktivität steigt. Zwar sind arktische Feuer im Sommer üblich, aber sie fallen jedes Jahr heftiger und größer aus. Weil die Erderwärmung den Schnee früher im Jahr zum Schmelzen bringt, werden die Wälder immer trockener und anfälliger für Schädlinge und Feuer. In Russland ist vor allem die Verbreitung des Seidenspinners ein Problem.

So hoch sind die Verluste in Europa und Deutschland. 

Die Brände in Kalifornien, Sibirien oder Brasilien scheinen weit weg zu sein. Für das Klima ist es aber egal, wo CO2 emittiert oder Wald zerstört wird. Ein Wald in Russland ist für uns so wichtig wie der Wald vor der Tür. Und Waldverlust gibt es bei uns natürlich auch. Die zunehmende Trockenheit mach die Bäume anfälliger für Schädlinge, Pilzerkrankungen und Brände. Laut Waldbericht 2021 sind in Deutschland rund 277.000 Hektar Wald zerstört, was in etwa der Größe des Saarlands entspricht. Aktuell hat in Deutschland nur einer von fünf Bäumen eine intakte Baumkrone, gesunde Blätter oder Nadeln. Dabei sind die Kronen Gradmesser für den Gesundheitszustand der Wälder. Die Absterberate wächst, und selbst noch junge Bäume sehen frühzeitig alt aus. Die Bundesregierung unterstützt die Waldbesitzer:innen derzeit mit einem Budget von 1,5 Milliarden Euro, um klimawandelresistentere Mischwälder zu pflanzen. 

Die Bäume der Zukunft.

Auch das Stadtbild wird sich verändern. Stadtbäume wie Kastanien, Ahornbäume oder Linden müssen ohnehin schon vieles aushalten. Zum Beispiel den Verkehr, Bauarbeiten, Hunde oder Streusalz. Durch den Klimawandel verbreiten sich aber Schädlinge und Pilze, die die Bäume tatsächlich killen. Laut einem Bericht des Bayerischen Rundfunks mussten in den letzten 20 Jahren etwa 90 % der Stadt-Ulmen gefällt werden. Der Pilz- und Käferbefall war einfach zu stark ist. Viele Städte experimentieren längst mit neuen Baumarten. Auf der Website der Bayerischen Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau siehst du einige Baumarten, die auf ihre Resistenz gegen den Klimawandel geprüft werden – und die künftig unser Stadtbild prägen könnten.

Hier geht's zum aktuellen Waldbericht

Corona und der Wald. 

Dass die Corona-Pandemie Konsequenzen für die Umwelt hat, sieht man nicht nur am ganzen Take-Away-Müll auf der Straße, indirekt ist die Pandemie auch für die Wälder eine Katastrophe. Laut einer Untersuchung von WWF ist die Abholzung seit Beginn der Pandemie massiv angestiegen. Im Schnitt nahm die Abholzung in 18 untersuchten Ländern im März um 150 % zu, wobei der Schaden in Indonesien am größten war. Viele Staaten sehen in der Corona-Pandemie den Wald vor lauter Krisen nicht. Das begünstigt die illegale Rodung. Vielerorts ist die Abholzung auch eine direkte Folge einer gesellschaftlichen Notlage, die sich durch die Corona-Pandemie noch verstärkt hat. Menschen brauchen Brennholz. Zum Kochen und zum Wärmen.

Umweltschutz In Corona-Zeiten

Warum uns Aufforstung nicht retten wird.

Kann man nicht einfach wieder was anpflanzen? Ja, schon. Das wird auch gemacht. Mit der Bonn Challenge haben sich 61 Staaten verpflichtet, bis 2030 rund 350 Millionen Hektar Wald zu pflanzen. Die Wissenschaft ist sich uneinig, wie viel Platz dafür zur Verfügung stünde. Eine Modellrechnung an der ETH Zürich von Bastin et al. geht davon aus, dass der Welt eine Aufforstungsfläche zur Verfügung steht, die etwa der Größe der USA entspricht. Andere Forscher*innenm etwa an der Texas A&M University schätzen das Potenzial um ein Fünffaches niedriger ein.

Kompensation: Dann ist ja alles gut, oder? 

Die Aufforstung wird uns vielleicht etwas Schatten spenden, aber vermutlich nicht retten. Es dauert Jahre, bis neue Bäume Kohlendioxid aus der Atmosphäre entnehmen und ihn als Kohlenstoff im Holz speichern können. Sie müssen erst reifen, Wurzeln schlagen und ein Blätterwerk bilden. In der Zwischenzeit schreitet die Erderwärmung voran, und die Abholzung geht weiter. Die Regenwälder sind zudem in ihrer Artenvielfalt und klimaschützenden Funktion unersetzlich. Und sie sind dichter als die Wälder im Norden, wo genug Aufforstungsfläche zur Verfügung stünde. Der Klimawandel kann dort den Baumwuchs zwar begünstigen, aber die Baumdichte beträgt hier nur 30 bis 40 %. In den tropischen Wäldern liegt sie bei bis zu 100 %.

 

Was du im Alltag für den Wald tun kannst – 5 Tipps.

Neben dem Wechsel zu Ökostrom gibt es noch mehr Möglichkeiten, den Wald zu schützen. Alle haben etwas mit unserem Konsum zu tun. 

Artikel: Diese Produkte sind (doch) nicht vegan.

1. Achte auf deine Ernährung.

  • Reduziere deinen Fleischkonsum auf ein Minimum. Du schützt so die Tiere – und den Regenwald. Weltweit werden die Tiere der Massentierhaltung mit Soja gemästet, das in ländergroßen Flächen angebaut wird. Tropenflächen werden in landwirtschaftliche Nutzflächen reduziert. So fällt der Regenwald mit seinen zig Arten einer Monokultur zum Opfer. Mehr über die Auswirkungen des Fleischkonsums erfährst du in diesem Artikel.
  • Iss vorzugsweise regionale Lebensmittel und achte bei Produkten aus den Tropen wie Kaffee, Kakao und Früchten darauf, dass sie biologisch angebaut und fair gehandelt wurden.
  • Nutz Mehrwegboxen, um Papiermüll wie Servietten und Kartonagen für Lebensmittel zu vermeiden. Allein der Pizzakartonverbrauch der Deutschen ist laut NABU pro Jahr 50.000 Tonnen schwer. 

2. Achte auf deinen Papierverbrauch. 

Laut Bundesregierung verbrauchen die Deutschen pro Kopf und Jahr 241,7 Kilo an Papier, Pappe und Kartons. Deshalb:

  • Überleg vorm Drucken, ob du den Text wirklich ausgedruckt brauchst. Vielleicht reicht's auch digital.
  • Druck beidseitig und einfarbig.
  • Nutz die Rückseite von bereits bedrucktem Papier – zum Drucken oder als Schmierpapier.
  • Kauf nur Recycling-Papier. Du erkennst es an Siegeln wie dem Blauen Engel. Besonders unterstützenswert sind die Siegel PEFC (Programme for the Endorsement of Forest Certification Schemes) und FSC (Forest Stewardship Council). Beide Siegel kennzeichnen Papier- und Holzprodukte aus sozial-ökologischer Holzwirtschaft, wobei FSC das strengere der beiden Siegel ist. 

3. Verzichte auf Palmölprodukte. 

Verzichte auf Produkte, in denen Palmöl enthalten ist. Das ist zwar leichter gesagt als getan, weil das Pflanzenöl in so ziemlich allem verarbeitet ist, was uns im Alltag umgibt – Kosmetik, Putzmittel, Lebensmittel und Energieprodukte. Aber es gibt auch Produkte ohne. Und man sollte sie kaufen. Laut Rettet den Regenwald e.V. ist weltweit schon eine Fläche von Neuseeland für den Palmölanbau abgeholzt und abgebrannt worden. Dabei werden Menschen vertrieben, Tiere getötet und riesige CO2-Massen freigesetzt. 

4. Nutze Geräte lange und fahr Fahrrad. Wirklich.

Nutz Geräte wie Handys und Computer so lange, bis sie wirklich nicht mehr zu reparieren sind. So sorgst du dafür, dass Edelmetalle und seltene Erden in den Regenwaldgebieten im Boden bleiben. Das Gleiche gilt für Erdöl. Wenn du deinen Plastikkonsum einschränkst, schützt du so auch den Regenwald. Denn die Basis ist Erdöl. Das Gleiche gilt für Benzin. Wald schützen beginnt daher auch beim Radfahren. Wirklich.

5. Unterstütze Umweltschutzorganisationen. 

Unterstütze Umweltorganisationen und Verbände, die sich mit Rettungsaktionen und Aufklärungsarbeit für den Wald einsetzen. Es gibt viele gute Anlaufstellen. Zum Beispiel Greenpeace, den Nabu oder Robin Wood. 

Robin Wood empfiehlt Wirklich Ökostrom von Polarstern.

Von Robin Wood werden wir übrigens empfohlen. Zu den Aufgaben der Organisation zählt nämlich auch, Ökostromanbieter und ihre Ökostromtarife auf ihren ökologischen Schaden und Nutzen zu prüfen. Aufgrund unserer Zusammenarbeit mit wirklich nachhaltigen Ökokraftwerken, der ehrlichen und weltweiten Energiewende-Förderung und unserer Unabhängigkeit von der Kohle- und Atomindustrie zählt uns Robin Wood zu den besten Ökostromanbietern Deutschlands. Hier geht's zum Ökostromreport

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