im Wald

Der Wald ist einer der wichtigsten Klimaschützer – Sauerstofflieferant und Kohlenstoffspeicher in einem. Doch der Klimawandel setzt den Bäumen stark zu. Allein in Sibirien ist 2020 eine Fläche von der doppelten Größe Bayerns abgebrannt. Wirtschaftliche Interessen befeuern diese Entwicklung. Wie die Menschheit an ihrem eigenen Ast sägt – und wie du auch mit deiner Energiewahl die Wälder schützt. 

von Michael

Vor Menschen, die sich mit ihrem eigenen Leib schützend vor Bäume stellen, bevor die Kettensäge kommt, kann man wirklich nur seinen Hut ziehen. Denn das braucht Mumm. Doch wir alle können die Wälder schützen, sogar aus der Ferne. Die wenigsten dürften dabei an Ökostrom denken. Dabei hat auch Ökoenergie einen entscheidenden Einfluss auf den Schutz der Wälder. Wirklich.

 

Wie deine Energiewahl den Wald schützt. 

1. Dein Ökostrom bremst die Erderwärmung. 

Der Klimawandel setzt den Wäldern stark zu. Die zunehmende Trockenheit macht die Wälder anfällig für Schädlinge, Pilzerkrankungen und Brände. Erneuerbare Energien stoppen den Klimawandel nicht, aber sie können ihn bremsen. Mit der Kombination aus Ökostrom und Ökogas können Haushalte ihren CO2-Fußabdruck um bis zu einem Viertel senken. Mit unserem Impact-Rechner kannst du berechnen, wie viel CO2 du mit deiner Bestellung von Wirklich Ökostrom im Jahr verhinderst und wie du den Ausbau der erneuerbaren Energien dadurch konkret förderst.

Jetzt Impact mit Polarstern berechnen

 

2. Dein Ökostrom schützt Wälder weltweit. Ganz konkret.

Weil der Zusammenhang zwischen Klimawandel und dem Schwinden der Bäume so abstrakt ist, verfolgen wir bei Polarstern auch einen direkten Lösungsansatz: Jeder Wechsel zu Wirklich Ökostrom oder Wirklich Ökogas ermöglicht Familien in Entwicklungsländern eine saubere Energieversorgung. Wie sich dies auf den Erhalt der Wälder auswirkt, zeigt das Biogasanlagenprogramm, das wir in Kambodscha unterstützen. Sobald sich dort eine Familie mit Unterstützung unserer Kundinnen und Kunden eine Biogasanlage baut, kann sie Gasherde benutzen. Normalerweise wird auf Holzkochstellen gekocht. Das Kochen mit Holz ist in Kambodscha weit verbreitet und ein große Belastung. 

 

Kochen mit Holz hat nichts Romantisches.

Abholzung geschieht oft aus Not. Die Menschen brauchen es als Feuerholz, weil es keine flächendeckende Energieversorgung gibt. Familien müssen das Feuerholz teuer einkaufen oder selbst hacken und sammeln. Eine Schwerstarbeit, die oft von den Kindern erledigt wird. Die Biogasanlagen verhindern das Verfeuern von kostbarem Holz. Denn für den Betrieb der Biogasanlagen wird einfach der Dung der Tiere genutzt. Täglich ist genügend neues Biogas da, um damit zu kochen oder um Gaslampen zu betreiben. Das schützt den Wald vor Abholzung und die Menschen vor Lungenkrankheiten. Wirklich. Denn der Rauch, der beim Kochen mit Holz entsteht, ist laut WHO eines der größten Gesundheitsrisiken in den Entwicklungsländern. Mit den Biogasanlagen bleibt die Luft sauber, und Kinder können zur Schule gehen, statt Brennholz sammeln zu müssen. 

 

3. Dein Ökostrom schafft Biotope, statt sie zu zerstören.

Der Konflikt um den Hambacher Forst hatte die ganze Absurdität unnützer Umweltzerstörung gezeigt. Da wurde die Rodung des Waldes als unumgängliche Maßnahme für die sichere Stromversorgung verkauft. Noch schlechter war das Argument: War schon so ausgemacht. Die Entscheidung für einen unabhängigen Ökoenergieversorger ist auch eine bewusste Entscheidung gegen die Förderung der Braun- und Steinkohle. Eine Energieproduktion ohne Umweltauswirkungen gibt es nicht, das ist klar. Aber jeder gute unabhängige Ökoenergieversorger fragt nach den ökologischen Konsequenzen zuerst und arbeitet daran, sie zu minimieren. Das Ökokraftwerk zum Beispiel, mit dem wir von Polarstern zusammenarbeiten, hat zusätzliche Biotope geschaffen, statt noch mehr Bäume zu fällen. Jeder, der zu echtem Ökostrom wechselt, fördert erneuerbare Energien, nicht den Braunkohletagebau.  

Die größte Herausforderung für die Fließwasserkraft ist die Durchwanderbarkeit für die Fische. Damit die Fische ihre natürlichen Wanderwege beibehalten können, wurde ein 5,3 Kilometer langes Umgehungsgerinne geschaffen. Es lotst die Fische am Kraftwerk vorbei – über mehrere Stufen überwinden sie ein Gefälle von rund fünf Metern. 

Wasserkraftwerk
Wasserkraft

4. Dein Ökostrom verhindert Luftschadstoffe.

Wer zu Ökostrom wechselt, verursacht mit seinem Stromverbrauch weder CO2 noch andere Luftschadstoffe, die üblicherweise bei der Verbrennung von fossilen Brennstoffen freigesetzt werden. Stickoxide, Feinstaub oder toxische Metalle schwächen die Bäume und machen sie anfälliger gegenüber klimatischen Veränderungen. Am Ende des Artikels haben wir noch mehr Tipps, wie man mit seinem Konsum Wälder (ver-)schonen kann. 

 

Warum Klimaschutz Waldschutz ist.  

Waldvernichtung: Ein Fünftel des Treibhauseffekts.  

Für den Klimaschutz ist der Schutz der Wälder wichtiger denn je. Zwar denkt man bei CO2-Emissionen normalerweise an qualmende Schornsteine, rauchende Kühltürme oder Flammen beim Abfackeln von Gas. Aber auch wenn die Verbrennung von fossilen Energieträgern wie Kohle, Öl und Gas die Hauptursache der CO2-Zunahme in der Atmosphäre ist, treibt die weltweite Abholzung die Treibhausgasemissionen massiv nach oben. Laut Bundesumweltministerium sind rund 20 % der weltweiten Treibhausgasemissionen eine Folge der Vernichtung von Wald. Denn wo Wald dem Erdboden gleichgemacht wird, fehlt ein wichtiger Kohlenstoffspeicher. 

 

Wie uns der Wald vor CO2 schützt.

Allein die Regenwälder absorbieren etwa 30 % der weltweiten CO2-Emissionen, schätzt die Rainforest Foundation. Das Amazonasgebiet soll das Hundertfache der jährlichen CO2-Emissionen Deutschlands aufnehmen können. Werden die Wälder abgeschlagen, fehlt dieser Rettungsschirm. Die CO2-Konzentration in der Atmosphäre steigt weiter, zusätzlich drohen Dürre, Verwüstung und die Vernichtung von Lebensraum für Mensch und Tier. 

 

So steht es um die Wälder weltweit.

Weltweit schwinden laut Deutscher Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) jedes Jahr mehr als 7,6 Millionen Hektar Wald. In den letzten 20 Jahren ist die weltweite Waldfläche dabei laut Global Forest Watch um 9,7 % geschrumpft. Besonders schmerzhaft ist die Lage der Primärwälder. In Brasilien ist heute schon die Hälfte des ursprünglichen Regenwalds verschwunden. Jetzt müsste man denken, dass sich die Menschheit dazu aufrafft, die andere Hälfte zu hüten wie seinen größten Schatz (was er auch ist). Viele Organisationen und Privatmenschen versuchen es. Aber der Wind ist ein anderer.

 

Die Lage der Regenwälder: zum Heulen. 

Beispiel Brasilien: Der amtierende Präsident Jair Bolsonaro hat das Umweltministerium und die Behörden zum Schutz der Natur mehr oder weniger kaltgestellt und den Weg für die weitere Erschließung der Wälder, das heißt ihre Abholzung, freigemacht. Er hat auch keinen Hehl daraus gemacht, was er vom Pariser Klimaabkommen hält: nichts. Laut der brasilianischen Weltraumbehörde Inpe wurde allein von August 2019 bis Juli 2020 eine Fläche vernichtet, die größer ist als Jamaika. Laut Institut für Weltraumforschung wurde bereits im Juli 2019 dreimal so viel Wald abgeschlagen wie ein Jahr zuvor. Der Regenwald fällt dem Agraranbau, der Rinderzucht und auch der Spekulation zum Opfer. Und während 2020 in der Amazonasregion die schwersten Waldbrände seit Jahrzehnten tobten, wurde der Umweltbehörde ein großer Teil der Haushaltsmittel gestrichen. Die Einsatzkräfte zogen ab. Bolsonaro machte übrigens Umweltschutzorganisationen und indigene Völker für die Feuer verantwortlich. Klar.

Europa ist Teil des Problems. 

Als Europäer sind wir für die Abholzung der Regenwälder mitverantwortlich. Laut eines Berichts des WWF vom April 2021 ist die EU für 16 % der weltweiten Tropenholzabholzung verantwortlich. Der Schaden geht auf vor allem auf Importe von Soja, Palmöl, Rindfleisch, Holzprodukten, Kakao und Kaffee zurück. Allein 2017 verursachte die EU damit indirekte CO2-Emissionen von 116 Millionen Tonnen. Im internationalen Ranking der größten Waldvernichter belegt die EU damit Platz 2. 

Grafik: © WWF | Report „Stepping up: The continuing impact of EU consumption on nature“.

 

Im Norden wird's heiß.

Auch die Wälder des hohen Nordens leiden unter der Doppelbelastung aus Klimawandel und Fehlpolitik. In Sibirien etwa sorgt bislang ein Gesetz dafür, dass ein Waldbrand nicht gelöscht werden muss, wenn die Kosten des Löscheinsatzes höher liegen als der Wert des Waldes. Der Wert des Waldes liegt bei 0, wenn er nicht wirtschaftlich genutzt wird. Eine fatale Denkweise. Zwar sind arktische Feuer im Sommer üblich, aber sie fallen jedes Jahr heftiger und größer aus, wie das Alaska Fire Science Consortium berichtet. Weil die Erderwärmung den Schnee früher im Jahr zum Schmelzen bringt, werden die Wälder immer trockener und anfälliger für Schädlinge und Feuer. 2020 brannten in Sibirien laut Greenpeace rund acht Millionen Hektar Wald ab. Das entspricht in etwa der zweifachen Größe von Bayern. Allein im Juni und Juli verursachten die Sibirischen Brände laut einem Bericht von Quarks 200 Millionen Tonnen CO2. Zum Vergleich: 2019 lag der Ausstoß der Brände bei rund 100 Megatonnen CO2. Und das war schon Rekord. Russland ist übrigens das Land mit dem größten Waldverlust. Laut Global Forest Watch ging hier in den letzten 20 Jahren eine Waldfläche von 8,4 % verloren.

 

So hoch sind die Verluste in Deutschland.

Alles weit weg? In einer globalisierten Welt ist nichts weit weg. Und für das Klima ist es ohnehin egal, wo CO2 emittiert wird oder Umweltsünden begangen werden. Der Wald ist überall in Gefahr. Auch bei uns schwächt die zunehmende Trockenheit die Bäume, macht sie anfälliger für Schädlinge, Pilzerkrankungen und Brände. 2020 war bislang das schlechteste Jahr für die deutschen Wälder, seitdem ihr Zustand statistisch erfasst wird. Noch nie waren so viele Bäume abgestorben, noch nie waren sie so krank. Vier von fünf Bäumen in Deutschland verlieren frühzeitig Blätter und Nadeln und haben lichte Baumkronen. Die Kronen sind Gradmesser für den Gesundheitszustand der Wälder. Die Absterberate wächst, und selbst noch junge Bäume sehen frühzeitig alt aus. Deshalb startet Die Bundesregierung gerade ihr bislang größtes Unterstützungsprogramm für die Wälder. Insgesamt ist ein Budget von 1,5 Milliarden Euro vorgesehen. Es muss eine Fläche von 227.000 Hektar gerichtet werden, gleichzeitig müssen die Wälder fit für den Klimawandel gemacht werden. Wie überall auf der Welt, ein Wettlauf gegen die Zeit.

Corona und der Wald. 

Dass die Corona-Pandemie Konsequenzen für die Umwelt hat, sieht man nicht nur am ganzen Take-Away-Müll auf der Straße, indirekt ist die Pandemie auch für die Wälder eine Katastrophe. Laut einer Untersuchung von WWF ist die Abholzung seit Beginn der Pandemie massiv angestiegen. Im Schnitt nahm die Abholzung in 18 untersuchten Ländern im März um 150 % zu, wobei der Schaden in Indonesien am größten war. Viele Staaten sehen in der Corona-Pandemie den Wald vor lauter Krisen nicht. Das begünstigt die illegale Rodung. Vielerorts ist die Abholzung auch eine direkte Folge einer gesellschaftlichen Notlage, die sich durch die Corona-Pandemie noch verstärkt hat. Menschen brauchen Brennholz. Zum Kochen und zum Wärmen.

Umweltschutz In Corona-Zeiten

 

Warum uns Aufforstung nicht retten wird.

Kann man nicht einfach wieder was anpflanzen? Ja, schon. Das wird auch gemacht. Mit der Bonn Challenge haben sich 61 Staaten verpflichtet, bis 2030 350 Millionen Hektar Wald zu pflanzen. Die Wissenschaft ist sich uneinig, wie viel Platz dafür zur Verfügung stünde. Eine Modellrechnung an der ETH Zürich von Bastin et al. geht davon aus, dass der Welt eine Aufforstungsfläche zur Verfügung steht, die etwa der Größe der USA entspricht. Andere Forscher*innenm etwa an der Texas A&M University schätzen das Potenzial um ein Fünffaches niedriger ein.

 

Dann ist ja alles gut, oder? 

So oder so wird uns die Aufforstung vielleicht etwas Schatten spenden, aber vermutlich nicht retten. Es dauert Jahre, bis neue Bäume Kohlendioxid aus der Atmosphäre entnehmen und ihn als Kohlenstoff im Holz speichern können. Sie müssen erst reifen, Wurzeln schlagen und ein Blätterwerk bilden. In der Zwischenzeit schreitet die Erderwärmung voran, und die Abholzung geht weiter. Die Regenwälder sind zudem in ihrer Artenvielfalt und klimaschützenden Funktion unersetzlich. Und sie sind dichter als die Wälder im Norden, wo genug Aufforstungsfläche zur Verfügung stünde. Der Klimawandel kann dort den Baumwuchs zwar begünstigen, aber die Baumdichte beträgt hier nur 30 bis 40 %. In den tropischen Wäldern liegt sie bei bis zu 100 %. 

 

Was du im Alltag für den Wald tun kannst – 5 Tipps.

Neben dem Wechsel zu Ökostrom gibt es noch mehr Möglichkeiten, den Wald zu schützen. Alle haben etwas mit unserem Konsum zu tun. 

 

1. Achte auf deinen Papierverbrauch. 

Laut Bundesregierung verbrauchen die Deutschen pro Kopf und Jahr 241,7 Kilo an Papier, Pappe und Kartons. Deshalb:

  • Überleg vorm Drucken, ob du den Text wirklich ausgedruckt brauchst. Vielleicht reicht's auch digital.
  • Druck beidseitig und einfarbig.
  • Nutz die Rückseite von bereits bedrucktem Papier – zum Drucken oder als Schmierpapier.
  • Kauf nur Recycling-Papier. Du erkennst es an Siegeln wie dem Blauen Engel. Besonders unterstützenswert sind die Siegel PEFC (Programme for the Endorsement of Forest Certification Schemes) und FSC (Forest Stewardship Council). Beide Siegel kennzeichnen Papier- und Holzprodukte aus sozial-ökologischer Holzwirtschaft, wobei FSC das strengere der beiden Siegel ist. 

 

2. Achte auf deine Ernährung.

  • Reduziere deinen Fleischkonsum auf ein Minimum. Du schützt so die Tiere – und den Regenwald. Weltweit werden die Tiere der Massentierhaltung mit Soja gemästet, das in ländergroßen Flächen angebaut wird. Tropenflächen werden in landwirtschaftliche Nutzflächen reduziert. So fällt der Regenwald mit seinen zig Arten einer Monokultur zum Opfer. Mehr über die Auswirkungen des Fleischkonsums erfährst du in diesem Artikel.
  • Iss vorzugsweise regionale Lebensmittel und achte bei Produkten aus den Tropen wie Kaffee, Kakao und Früchten darauf, dass sie biologisch angebaut und fair gehandelt wurden.
  • Nutz Mehrwegboxen, um Papiermüll wie Servietten und Kartonagen für Lebensmittel zu vermeiden. Allein der Pizzakartonverbrauch der Deutschen ist laut NABU pro Jahr 50.000 Tonnen schwer. 
Artikel: Diese Produkte sind (doch) nicht vegan.

 

3. Verzichte auf Palmölprodukte. 

Verzichte auf Produkte, in denen Palmöl enthalten ist. Das ist zwar leichter gesagt als getan, weil das Pflanzenöl in so ziemlich allem verarbeitet ist, was uns im Alltag umgibt – Kosmetik, Putzmittel, Lebensmittel und Energieprodukte. Aber es gibt auch Produkte ohne. Und man sollte sie kaufen. Laut Rettet den Regenwald e.V. ist weltweit schon eine Fläche von Neuseeland für den Palmölanbau abgeholzt und abgebrannt worden. Dabei werden Menschen vertrieben, Tiere getötet und riesige CO2-Massen freigesetzt. 

 
4. Nutze Geräte lange und fahr Fahrrad. Wirklich.

Nutz Geräte wie Handys und Computer so lange, bis sie wirklich nicht mehr zu reparieren sind. So sorgst du dafür, dass Edelmetalle und seltene Erden in den Regenwaldgebieten im Boden bleiben. Das Gleiche gilt für Erdöl. Wenn du deinen Plastikkonsum einschränkst, schützt du so auch den Regenwald. Denn die Basis ist Erdöl. Das Gleiche gilt für Benzin. Wald schützen beginnt daher auch beim Radfahren. Wirklich.

 

5. Unterstütze Umweltschutzorganisationen. 

Unterstütze Umweltorganisationen und Verbände, die sich mit Rettungsaktionen und Aufklärungsarbeit für den Wald einsetzen. Es gibt viele gute Anlaufstellen. Zum Beispiel Greenpeace, den Nabu oder Robin Wood. 

 

Robin Wood empfiehlt Wirklich Ökostrom von Polarstern.

Von Robin Wood werden wir übrigens empfohlen. Zu den Aufgaben der Organisation zählt nämlich auch, Ökostromanbieter und ihre Ökostromtarife auf ihren ökologischen Schaden und Nutzen zu prüfen. Aufgrund unserer Zusammenarbeit mit einem der ökologischsten Kraftwerke im Markt, der ehrlichen Energiewende-Unterstützung und unserer Unabhängigkeit von der Kohle- und Atomindustrie zählt uns Robin Wood zu den besten Ökostromanbietern Deutschlands. 

Wirklich Ökostrom ist günstiger als du denkst. Berechne jetzt deinen Preis.

Ökostrom aus Wasserkraft

Weiterempfehlen vervielfacht deine Wirkung!
Und wir bedanken uns mit 20 Euro. Schnapp dir jemanden, der auch zu wirklich besserer Energie wechseln möchte – und ihr bekommt beide 20 Euro auf eure nächste Stromrechnung gutgeschrieben. 

 

Im Norden wird's heiß.

Im hohen Norden sieht es nicht besser aus. In Sibirien etwa sorgt bislang ein Gesetz dafür, dass ein Waldbrand nicht gelöscht werden muss, wenn die Kosten des Löscheinsatzes höher liegen als der Wert des Waldes. Der Wert des Waldes liegt bei 0, wenn er nicht wirtschaftlich genutzt wird. Eine fatale Denkweise. Zwar sind arktische Feuer im Sommer üblich, aber sie fallen jedes Jahr heftiger und größer aus, wie das Alaska Fire Science Consortium berichtet. Weil die Erderwärmung den Schnee früher im Jahr zum Schmelzen bringt, werden die Wälder immer trockener und anfälliger für Schädlinge und Feuer. 2020 brannten in Sibirien laut Greenpeace rund acht Millionen Hektar Wald ab. Das entspricht in etwa der zweifachen Größe von Bayern. Allein im Juni und Juli verursachten die Sibirischen Brände laut einem Bericht von Quarks 200 Millionen Tonnen CO2. Zum Vergleich: 2019 lag der Ausstoß der Brände bei rund 100 Megatonnen CO2. Und das war schon Rekord. Russland ist übrigens das Land mit dem größten Waldverlust. Laut Global Forest Watch ging hier in den letzten 20 Jahren eine Waldfläche von 8,4 % verloren.

 

So hoch sind die Verluste in Deutschland.

Alles weit weg? In einer globalisierten Welt ist nichts weit weg. Und für das Klima ist es ohnehin egal, wo CO2 emittiert wird oder Umweltsünden begangen werden. Der Wald ist überall in Gefahr. Auch bei uns schwächt die zunehmende Trockenheit die Bäume, macht sie anfälliger für Schädlinge, Pilzerkrankungen und Brände. 2020 war bislang das schlechteste Jahr für die deutschen Wälder, seitdem ihr Zustand statistisch erfasst wird. Noch nie waren so viele Bäume abgestorben, noch nie waren sie so krank. Vier von fünf Bäumen in Deutschland verlieren frühzeitig Blätter und Nadeln und haben lichte Baumkronen. Die Kronen sind Gradmesser für den Gesundheitszustand der Wälder. Die Absterberate wächst, und selbst noch junge Bäume sehen frühzeitig alt aus. Deshalb startet Die Bundesregierung gerade ihr bislang größtes Unterstützungsprogramm für die Wälder. Insgesamt ist ein Budget von 1,5 Milliarden Euro vorgesehen. Es muss eine Fläche von 227.000 Hektar gerichtet werden, gleichzeitig müssen die Wälder fit für den Klimawandel gemacht werden. Wie überall auf der Welt, ein Wettlauf gegen die Zeit.

Mehr Artikel zu den Themen

Ökostrom ist viel günstiger als du denkst!

Wirklich besserer Strom ist keine Rolex. Und sogar meist günstiger als die Grundversorgung.

Weiterempfehlen vervielfacht deine Wirkung!

Und wir bedanken uns mit 20 Euro. Schnapp dir jemanden, der auch zu wirklich besserer Energie wechseln möchte – und ihr bekommt beide 20 Euro auf eure nächste Stromrechnung gutgeschrieben. Gemeinsam verändern wir mehr!

Polarstern weiterempfehlen