Ladestecker E-Auto

Wäre es früher möglich gewesen, hätte sich jeder sofort eine eigene Zapfsäule in die Eigenheimgarage eingebaut. Keine Tankstopps im Alltag, kein Warten, bis sich der Vorderfahrer von der Zapfsäule verzupft. Mit dem Kauf des ersten Elektroautos ist dieses Szenario plötzlich Realität. Und wie schnell und wie günstig das Laden daheim ist, kannst du sogar beeinflussen.

von Michael

Laden an der Steckdose oder Ladestation?

Beim Ladethema sind Erwachsene wie Kinder beim Autofahren: Wie lange dauert’s noch?! Die Antwort damals wie heute lautet: nicht mehr lang. Wie lang, hängt aber von vielen Faktoren ab. Von der Kapazität der Batterie, von der Ladeleistung des Autos und der Power der Ladestation.

Beim Ladethema sind Erwachsene wie Kinder beim Autofahren: Wie lange dauert’s noch?! Die Antwort damals wie heute lautet: nicht mehr lang. Wie lang, hängt aber von vielen Faktoren ab. Von der Kapazität der Batterie, von der Ladeleistung des Autos und der Power der Ladestation.

Faustformel zur Berechnung

Familie beim Laden eines Elektroautos

Laden an der Steckdose, geht das?

An der einfachsten Station, der Steckdose, geht das Laden auch. Aber sie sollte immer nur eine Übergangslösung, wenn nicht sogar Notlösung sein. Das hat auch Sicherheitsgründe. Herkömmliche Steckdosen können eine Leistung bis 3,7 kW abgeben. Aber nicht auf Dauer. Schutzkontaktsteckdosen (Schuko) sind nicht dafür gebaut, die hohen Leistungen von E-Autos über Stunden auszuhalten. Wenn du Pech hast, fliegt die Sicherung raus. Wenn du richtig Pech hast, schmort sie und verursacht einen Kabelbrand. Wer nicht um das Laden an der "Schuko"-Steckdose herumkommt, sollte lieber nur mit 2,3 kW laden. 

Zum Glück kannst du seit dem 24. November 2020 eine Förderung zur Installation privater Ladestationen beantragen. Der Zuschuss pro Ladepunkt beträgt satte 900 Euro. Das gilt laut Förderkriterien für Ladestationen an privat genutzten Stell­plätzen von Wohngebäuden und damit für Eigentümer und Wohnungs­eigentümer­gemein­schaften, für Mieter und Vermieter.

Laden im Mehrfamilienhaus: Wie sieht's da aus?

 

Faustformel: So lange dauert das Laden zu Hause.

Wie lange man sich zu Hause nun gedulden muss, bis das Elektroauto geladen ist, hängt von mehreren Faktoren ab. Die wichtigsten sind: 

• die Batteriekapazität des Elektroautos und

• die Ladeleistung des Elektroautos.

Mit beiden Infos lässt sich die Ladedauer grob berechnen. Betonung auf grob. Die Faustformel dazu lautet: 

Batteriekapazität (kWh) / Ladeleistung (kW) = Ladezeit.

Beispiel: 

Ein Nissan Leaf mit einer Batteriekapazität von 40 kWh und einer Leistung von 6,6 kW würde an deiner eigenen Ladestation sechs Stunden laden, sofern die Ladesäule diese Leistung abgeben kann. Typischerweise sollte das kein Problem sein, denn am häufigsten werden Ladestationen mit einer Leistung von 11 kW eingebaut. Es gibt aber auch Stationen für den Heimgebrauch mit 3,7 kW und 22 kW. Das Elektroauto kann selbstverständlich an allen geladen werden, nur würde es bei der "3,7er" langsamer – und bei der "22er" nicht schneller gehen. Im ersten Fall würde das Laden knapp 11 Stunden dauern (40 kWh / 3,7 kW = knapp 11 Stunden). Im zweiten Fall stünden zwar 22 kW Power zur Verfügung, das Auto könnte trotzdem nur 6,6 kW aufnehmen. 

So lange dauert das Laden an einer Schnellladesäule. 

Anders ist das bei öffentlichen Schnellladesäulen. Hier wird statt Wechselstrom (AC) wie zu Hause Gleichstrom (DC) geladen. Über das passende Kabel kann unser Beispielauto maximal 50 kW aufnehmen – und die Ladezeit würde sich dadurch auf etwa 48 Minuten verkürzen. Beim Nissan sowie den meisten Elektroautos asiatischer Hersteller wird am Schnelllader über den CHAdeMO-Stecker geladen. Bei den Elektroautos europäischer Hersteller hat sich der CSS-Steckerstandard (Combined Charging System) als Standard durchgesetzt.

Mehr über Stecker, Kabel und Ladesäulen.

Video: Polarstern-Gründer Florian erklärt, warum sich E-Autos lohnen.

 

Beliebte E-Autos 2021 und ihre Ladezeiten.

Wie lange das Laden eines Elektroautos dauert, kommt ganz aufs Modell an. Schauen wir uns die Modelle an, die laut Kraftfahrtbundesamt (KBA) im ersten Quartal 2021 am häufigsten zugelassen wurden. Da lag mit 7.260 Zulassungen der e-Up von VW an der Spitze. Platz zwei mit 6.031 zugelassenen Einheiten belegte das Model 3 von Tesla. Der VW ID.3 schaffte es mit 5.951 Zulassungen auf Platz 3. In die Top 10 schafften es außerdem der  Hyundai Kona (5.722 Zulassungen), der Renault Zoe (4.282 Zulassungen), der BMW i3 (2.841  Zulassungen), der  Mini Cooper SE (2.388  Zulassungen), der Audi e-tron (2.126 Zulassungen), der Opel Corsa-e  (2.109) und der Peugeot e-208 mit 1.906 Zulassungen. Aber welches Auto lädt nun am schnellsten? Das verrät dir die Tabelle.

Model Batteriekapazität Ladeleistung (AC) Ladedauer*  (AC) Ladedauer  Steckdose   (2,3 kW) 
VW e-Up 36,8 kWh 7,2 kW 5:06 h 16 h 
Tesla Model 3 (Standard) 50 kWh 11 kW 4:32 h 21:44 h 
VW ID.3 (Pure) 48 kWh 7,2 kW 6:40 h 20:53 h 
Hyundai Kona 42 kWh 11 kW

3:49 h

18:16 h
Renault Zoe Z.E. 50 (R1109 52 kWh 22 kW 2:22 h 20:36 h
BMW i3 (120Ah) 42,2 kWh  11 kW 3:50 h 18:20 h
Mini Cooper SE 32,6 kWh 11 kW 2:58 h 14:10 h
Audi e-tron (50) 71 kWh 11 kW  6:27 h 30:52 h
Opel Corsa-e 50 kWh 7,4 kW 6:45 h 21:44 h
Peugeot e-208 50 kWh 11 kW 4:32 h 21:44 h

Quelle der Batteriekapazitäten und Ladeleistungen: EFahrer.

 

Ladedauer: Es muss nicht immer voll sein.

Man muss dazu sagen, dass wir wirklich nur mit der Faustformel gerechnet haben, die nicht unbedingt den Best-Case der Ladezeit angibt. Und wir sind davon ausgegangen, dass das Auto vollgeladen werden soll. Im Alltag ist dies gar nicht nötig. Denn für Elektroautos gilt das Gleiche wie für alle anderen Geräte mit Lithium-Ionen-Akkus: Die Batterie nimmt keinen Schaden, wenn sie nicht komplett entladen und aufgeladen wird. Im Gegenteil. Es strengt die Batterien eher an. Kleine Ladezyklen von 20 % auf 80 % oder 40 % auf 60 % sorgen für eine längere Leistungsfähigkeit der Batterien. Für das Laden an der Wallbox bedeutet dies: Mach dir keine Sorgen, ob das E-Auto vollgeladen ist, wenn die nächste Wegstrecke sowieso eine kurze ist. Außerdem dauert die letzte Ladephase immer am längsten. Bis 80 % geht's recht zügig, aber die letzten Prozent schleppen sich dahin. Kennt man vom Handy. Kurz vor den 100 % gibt es keinen Spannungsanstieg mehr, und die Stromstärke nimmt ab. Diesen Puffer solltest du bei der Einschätzung der Ladezeit mit einplanen. Er ist auch einer der Gründe, warum die Angaben zu Ladezeiten bisweilen unterschiedlich ausfallen. 

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Grafik: Anzahl der öffentlichen Ladepunkte
Wenn man doch mal außerhalb laden muss: Die Anzahl der öffentlichen Ladepunkte steigt rasant.

 

Was eine Ladung Strom fürs Elektroauto zu Hause kostet.

Die andere große Frage zum Laden zu Hause dreht sich um die Ladekosten. Während es an den öffentlichen Ladestationen noch ein Sammelsurium an Bezahlmöglichkeiten von Ladekarten, Pauschalen und Roaming-Diensten gibt, und sich der Markt immer noch nicht konsolidiert hat, sind die Ladekosten zu Hause wesentlich klarer. Den Preis fürs Laden deines Wunschautos kannst du praktisch schon im Voraus einschätzen. Wenn auch grob. Dazu brauchst du zwei Infos.  

• Den Preis für eine Kilowattstunde Strom. 

• Den Energieverbrauch des Elektroautos pro 100 Kilometer. 

Der Preis für eine Kilowattstunde Strom liegt 2021 in Deutschland laut Bundesverband der Energie und Wasserwirtschaft (BDEW) durchschnittlich bei 31,89  Cent. Den Energieverbrauch deines Wunschautos auf 100 Kilometer gibt der Hersteller bei den technischen Daten auf der Homepage bekannt. Eine Übersicht über E-Auto-Modelle und ihre technischen Daten bieten etwa der ADAC oder das Magazin Efahrer. Multipliziere die Werte und du kennst die ungefähren Ladekosten für 100 Kilometer. Zu berücksichtigen ist, dass Autos jeder Art in der Praxis einen höheren Verbrauch haben als unter den "Laborbedingungen", wie sie der Hersteller angibt. 

 

Beliebte Elektroautos und ihre Ladekosten zu Hause.

Model Verbrauch Stromkosten auf 100 km
E-Golf 15,8 kWh/100 km ca. 5,03 €
Renault Zoe 17,4 - 20 kWh/100 km ca. 5,54 € - 6,37 €
Model 3 Standard 14,1 kWh/100 km ca. 4,49 €
e-Up! 14,5 kWh / 100 kmca. 4,62 €
Audi e-tron 50 21,9 kWh/100 km ca. 6,98 €
Hyundai Kona Elektro 14,3 kWh / 100 km ca. 4,56 €
BMW i3 (120 Ah) 15,3 - 16,3 kWh/100km ca. 4,87 € - 5,19 €
Smart EQ Fortwo 15,2 - 16,5 kWh/100 km ca. 4,84 € - 5,26 €
Opel Corsa-e 16,5 - 17 kWh/100 km ca. 5,26 € - 5,42 €
Mini Cooper SE  15,2 - 16,8 kWh/100 km ca. 4,84 € - 5,35 €

 

Strom ist oft günstiger als Benzin und Diesel. 

Unabhängig davon, welches E-Auto man ins Visier nimmt, sticht eine Sache sofort heraus: Das Laden mit Strom ist oft günstiger als das Tanken von Benzin oder Diesel. Vergleichen wir einen E-Golf mit einem Golf 1.0 TSI. Der aktuelle Benziner-Golf verbraucht auf 100 Kilometer (nach WLTP mittel) 5,3 Liter Benzin. Bei durchschnittlichen Benzinpreis in 2021 von 146,9 Cent. Würde dich das 7,78 Euro kosten. Ein E-Golf dagegen mit einem Verbrauch von 15,8 kWh kostet dich bei einem durchschnittlichen Kilowattstundenpreis von 31,89, wie ihn der Bundesverband für Energie- und Wasserwirtschaft angibt, dann nur 5,03 Euro.

CO2-Bepreisung wird das Kraftstoff tanken teurer machen. 

Die CO2-Bepreisung wird das Tanken von fossilen Kraftstoffen vermutlich auch noch mal teurer machen. Eine Tonne CO2 kostet in Deutschland seit Januar 2021 25 Euro. Ab 2025 soll sie 55 Euro kosten. Hintergrund: Momentan ist fossile Energie, deren Folgekosten in Form von Umwelt- und Klimaschäden weitaus höher sind als erneuerbare Energie noch günstiger. Mit der CO2-Bepreisung soll diesen versteckten Kosten Rechnung getragen werden.

 

Der passende Autostromtarif macht's noch mal günstiger.

Bei der groben Kalkulation ist eine Sache noch gar nicht berücksichtigt: Es gibt spezielle Autostromtarife, die auf das Laden zu Hause abgestimmt sind. Bei Polarstern bieten wir Wirklich Autostrom und Wirklich Autostrom Plus. Der erste Tarif ist für Alltagsfahrer gemacht, die vor allem zu Hause laden. Sie bekommen Ökostrom für ihr Elektroauto, einen Gutschein für Ladezubehör und eine Ladekarte für unterwegs – inklusive Startguthaben. Was dich das Laden zu Hause mit Wirklich Autostrom kostet, findest du ganz leicht mit unserem Autostromrechner heraus. Einfach Postleitzahl und deinen Stromverbrauch im Haushalt eingeben, sofern kein separater Zähler für eine Ladestation eingebaut ist. Dann auf Preis berechnen klicken. 

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Was dich das Laden zu Hause mit Wirklich Autostrom kostet, findest du ganz leicht mit unserem Autostromrechner heraus. Einfach Postleitzahl und deinen Stromverbrauch im Haushalt eingeben, sofern kein separater Zähler für eine Ladestation eingebaut ist. Dann auf Preis berechnen klicken. 

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Wirklich Autostrom Plus für echte Vielfahrer.

Der Tarif Wirklich Autostrom Plus ist für echte Vielfahrer und macht das Laden zu Hause im Vergleich zu herkömmlichen Autostromtarifen im besten Fall um rund ein Fünftel günstiger Möglich macht’s die Nutzung eines separaten, ”unterbrechbaren“ Zählers. Dieser ist auch die Voraussetzung für die Nutzung des Tarifs.         

Voraussetzung: ein separater, ”unterbrechbarer“ Zähler. 

Mit einem separaten, ”unterbrechbaren“ Zähler kann die Ladestation als steuerbare Verbrauchseinrichtung beim Netzbetreiber angemeldet werden. Dadurch kenn dieser die Stromversorgung zu dieser „Verbrauchseinrichtung“, das heißt zur Ladestation, kurzzeitig unterbrechen. Der Netzbetreiber sorgt so für eine bessere Auslastung der Stromnetze oder anders: einer besseren Balance zwischen Stromeinspeisung und Stromentnahme. Weil du die Ladestation kurzzeitig nicht nutzen kannst, zahlst du im Gegenzug etwas weniger fürs Netzentgelt und die Konzessionsabgabe – das sind zwei wichtige Komponenten des Strompreises. Als Stromversorger können wir diesen vergünstigten Arbeitspreis beim Tarif Wirklich Autostrom Plus anbieten. Die weiteren Vorteile, wie Ladekarte mit Startguthaben und Gutschein für Ladezubehör gibt's natürlich auch bei Wirklich Autostrom Plus.

Finde deinen Preis heraus! Einfach Postleitzahl und Verbrauch in unseren Tarifrechner eingeben und auf Preis berechnen klicken.

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Ab wann lohnt sich der Einbau eines zweiten Zählers?

Einen Umbau können wir besonders Haushalten mit zwei Elektroautos empfehlen. Für Haushalte die bereits zwei Zähler haben, bietet sich Wirklich Autostrom Plus natürlich sowieso an. Wenn eine PV-Anlage vorhanden ist, hat hier auch das Thema Kaskadenschaltung Relevanz:

Die Traumkombination: Solarstrom und Wirklich Autostrom Plus.

Haushalte mit PV-Anlage und Elektroauto haben eine besonders attraktive Möglichkeit der Energieversorgung: Sie können ihr Elektroauto mit eigenem PV-Strom und unserem speziellen Autostromtarif Wirklich Autostrom Plus laden. Voraussetzung dafür sind zwei Stromzähler, die "hintereinander" geschaltet werden – sogenannte Kaskadenmessung. Der erforderliche Zwei-Richtungszähler wird am Hausanschluss verbaut und ein zweiter Stromzähler wird ihm nachgeschaltet. Für diese spezielle Stromversorgung müssen der Haushaltsstrom und der Autostromtarif vom gleichen Energieversorger bezogen werden.

 

Auch das gibt’s: Autostrom über einen HT/NT-Zähler abrechnen. 

Für Haushalte, die ohnehin Strom vor allem nachts verbrauchen und deshalb mit einem HT/NT-Zähler ausgestattet sind, lohnt sich ein HT/NT-Tarif umso mehr, wenn ein Elektroauto in den Haushalt Einzug hält, das ebenso immer nachts geladen wird. Auch bei diesem Tarif sind die Strompreiskomponenten Netzentgelt und Konzessionsabgabe etwas günstiger. HT/NT-Zähler sind oft in Haushalten eingebaut, die eine Nachtspeicherheizung nutzen. Weil diese sehr viel Strom verbrauchen, wird der Strom zu Nebenzeiten im Niedertarif (NT) in den Geräten gespeichert. Beim Niedertarif ist der Arbeitspreis für eine Kilowattstunde ebenso etwas günstiger. Du hast noch nie etwas von HT/NT gehört? Dann fällt dein Stromverbrauch wie bei den meisten Privathaushalten sowieso in der Hauptzeit an und wird entsprechend im Haupttarif (HT) abgerechnet. Du hast einen HT/NT-Zähler und lädst dein E-Auto praktisch immer nachts zwischen 22 Uhr und 7 Uhr? Dann kann sich ein HT/NT-Tarif für dich lohnen. Rechne aus, was dich das zu Hause kosten würde. Same, same: Postleitzahl und Stromverbrauch in den Tarifrechner eingeben und auf Preis berechnen klicken. Im Mittel kannst du verglichen zum klassischen Haushaltsstrom eine Preisersparnis von über 100 Euro erzielen.

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Fahren und verändern. 

Egal welcher Tarif für dich am besten ist: Bei Polarstern trägst du immer zur weltweiten Energiewende bei, auch als Nicht-Autofahrer. Mit unseren Ökostrom-Tarifen für alle Lebenslagen beziehst du 100 % erneuerbare Energie, förderst den Ausbau von neuen Ökokraftwerken und sorgst sogar dafür, dass Familien in Kambodscha und Madgaskar ebenfalls saubere Energie nutzen können. Sieh dir an, was du mit Polarstern veränderst ... 

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Die wichtigsten Fragen und Antworten auf einen Blick.

Was kostet eine Ladung fürs E-Auto?

Was eine Ladung Strom für (d)ein Elektroauto kostet, kannst du mit einer einfachen Faustformel grob einschätzen. Du multiplizierst einfach den Preis für eine Kilowattstunde Strom mit dem Energieverbrauch deines E-Autos pro 100 Kilometer. 2021 kostet eine Kilowattstunde Strom laut Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft BDEW im Schnitt 31,89 Cent. Den Verbrauch deines Wunschautos auf 100 Kilometer findest du auf der Homepage des Herstellers oder bei Magazinen wie ADAC oder EFahrer. 100 Kilometer mit dem E-Golf kosten zum Beispiel um die 5 Euro. 

Wie lange dauert das Laden fürs E-Auto?

Wie lange das Laden dauert, kommt natürlich immer aufs E-Auto und die Ladestation an. Die ungefähre Ladezeit kannst du mit einer Faustformel berechnen: Teile die Batteriekapazität (kWh) durch die Ladeleistung und du erhältst die grobe Ladezeit. Angaben zu Kapazität und Leistung für dein Wunsch-E-Auto findest du zum Beispiel in diesem Artikel, auf den Websites der Hersteller, beim ADAC oder dem Magazin EFahrer. Ein E-Golf mit einer Ladeleistung und einer Batteriekapazität von 35,8 kWh braucht knapp 5 Stunden, um auf 100 % geladen zu werden. So lange muss man im Alltag aber gar nicht warten. Man schont die Batterie sogar, wenn man sie nicht ganz volllädt. Außerdem dauert die letzte Ladephase immer am längsten.

Geht das Laden auch schneller?

Beispiel: Ein Nissan Leaf mit einer Leistung von 6,6 kW kann eben nur diese Leistung aufnehmen. Für die Ladedauer macht es also keinen Unterschied, ob er an einer Ladestation mit 11 oder 22 kW hängt. Anders ist das bei Schnellladesäulen. Denn hier wird statt Wechselstrom (AC) Gleichstrom (DC) geladen. Über das passende Kabel kann der Nissan dann mehr Leistung aufnehmen und ist auch schneller geladen.

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