Raus aus dem Elternhaus, ab in die erste eigene Wohnung. Du bekommst plötzlich Post von deinem Grundversorger und fragst dich, was das denn schon wieder ist. Glaub uns, an dem Punkt waren wir auch. Aber keine Sorge: Strom anzumelden ist gar nicht so kompliziert. Warum es sich lohnt, sich selbst um einen Stromversorger zu kümmern und nicht erst den Brief vom Grundversorger abzuwarten, erklären wir dir hier. Kurz durchlesen und dann super easy Strom für deine neue Wohnung anmelden. Am besten natürlich Wirklich Ökostrom.

von Tabatha

 

Kosten: So viel musst du für Strom zahlen.

Wenn du dich nicht innerhalb von 6 Wochen selbst um einen Stromanbieter kümmerst, bist du in deiner neuen Wohnung automatisch beim lokalen Grundversorger im sogenannten Grundversorgertarif. Doch Achtung: Meistens ist dieser Tarif auch der teuerste. Nicht unbedingt die beste Wahl, wenn du Student oder Berufseinsteiger bist. Deshalb lohnt es sich durchaus, verschiedene Stromanbieter beim Einzug in die erste eigene Wohnung zu vergleichen. Dafür gibt es online Vergleichsportale. Aber auch hier ist Vorsicht geboten: Viele Anbieter locken mit Prämien und tollen Einstiegsangeboten. Am Ende kommt dich das aber – oft über eine längere Laufzeit – teuer zu stehen.

>>> Warum Wechsel-Prämien von Stromanbietern oft keine Geschenke sind.

Wer ein bisschen recherchiert, findet schnell heraus, dass Strom im Durchschnitt etwa 30 Cent pro Kilowattstunde kostet (Stand: November 2020). Was heißt das? Ganz einfach: Im Jahr gibt eine alleinlebende Person rund 300 bis 400 Euro für die Stromversorgung aus. Aber wie sieht’s konkret bei dir aus? Und wie findest du den besten Stromanbieter für dich? Lies hier einfach weiter.

>>> Mit diesen Tipps sparst du super einfach Strom.

 

Verbrauch: So schätzt du deinen Stromverbrauch in der ersten Wohnung.

Wir haben ja schon vom Strompreis pro Kilowattstunde gesprochen. Wenn du dir jetzt denkst: „Kilo-WAS?" – keine Sorge. Eigentlich ist es ganz simpel: Strom wird in Kilowattstunden gemessen und entsprechend nach verbrauchten Kilowattstunden bezahlt. Abgekürzt werden Kilowattstunden in „kWh“. Damit du ein Gefühl dafür bekommst, haben wir ein paar Beispiele für den Stromverbrauch in deiner ersten eigenen Wohnung.

Das kannst du mit einer Kilowattstunde machen:

  • Eine Stunde lang deine Haare föhnen…
  • oder 50 Stunden lang am Laptop arbeiten…
  • oder 7 Stunden fernsehen…
  • oder 50 Tassen Kaffee kochen…
  • oder dein iPhone 100-mal aufladen.

Woher weiß ich, wie viel Stromkosten für meine Wohnung anfallen? Du kannst deinen Verbrauch in der Wohnung einfach schätzen, auch wenn du noch nie allein gewohnt hast.

Folgende Schätzung haben wir für dich: In einem 1-Personen-Haushalt (Wohnung) kannst du laut Stromspiegel von insgesamt etwa 800 bis 2.200 kWh Stromverbrauch im Jahr ausgehen, je nachdem wie sparsam du mit Strom umgehst. Gibst du in unserem Tarifrechner an, dass eine Person im Haushalt lebt, rechnen wir zum Beispiel mit 1.300 kWh.

Und wenn du wissen willst, was so die einzelnen Stromkostenverbräuche sind, haben wir für dich ein paar Eckdaten für die typischen Haushaltsgeräte gesammelt:

  • Kühlschrank: je nach Größe, Alter und Effizienzklasse 90 bis 330 kWh pro Jahr; sehr alte Geräte auch rund 500 kWh.
  • Waschmaschine: je nach Effizienzklasse etwa 150 kWh bis 250 kWh pro Jahr
  • Smartphone: je nach Modell um die 50 kWh pro Jahr
  • WLAN-Router: um die 100 kWh pro Jahr
  • Laptop: etwa 22 kWh pro Jahr

Zwei wichtige Punkte, die du wissen musst:

  • Du musst dir KEINE Sorgen machen, beim Wechsel ohne Strom dazustehen. Deine Stromversorgung ist sogar gesetzlich garantiert.
  • Du zahlst am Ende NUR den Strom, den du verbrauchst. Deshalb gibt es eine Jahresabrechnung, bei der du entweder Geld zurückbekommst oder im Zweifel nachzahlst. Mehr zu deiner Stromrechnung erfährst du in diesem Artikel.    

 

Kundenservice: Strom-Fragen klären ohne Warteschleife.

Das kennst du bestimmt: Dein Laptop ist kaputt, deine Bankabrechnung stimmt nicht oder dein Flug wurde storniert…und du hängst erstmal ewig in irgendeiner Warteschleife. Im Zweifel fliegst du raus und kannst nochmal von vorne mit der Roboterstimme am anderen Ende reden. Super nervig. Damit dir das beim Stromanbieter nicht passiert, achte darauf, was andere über den Kundenservice sagen. Zum Beispiel bei unabhängigen Bewertungsportalen wie ekomi oder Google-Bewertungen. Telefonische Erreichbarkeit und/oder Chat-Möglichkeiten machen dir das Leben viel leichter, wenn du mal eine Frage hast.

Weitere Punkte, auf die du in Sachen Service achten kannst:

  • Erreichbarkeit des Kundenservice
  • Schnelligkeit der Antworten
  • Kompetenz der Gesprächspartner
  • Ob dir direkt versucht wird, etwas zu verkaufen
  • Dauer von Rückerstattungen

Wir bei Polarstern sind stolz darauf, mehrfach für unseren Kundenservice ausgezeichnet worden zu sein. Wenn du einfach mal schauen willst, was das heißt oder deine Fragen zum Thema Strom lieber persönlich stellst, als hier weiterzulesen, erreichst du uns unter der: 089/309042911. Auf unserer Webseite findest du außerdem einen Live-Chat. Und wenn du außerhalb der Geschäftszeiten (die sind montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr) Kontakt aufnehmen willst, schreib uns einfach eine E-Mail an [email protected]

Eins versprechen wir dir: Wir beraten dich ehrlich und kompetent. Probier´s aus!

Das mit dem Ausprobieren geht natürlich auch bei anderen Anbietern. Wenn du auf den telefonischen Service Wert legst, macht es schon Sinn, mal probeweise bei deinen potenziellen Stromanbietern durchzuklingeln und deine Wechselfragen direkt mit dem Kundenservice zu besprechen.

 

Tarif wählen: Warum du auf echten Ökostrom setzen solltest.

Okay, du weißt nun, wie viel Strom du ungefähr brauchst und auf welche Konditionen du achten willst, aber welcher Stromtarif soll es nun sein? Von welchem Anbieter?

Mit Blick auf unsere Zukunft ist klar: Ökostrom. Den hat heute fast jeder Energieversorger im Angebot, aber die Qualitätsunterschiede sind riesig. Deshalb hier ein paar Empfehlungen:

Wenn dir der Planet am Herzen liegt, sind die großen Konzerne (oder Anbieter, die zu großen Konzernen gehören) in der Regel eine schlechte Wahl. Sie haben meist neben Ökostrom noch viele andere, fossil basierte Energietarife und betreiben oft auch selbst fossile Kraftwerke, oder sind daran beteiligt. Auch wenn du ihren Ökostromtarif wählst, unterstützt du also auch einen Stromversorger, der weiterhin das große Geld mit fossilen Energien macht.

>>> Welche Ökostromanbieter zu welchen Konzernen gehören.

Um es dir einfacher zu machen, nutze bei der Tarifwahl Bestenlisten für Ökostrom – etwa von Utopia oder von Robin Wood. Und schau mal auf Webseite, Instagram und Co. deines potenziellen neuen Stromanbieters, ob er dir sympathisch ist. Auch Kunden-Bewertungen – etwa bei Google – sind super hilfreich.

Bei der Entscheidung für den passenden Ökostromtarif können dir außerdem Qualitäts-Siegel helfen. Eines der strengsten ist das „Grüner Strom Label“, mit dem unter anderem auch wir bei Polarstern ausgezeichnet sind.

>>> Ökostrom vom Testsieger.

Jetzt Tarifrechner von Polarstern ausprobieren.

 

Strom anmelden: So einfach kann der Vertragsabschluss sein.

Du hast eine Schätzung für deinen Verbrauch und weißt inzwischen auch, welcher Stromanbieter es werden soll? Super, denn der Vertragsabschluss selbst ist kinderleicht.

Umzug in die erste eigene Wohnung
Der Umzug in die erste Wohnung bedeutet Stress genug. Gott sei Dank ist das Strom anmelden schnell erledigt.

Um Strom bei einem neuen Stromanbieter anzumelden, musst du nicht einmal deinen alten Vertrag kündigen. Das übernimmt der neue Stromversorger. Du musst also nicht doppelt zahlen oder befürchten, dass du mal keinen Strom hast.

Bei Polarstern geht der Wechsel online oder telefonisch und nimmt nur 5 Minuten in Anspruch. Du brauchst dazu nur deine Adresse, die Zählernummer und den Zählerstand (kannst du einfach abfotografieren oder abtippen). Berechne im ersten Schritt ganz unverbindlich hier deinen Tarif:

Ganz easy zu Polarstern wechseln.

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