Ein iPhone für 5 € Zuzahlung? Come on! Wie man mit großen Wechsel-Prämien von Stromanbietern umgehen sollte – und auf was es wirklich ankommt: Strom.

von Michael

Stell dir vor, du möchtest ein Fahrrad kaufen. Im Laden lacht dich ein blaues an, und das Erste, das der Verkäufer darüber erzählt, ist, dass du einen Mixer dazubekommst. Warum? Weil das Rad so schlecht ist, dass man es nur durch Bestechung mit einem anderen Gegenstand verkaufen kann? So ein Verkaufsgespräch würde jeden verunsichern. 

 

Die häufigsten Prämien beim Stromanbieterwechsel.

Bei einem Stromanbieterwechsel sind Prämien ganz normal. Und bei genauerer Überlegung ähnlich absurd. Es geht ja längst nicht mehr um eine Flasche Wein, die man zum Zeitungsabo dazubekommt, weil der Verlag noch die Kisten von der Weihnachtsfeier im Keller stehen hat. Es geht um das ganze Glücksrad-Sortiment: Espresso- und Küchenmaschinen, Staubsauger und Fritteusen, Akkuschrauber. Prämien wie E-Bikes und Kitchenaids, Waschmaschinen und immer öfter: iPhones, iPads, Playstations, Sky Abos. Verlockende Dinge also. Aber sie sind natürlich keine Geschenke. 

 

Warum Prämien nicht geschenkt sind.

In der Regel erhält man seine Prämie bei einmaliger Zuzahlung eines kleinen Betrags. Zum Beispiel ein iPhone für ein paar Euro. Also mehrere hundert Euro billiger als bei Apple. Das klingt zu gut, um wahr zu sein. Ist es auch. Natürlich muss das ganze Teil bezahlt werden. Zum Beispiel über den monatlichen Grundpreis des Abschlags oder einer Mindestabnahmemenge von Strom. Das heißt: Entweder läuft der Vertrag so lange, bis die Prämie abbezahlt ist – oder du verpflichtest dich, dem Anbieter eine Mindestmenge an Strom abzunehmen. 

 

Was im Kleingedruckten steht.

Eine Untersuchung der Verbraucherzentrale Niedersachsen von 2017 kommt zum Ergebnis, dass Verbraucher im Einzelfall von Prämien profitieren können. Aber in der Summe sehr selten. In vielen Fällen hätte der Kunde deutlich weniger gezahlt, wenn er den Gegenstand einfach im Laden gekauft und einen Stromvertrag ohne Prämie abgeschlossen hätte. Im Extremfall zahlten Kunden für ein Handy oder Tablet 400 Euro mehr, als wenn sie Strom und Elektroartikel separat gekauft hätten. Deshalb rät die Verbraucherzentrale dringend, vor dem Bestellen die Bedingungen genau unter die Lupe zu nehmen. 

A, ist es üblich, dem Anbieter eine Mindestmenge an Strom abzunehmen, um das Geschenk zu erhalten. Wenn man weniger Strom verbraucht, als im Paket enthalten, hat sich der Deal schon mal kaum gelohnt. Dabei sollte man fürs Strom sparen belohnt, nicht bestraft werden. 

B, kann es immer sein, dass die Wunschprämie nicht auf Lager ist. Der Hinweis „Nur solange der Vorrat reicht“ hat durchaus Gültigkeit. Am Ende bleibt vielleicht nur noch der Mixer, und fortan gibt es Apple höchstens als Smoothie. 

C, kommt gerade bei Abos für Zeitschriften oder Bezahlsender oft ein zweiter Vertrag mit dem Anbieter der Prämie zustande. Diesen Zusatzvertrag sollte man dringend auf dem Schirm haben. Denn im zweiten Jahr ist das Angebot nicht mehr umsonst oder günstiger, sondern zum vollen Preis kostenpflichtig. 

D, fällt in der Regel eine monatliche Ausgleichzahlung für die eigentliche Restlieferzeit an, wenn man den Stromvertrag vorzeitig kündigen möchte. Und was im Fall eines Umzugs passiert, machen die wenigsten Anbieter transparent. Fällt er unter die Kategorie „Gründe, die Sie selbst zu vertreten haben“?

Die Verbraucherzentrale bemängelt, dass derartige Hinweise viel zu spät im Laufe des Bestellprozesses transparent gemacht werden, oder versteckt über Drop-Down-Menüs.

E, müssen Kunden bei einer automatischen Verlängerung des Vertrags oftmals den Strompreis des teureren Prämientarifs zahlen, auch wenn die Prämie längst abbezahlt ist. 

 

Was einen fairen Stromvertrag ausmacht.

Aber selbst wenn der Deal sauber ist: Wie soll man große Wechsel-Prämien bewerten? Persönlich bräuchte ich dringend eine Waschmaschine. Sie monatlich abzubezahlen statt einmalig viel Geld auszugeben, wäre eine Option. Aber am Ende frage ich mich, was ich von einem Stromversorger eigentlich will. Strom. So wie ich im Fahrradladen ein Fahrrad will. Keinen Mixer. Der Strom muss passen, nicht die Prämie dazu. 

Der Strom passt, wenn er wirklich nachhaltig erzeugt wurde, wenn der Stromversorger wirklich in die Energiewende investiert und wenn die Konditionen stimmen. Sie stimmen, wenn der Stromvertrag jederzeit kündbar ist. Und wenn du genau das zahlst, was du verbraucht hast. Nicht mehr, nicht weniger. So wie bei Polarstern.

>>> Erfahre, warum Polarstern mehrfach prämiert ist. 

Stell dir vor, du möchtest ein Fahrrad kaufen. Im Laden lacht dich ein blaues an, und das Erste, das der Verkäufer darüber erzählt, ist, dass du einen Mixer dazubekommst. Warum? Weil das Rad so schlecht ist, dass man es nur durch Bestechung mit einem anderen Gegenstand verkaufen kann? So ein Verkaufsgespräch würde jeden verunsichern. 

 

Die häufigsten Prämien beim Stromanbieterwechsel.

Bei einem Stromanbieterwechsel sind Prämien ganz normal. Und bei genauerer Überlegung ähnlich absurd. Es geht ja längst nicht mehr um eine Flasche Wein, die man zum Zeitungsabo dazubekommt, weil der Verlag noch die Kisten von der Weihnachtsfeier im Keller stehen hat. Es geht um das ganze Glücksrad-Sortiment: Espresso- und Küchenmaschinen, Staubsauger und Fritteusen, Akkuschrauber. Prämien wie E-Bikes und Kitchenaids, Waschmaschinen und immer öfter: iPhones, iPads, Playstations, Sky Abos. Verlockende Dinge also. Aber sie sind natürlich keine Geschenke. 

 

Warum Prämien nicht geschenkt sind.

In der Regel erhält man seine Prämie bei einmaliger Zuzahlung eines kleinen Betrags. Zum Beispiel ein iPhone für ein paar Euro. Also mehrere hundert Euro billiger als bei Apple. Das klingt zu gut, um wahr zu sein. Ist es auch. Natürlich muss das ganze Teil bezahlt werden. Zum Beispiel über den monatlichen Grundpreis des Abschlags oder einer Mindestabnahmemenge von Strom. Das heißt: Entweder läuft der Vertrag so lange, bis die Prämie abbezahlt ist – oder du verpflichtest dich, dem Anbieter eine Mindestmenge an Strom abzunehmen. 

 

Was im Kleingedruckten steht.

Eine Untersuchung der Verbraucherzentrale Niedersachsen von 2017 kommt zum Ergebnis, dass Verbraucher im Einzelfall von Prämien profitieren können. Aber in der Summe sehr selten. In vielen Fällen hätte der Kunde deutlich weniger gezahlt, wenn er den Gegenstand einfach im Laden gekauft und einen Stromvertrag ohne Prämie abgeschlossen hätte. Im Extremfall zahlten Kunden für ein Handy oder Tablet 400 Euro mehr, als wenn sie Strom und Elektroartikel separat gekauft hätten. Deshalb rät die Verbraucherzentrale dringend, vor dem Bestellen die Bedingungen genau unter die Lupe zu nehmen. 

A, ist es üblich, dem Anbieter eine Mindestmenge an Strom abzunehmen, um das Geschenk zu erhalten. Wenn man weniger Strom verbraucht, als im Paket enthalten, hat sich der Deal schon mal kaum gelohnt. Dabei sollte man fürs Strom sparen belohnt, nicht bestraft werden. 

B, kann es immer sein, dass die Wunschprämie nicht auf Lager ist. Der Hinweis „Nur solange der Vorrat reicht“ hat durchaus Gültigkeit. Am Ende bleibt vielleicht nur noch der Mixer, und fortan gibt es Apple höchstens als Smoothie. 

C, kommt gerade bei Abos für Zeitschriften oder Bezahlsender oft ein zweiter Vertrag mit dem Anbieter der Prämie zustande. Diesen Zusatzvertrag sollte man dringend auf dem Schirm haben. Denn im zweiten Jahr ist das Angebot nicht mehr umsonst oder günstiger, sondern zum vollen Preis kostenpflichtig. 

D, fällt in der Regel eine monatliche Ausgleichzahlung für die eigentliche Restlieferzeit an, wenn man den Stromvertrag vorzeitig kündigen möchte. Und was im Fall eines Umzugs passiert, machen die wenigsten Anbieter transparent. Fällt er unter die Kategorie „Gründe, die Sie selbst zu vertreten haben“?

Die Verbraucherzentrale bemängelt, dass derartige Hinweise viel zu spät im Laufe des Bestellprozesses transparent gemacht werden, oder versteckt über Drop-Down-Menüs.

E, müssen Kunden bei einer automatischen Verlängerung des Vertrags oftmals den Strompreis des teureren Prämientarifs zahlen, auch wenn die Prämie längst abbezahlt ist. 

 

Was einen fairen Stromvertrag ausmacht.

Aber selbst wenn der Deal sauber ist: Wie soll man große Wechsel-Prämien bewerten? Persönlich bräuchte ich dringend eine Waschmaschine. Sie monatlich abzubezahlen statt einmalig viel Geld auszugeben, wäre eine Option. Aber am Ende frage ich mich, was ich von einem Stromversorger eigentlich will. Strom. So wie ich im Fahrradladen ein Fahrrad will. Keinen Mixer. Der Strom muss passen, nicht die Prämie dazu. 

Der Strom passt, wenn er wirklich nachhaltig erzeugt wurde, wenn der Stromversorger wirklich in die Energiewende investiert und wenn die Konditionen stimmen. Sie stimmen, wenn der Stromvertrag jederzeit kündbar ist. Und wenn du genau das zahlst, was du verbraucht hast. Nicht mehr, nicht weniger. So wie bei Polarstern.

>>> Erfahre, warum Polarstern mehrfach prämiert ist. 

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Warum gerade Stromanbieter Prämien anbieten.

Dass sich Prämien besonders im Strommarkt etablieren, liegt auf der Hand: Strom ist irgendwie langweilig. Er ist unsichtbar und anfassen kann man ihn auch nicht. Mit einem iPhone lässt sich ein Produkt schmackhaft machen, auf das keiner Bock hat – aber das halt sein muss. 

 

Was wertvoller ist als Stromwechsel-Prämien.

Aber dies muss auch sein: Veränderung. Energiewende. Und sobald man sich der Wahl bewusst wird, wie Strom für einen persönlich erzeugt werden soll – konventionell schmutzig oder erneuerbar und sauber – wird der eigene Strombezug durchaus zu einer emotionalen Geschichte. Wenn dir bewusst wird, dass du jedes Mal etwas verändern kannst, wenn du dein Handy lädst, Musik hörst oder fernsiehst, darf man sich freuen. Vielleicht nicht so euphorisch wie anfangs über eine neue Play Station oder ein Smart Phone. Aber ein gutes Gefühl ist da. Und es bleibt. Nachhaltigkeit eben. So läuft es bei Polarstern

 

Warum gerade Stromanbieter Prämien anbieten.

Dass sich Prämien besonders im Strommarkt etablieren, liegt auf der Hand: Strom ist irgendwie langweilig. Er ist unsichtbar und anfassen kann man ihn auch nicht. Mit einem iPhone lässt sich ein Produkt schmackhaft machen, auf das keiner Bock hat – aber das halt sein muss. 

 

Was wertvoller ist als Stromwechsel-Prämien.

Aber dies muss auch sein: Veränderung. Energiewende. Und sobald man sich der Wahl bewusst wird, wie Strom für einen persönlich erzeugt werden soll – konventionell schmutzig oder erneuerbar und sauber – wird der eigene Strombezug durchaus zu einer emotionalen Geschichte. Wenn dir bewusst wird, dass du jedes Mal etwas verändern kannst, wenn du dein Handy lädst, Musik hörst oder fernsiehst, darf man sich freuen. Vielleicht nicht so euphorisch wie anfangs über eine neue Play Station oder ein Smart Phone. Aber ein gutes Gefühl ist da. Und es bleibt. Nachhaltigkeit eben. So läuft es bei Polarstern

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