Die Macht der Gewohnheit zieht die Menschen jeden Tag zurück in den Auto-Stau, wo sie auf Lenkräder einhämmern und Wörter raushauen, die sie ihren Kindern verbieten. Warum tun wir uns das immer noch an? Wir haben doch alle ein Fahrrad! Es spart Zeit, Geld, Platz, Emissionen und Stress. Wir wissen das doch! Aber wie viel ist es wirklich? Das verraten wir dir hier. Außerdem geben wir Tipps, wie du dauerhaft der Auto-Versuchung widerstehst. 

von Michael

Und der ADAC so: Fahrt Rad!

Es heißt immer, etwas wäre so leicht wie Fahrrad fahren. Tatsächlich tun sich sehr viele Menschen sehr schwer damit. Laut Umweltbundesamt könnten in den Ballungsgebieten sofort bis zu 30 % der Autofahrten aufs Rad verlegt werden. Stattdessen lassen sich die Menschen wieder täglich in den Strudel des zähfließenden Verkehrs ziehen. In Vehikeln, die in der Theorie 250 Sachen fahren, aber in der Praxis vor allem durch 30er-Zonen schleichen. Und dann stellt sich die Frage: Warum nicht gleich mit dem Rad?

Selbst der ADAC ruft inzwischen angesichts von Energiepreiskrise, Klimawandel und verstopften Straßen zum Radfahren auf. Beim Präsident Christian Reinicke schwang fast schon Genervtheit mit, als er in einem Interview sagte, dass es auch möglich sei, "zum Bäcker mit dem Fahrrad anstatt mit dem SUV" zu fahren. 

Riesig: die Vorteile von Fahrrädern gegenüber Autos.

Rad fahren spart Zeit. 

Es ist nicht nur möglich, es ist in den meisten Fällen auch schneller. Laut Umweltbundesamt sind bis zu 50 % der Autofahrten in Deutschland kürzer als fünf Kilometer. Eine Wegstrecke, auf der du mit dem Rad meistens schneller bist als mit dem Auto. Zumindest in der Stadt. 

Rad fahren spart CO2. 

Bei der Klimabilanz schmieren Autos sowieso ab. Ein Rad hat natürlich auch eine Lieferkette hinter sich. Doch ist diese gegenüber einem Auto schnell ausgeglichen. Und ab da wird nur noch CO2 gespart. Vor allem deinen täglichen Arbeitsweg kannst du dazu nutzen. 

Angenommen du fährst 232 Arbeitstage im Jahr mit dem Rad zum Job oder zur Ausbildung. Dann hast du bei einer täglichen Strecke von 10 Kilometern bereits rund 350 kg CO2 im Jahr gespart. Das reduziert schon ein großes Stück deines CO2-Fußabdrucks. Durchschnittlich emittieren die Deutschen laut Umweltbundesamt für ihre Mobilität übrigens 2,16 Tonnen CO2 im Jahr.

Grafik: CO2-Vergleich von Verkehrsmitteln
So viel CO2 spart dein Rad gegenüber anderen Verkehrsmitteln.

Rad fahren spart Geld. 

Wer klimafreundlich fährt, fährt auch am günstigsten. Im Gegensatz zu einem Auto, das 7,7 Liter Benzin auf 100 km/h verbraucht, sparst du mit dem Rad auf 10 Kilometer schon 3,60 Euro. So gibt es der CO2-Rechner des ADFC an. Das sind 835,20 Euro pro Arbeitsjahr.

Greenpeace hat in einer Mobilitätsstudie noch größere Sparpotenziale ermittelt. Demnach kann ein Single-Haushalt, der sich kein neues Auto mehr anschafft und stattdessen nur noch Rad (und Bahn) fährt, bis zu 680 monatlich sparen. Was im Laufe des Lebens an Fahrtkosten zusammenkommt, möchte man lieber gar nicht wissen. Oder doch? Im deutschen Durchschnitt sind es 332.000 Euro. Das war zumindest das Ergebnis der Branchenstudie Autofahren in Deutschland der Motor Presse Stuttgart. Dabei gehen 116.900 Euro für den Autokauf drauf, 78.900 Euro für den Sprit und 58.100 Euro für Versicherungen und Steuern.

Räder sparen Platz. 

Räder sind auch wichtig, um Platz in der Stadt zu schaffen. Autos waren einmal das Versprechen von Freiheit und Komfort. Aus lauter Gewohnheit merkt niemand mehr, dass die Autos beidem kaum Raum lassen. Ein Beispiel aus Berlin: Laut Mobilitätsatlas nahmen die Autos hier 2019 ganze 58 % der Verkehrsfläche für sich ein (39 % für die Straße, 19 % für Parkplätze). Die Radfahrer:innen schlängelten sich durch 3 %. Das Absurde dabei ist, dass Autos ja nicht mal benutzt werden. Laut einer Mobilitätsstudie im Auftrag des Bundesverkehrsministeriums werden Autos im Schnitt nur eine Dreiviertelstunde am Tag bewegt. Mehr als 23 Stunden stehen die Autos also rum. Niemand hat etwas davon.

So gut sind Räder für die Luft.

Auch machen die Autos Städte zu Räucherkammern aus Kohlenmonoxid und Stickoxiden. Im Gegensatz zu CO2, das für Menschen erst erfahrbar wird, wenn es ihnen Form von klimabedingten Naturkatastrophen um die Ohren fliegt, schlagen Luftschadstoffe sehr direkt auf die Gesundheit. Laut Europäischer Umweltagentur (EUA) stehen jährlich etwa 400.000 Todesfälle in Europa in Verbindung mit Luftschadstoffen wie Feinstaub, Stickstoffdioxid oder bodennahem Ozon. Was Fahrräder damit zu tun haben? Eben Nichts. 

Tabelle: Diese Luftschadstoffe emittieren Fahrzeuge.

Verkehrsmittel Kohlenmonoxid* Stickoxide* Partikel*
Pkw 0,95 0,39 0,006
Inlandsflug 0,30 0,98 0,011
Fernzüge 0,02 0,03 0,001
Fernbus 0,01 0,05 0,001
Reisebus 0,04 0,12 0,002
Eisenbahn (Nahverkehr) 0,04 0,19 0,004
Linienbus (Nahverkehr) 0,06 0,29 0,005
Straßen-, U-Bahn etc. 0,03 0,05 0,005

Quelle: Umweltbundesamt 11/2020.

* Gramm pro Personenkilometer. 

Gute Aktion.

Wenn du auch für mehr Platz und Sicherheit fürs Radeln bist, kannst mit der Initiative Stadtradeln aktiv werden! Für 21 Tage versuchst du mit anderen Radler:innen aus deiner Stadt möglichst viele Kilometer zurückzulegen, um Emissionen zu senken, Lärm zu reduzieren und auch gefährliche Abschnitte zu identifizieren. Als Signal an die Politik, eine bessere Radinfrastruktur zu schaffen – und damit auch mehr Lebensqualität und Klimaschutz. Unter stadtradeln.de findest du heraus, ob deine Stadt der Gemeinde bei der Aktion mitmacht. Dort kannst du dich auch gleich registrieren.

So gut ist Rad fahren für die Gesundheit. 

Für die Gesundheit ist das Rad allein schon deshalb so wertvoll, weil du selbst noch die bocklosesten Menschen dazu bringst, sich zu bewegen. Der Sport ist beim Radfahren eben Mittel zum Zweck. Wie viele Kalorien man nun auf welcher Strecke runterradelt, ist sehr individuell und hängt unter anderem von Alter, Größe, Gewicht und Kraftanstrengung ab. Kalorienrechner geben bei einem Tempo von 15 bis 20 km/h einen Verbrauch zwischen 300 bis 400 kcal die Stunde an. Entscheidend ist eh, dass der Sport nebenbei große gesundheitliche Risiken senkt, unter anderem Übergewicht, Bluthochdruck, Diabetes oder Herz-Kreislauferkrankungen.

Fahrrad-Tipps: Um der Auto-Versuchung zu widerstehen.

Die größten Feinde der Radl-Revolution sind die eigenen Ausreden. „Das Wetter ist zu schlecht.“ „Meine Pendelstrecke ist zu lang.“ „Mein Fahrrad müsste längst gerichtet werden; in dem Zustand bleib ich noch liegen.“ Heißer Tipp: Wenn du gerade abwägst und solche inneren Monologe führst: Schiel gar nicht erst Richtung Autogarage. Du kannst dich gegen alles rüsten. Gegen Pendelstrecken, schlechtes Wetter, Pannen und mehr – die eigenen Ausreden und alte Gewohnheiten aber sind immer noch die fiesesten Schlaglöcher.

6 Tipps für konsequentes Radfahren.

1. Lieber alleine im Regen, als …

Die meisten von uns hält vermutlich das Wetter am häufigsten vom Radfahren ab. Schon mit der richtigen Einstellung kann es dir weniger anhaben. Merk dir das: Bei Regen Rad fahren und dafür seine Ruhe haben, ist meistens angenehmer als sich mit klatschnassen Fremden in einen Bus zu pferchen oder in einem dieser Regen-Staus zu stehen, wo alle so ungeduldig sind, als hätten sie Angst, ihre Autos könnten nass werden.

2. Zieh die richtige Kleidung an.

Mit Regenkleidung gewinnt man keinen Modepreis, dafür kommt man trocken an. Achte darauf, dass deine Kleidung atmungsaktiv ist und entscheide dich für sichtbare Farben, auch wenn schwarz cool ist. Sicherheit geht vor Look. Hauptsache, die anderen sehen dich. Denn je schlechter das Wetter ist, desto länger werden die Bremswege der Autos.

3. Ohne Licht geht's dir an den Kragen.

Ein typischer Grund, warum Räder manchmal mehr Zeit im Keller als auf der Straße verbringen, ist ein kaputtes Licht. Lichtloses Radeln ist gefährlich. Und mühsam. Weil man ohne Licht ja doch immer so fährt, dass man schwerer von der Polizei zu stoppen ist. Indem man zum Beispiel auf der falschen Straßenseite fährt. So macht man alles nur noch schlimmer und zahlt gleich noch mehr Bußgeld. Für lichtloses Radeln allein kassiert die Polizei derzeit mindestens 20 Euro. Wenn du andere dabei gefährdest, sind es 25 Euro. Und wenn du auch noch was kaputtmachst, 35 Euro.

So überprüfst du dein Licht. 

Wenn das Licht nicht anspringt, überprüfe, ob die Lichtkabelstecker an der Fahrradlampe und dem Dynamo richtig sitzen. Ist dein Licht dauerhaft mal on, mal off, liegt es vielleicht am Dynamo. Entscheid dich lieber für einen Nabendynamo. Der ist zwar teurer als der Seitenläufer, aber auch wartungsärmer und zuverlässiger. Denn die Seitenläufer-Dynamos rutschen bei Nässe oftmals durch und brauchen den kompletten Heimweg, bis sie trocken genug für schwaches Licht sind. Für mehr Grip am Dynamo sorgen Aufsätze, zum Beispiel Gummikappen.

So bringst du Reflektoren an. 

Außerdem sind Reflektoren vorgeschrieben. Vorne brauchst du einen großen weißen Frontreflektor, hinten einen großen roten Reflektor. An den Pedalen müssen ebenso nach vorne und nach hinten Reflektoren angebracht sein. Bei den Rädern kannst du entweder einen durchgehenden Reflexstreifen auf der Flanke anbringen oder du nutzt zwei gelbe Speichenreflektoren pro Rad.

4. Besser bremsen.

Lass die Finger von Rädern mit schlechten Bremsen. Wer viel mit dem Rad fährt, rockt die Bremsklötze runter, bis man nur noch bremsen kann wie ein Kleinkind: irgendwie mit den Füßen. Lass dringend regelmäßig die Bremsklötze austauschen. Stimmt die Technik wieder geht’s an den Fahrstil. Gerade bei Regen solltest du vor der Kurve, nicht in der Kurve bremsen – die Räder rutschen sonst schnell weg. Ein tiefer Sattel ist schlecht fürs Knie; bei Rutschwetter kann man den Sattel aber bewusst mal eine Idee tiefer schrauben, um im Ernstfall im Laufrad-Style zu bremsen. Bei nasser Fahrbahn ist es auch besser, wenn die Reifen nicht komplett prall aufgepumpt sind. Dadurch gewinnst du an Auflagefläche, die dir den entscheidenden Halt gibt.

5. Wer sein Rad liebt… putzt es.

Für viele Reparaturen braucht man Profis, gerade wenn es um die Sicherheit geht. Ein paar Dinge kannst du allerdings auch selbst machen. Es wäre schon viel getan, wenn wir alle unsere Räder wenigstens mal putzen würden. Schon mit etwas mehr Pflege sorgst du dafür, dass die Teile nicht so schnell verschleißen.

Unsere Schnell-Putz-Liste:

  • Putz Rahmen, Gabel und Felgenflanken mit Wasser und Spüli und check dabei, ob bestimmte Komponenten gewartet werden müssen. 
  • Schmutz auf der Kette kannst du einfach mit einem Tuch entfernen. Noch etwas Kettenöl drauf, ein paar mal kurbeln, damit sich das Öl gut verteilt, und das Rad läuft wieder wie geschmiert.
  • Gegen frühzeitigen Verschleiß und klappernde Einzelteile hilft es auch, lockere Schrauben nachzuziehen.
  • Vergiss beim Putzen nicht die Reifen. Manchmal stecken kleine Scherben oder Dornen drin, die den Reifen noch nicht plattgemacht haben, aber bald. Wenn das Profil schon völlig abgefahren ist, sollte ein neuer Reifen drauf.

Fahr vorsichtig.

Sichere Räder sind nicht spießig, sondern lebensrettend. Der Fahrradverkehr nimmt zu. Aber während Geschwindigkeitsbegrenzungen und Fahrverbote der Autos die Sicherheit im Straßenverkehr erhöhen, steigt gleichzeitig die Zahl der Fahrradunfälle, weil auf den Radwegen mehr los ist. Allein zwischen 2017 und 2020 stieg die Zahl der verletzten Radler:innen laut Statistischem Bundesamt um 15 % – von 79.346 auf 91.821 verletzte Personen. Uff.

6. Tipp für Pendler:innen: E-Bikes. 

Der Endgegner des Radfahrens ist die Distanz. Natürlich will man als Pendler:in nicht jeden Morgen gleich die große Fahrradtour ins Büro hinlegen. Ein E-Bike oder Pedelec kann da eine große Brücke sein. Und ein Hebel für den Klimaschutz. In Deutschland gibt es rund 19 Millionen Pendler:innen. Wenn man von ihnen ein paar Millionen vom Autositz auf den Sattel bekommt, ist wirklich viel getan. E-Bikes überbrücken größere Distanzen aus dem Umland in die Stadt mit Leichtigkeit. Denn für die Fahrer:innen fallen schon mal zwei entscheidende Dinge weg: Stau und hohe Spritpreise. Und wenn es regnet? Dann musst du zurück zum Anfang der Tipps.

Sind E-Bikes wirklich klimafreundlich?

Ob du mit dem E-Bike oder Pedelec das Klima schützt, kommt auf deinen bisherigen Mobilitäts-Lifestyle an. Steigst du von einem normalen Fahrrad aufs elektrische Fahrrad um, entsteht ein vorläufiger Klimanachteil, weil du die Emissionen der Batterie-Produktion erst ausgleichen musst. Anders sieht es aus, wenn du für das Rad das Auto stehen lässt. Laut Institut für Energie- und Umweltforschung Heidelberg (ifeu) spart ein Pedelec gegenüber einem typischen Verbrenner-Auto rund 90 % der CO2-Emissionen ein. Gegenüber öffentlichen Verkehrsmitteln sparen Elektro-Fahrräder 70 bis 80 % CO2 ein.

Entscheidend dabei ist, dass du Ökostrom lädst. Nur so bewegst du dich wirklich CO2-frei. Weil du deinen Akku hauptsächlich zu Hause lädst, ist die Anschaffung des E-Bikes eine gute Chance, zu wechseln und etwas zu verändern. Ein 4-Personen-Haushalt spart mit seinem Wechsel zu echtem Ökostrom bereits über eine Tonne CO2 im Jahr.

Hol dir Wirklich Ökostrom nach Hause

Der Stromverbrauch von E-Bikes ist übrigens marginal. Laut Umweltbundesamt braucht ein E-Bike für 10 Kilometer etwa so viel Energie, wie man benötigen würde, um 0,7 Liter Wasser zu erhitzen. Außerdem sind die Treibhausgase, die bei der Herstellung und der Entsorgung eines E-Bike-Akkus anfallen, laut Umweltbundesamt schon nach durchschnittlich 165 Kilometern ausgeglichen.

E-Bikes gebraucht kaufen oder mieten. 

Jetzt ist ein E-Bike auch keine Anschaffung, die mal eben so passiert. Für ein gutes E-Bike darf man getrost 2.000 Euro und mehr einkalkulieren. Umso besser, dass man sich gar kein neues E-Bike kaufen – oder überhaupt eins besitzen muss.

E-Bikes von Rebike.

Bei rebike.com etwa kannst du neben fabrikneuen E-Bikes auch gebrauchte Modelle kaufen, die aus dem eigenen Verleihangebot stammen und preislich bis zu 30 % unter dem Neupreis liegen. Die E-Bikes sind bei Verkauf in Top-Zustand hergerichtet, auf Akku und Motor gibt es eine zweijährige Garantie. Wenn du die Sache erst mal ausprobieren willst, kannst du bei ebikeabo.de ein E-Bike mieten. Ob City oder Mountain – es gibt alles. Im Mietpreis sind Versicherung, ein Fahrradschloss sowie Reparatur- und Wartungskosten inklusive. 

Jetzt ausprobieren. 

Nice! Wer beim Bestellen auf ebikeabo.de den Code POLARSTERN50 angibt, erhält von Rebike einen Rabatt von 50 € auf die erste Monatsmiete bei einer Mietdauer von mindestens 6 Monaten!*

*Eine nachträgliche Verrechnung oder Barauszahlung ist ausgeschlossen. Nicht kombinierbar mit anderen Rabatten und Gutscheincodes. Nur ein Gutschein pro Bestellung einlösbar. Änderungen sind vorbehalten.

Wirklich Ökostrom. Die richtige Energie.

Fazit: Fahrradfahren ist wirklich kinderleicht. Und damit auch die Chance, seinen CO2-Fußabdruck ein gutes Stück runterzuradeln. Nutzen wir endlich unsere Möglichkeiten! Wer nicht erst lange Strecken zurücklegen will, um das Klima zu schützen, wird mit Wirklich Ökostrom gleich ein großes Stück seines CO2-Fußabdrucks los – und fördert nebenbei den Ausbau der erneuerbaren Energien weltweit! Wie viel schaffst du? 

Berechne es hier!

Michael | Team Wirklich

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