Elektroauto von oben

Wer jetzt ein neues Auto braucht, wird zumindest mit der Idee eines Elektroautos konfrontiert. Die große Frage für dich ist: Lohnt sich das? Wir zeigen dir, ob E-Autos preislich mit Verbrennern mithalten, wie viel du beim Tanken sparst und ob sie klima- und umweltfreundlicher sind.

von Michael

Die Deutschen bewegen ihr Auto im Schnitt gerade mal eine Dreiviertelstunde am Tag. Das ergab eine Mobilitätsstudie im Jahr 2019 im Auftrag des Bundesverkehrsministeriums. Den Rest der Zeit stehen sich die Autos die Räder in den Bauch. Da stellst sich schon die Frage: Brauchst du wirklich ein eigenes Auto?

>>> Was es für Alternativen in der klimafreundlichen Mobilität gibt.

Allerdings tragen zum Durchschnitt natürlich auch immer Menschen bei, die eben nicht durchschnittlich sind. Sie brauchen das Auto. Die Familie ist hier, der Job ist dort, und das Auto die einzige Möglichkeit, alles irgendwie unter einen Hut zu bekommen.

Für viele wird die Frage nach der Elektromobilität konkret.

Wer gerade vor der Auto-Kauf-Frage steht, wird bestimmt mit der Idee eines Elektroautos konfrontiert. Denn unabhängig von der Frage, ob man nun ein Fan der Elektromobilität ist oder nicht, lässt sich die Anwesenheit des Zeitgeists nicht mehr ignorieren. Er fragt dich: Willst du jetzt wirklich noch einmal Geld für einen Verbrenner ausgeben? Oder ist es Zeit für Veränderung, für ein Elektroauto? Zwei Fragen dürften bei der Entscheidungsfindung zentral sein: Ist das Elektroauto die wirtschaftlich bessere Entscheidung und ab wann ist es die klima- und umweltfreundlichere Alternative?

Im Video beantwortet dir Polarstern-Gründer Florian die wichtigsten Fragen zur Elektromobilität:

 

Ab wann ein Elektroauto die preislich bessere Entscheidung ist.

Ein entscheidendes Argument, das den Zeitgeist auf den Prüfstand stellt, ist der Preis. Die Kritik, Elektroautos seien zu teuer, hat inzwischen wirklich sein Haltbarkeitsdatum verloren. Schon heute gibt es jede Menge preiswerte Modelle.

Mit dem erhöhten Umweltbonus (offiziell Innovationsprämie genannt) gibt es den Renault Zoe (das beliebteste Elektroauto Deutschlands) heute schon ab ca. 21.000 Euro (ab ca. 30.000 ohne Umweltbonus). Den Mittelklassewagen Hyundai Kona gibt es ab ca. 27.650 Euro in der günstigsten Variante (ca. 36.650 ohne Umweltbonus).

Übrigens: Das Fraunhofer-Institut schließt nicht aus, dass die Anschaffungspreise von E-Autos und Kraftstoffautos 2025 im Mittel auf gleichem Niveau sind – auch ohne staatliche Förderung. Einer der Hauptgründe liegt in den sinkenden Batteriepreisen. 

Die Batteriepreise sinken. 

Die Batterie ist die teuerste Komponente des Elektroautos. Sie macht laut Fraunhofer-Institut ca. 30 % bis 35 % der Gesamtkosten aus. Die Marktforscher von BloombergNEF gehen allerdings davon aus, dass die durchschnittlichen Batteriekosten 2023 um die 100 Dollar/kWh liegen werden. Ein klarer Wendepunkt für die breite Konkurrenzfähigkeit von Elektroautos. Außerdem könnten noch einmal ganz andere Alternativen zu den Lithium-Ionen-Batterien auf den Markt kommen, etwa Natrium-Ionen- oder Zink-Luft-Batterien.

>>> Artikel: E-Auto-Batterien – es geht auch nachhaltiger. 

Der Automobilzulieferer Mahle entwickelt sogar bereits einen magnetfreien Elektromotor, der gänzlich auf seltene Erden verzichtet und so eine deutlich klimafreundlichere Herstellung ermöglicht.

„Der Verzicht auf Magnete und damit den Einsatz von seltenen Erden bietet neben geopolitischen Vorteilen auch mit Blick auf den verantwortungsvollen Umgang mit Natur und Ressourcen großes Potenzial.“ – Michael Frick, Vorsitzender von Mahle

Wartungskosten sind beim Elektroauto geringer.

Die Wartung von Elektroautos läuft anders ab als bei Verbrennern. Manche Arbeiten fallen schlicht weg. Und damit auch die Kosten. Das gilt zum Beispiel für den Ölwechsel, den Zündkerzen- oder den Kraftstofffilteraustausch. Bremsen checken bleibt wichtig wie eh und je, durch die Rekuperation des E-Antriebs werden die Bremsen jedoch weniger belastet. Vom Gas gehen, drosselt bereits die Geschwindigkeit, und das schont die Bremsen. 

Reparatur und Wartung verändern sich mit der Elektromobilität fundamental. Vieles kann aus der Ferne per Over-the-air-Wartung (OTA) geregelt werden. E-Autos erhalten automatisch Software-Updates und neue (Sicherheits-)Funktionen. Auch sollen Autos per Selbstdiagnose feststellen können, ob sie in die Werkstatt müssen. Mechanische Reparaturarbeiten können natürlich weiterhin nur diese leisten.

Das alles führt dazu, dass du meist um die 20-50 % niedrigere Wartungskosten hast, als bei einem Verbrenner. Übrigens schneiden Elektroautos oftmals in Sachen Wertverlust besser ab. Ganz genau siehst du den Wert deines Modells auf der Schwacke-Liste.

Laden ist günstiger als tanken.

Die Stromkosten für 100 Kilometer lassen sich für jedes E-Auto-Modell grob berechnen, indem man den Preis einer Kilowattstunde Strom vor Ort mit dem Energieverbrauch des Elektroautos pro 100 Kilometer multipliziert.

Beispiel e-Up! Sein angegebener Normverbrauch liegt bei 11,7 kWh pro 100 Kilometer. Bei einem Kilowattstundenpreis von 30 Cent kostet das Laden für diese Strecke ca. 3,50 Euro (bei Polarstern ist die Kilowattstunde Autostrom sogar noch günstiger). Der VW up! dagegen kostet beim angegeben Normverbrauch von 5,1 Litern auf 100 Kilometer und dem Preis für Super E10 von 1,255 Euro pro Liter im Januar 2021 etwa 6,40 Euro. Also fast das Doppelte.

Ein wichtiger Punkt ist auch die CO2-Bepreisung, die fossile Brennstoffe seit Januar 2021 teurer macht. Mehr über die Auswirkungen auf die Preise verschiedener Brennstoffe liest du hier.

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Entscheidend sind die Gesamtkosten.

Dank Innovationsprämie sind viele Elektroautos im Jahr 2021 bereits günstiger als Verbrenner, wie der ADAC berechnet hat. Denn beim echten Kostenvergleich ist nicht nur der Kaufpreis entscheidend, sondern ebenso die Nutzungskosten. Und die fallen bei Elektroautos in der Regel deutlich geringer aus. Die Wartungskosten und die Ladekosten liegen, wie weiter oben dargestellt, unter denen für Benzin- und Dieselautos – mit der neuen CO2-Bepreisung sogar immer mehr.

Der ADAC kommt bei seinem Vollkostenvergleich zum Ergebnis: Der Preisunterschied zwischen Verbrennern und Elektroautos schrumpft nicht nur, viele Elektroauto-Modelle sind jetzt schon günstiger. 

Beispiele aus dem ADAC-Vollkostenvergleich:

B 250 e (160 kW) von Mercedes: Bei einem Grundpreis von 39.347 Euro und einem Kilometerpreis von 59 Cent/km auf 5 Jahre à 15.000 Kilometer gerechnet ist das Elektromodell preiswerter als der vergleichbare Benziner mit einem Grundpreis von 40.496 Euro und einem Kilometerpreis von 70,8 Cent.

Ebenso ist der VW ID.3 für 37.000 Euro mit 43,7 Cent/km günstiger als der vergleichbare Verbrenner.

>>> Diese Elektroauto-Modelle gibt es neu auf dem Markt.

Was man braucht: Hohe Jahresfahrleistung und Umweltbonus.

Zwei Dinge muss man allerdings dazusagen: Um preiswerter unterwegs zu sein, muss man eher mehr fahren (wozu wir nicht aufrufen!). Der ADAC ist in seinen Berechnungen von einer Jahresfahrleistung von 15.000 Kilometern im Jahr – auf 5 Jahre – ausgegangen. Laut Kraftfahrtbundesamt liegt der Mittelwert deutscher Pkw im Jahre 2019 bei 13.602 Kilometern. Bei „Wenigfahrern“ würde der Vollkostenvergleich nicht so schnell positiv fürs E-Auto ausfallen. Das heißt, das Elektroauto müsste länger als 5 Jahre gefahren werden. Was übrigens bei jedem Fahrzeug sinnvoll ist. Die meisten Ressourcen werden schließlich in der Herstellung verbraucht.

Bis zu 9.000 Euro Innovationsprämie für Elektroautos. 

Die aktuelle “Innovationsprämie” gilt seit dem 8. Juli 2020 für Förderanträge bis zum 31. Dezember 2021. Das bedeutet: Wer sich jetzt ein Elektroauto mit einem Nettolistenpreis von bis zu 40.000 Euro kauft, kann derzeit schon mal 9.000 Euro abziehen – so hoch ist die Fördersumme insgesamt. 6000 Euro subventioniert das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA), die übrigen 3.000 Euro kommen von der Deutschen Autoindustrie. Für Elektroautos, die über 40.000 Euro und maximal 65.000 Euro kosten, gibt es 7.500 Euro Zuschuss.

>>> Den Antrag kannst du hier stellen.

Neuzulassungen 2020
So rasant wuchsen die Neuzulassungen 2020.

Vorteile bei Kfz-Steuer und Versicherung.

Außerdem müssen die Halter von E-Autos für 10 Jahre keine Kfz -Steuer zahlen. Das gilt auch für zwischen 2020 und 2025 erstmals zugelassene Elektro-Pkw.

Eine Kfz-Haftpflichtversicherung ist für Elektroautos natürlich genauso verpflichtend wie für Verbrenner. Da den Versicherungen bis jetzt noch die Erfahrungswerte für Elektroautos fehlen, nach welchen Kriterien sich die Höhe der Beiträge bemessen sollen, orientieren sie sich im Moment noch an den gängigen Typ- und Regionalklassen. So sind etwa die Beiträge für „Stadtautos“ höher, ebenso für Modelle, die statistisch häufiger in Unfälle verwickelt sind. Viele Versicherungen haben übrigens spezielle Angebote für Elektroautos: Frag am besten einfach nach. Teil- und Vollkasko-Versicherungen bleiben bei Elektroautos gleichermaßen freiwillig, aber ratsam. Du solltest den Akku mitversichern, dich gegen Hackerangriffe oder Bedienfehler beim Laden absichern und ebenso Tierbisse, Abschleppservice oder Brandschäden durch Kurzschlüsse abdecken.

Fazit:  E-Autos können preislich mit Verbrennern mithalten und sind teilweise sogar die günstigere Alternative. Wichtig ist die Nutzung und den Umweltbonus zu berücksichtigen. Und: Einrichtungen wie das Fraunhofer-Institut rechnen sogar damit, dass es in wenigen Jahren auch ohne Bonus keinen Preisunterschied mehr gibt. 

 

Ab wann ein Elektroauto klimafreundlicher ist (als ein Verbrenner).

Wann ein E-Auto klimafreundlicher ist als ein Benzin- oder Dieselauto lässt sich auch immer besser einschätzen. Klar ist, dass der Neukauf eines „nachhaltigen“ Produkts nicht per se besser ist, wenn ein altes Gerät – in diesem Fall: Auto – noch funktioniert. Denn gerade die Produktion verursacht Treibhausgase und verbraucht viele Ressourcen. Und wir können uns ohnehin schon kaum vor Autos retten.

Pkw Bestand
Klarer Trend: Der Pkw-Bestand wächst von Jahr zu Jahr. Und Elektroautos haben einen steigenden, aber nach wie vor geringen Anteil am Fahrzeugbestand.

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Erfolge in der Batterieentwicklung – auch in Sachen Umweltfreundlichkeit.

Bislang waren die Treibhausgasemissionen von Elektroautos in der Produktion meist höher als bei Verbrennern, was vor allem an den Batterien lag. Die Weiterentwicklung der Akkus bringt aber nicht nur Verbesserungen in puncto Leistung, sondern auch in Sachen Klimaverträglichkeit. Das führt dazu, dass E-Autos nicht nur günstiger, sondern auch umweltfreundlicher sind als Verbrenner.

Das Fraunhofer-Institut hat berechnet, dass ein 2019 gekaufter Mittelklasse-Pkw schon nach rund 52.000 Kilometern eine bessere Treibhausgasbilanz haben, kann als ein Benziner. Und das sogar, wenn es mit dem herkömmlichen Strommix geladen wird. Mit Ökostrom wäre das nochmal deutlich besser.

Schon jetzt hat ein Elektroauto laut Forschern der Technischen Universität Eindhoven (TUe) über seinen gesamten Lebenszyklus eine 54 % bis 82 % geringere CO2-Bilanz als vergleichbare Verbrenner. Nach 11.000 bis 30.000 gefahrenen Kilometern haben sich laut ihrer Berechnung die CO2-Emissionen in der Herstellung der Batterie ausgeglichen.

Wie schnell ein E-Auto klimafreundlicher ist als ein Verbrenner, hängt klar von einer Sache ab: Strom. Der Einfluss von Ökostrom ist hier wirklich riesig. Wie umweltfreundlich dein Elektroauto ist, kannst du also selbst beeinflussen: Lädst du Ökostrom fürs E-Auto ist es viel klimafreundlicher.

Für einen Vergleich verschiedener Modelle eignet sich übrigens super der CO2-Rechner von EFAHRER. Hier kannst du vergleichbare Verbrenner, Plug-In-Hybride und Elektroautos gegenüberstellen. Sieht man sich hier etwa den Renault ZOE an, wird der „Break Even“ bei 15.000 Kilometern im Jahr und einer Lebensdauer von 8 Jahren mit Ökostrom nach 1,3 Jahren erreicht. Ohne Ökostrom wären es 5,2 Jahre. Bei einem Verbrenner, wie dem Renault Megane dCi, gibt es diesen „Break Even“ Punkt natürlich gar nicht erst.

Fazit:  Elektroauto schlagen Verbrenner bei der Klima-Bilanz. Zwar belastet die Produktion der Batterie das Klima, doch in der Gesamtrechnung gewinnt das Elektroauto. Wird Ökostrom geladen, ist das E-Auto sogar richtig schnell klimafreundlich. Gleichzeitig sorgt die Forschung dafür, dass Batterien immer nachhaltiger produziert werden. Wenn deine Entscheidung für ein E-Auto also eine Klimaschutzfrage ist, lohnt es sich wirklich. Wie schnell, hast du in der Hand. Einfach, indem du konsequent versuchst, Ökostrom zu laden. Unsere Autostromtarife helfen dir dabei:

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Ab wann sich ein Elektroauto für deine Umwelt lohnt.

Gerade in den Städten vermiesen Autos die Luftqualität. Für die Stickoxid- und Feinstaubbelastung in Deutschlands Großstädten gibt es immer mal wieder Ärger aus Brüssel. Zu Recht. Die Europäische Umweltagentur EEA hat berechnet, dass jährlich rund 400.000 Menschen in der EU vorzeitig an Krankheiten durch Luftverschmutzung sterben.

Zwar emittieren alle Autos im Laufe ihres Lebenszyklus Schadstoffemissionen, egal welchen Antrieb sie haben, doch lokal gesehen stoßen Elektroautos keine direkten Luftschadstoffe aus. Wenn du dein Elektroauto vor allem dafür benutzen möchtest, etwas gegen die Luftverschmutzung in der Stadt zu tun, kannst du auch hier ein Häkchen auf der Pro-Liste setzen. 

Dazu muss man fairerweise auch sagen, dass der Reifenabrieb, der einen Großteil zum Mikroplastik in der Umwelt beiträgt, natürlich bei einem Elektroauto genauso stattfindet, wie bei einem Verbrenner.

Füße sind immer besser als Reifen. 

Die Entscheidung, wie und wo wir Auto fahren, wird uns sowieso immer stärker abgenommen wird. So gibt es etwa in Großstädten wie Hamburg, Stuttgart, und Berlin längst Dieselfahrverbote für bestimmte Strecken.

>>> Klimafreundliche Mobilität: Diese Optionen hast du.

Außerdem werden die Geschwindigkeiten gedrosselt, das Parken wird verteuert und die Radfahrer bekommen mehr Platz. Gut so. Denn laut Deutschem Wetterdienst (DWD) hat sich die Luftqualität „dank“ Corona zwar um rund 30 % für Stickoxide verbessert, aber es reicht ein Blick aus dem Fenster, um festzustellen: Alles wie vorher. Dabei war in der Hochphase der Ausgangsbeschränkungen diese kurze Auszeit von Autos wirklich etwas Schönes. Lasst uns davon was behalten!

Für bessere Luft: Wie du mit Ökostrom die Wälder schonst

 

Lohnt es sich, ein E-Auto zu mieten?

Falls man doch mal ein E-Auto braucht, gibt es natürlich immer noch die Möglichkeit eins zu mieten. Lohnt sich das? Carsharing hat den Vorteil, dass man das Ding wieder loswird und an ausgewiesenen in der Stadt ohne Parkticket abstellen kann. Ein weiterer Vorteil ist, dass im Mietpreis alle sonstigen Kosten inklusive sind, außer den Ladekosten natürlich. Und für die Umwelt ist klar: Es müssen nicht lauter Autos produziert werden, sondern ein Auto wird von mehreren Menschen geteilt. Zumal die Batterieherstellung ja das “schmutzigste” am E-Auto ist, solltest du diesen Punkt nicht vergessen.

>>> Mehr zum Thema Sharing lesen.

E-Autos können sich sogar im Ruhezustand nützlich machen.

Eine weitere Sache haben die E-Autos den Verbrennern voraus: Angenommen die Autos stehen 23 Stunden am Tag wirklich nur rum, wie es die eingangs erwähnte Mobilitätsstudie sagt, dann könnten sich die Elektroautos in dieser Zeit wenigstens nützlich machen, indem sie bei Bedarf Strom ins Netz einspeisen. Vehicle-to-Grid, nennt man das. Oder kurz V2G. Erneuerbare Energien sind volatil, das heißt je nach Wetterlage ist mal mehr, mal weniger Ökostrom im Netz. Als Schwarmbatterie könnten Elektroautos für eine bessere Netzauslastung sorgen – und so der Energiewende einen wichtigen Dienst erweisen. Dazu gibt es bereits einige große Forschungsprojekte und ganz so weit in der Zukunft ist das Szenario gar nicht mehr.

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Checkliste: Darauf solltest du beim Kauf eines Elektroautos achten.

Profitiere von hohen Förderungen.

Sowohl bei rein elektrischen Fahrzeugen als auch bei Plug-in-Hybriden kannst du von ziemlich attraktiven Angeboten profitieren. Im besten Fall kannst du bei einem rein elektrischen Auto 9.000 Euro vom Preis abziehen.

Hol dir ein spezielles Kennzeichen.

Wer ein Elektroauto fährt, kann sich ein Kennzeichen mit dem zusätzlichen Buchstaben „E“ holen. Damit besteht in manchen Orten die Möglichkeit, kostenlos auf bestimmten Parkplätzen zu parken oder auch gebührenfrei an öffentlichen Ladesäulen zu laden. Schau am besten vorher, ob es bei dir in der Nähe solche Angebote gibt.

Plane vorher, wo du dein E-Auto die meiste Zeit laden wirst.

Für viele wird das die eigene Garage oder eine Lademöglichkeit am Arbeitsplatz sein. Hier kannst du auch mal mit deinem Arbeitgeber sprechen, ob er dich finanziell unterstützt. Wenn du an öffentlichen Ladesäulen lädst, solltest du natürlich vor dem Kauf recherchieren, wo es solche bei dir in der Nähe gibt.

Informiere dich über die Hardware, die du brauchst.

Am häufigsten und bequemsten werden Elektroautos schließlich daheim geladen. Einen Artikel mit allen Details dazu haben wir hier für dich: www.polarstern-energie.de/magazin/artikel/elektroauto-hardware-zubehoer

Beim Laden unterwegs hast du viele Möglichkeiten.

Mach dich vorab mit ihnen bekannt, um die verschiedenen Abrechnungssysteme und Anbieter zu verstehen.

Überlege dir genau, ob du wirklich ein eigenes Auto brauchst.

Gerade in der Elektromobilität gibt es heute schon super attraktive Sharing-Angebote. Für alle, die eben nicht so regelmäßig und viel fahren. Auch eine Überlegung: Ein Elektroauto im Freundeskreis anschaffen und teilen. Das macht die Sache nochmal nachhaltiger.

Setze auf Ökostrom.

Wenn du zuhause mit Ökostrom lädst, verbessert das nicht nur die Umweltbilanz deines Elektroautos. Du profitierst bei Polarstern auch noch von speziellen Autostrom-Tarifen. Dabei bekommst du nicht nur eine Ladekarte inklusive Startguthaben, sondern auch einen Gutschein für dein Ladezubehör.

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