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9 Tipps zum richtigen und effizienten Laden deines Elektroautos.

Wie lädt man das Elektroauto so, dass die Lebensdauer der Batterie nicht leidet? Immerhin hat das Laden Einfluss auf die Reichweite, Lebensdauer und Leistung des Akkus. Eins vorweg: 80 sind oft besser als 100 Prozent. Wir haben alle Tipps, damit die Batterie im Sommer wie Winter volle Leistung bringt.

von Ludwig. - Lesezeit: 7 Minuten

Tipp 1: Richtig laden heißt 80 % statt 100 % der Batterie.

Moderne Lithium-Ionen-Akkus vertragen grundsätzlich bis zu 1.000 komplette Ladezyklen (von 0 auf 100 %), bevor die Kapazität der Batterie im E-Auto unter 80 % sinkt. Wobei natürlich selten bis nie von null geladen wird. Das Elektroauto zu 100 % vollladen ist grundsätzlich unnötig. Wirklich. Es dauert echt lange, gerade die letzten 20 %, da ab einem Akkustand von 80 % die Ladegeschwindigkeit reduziert wird. Wie lange die Ladezeit bei einem Elektroauto genau ist, hängt vom Ladesystem, der Ladeleistung und natürlich der Batteriekapazität ab.

Eine beliebte Faustformel für die Berechnung der Ladezeit: Teile die Batteriekapazität durch die Ladeleistung. Aber Achtung, die Leistung ist während des Ladevorgangs nicht konstant. Du solltest immer etwas mehr Zeit einrechnen. Die Expert:innen vom Ladespezialisten The Mobility House raten dazu, dem errechneten Wert mindestens eine halbe Stunde hinzuzufügen.

Ladestand der Batterie am besten zwischen 20 und 80 %.

Vollladen ist auch deshalb unnötig, weil eine komplette Voll- oder Entladung sogar dem Akku deines Elektroautos schaden bzw. die Lebensdauer verkürzen kann. Am besten liegt der Ladezustand deiner Batterie zwischen 20 und 80 %. So kann der Energiespeicher seine volle Leistung abrufen. Wenn du doch mal vollladen musst, weil du zum Beispiel eine lange Strecke vor dir hast, fahr am besten direkt nach dem Laden los und lasse den Akku nicht allzu lange bei 100 % Ladestand.

Generell gilt: Bis ca. 80 % wird schneller geladen. Danach steigt die Spannung nicht mehr an und die Ladegeschwindigkeit sinkt, weshalb die letzten 20 % des Ladevorgangs deutlich länger dauern. Also peile am besten ein Ladeziel von 80 % an; außer du hast wirklich eine lange Reise vor der Brust.

Tipp 2: Akku möglichst kurz im vollgeladenen Zustand lassen.

Die Akkulebensdauer nimmt ab, wenn der Akku über eine längere Zeit voll bzw. über 80 % geladen ist. In Fällen, in denen man doch eine Vollladung benötigt, etwa weil man eine sehr lange Strecke fährt, solltest du so bald wie möglich nach dem Vollladen mit dem E-Auto losfahren. So ist die Batterie möglichst kurz im 100-%-Zustand und kann sich zeitnah leeren.

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Tipp 3: Vermeide zu häufiges Schnellladen.

Zu häufiges Schnellladen oder ultraschnelles Laden an öffentlichen Ladestationen kann der Batterie deines E-Autos schaden. Durch häufige Schnellladevorgänge werden Expert:innen zufolge die Zellen der Batterie stark beansprucht und in der Folge deren Lebensdauer verkürzt. Hin und wieder an einer Schnellladestation "aufzutanken", ist natürlich kein Problem. Allerdings empfehlen viele Hersteller, ein E-Auto nur bei Bedarf an schnellen Gleichstrom-Ladestationen zu laden. Das zeigt auch eine Studie, wonach bei schnellgeladenen Elektroautos der sogenannte SoH-Wert (State of Health) des Akkus schneller abnimmt. Ideal ist es, möglichst oft zuhause an der Wallbox zu laden.

Der Begriff "State of Health" (SOH) beschreibt als Kennwert einer Batterie den Alterungszustand im Vergleich zu dessen Nenn- beziehungsweise Neuwert und wird in Prozent angegeben. Ein SOH-Wert von 90 % bedeutet, dass eine Batterie im Vergleich zur Ursprungskapazität von z.B. 200 kWh nur noch über eine Energiekapazität von 180 kWh verfügt.

Tipp 4: Lade dein Elektroauto so oft es geht zuhause.

Richtig laden heißt auch zuhause laden. Das Elektroauto steht eigentlich die meiste Zeit daheim in der Garage oder in der Einfahrt. Und so lädt dort die Mehrzahl der E-Auto-Fahrer:innen ihr Fahrzeug. In der Regel ist das viel günstiger als unterwegs an öffentlichen Ladesäulen – und praktischer ist es sowieso.

Die “Vergleichsanalyse mobiler Ladestromtarife” des Markt- und Wirtschaftsforschungsunternehmens EUPD Research zeigt: Die Preisunterschiede beim Laden unterwegs sind erheblich. Während du zuhause mit dem Haushaltsstrom rund 40 bis 50 Cent pro Kilowattstunde oder weniger zahlst, können es unterwegs – je nach Tarif und Anbieter – schon mal bis zu 1,20 Euro pro Kilowattstunde sein. Puh, ganz schön viel.

Besonders günstig und umweltfreundlich lädst du zuhause mit unseren Stromtarifen für dein Elektroauto. Prinzipiell kannst du dein Elektroauto an jeder normalen Haushalts-Steckdose laden. Nur sind die für die hohe Ladeleistung und die langen Ladezeiten nicht ausgelegt, so dass die Investition in eine Ladestation, dein Laden effizienter und sicherer macht.

Und es gibt noch einen ganz entscheidenden Vorteil für das Laden daheim: Auch welchen Strom du lädst, kannst du zuhause im Gegensatz zu unterwegs selbst bestimmen. Und das hat einen großen Klima-Vorteil: Bei Elektroautos wird oft über die Öko-Bilanz diskutiert. Lädst du mit 100 % Ökostrom, ist dein Elektroauto deutlich klimafreundlicher als ein Verbrenner.

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Bei Polarstern gibt es für Elektroautofahrer:innen die beiden Ökostromtarife Wirklich Autostrom und Wirklich Autostrom Plus. Mit ihnen nutzt du zum Laden deines E-Autos 100 % Ökostrom, für den wir bereits mehrfach ausgezeichnet wurden – unter anderem von ÖkoTest. Praktisch für dich und super für Umwelt und Klima. Außerdem unterstützt du als Kund:in bei Polarstern den Ausbau der Erneuerbaren Energien mit einer Extraförderung. Zwei Fliegen mit einer Klappe also. Yeah!

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Fährst du Alltags-Routen? Arbeit, Einkaufen, ab und zu ein Ausflug? Dann ist Wirklich Autostrom dein Tarif, um dein E-Auto zu Hause zu laden. Wirklich nachhaltig erzeugt – und in der Regel günstiger als normaler Haushaltstrom. Wechseln geht natürlich genauso leicht: Online-Formular ausfüllen, fertig. Weil du Wirklich Autostrom für deinen gesamten Stromverbrauch nutzt, nicht nur zum Laden, profitierst du auch zu Hause davon. Neben einem Gutschein für Ladezubehör bekommst du bei Wirklich Autostrom jedes Jahr von uns eine netzbetreiberindividuelle, pauschale Vergütung in Höhe von bis zu 190 € (Modul 1, §14a EnWG).

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Bist du besonders viel unterwegs? Oder hast du sogar zwei Elektroautos zu Hause? Kommst du so locker auf mehr als 14.000 Kilometer im Jahr? Dann haben wir was für dich: Wirklich Autostrom Plus. Voraussetzung ist ein eigener Stromzähler für die Ladestation, beim Netzbetreiber angemeldet als steuerbare Verbrauchseinrichtung. Du bekommst mit Wirklich Autostrom Plus dann automatisch eine Vergütung für diese Steuerbarkeit und das netzdienliche Laden: das Netzentgelt im Arbeitspreis reduziert sich um 60 % (Modul 2, §14a EnWG). On top gibt es auch hier einen Gutschein für Ladezubehör.

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Tipp 5: Lade dein Auto mit der richtigen Leistung.

Am häufigsten ist das Laden per Wechselstrom, das sogenannte AC-Laden. Am häufigsten trifft man dabei auf eine Ladeleistung von 22 Kilowatt (kW). DC-Ladesäulen arbeiten mit Gleichstrom und haben eine höhere Leistung, nämlich bis zu 350 kW. Mit welcher Leistung du lädst, hängt von mehreren Faktoren ab, vor allem aber von der maximal möglichen Ladeleistung deines E-Autos. Ein Beispiel des ADAC zeigt: Während ein Porsche Taycan und ein Hyundai Ioniq 5 mit weit über 200 kW Leistung laden können, ist die Ladeleistung beim Renault Zoe auf maximal 50 kW limitiert.

Als Tipp gilt grundsätzlich: Vermeide zu häufiges Laden an Schnelllade- oder Ultraschnellladestationen, wie in Tipp 3 beschrieben. Bei Kälte im Winter laden alle Autos langsamer, egal mit welcher Leistung. Die Ladezeiten können sich dann erheblich verlängern. Bei kalten Temperaturen ist es daher sinnvoll, die Batterie vorzutemperieren.

Tipp 6: Lade dein E-Auto zuhause mit einer PV-Anlage.

Auch eine super Option, um kosten- und klimabewusst zu laden: Wenn du eine Photovoltaikanlage auf dem Dach hast, versorge dein Elektroauto am besten mit dem kostengünstig produzierten Solarstrom. So profitierst du von einem deutlich günstigeren Kilowattstundenpreis als wenn du "normalen" Haushaltsstrom nutzt. Und die Rentabilität für deine Solaranlage erhöht sich ganz nebenbei auch noch. Ein super Konzept, das sich besonders für Vielfahrer:innen lohnt, ist die Kaskadenschaltung. Dabei nutzt du zum Laden eigenen Solarstrom und den vergünstigten Tarif Wirklich Autostrom Plus.

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Strom aus der eigenen PV-Anlage ist wesentlich günstiger als Netzstrom – auch zum Laden des E-Autos.

Tipp 7: Richtig laden, wenn das Auto längere Zeit steht.

Mal angenommen, du bewegst dein Elektroauto mehrere Tage oder gar Wochen nicht, weil du es nicht brauchst. Auch dann solltest du auf den richtigen Batteriestand achten und das Fahrzeug regelmäßig laden. Achte in dem Fall auf einen kontinuierlichen Ladestand des E-Autos zwischen 50 und 60 %, das ist laut Expert:innen batterieschonender als das E-Auto gar nicht zu laden. Vermeide auf jeden Fall den Fehler, dein Auto nicht zu laden, wenn es längere Zeit steht.

Tipp 8: Behalte unterwegs die Ladekosten im Blick.

Manchmal wirst du nicht darum herumkommen, unterwegs zu laden. Aber auch das ist kein Problem, wenn du ein paar Tricks kennst und die Kosten im Blick behältst.

Das Einfachste ist, unterwegs kostenlose Lademöglichkeiten zu nutzen. Die sind aber inzwischen selten geworden, weil Discounter wie Aldi, Lidl und Kaufland ihre kostenlosen Ladeangebote eingestellt haben. Immerhin: Bei Aldi Süd und Lidl kann man noch zu einem vergleichsweise günstigten Preis von 29 Cent pro Kilowattstunde laden, wie aus einer Auswertung der Stiftung Warentest von Februar 2023 hervorgeht.

Ansonsten macht eine Ladekarte als Abo Sinn, mit der du an verschiedenen Ladepunkten bezahlen kannst. In Netzwerken etwa von Chargemap und Hubject hängen die Kosten vom Betreiber der Ladestation ab, während sie bei anderen Anbietern wie dem ADAC einheitlich sind. Alle Angebote helfen dir jedenfalls auch mit ihrer zugehörigen App beim Finden von Lademöglichkeiten unterwegs und du kannst Ladestationen somit auch super für eine längere Strecke vorplanen.

Eine Liste mit Beispielen verschiedener Ladekarten-Angebote:

  • Chargemap
  • Hubject
  • Ladenetz.de
  • ADAC
  • EnBW mobility+
  • Maingau Energie
  • Plugsurfing

Screenshot in der App "Plugsurfing".

Den Überblick beim über Ladepunkte beim Laden unterwegs hast du mit Apps, wie Plugsurfing.

Übrigens: Wer einen Tesla fährt, kann auf deren eigenes Ladenetzwerk von sogenannten “Superchargern” zurückgreifen und hat sein Elektroauto so besonders schnell geladen. Auch andere Ladenetzwerke wie Ionity bieten Schnellladestationen für das zügige Laden entlang von europäischen Hauptverkehrswegen.

Wichtig beim Laden unterwegs ist vor allem, dass du vor dem Laden die Preise und Zahlungsmodalitäten checkst. Die sind nämlich von Anbieter zu Anbieter sehr unterschiedlich. Wir haben hier alle Infos für das Laden „on-the-go“ für dich gesammelt.

Vorsicht vor Blockiergebühren beim Laden unterwegs.

Wer unterwegs lädt, lädt teurer als zuhause. Außerdem sollten Autofahrer:innen beim Laden unterwegs auch vor Blockiergebühren an Ladesäulen gewarnt sein. Während des Ladevorgangs kann das E-Auto dort quasi als kostenloser Parkplatz genutzt werden, gerade in Innenstädten. Doch Vorsicht: Bei manchen Ladesäulenbetreibern fällt nach einer bestimmten Zeit eine sogenannte Blockiergebühr an. Wer länger lädt, muss die Gebühr zusätzlich zu den Ladekosten zahlen. Eine entsprechende Klausel in Verträgen des Energiekonzerns EnBW erklärte ein Gericht im Januar 2024 für wirksam. Beim Anbieter EnBW greift die Blockiergebühr nach vier Stunden, und zwar egal, ob das Auto noch lädt oder schon fertig geladen ist. Das Interesse der EnBW, die Ladesäule möglichst schnell weiteren Kund:innen zur Verfügung stellen zu können, sei berechtigt, argumentierte das Gericht.

Tipp 9: Elektroauto richtig laden im Winter – mit und ohne Garage.

Bestimmt hast du schon davon gehört, dass die Reichweite von Elektroautos im Winter geringer ist. Das liegt an den niedrigen Temperaturen, die der Batterie zu schaffen machen. Auch wenn Akkus inzwischen immer leistungsfähiger und robuster werden, ist richtiges Laden im Winter nach wie vor wichtig, um das Beste in Sachen Reichweite rauszuholen. Achte zum Beispiel darauf, dass du dein Elektroauto nicht allzu lange draußen stehen lässt, sondern es am besten in der Garage parkst. Da ist es meist deutlich wärmer. Auch indem du das Auto und die Batterie vorheizt, kannst du Ladeverlusten vorbeugen.

Noch ein Tipp, damit die Batterie in der kalten Jahreszeit länger hält: Fast alle E-Autos haben einen sogenannten Eco-Modus, der in Sachen Energiemanagement auf maximale Effizienz setzt. Nutze den Eco-Modus im Winter einfach häufiger, um seltener an die Ladesäule fahren zu müssen.

Bei niedrigen Temperaturen im Herbst oder Winter kann es zudem sinnvoll sein, die Batterie des E-Autos direkt nach der Fahrt aufzuladen, solange die Batterie noch warm ist. Vor allem wenn du dein Auto im Winter nicht in der Garage lädst, ist das ein guter Tipp zum schonenden, effizienten und nachhaltigen Laden. Oder du lädst dein Elektroauto eher tagsüber, wenn die Temperaturen nicht so kalt sind wie nachts. Letztlich erhöht all das die Lebensdauer der Batterie.

Kein Sicherheitsrisiko: Laden bei Regen und Gewitter ist sicher.

Im Winter das Auto bei Regen und Schnee zu laden, ist ungemütlich – aber entgegen anderer Meinungen und Mythen kein Problem oder gar ein Sicherheitsrisiko. Sämtliche Elektroautos sind darauf ausgelegt, auch bei Regenwetter oder Schneefall geladen zu werden. Ganz gleich ob an einer Wallbox oder Ladesäule. Wäre dies nicht garantiert, kämen die E-Autos gar nicht erst auf den Markt. Man muss bei Regen also nichts beachten oder anders machen. Die elektrischen Komponenten sind abgekapselt und durch Abdichtungen vor eindringender Feuchtigkeit geschützt. Zusätzlich sorgen Sensoren, die eindringendes Wasser erkennen würden, für mehr Sicherheit, wie das Portal E-Fahrer erklärt.

Noch mehr Tipps für mehr Reichweite im Winter

Bring deine Wallbox draußen richtig an.

Noch ein Tipp, wenn du keine Garage hast: Eine Ladestation, die draußen angebracht wird, muss über die entsprechende Schutzklasse verfügen – also wasserfest sein. Trotz Wasserfestigkeit sollte deine Wallbox im besten Fall vor Regen, Schnee und direktem Sonnenlicht geschützt sein. Wenn keine Überdachung vorhanden ist, ist es von Vorteil, ein kleines Dach anzubringen.

Allgemeiner Tipp: Achte auf ein effizientes Fahrverhalten, um weniger zu laden.

Jetzt kommen wir zu den praktischen Fahrtipps. Schließlich beeinflusst dein Fahrverhalten die Reichweite und entsprechend auch die Ladehäufigkeit der Batterie. Ein Tipp, den du direkt nach dem Losfahren beachten solltest: Fahr dein Elektroauto erst einmal einige Minuten ein bis der Akku auf Betriebstemperatur ist und vermeide in dieser Phase schnelles Beschleunigen und Vollgasfahren.

Apropos: Rasen zieht immer viel Akku – macht ja irgendwie Sinn. Wenn du also unterwegs bist und mit wenig Reichweite auskommen musst, ist schnelles Beschleunigen tabu.

Am besten fährst du möglichst gleichmäßig und vorausschauend und gibst nicht zu viel Gas sowie vermeidest abruptes Abbremsen und Beschleunigen. Das ist auch grundsätzlich zu empfehlen, ganz egal welches Auto man fährt.

Was du noch machen kannst, wenn‘s mal richtig knapp wird: den Windschatten von Lkws nutzen, um es bis zur nächsten Ladestation zu schaffen. Aber natürlich gilt auch hier: wahre den Sicherheitsabstand zum vorausfahrenden Fahrzeug.

Nutze die Rekuperation.

Beim Bergabfahren – genauso wie beim vorausschauenden Fahren – kannst du die sogenannte Rekuperation nutzen; bekannt unter dem sperrigeren Begriff „Bremsenergierückgewinnung“. Das bedeutet, dass du nicht mit der normalen Bremse bremst, sondern mit der Motorbremse. Dazu musst du nur vom Gas gehen. Es entsteht Bewegungsenergie, die in elektrische Energie umgewandelt wird und die Batterie deines Autos auflädt. Achtung: Ist dein Fahrzeug fast vollgeladen, kann die Rekuperation nicht richtig funktionieren. Das heißt, die Motorbremse funktioniert dann nicht. Dieser Tipp lohnt sich also vor allem, wenn der Akku deines E-Autos unterwegs leerer wird.

Portrait von Ludwig.

Ludwig. | Team Wirklich

E‑Mail:  ludwig.o@polarstern-energie.de

Ludwig ist ausgebildeter Journalist und hat viele Jahre bei einem großen Medienhaus in München gearbeitet. Bei Polarstern ist er Redakteur im Marketing-Team und schreibt Artikel für das Polarstern-Magazin und Neuigkeiten für unsere Newsletter. Außerdem kümmert er sich um Events wie die Earth Hour und den Isar Cleanup.