So klingt der Klimawandel | Polarstern Magazin

von Michael

Oft kommen die Worte nicht so raus, wie man will. „Ich liebe dich“, ist leicht dahingelallt, wirkliche Amore lässt sich, wie man weiß, nur schwer in drei Worte packen. Wenn man allerdings die Gitarre dazu auspackt, kommt man der Sache schon etwas näher. 

Aus dem gleichen Grund haben jetzt Studenten der University of Minnesota ihre Instrumente ausgepackt, um den Klimawandel zu erklären. Der hat zwar mit Liebe nichts zu tun, im Gegenteil, aber auch hier reicht das Alphabet nicht aus, um ihn fassbar zu machen.   

Der Komponist Daniel Crawford hat Klimadaten der NASA von vier Klimazonen von 1880 bis 2014 in ein Musikstück übersetzt. Jede Note steht für ein Jahr, die Tonhöhe für die durchschnittliche Temperatur des Jahres. Je höher der Ton, desto wärmer war das Jahr. Cello, Viola, erste und zweite Violine spielen jeweils eine Klimazone. Im Zusammenspiel hört man, wie die Temperaturen vom Äquator bis zur Antarktis im Einklang steigen und fallen. 

Herausgekommen ist ein schauderhaft schönes und trauriges Stück Musik. Es endet im Jahre 2014. Wie das Stück weitergeht, liegt an uns und daran, wie wir in Zukunft mit unserem Klima umgehen.

Wer das Stück immer wieder hören möchte, Komponist Daniel Crawford verschenkt die Klimamusik auf seiner Seite. Dort findest Du auch die Noten, wenn Du das Stück nachspielen möchtest. 

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