Nachhaltige Konsumentscheidungen treffen | Polarstern
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Wenn Du zahlst, zahl mehr!

Heute Morgen habe ich es endlich, endlich getan. Ich habe mir einen Organspendeausweis besorgt – und meinen lieben Kollegen habe ich auch gleich Spenderausweise ausgedruckt. Genau wie Blutspenden eigentlich eine sehr einfache Sache. Warum habe ich damit trotzdem so lange gewartet? Irgendwie war es das Körperliche, was mich abhielt. Mir meinen Körper als ohne mich in ihm vorzustellen. War es das? Oder hat es generell mit einer Aversion gegen Abgeben zu tun?

Spenden der Zehnte

Unbeständiger Spendenbreitschaft

Wir Deutschen spenden nämlich grundsätzlich wenig und wenn wir spenden, dann erst wenn’s wieder mal zu spät ist. Im Jahr 2010 schlug das Spendenbarometer dementsprechend zweimal aus: Im Januar nach dem Erdbeben auf Haiti und im August nach der Flutkatastrophe in Pakistan spendeten wir wie die Weltmeister. Beim zweiten Mal fielen die Spenden bereits deutlich bescheidener aus – warum? Haben wir eine Art internalisiertes „Hilfskontingent“, das sehr schnell an Grenzen ausgeschöpft ist? Wo wir doch hier im alten Europa sonst so hohe moralische Ansprüche stellen... Spendenbereitschaftstechnisch stehen wir weit hinter den USA und vor allem hinter islamisch geprägten Ländern.

Ursprung des Spendens

Der zehnte Teil soll abgegeben werden, so empfiehlt schon das alte Testament. Genauer gesagt: Abraham ist es, der den Ur-zehnten Teil gibt. Auf ihn berufen sich heute die drei abrahamitischen Religionen – das Judentum, das Christentum und der Islam. So dient im Islam Spenden (Sadaqa oder Infaq) der Erziehung und Läuterung der Seele, sowie dazu, Allahs Gunst und Zufriedenheit zu erlangen. Ähnliche verpflichtende Nächstenliebe sehen das Judentum und das Christentum vor.

Spenden wird greifbar

Bei den großen Aktionen verschiedener Hilfsorganisationen geht es wie beim biblischen „Zehnten“ meist um die Abgabe von Hab und Gut, von Einkommen. Wer beispielsweise 50.000 Euro im Jahr verdient, sollte also 5.000 Euro spenden. Oh... Weil uns das so schwer fällt, gefällt mir eine zweite Möglichkeit: die Spenden durch Mehrausgaben. Wir kaufen etwas – am besten etwas, das wir sowieso brauchen – und legen ein bisschen mehr für sozialen Mehrwert oben drauf. Wenn Du schon zahlst, zahl mehr! So ergibt sich mein Spenden-Zehnt aus notwendigen Anschaffungen und hat direkt mit meinem Konsum zu tun. Spenden wird lebensnah. Von Mensch zu Mensch. Wir machen das bei Polarstern schon so: Dein Wechsel zu Wirklich Ökostrom in Deutschland ist der Anfang für eine Familie in Kambodscha. Damit sind wir Teil einer Bewegung. Polarstern, Coffee Circle, Teekampagne, Toms... Machst Du mit? Und kaufst Du noch andere Produkte, die zu Deinem Zehnten beitragen?

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