Pellets, Solarthermie & Wärmepumpen: Heizsysteme im Vergleich | Polarstern
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Moderne Heizsysteme im Schnellcheck: Solarthermie, Pellets oder Wärmepumpe?

Der schnellste Weg, sich einen Überblick über ein Thema zu verschaffen, ist weder Wikipedia noch diese Bücher „für Dummies“, auch nicht der Anruf beim Kumpel, der sich halbwegs auskennt, nein, es sind Spiel-Quartette. Kein City-Guide hat damals bei seinem Erscheinen so gekonnt eine Übersicht der besten Döner in Berlin gegeben wie das Dönerbuden-Quartett. Hier gewinnt die Bude, die die meisten Stühle oder Brüder hat, oder am längsten geöffnet ist – Insiderwissen auf 32 Kärtchen. Großartig!

Energiequartette fände ich auch sehr sinnvoll. Man könnte wunderbar komplexe Energiethemen aufs Wesentliche runterbrechen. Aber so einfach ist es nicht. Auf jeden Energiefact prasseln dutzende Einflussvariablen ein, die Verallgemeinerungen erschweren. 

Moderne Heizsysteme sparen zwischen 10 und 20 Prozent Energie

Wer etwa das energiesparendste Heizsystem finden will, steht vor dem gleichen Problem. Welches System trumpft? Am Ende liegt die Antwort irgendwo zwischen B wie deinem bisherigen Heizverhalten bis W wie Wohnfläche. Und natürlich der Beschaffenheit deines Hauses. Denn damit moderne Heizungssysteme die gewünschte Energieeinsparung leisten können, muss das Gebäude ebenfalls energieeffizient gebaut oder saniert worden sein. Sind jedoch die Voraussetzungen gegeben, liegt das Einsparpotenzial von Heizenergie mit einem modernen Heizungssystem zwischen 10 und 20 Prozent. 

Die aktuell wichtigsten Heizungsalternativen reichen zwar nicht ganz zum Quartett, aber ein Trio lässt sich daraus schon machen:

 

Heizen mit erneuerbaren Energien: 3 moderne Heizsysteme im Schnellcheck

 

Heizen mit einer Wärmepumpe

Das Prinzip 

Das Grundprinzip der Wärmepumpe finde ich großartig. Sie erzeugt Wärme aus den Elementen der unmittelbaren Umgebung: dem Boden, dem Grundwasser oder der Luft. Die Wärmepumpe „pumpt“ die Temperatur auf ein höheres Niveau und leitet die Wärme dann an das Heizungssystem weiter. 

Die Voraussetzung

Eine Wärmepumpenheizung kann nur so gut sein wie das Haus, in dem sie eingebaut ist. Eine gut gedämmte Gebäudehülle ist daher eine wichtige Voraussetzung für die erfolgreiche Nutzung der Wärmepumpe. 

Der Vorteil

Mit einer Wärmepumpe lässt sich komplett auf Klimakiller wie Heizöl oder fossiles Erdgas verzichten. Aber: Wärmepumpen benötigen Strom. Der CO2-Abdruck für Wärme lässt sich nur senken, wenn die  Pumpe mit Ökostrom betrieben wird. Dadurch wird Ökostrom auch im Wärmemarkt immer wichtiger. 

Der Nachteil

Der Einbau einer Wärmepumpe ist mit hohen Kosten verbunden. Und energieeffizient wird die Pumpe erst, wenn die eingesetzte Energie nicht größer ist als die erzeugte Energie. In manchen Gebäuden schafft die Pumpe das nicht, zum Beispiel aufgrund von mangelhafter Dämmung. Ist etwa die Luft zu kühl, zieht die Pumpe mehr Strom, um die Luft zu erwärmen.

Hier pumpen.

Heizen mit Solarthermie

Das Prinzip

Solarthermieanlagen wärmen Wasser mit Sonne. Von den Sonnenkollektoren wird die Energie zum Heizsystem transportiert. 

Die Voraussetzung

Solarthermie lohnt sich für Familien mit einem hohen Warmwasserverbrauch. Kleinere Haushalte oder solche mit einem geringen Warmwasserverbrauch können sich eine Solarthermieanlage schenken. 

Der Vorteil

Man erzeugt etwa 20 bis 25 Prozent seines Wärmeenergiebedarfs einfach selbst. Und dies CO2-neutral. 

Der Nachteil

Nachteile sind die Investitionskosten sowie etwaige ungünstige Eingriffe in das Dachsystem.

Bescheid wissen.

Heizen mit Pellets

Das Prinzip

Pellets, das klingt wie eine schlechte Frisur. Gemeint sind aber diese kleinen Holzpresslinge, die aussehen, wie das Zeug, mit dem man im Zoo die Ziegen füttert. 

Die Voraussetzung

Ein Haus mit viel, viel Platz.

Der Vorteil 

Die Pellets selber sind ein vergleichsweise preiswerter Energieträger mit einer guten Klimabilanz. Beim Verbrennen wird nur so viel CO2 freigesetzt wie bei ihrer natürlichen Zersetzung. Ein entscheidender Faktor ist allerdings die Herkunft der genutzten Pellets. Haben sie einen langen Transportweg hinter sich, ist die positive CO2-Bilanz fast schon wieder dahin. 

Der Nachteil

Pelletheizungen sind teuer und benötigen Platz. Daher kommen häufig noch die Kosten für Baumaßnahmen dazu. Denn nicht nur die Heizung will untergebracht werden, auch die Pellets benötigen einen Lagerplatz. Zudem ist Holz eine nachwachsende Ressource, mit der man bewusst umgehen muss. Eine steigende Nachfrage stellt gleichzeitig ein Risiko für die Wälder dar. 

Wirklich Ökogas – wirklich nachhaltig wärmen

Nach wie vor ist die meistverbreitete Heizung in Deutschland die Gasheizung. Wenn du einen eigenen Gaszähler hast, kannst du deinen Gasversorger frei wählen – und deine Wohnung oder Haus wirklich nachhaltig wärmen: Wirklich Ökogas von Polarstern wird nur aus organischen Reststoffen erzeugt. Die Reststoffe fallen bei der Verarbeitung von Zuckerrüben an, sind nicht zum Verzehr geeignet und müssen ohnehin entsorgt werden. „Energiepflanzen“ wie Mais aus Monokulturen oder Gülle aus der Massentierhaltung kommen uns nicht in den Topf. 

Quelle: Tipps zum Heizen mit erneuerbaren Energien.

Voilà.
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