

So senkst du deinen ökologischen Fußabdruck – 3 Bereiche besonders wichtig.
Der Erdüberlastungstag soll den Tag markieren, an dem die Menschen bereits alle Ressourcen verbraucht haben, die innerhalb eines Jahres nachwachsen können. Der ökologische Fußabdruck Deutschlands ist 2026 quasi erneut Anfang Mai. Ernährung, Energie und Mobilität spielen eine besonders wichtige Rolle. Teste jetzt deinen Fußabdruck und erfahre, wie du ihn verringerst!
"I just can’t get enough" ist nicht nur ein bekannter Song von Depeche Mode, sondern auch eine ziemlich exakte Beschreibung dafür, wie die Menschheit mit ihren Ressourcen umgeht. Vielleicht hast du schon vom Earth Overshoot Day bzw. dem Erdüberlastungstag gehört. Beide Begriffe meinen dasselbe, nämlich dass wir Menschen mit unseren natürlichen Ressourcen verschwenderisch umgehen und auf Pump leben. Und das vor allem auch in Deutschland.
Ganz neu ist die Erkenntnis nicht, trotzdem wissen noch immer viel zu wenige, wie schlecht es um unseren Planeten und dessen Ressourcen wirklich steht. Klar ist: Verantwortlich für diesen Überkonsum sind wir alle, aber insbesondere die Politik und große Unternehmen sollten gegensteuern, weil das die großen Hebel sind. Du willst selbst etwas tun und deinen ökologischen Fußabdruck reduzieren? Dann haben wir weiter unten viele Inspirationen und Ideen, mit denen du den privaten ökologischen Fußabdruck verringerst.
Deutscher Erdüberlastungstag 2026 am 10. Mai.
Heruntergebrochen auf Deutschland heißt das, dass wir mit unserem Lebensstil eigentlich die Ressourcen von drei Erden bräuchten, um den jährlichen Bedarf an Essen, Rohstoffen, Energie und so weiter zu decken. Nicht gerade smart. Schlaue Forscher:innen haben das ausgerechnet und errechnen jedes Jahr den Erdüberlastungstag für Deutschland. International spricht man vom Country Overshoot Day, den es für fast alle Länder der Erde gibt – mal früher, mal später im Jahr.
Für Deutschland fällt der Country Overshoot Day (oder Erdüberlastungstag) 2026 auf den 10. Mai. Was bedeutet das Datum? Nichts Gutes, denn das ist verglichen mit anderen Nationen früh im Jahr. Die Grafik zeigt dir, wie wir in Deutschland beim Erdüberlastungstag und beim ökologischen Fußabdruck als Nation im internationalen Vergleich dastehen.
Ausgewählte Länder und ihr Country Overshoot Day 2026:
- USA: 14. März 2026
- Australien: 16. März 2026
- Russland: 28. März 2026
- Österreich: 2. April 2026
- Frankreich: 24. April 2026
- Italien: 3. Mai 2026
- Vereinigtes Königreich: 22. Mai 2026
- China: 27. Mai 2026
- Spanien: 4. Juni 2026
- Brasilien: 14. August 2026
Definition: Was ist ein ökologischer Fußabdruck?
Der ökologische Fußabdruck ist einfach erklärt ein Maß dafür, wie viel Fläche benötigt wird, um den Ressourcenverbrauch und die Schadstoffemissionen eines Menschen zu decken und zu kompensieren. Dabei spielt jeder Aspekt, also von Anbau oder Herstellung, samt Energieeinsatz bis hin zum Transport eine Rolle. Letztlich geht es also um unseren Konsum und dessen ökologische Folgen.
Video: Ökologischer Fußabdruck – einfach erklärt.

Ökologischer Fußabdruck: Welche 3 Bereiche großer Ballast sind.
Laut Ressourcenbericht des Umweltbundesamtes (UBA) von 2022 bleibt der Ressourcenverbrauch der Bundesbürger:innen trotz eines leichten Rückgangs hoch.
Deutschlands Rohstoffkonsum betrug 2019 rund 1,3 Mio. Tonnen oder 16 Tonnen pro Kopf. Ein echt schwerer Rucksack. Die privaten Haushalte konsumierten laut UBA-Ressourcenbericht Rohstoffe vor allem in den Bereichen Ernährung, Wohnen und Mobilität. In Deutschland sind demnach 40 % der Treibhausgasemissionen auf die Entnahme und Verarbeitung von Rohstoffen wie fossilen Energieträgern zurückzuführen. Energie ist neben Ernährung also der Schlüssel für einen kleineren Fußabdruck.
Wichtige Randnotiz: Bis 2050 könnte der Rohstoffkonsum durch einen Mix aus Technologiewandel und Lebensstiländerungen auf 5,7 Tonnen pro Kopf reduziert werden.
Woher kommt der ökologische Fußabdruck?
Der ökologische Fußabdruck wurde zwar nicht von einem Ölkonzern erfunden, wie oft behauptet wird, wohl aber instrumentalisiert. Entwickelt wurde der Nachhaltigkeitsindikator vom Schweizer Ökologen Mathis Wackernagel, der auch Mitgründer und Präsident des Global Footprint Network ist. Mit dem ökologischen Fußabdruck sollten zunächst Staaten ihren Umweltverbrauch messen können.
Später wurde das Konzept auch auf Verbraucher:innen ausgeweitet, um die Sensibilität der Öffentlichkeit über die Übernutzung und den Klimawandel zu stärken. BP griff das Konzept Mitte der 2000er-Jahre in einer 100-Million-Dollar schweren PR-Kampagne auf und promotete einen CO2-Rechner, mit dem Verbraucher:innen ihren eigenen Einfluss aufs Klima berechnen konnten.
Kritiker:innen sehen in der Kampagne den Versuch des Konzerns, von den eigenen, enormen Klima- und Umweltschäden abzulenken und die Verantwortung auf die Bevölkerung abzuladen. Heute werden CO2- und Ressourcenrechner von vielen Ämtern und NGOs angeboten.
Dass sich die Tools bestens eignen, um ein Gefühl über den eigenen Ressourcenverbrauch zu vermitteln, ist unbestritten. Es geht aber nicht darum, Schuldgefühle zu entwickeln, sondern zu motivieren. Denn wer was verändern will, muss erst mal wissen, wo er:sie steht. Die Tools machen persönliche Erfolge sichtbar und motivieren zur Veränderung. Und je eher Privatmenschen bereit sind, mehr für den Klima- und Umweltschutz zu unternehmen, desto eher schwenken auch Politik und Wirtschaft zu mehr Nachhaltigkeit um.
Berechne deinen ökologischen Fußabdruck.
Bei vielen Internetseiten kannst du deinen ökologischen Fußabdruck berechnen oder abschätzen. Doch wann und wozu sollte das gut sein? Das ist zum einen gut, wenn dir unser Planet am Herzen liegt und du persönlich motiviert bist, den ökologischen Fußabdruck zu verkleinern. Zum anderen haben solche Tests oder Rechner eine aufschlussreiche Wirkung, weil du anhand eines Rechners nachvollziehen kannst, wo du im Alltag viele Ressourcen verbrauchst – und eventuell gegensteuern kannst. Im Fußabdruck-Test von Brot für die Welt bekommst du dein Ergebnis.
Zum Fußabdruck-TestTipp: Auch empfehlenswert ist der Ressourcen-Rechner des Wuppertal Instituts, mit dem man seinen Lebensstil und den ökologischen Rucksack analysieren kann.
Fußabdruck verringern: Ernährung, Energie und Mobilität wichtig.
Die wichtige Frage ist nun: Wo kannst du sparen und weniger Ressourcen verbrauchen? Und wo geht das vergleichsweise schnell? Wir haben typische Bereiche rausgepickt und den durchschnittlichen Verbrauch einer Person in Deutschland betrachtet und geben dir Tipps, wo du ansetzen kannst, um Ressourcen zu sparen.
Gleich vorweg: Die Bereiche Energie, Ernährung und Mobilität sind mit die größten Player, wenn es um den ökologischen Fußabdruck geht. Hier hast du mit mehr oder weniger kleinen Verhaltensänderungen gleich einen großen Impact.
Zum Beispiel wenn du zu echtem Ökostrom wechselst oder Ökogas statt Erdgas beziehst, oder wenn du deinen Fleischkonsum stark reduzierst oder ganz auf vegetarische oder vegane Ernährung umsteigst. Auch bei Mobilität hast du einige Hebel, um den ökologischen Fußabdruck im Alltag zu senken. Fang doch gleich mit Energie an! Einmal machen und auf Dauer den Fußabdruck senken. In unserem Tarifrechner siehst du, wie viel CO2-Emissionen du mit Wirklich Ökostrom einsparen kannst.
Jetzt Ökostromtarif berechnen.
Ernährung: Einfluss unserer Lebensmittel auf den Fußabdruck.
Ein großes Thema ist auch die Lebensmittelverschwendung: Laut einer Studie des Bundesernährungsministeriums und der Universität Stuttgart landen in Deutschland jedes Jahr mehr als 12 Millionen Tonnen Lebensmittel im Müll. Puh. Mehr als die Hälfte davon fällt im privaten Haushalt an. Heruntergerechnet auf den:die einzelne Verbraucher:in sind das 75 Kilogramm Lebensmittel im Jahr, die einfach so weggeworfen werden. Und je nachdem, welche Lebensmittel du isst (und wegwirfst) ist dein ökologischer Fußabdruck natürlich auch höher oder niedriger. So fällt für Hafermilch zum Beispiel deutlich weniger CO2 an als für Kuhmilch. Der World Wide Fund For Nature (WWF) hat sich beliebte Gerichte und ihren CO2- und Flächenverbrauch* angesehen. So kannst du vergleichen, was dein Lieblingsessen zu deinem ökologischen Fußabdruck beiträgt:
*wohlgemerkt: Wasser ist hier noch nicht mit eingerechnet.
Fleisch verbraucht übrigens mit am meisten Ressourcen. Wir Deutschen essen im Durchschnitt rund 60 Kilogramm Fleisch im Jahr. Was genau darin steckt, zeigt diese Grafik der Albert-Schweitzer-Stiftung:
„Eine Veränderung unserer Ernährungsgewohnheit würde sehr viel bringen. Würden wir in Deutschland beispielsweise nur einen fleischfreien Tag in der Woche einlegen – d.h. 25 Prozent mehr Gemüse und 14 Prozent weniger Fleisch essen, könnten wir 9 Millionen Tonnen CO2 -Äquivalente pro Jahr einsparen.“ – WWF
Wir haben es im Rechner des Wuppertaler Instituts gecheckt: Wer vegan lebt, spart im Vergleich zu jemandem, der täglich Fleisch isst, etwa 3,2 Tonnen im ökologischen Rucksack. Wenn du statt sechs Gläsern Mineralwasser sechs Gläser Leitungswasser trinkst, sparst du immerhin schon 0,1 Tonnen.
So reduzieren wir unseren Fußabdruck beim Essen.
Energie: Tonnenweise CO2 einsparen und Fußabdruck verkleinern.
Energie wird ebenfalls mithilfe von Ressourcen gewonnen. Lange Zeit (und leider immer noch) waren das vor allem fossile – und damit endliche – Ressourcen, die aus dem Erdboden geholt wurden. Dazu gehören etwa Rohstoffe wie Kohle, Erdöl und Erdgas. Und die drücken ordentlich auf deinen Fußabdruck, wie diese Grafik zeigt.
Saubere Energie verkleinert den Fußabdruck.


Das heißt: Bei deinem Energieverbrauch zuhause, also Heizen und Strom, hast du hohes Sparpotenzial, um den Fußabdruck zu verkleinern. Das Beste ist, der Wechsel weg von Kohlestrom hin zu echtem Ökostrom ist eine einmalige – und schnelle – Sache, hat aber dauerhaften Impact.
“Mit der Nutzung von Energie sind eine Reihe schädlicher Auswirkungen für die Umwelt verbunden. Werden fossile Energieträger gefördert, kommt es häufig zu massiven Eingriffen in Ökosysteme.” – Umweltbundesamt.
Zum Glück gibt es erneuerbare Alternativen, wie Windkraft, Solarenergie und Biomasse. Erneuerbare machten 2025 laut Statistischem Bundesamt immerhin schon 58,6 % der Gesamtstromerzeugungs aus. Das ist toll! Trotzdem müssen wir uns von den restlichen, fossilen Quellen weiter unabhängig machen. Insgesamt entfallen auf Strom und Gas rund 25 % des CO2-Fußabdrucks einer Person.
Wechsle zu Ökostrom oder Ökogas.
Richtig viel CO2 sparst du mit dem Wechsel zu echtem Ökostrom. Sogar mehrere Tonnen CO2-Einsparung im Jahr sind da drin. Wirklich. Zusätzlich hilfst du bei Polarstern mit, erneuerbare Energien auszubauen. Hier im Tarifrechner kannst du schnell und einfach deinen Tarif berechnen:
Fußabdruck verkleinern mit Ökoenergie.
Berechne den CO2-Impact mit Ökostrom.
Mit echter Ökoenergie, sei es Ökostrom oder Ökogas, reduzierst du den ökologischen Fußabdruck deutlich. Bei Polarstern ist dein Einfluss noch größer als du vielleicht denkst. Da sind erneuerbare Energien, die du mit jeder verbrauchten Kilowattstunde förderst. Da sind Tonnen an CO2-Emissionen, die du verhinderst. In unserem Impact-Rechner kannst du checken, wie viel du mit Ökostrom von Polarstern einsparst.
Zum Impact-RechnerMode: So senken wir den Ressourcenverbrauch unserer Kleidung.
Dass Fast Fashion ein Problem für die Umwelt ist, weißt du vermutlich. Aber ist dir auch klar, dass deutsche Verbraucher:innen im Durchschnitt 60 Kleidungsstücke pro Jahr kaufen? Wenn wir die alle behalten und tragen würden, hätten wir wohl schon nach einem Jahr ausgesorgt.
Und wie schlecht ist das für den Planeten? Je nachdem, welche Studie du dir anschaust, kommt ein T-Shirt schon auf 4 bis 11 Kilogramm CO2-Emissionen bei der Herstellung. Nimm das mal 60 und du hast eine grobe Vorstellung, was wir durchschnittlich allein für Mode pro Jahr an Emissionen verursachen.
Nachhaltige Mode-Tipps, um Ressourcen und Emissionen zu sparen.
Plastikverbrauch: Gift für den ökologischen Fußabdruck und den Planeten.
In der EU ist Einwegplastik inzwischen verboten. Bis das in jedem Lebensbereich umgesetzt ist, wird es wohl noch ein paar Jahre dauern. Gut, dass du ganz einfach selbst darauf achten kannst, deinen Plastikverbrauch zu reduzieren. Und das ist auch echt nötig: Laut dem Plastikatlas wurden zwischen 1950 und 2015 weltweit 8,3 Milliarden Tonnen Plastik produziert. Über 90 % davon wurde nicht recycelt. In Deutschland lag der im Jahr 2021 (aktuellste Zahl) verursachte Plastikmüll pro Kopf bei 237 Kilogramm. Das bedeutet EU-weit Platz 2 hinter Irland (246 kg). Deutschland verursacht extrem viel Verpackungsmüll. Noch eine unrühmliche Statistik: Seit 2005 ist die Pro-Kopf-Menge an Verpackungsmüll in Deutschland um satte 26 % gestiegen. Kein Wunder, dass der deutsche Overshoot Day auch 2026 schon Anfang Mai ist.
So reduzieren wir Verpackungsmüll.
Mach mit beim Polarstern Isar CleanUp.
Es ist unser absolutes Lieblings-Event im Kalender: Einmal im Jahr reinigen wir von Polarstern gemeinsam mit ganz vielen anderen Münchner Unternehmen, Vereinen und Partnern die Isar vom vielen Müll. Der Polarstern Isar CleanUp findet immer Anfang Juli statt und ist nicht nur eine starke Aktion für eine saubere und lebenswerte Isar, sondern auch ein cooles Event zum Netzwerken. Vielleicht ja auch mit dir? Wir freuen uns über deine Teilnahme, ganz gleich ob privat oder mit deinem Unternehmen. Mehr Infos gibt's auf der Event-Seite. 👇
Mobilität: Elektrisch bist du klimafreundlich unterwegs.
Irgendwie muss man vorwärts kommen – klar. Dein Fortbewegungsmittel beeinflusst jedoch auch maßgeblich den ökologischen Fußabdruck. Zu Fuß und mit dem Fahrrad oder E-Bike bist du am umweltfreundlichsten unterwegs. Logisch. Auch Sharing-Angebote können eine gute Alternative sein, genauso wie die klimafreundliche Bahn und der ÖPNV, die nur einen geringen CO2-Fußabdruck haben. In der Grafik siehst du, welche Verkehrsmittel deinen ökologischen Fußabdruck klein halten. Fliegen, insbesondere im Inland, ist am klimaschädlichsten.
Beim E-Auto fällt auf den gesamten Lebenszyklus gesehen (also Produktion und Betrieb) deutlich weniger CO2 an als beim Verbrenner. Natürlich werden für jedes Auto aber eine Menge Ressourcen verbraucht. Wenn ein E-Auto mit Ökostrom betrieben wird, ist die CO2-Bilanz nochmal deutlich geringer und nachhaltig.
Klimavorteil von E-Autos wächst laut Studie überraschend schnell.
Zunächst starten Elektroautos mit einem Klimanachteil, weil die Herstellung aufgrund der Batterien rund 40 % mehr Emissionen verursacht als die Produktion eines Benziners. Aber: Dieses Defizit wird laut einer neuen Studie jedoch schon nach 17.000 gefahrenen Kilometern ausgeglichen, weil der Großteil der Pkw-Emissionen durch den Betrieb mit Verbrennungsmotor und die Produktion der Kraftstoffe aus Öl entsteht. Ein E-Auto ist also ein guter Hebel, um den ökologischen Fußabdruck nachhaltig zu senken – allerdings nur, wenn das E-Auto mit Ökostrom geladen wird.
Wasser: Unterschätzter Ressourcenverbrauch.
Täglich verbrauchen wir in Deutschland laut dem Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) rund 120-123 Liter Wasser. Ganz schön verschwenderisch, wenn man bedenkt, dass Wasser unsere Lebensgrundlage ist. Und sicherlich auch ein Grund, warum Deutschland beim Erdüberlastungstag so schlecht abschneidet.
Der UN-Weltwasserbericht 2021 zeigt, dass weltweit mehr als 2,2 Milliarden Menschen der Zugang zu sicherem Trinkwasser fehlt. Jährlich steigt unser Wasserverbrauch um etwa 1 % an, was vor allem am Wirtschafts- und Bevölkerungswachstum sowie unseren Konsumgewohnheiten liegt. Um unseren ökologischen Fußabdruck zu senken, sollten wir beim Wasser ansetzen.
Wasser-Abdruck.
Übrigens gibt es zusätzlich zum ökologischen Fußabdruck auch noch den sogenannten Wasser-Fußabdruck. Er rechnet nicht nur das direkt verbrauchte Wasser mit ein, sondern auch den indirekten Wasserverbrauch, der zum Beispiel bei der Herstellung von Produkten durch Düngereinsatz etc. entsteht.
Tipps, um die Ressource Wasser zu schonen.
Checkliste: 8 Tipps, um den Ressourcenverbrauch zu senken.
1) Einer der größten Hebel: Setze auf erneuerbare Energien, und das sowohl beim Strom als auch beim Heizen wenn möglich – wie etwa 100 % Ökostrom und Ökogas von Polarstern.
2) Kaufe deine Kleidung secondhand oder im nachhaltigen Laden und werfe nicht alles nach einer Saison weg. Investiere lieber in ökologisch produzierte Kleidung, die du gerne lange trägst.
3) Reduziere den Verbrauch von Einwegplastik. Statt dem To-Go Becher kannst du zum Beispiel deinen eigenen Kaffeebecher mitnehmen oder Pfandsysteme nutzen.
4) Ernähre dich bewusster: Du musst nicht von heute auf morgen vegan leben, aber ein oder zwei fleischfreie Tage pro Woche machen schon einen Unterschied. Informiere dich generell beim Einkauf im Supermarkt, woher Lebensmittel kommen und wie ressourcenintensiv sie sind, um ein Bewusstsein dafür zu schaffen.
5) Verschwende kein Wasser – und denke auch an den indirekten Wasserverbrauch, der in vielen Produkten wie Jeans, Kaffee usw. steckt.
6) Nutze umweltfreundliche Fortbewegungsmittel. Vom Fahrrad bis zum E-Auto gibt es viele Möglichkeiten, die alle besser sind als ein Verbrenner.
7) Überdenke deine Reisen: Muss es das Flugzeug sein oder kommst du mit dem Zug vielleicht auch gut an dein Ziel? Gerade Inlandsflüge sollte man vermeiden.
8) Kaufe weniger oft neue Elektrogeräte, sondern nutze, was du hast. Und wenn es doch mal der Neukauf sein muss: Wähle gebrauchte Geräte (und spare bares Geld) oder achte auf ein gutes Energielabel.















