So machen Social Businesses die Modebranche nachhaltiger. | Polarstern Magazin

60 Kleidungsstücke pro Jahr. So viel kauft im Mittel jeder von uns in Deutschland. Weil diese „Fast Fashion“ mit Nachhaltigkeit nichts zu tun hat, versprechen immer mehr Labels Maßnahmen für klimafreundliche und faire Herstellung. Doch das reicht noch lange nicht: Social Businesses werben nicht mit einzelnen nachhaltigen Kollektionen, sondern setzen konsequent auf faire und umweltfreundliche Produktion.

von Tabatha

 

Von Schadstoffen, langen Lieferketten und schlimmen Arbeitsbedingungen.

 

Billige Herstellung von Kleidung im Ausland.

„Made in Turkey“, „Made in China“ & Co.: Viele Unternehmen in der Mode lassen günstig im Ausland produzieren. Die Arbeiter werden meist schlecht bezahlt, müssen 16-stündige Schichten arbeiten und sind gesundheitlichen Risiken ausgesetzt. Einige Unternehmen nehmen all das aus Kostengründen in Kauf, da sich die Produktion nach ihrer Auffassung in Deutschland finanziell oft nicht lohnen würde. Weltweit sind über 60 Millionen Menschen in der Bekleidungsindustrie beschäftigt, ein Großteil davon in Entwicklungs- und Schwellenländern.

 

Viel CO2 durch Produktion und Transport.

Nicht nur für die Menschen, sondern auch für die Umwelt ist die Modebranche zunehmend ein Problem. Die Höhe der CO2-Emissionen für ein Kleidungsstück hängt stark von den eingesetzten Materialien und dem Transport an. Ein T-Shirt, das du in einem deutschen Geschäft kaufst, hat einen Weg von etwa 18.000 km hinter sich. Mit jedem Kauf entscheidest du also nicht nur, was in deinen Schrank kommt, sondern auch wieviel CO2 dafür ausgestoßen wird.

>>> So viel CO2 steckt in nur einem T-Shirt.

 

So schädlich kann Kleidung für die Umwelt sein.

In einigen Kleidungsstücken finden sich leider Stoffe, die nicht natürlich abgebaut werden können. Dazu gehören zum Beispiel PFC (häufig in der Outdoor-Bekleidung) und PVC (kommt oft in Regenkleidung vor). Immer mehr Unternehmen beschließen, solche Chemikalien zu vermeiden. Beispielsweise ist das Tensid NPE in Deutschland verboten. In vielen Produktionsländern wird es jedoch weiter genutzt und gelangt so auch zu uns – gemeinsam mit den Umweltrisiken. Auf dem Textillabel findest du normalerweise keine Auskunft über chemische Stoffe, denn hier sind nur die Fasern aufgelistet. Aber der Hinweis „separat waschen“ weist auf färbende Chemikalien im Stoff hin und mithilfe von Gütesiegeln kannst du zudem gut erkennen, welche Kleidung du bedenkenlos kaufen kannst.

 

So viel „Tier“ steckt in deiner Kleidung.

Dass Pelz ein absolutes No-Go ist, ist klar. Doch nicht nur in offensichtlichen Materialien verstecken sich tierische Bestandteile. Auch viele Wollarten, Daunen, Seide und sogar einige Knöpfe (aus Perlmutt, Horn oder Muscheln) sind nicht tierfreundlich hergestellt. Häufig werden die Tiere für deine Kleidung unter schlechten Bedingungen gehalten, nur um später als schicke Handtasche zu dienen. Ganz ehrlich: Sie haben mehr verdient – und du auch!

>>> Hier erfährst du noch mehr über wirklich vegane Produkte im Alltag. 

 

Kurzlebige Trends: Ressourcenverbrauch in der Mode.

Traurig aber wahr: Die Mode ändert sich inzwischen so schnell, dass deine Kleidung vom Vorjahr schon im nächsten Sommer wieder „out“ ist. Wer aber zu jeder Saison einen neu gefüllten Kleiderschrank braucht, der lebt nicht gerade nachhaltig.

Natürlich bedeutet das nicht, dass es gar keine neuen Teile geben darf. Durch Tauschbörsen, Second-Hand-Läden und vielleicht auch das ein oder andere mit der Schere bearbeitete Meisterwerk sparst du schon eine Menge Ressourcen. Und wenn du etwas Neues kaufen willst, bist du bei Social Businesses in der Modebranche richtig. Wir haben uns angesehen, wo du wirklich faire und nachhaltige Mode mit gutem Gewissen bekommst.

 

Ein neues Label als Lösung? Der Grüne Knopf.

Der „Grüne Knopf“ ist das erste staatliche Siegel, das Auskunft über die Herstellung von Kleidung geben soll. Es soll Verbrauchern zeigen, wie Textilien hergestellt wurden und sie unterstützen, sich für nachhaltige Labels zu entscheiden.

 

„Drei Viertel der Verbraucherinnen und Verbraucher ist nachhaltige Mode wichtig. Sie wollen kein T-Shirt tragen, das von Kindern genäht oder mit giftigen Chemikalien gefärbt wurde.“ – Die Bundesregierung zum Grünen Knopf.

 

Ziel des Grünen Knopfes ist es, ein einheitliches Siegel zu schaffen. Denn aktuell konzentrieren sich unterschiedliche Siegel auf verschiedene Aspekte: Von fairen Arbeitsbedingungen bis zum Umweltschutz. Der Grüne Knopf hingegen befasst sich mit Nachhaltigkeit insgesamt – sowohl ökologisch, als auch sozial. Das Besondere: Das ganze Unternehmen und seine Lieferkette werden also unter die Lupe genommen.

Die Kriterien wurden vom Staat festgelegt, die Kontrolle obliegt unabhängigen Prüfern. Es gibt insgesamt 46 Punkte, die erfüllt werden müssen. Darunter fallen beispielsweise das Verbot von Kinder- und Zwangsarbeit sowie bestimmte Abwassergrenzwerte. Die Prüfer sehen sich die Fabriken auch vor Ort an und werden wiederrum von der Deutschen Akkreditierungsstelle (DAkkS) überwacht.

 

 

Der Grüne Kopf
Das „Grüner Knopf“-Label soll Transparenz für Verbraucher schaffen., Quelle: Grüner Knopf

 

Vorerst werden allerdings nur „Zuschneiden und Nähen“ und „Bleichen und Färben“ überprüft. Weitere Arbeitsbereiche sollen in Zukunft folgen. Den Grünen Knopf findest du ab sofort auf vielen nachhaltig produzierten Kleidungsstücken.

Die große Kritik am Grünen Knopf: Es handelt sich um ein freiwilliges Label. Und so werden vermutlich gerade die „Schmutzigen“ in der Modebranche da nicht mitmachen. Leider sind das meist die großen Marken, bei denen es besonders wichtig wäre. Die deutsche Textilbranche kritisiert zudem, dass der Grüne Knopf als nationales Siegel zusätzlich zu international anerkannten Siegeln für mehr Verwirrung statt Klarheit sorgt. Auch werden die festgelegten Kriterien als unzureichend kritisiert, da beispielsweise geprüft wird, ob Arbeiter den gesetzlichen Mindestlohn erhalten. Die Frage, ob dieser Lohn im jeweiligen Land auch wirklich zum Leben reicht, wird nicht gestellt.

 

Slow Fashion & Fairtrade statt Kaufwahn: So geht es anders.

Immer mehr Unternehmen werben mit nachhaltiger Mode. H&M versucht beispielsweise mit der „Conscious“-Linie, bewusste Verbraucher zu halten. Doch das macht sie noch lange nicht zu einem Sozialunternehmen. Denn ein Social Business misst gesellschaftlichen Zielen genauso viel Wert bei wie finanziellen. Das bedeutet beispielsweise, dass die umweltfreundliche Produktion nicht über Bord geworfen wird, um einen fetten Managerbonus zu zahlen. Und Fast Fashion gibt es beim Social Business garantiert auch nicht.

>>> So funktioniert das Prinzip Social Business.

Anders als beim „Grünen Knopf“ geht es bei Social Business in der Mode nicht um ein Siegel von außen. Die gesellschaftlichen Werte sind Teil der Unternehmens-DNA. Ein Social Business verpflichtet sich aus eigener Überzeugung zum nachhaltigen Handeln. Wir haben uns ein paar davon angesehen.

 

Stylische Slow Fashion von loveco.

Polarstern-Kunde loveco ist ein Shop, in dem es ausschließlich vegane, faire und ökologische Mode zu kaufen gibt. Die Vision: Transparente Lieferketten, faire Löhne für Arbeiter und ein verantwortungsbewusster Umgang mit Rohstoffen. Um das zu gewährleisten, gibt es bei loveco nicht nur ausschließlich Mode mit strengen Siegeln wie GOTS und Fair Trade, sondern auch Transparenz in jedem Bereich. Das bedeutet, dass persönlicher Kontakt zu den Labeln gepflegt und bei Unklarheiten direkt nachgefragt wird. Auch faire Preise und ein vertrauensvoller Umgang mit Labels und Kunden gehört zur Firmenphilosophie.

>>> Les dir unser Gespräch mit loveco-Gründerin Christina und Mitarbeiterin Lina durch.

Was heißt das konkret? In der gesamten Wertschöpfungskette achtet loveco auf faire Arbeitsbedingungen und faire Bezahlung. Gleichzeitig muss auch das Arbeits- und Versammlungsrecht eingehalten werden. Die Ressourcen für die Kleidung stammen aus kontrolliert biologischem Anbau oder Recycling und deren Verarbeitung ist komplett vegan.

Bei loveco werden zudem nur Kleidungsstücke aus ökologischen und langlebigen Materialien verkauft, wie etwa Biobaumwolle, Leinen und recyceltem Polyester. Du musst also nicht mehr so häufig neue Kleidung kaufen. Das komplette Sortiment auf loveco ist vegan: Auf Daunen, Leder und Co. wird verzichtet. Die Alternative sind Materialien aus pflanzlichen oder recycelten Fasern wie z. B. Eukalyptus.

Als Social Business achtet loveco aber nicht nur bei den Produkten auf Nachhaltigkeit, sondern auch bei den eigenen Dienstleistungen und Lieferanten. Deshalb versendet loveco mit DHL Go Green und bezieht Wirklich Ökostrom von Polarstern, was den CO2-Ausstoß für ihren Strom auf Null senkt. Die restlichen CO2-Emissionen werden seit 2018 bilanziert und kompensiert. Die Läden werden mit Second-Hand oder Upcycling-Möbeln eingerichtet, damit auch hier an Ressourcen gespart wird. Finanzen wickelt loveco über die GLS Bank ab.

 

„Wir möchten wir nicht nur verkaufen, sondern unsere Kund*innen auch informieren. Beispielsweise in unserem Ratgeber, im Online-Magazin oder bei Events wie Filmvorführungen oder Diskussionsrunden.“ – Lina von loveco

 

Der Beweggrund: Die Modeindustrie ist eine der schmutzigsten Industrien der Welt. Kleidung wird oft nur kurze Zeit (denn Trends sind sehr kurzlebig) getragen und so muss schnell wieder neu produziert werden. Indem immer mehr gekauft und schnell nachproduziert wird, schätzt man die Kleidung und das Handwerk dahinter nicht mehr wert. Das muss sich ändern. Anders als viele Modelabels, die auf den grünen "Zug" aufspringen, will loveco wirklich einen Unterschied machen und schätzt auch das "Greenwashing“ vieler großer Modemarken als kritisch ein.

 

 

Video: Aus diesen Gründen bezieht loveco Wirklich Ökostrom von Polarstern:

>>> Auch du kannst sauberen Strom beziehen und so die Umwelt schonen.

 

Stitch by Stitch: Integration von geflüchteten Schneiderinnen.

Das Social Business Stitch by Stitch ist eine B2B Schneider-Werkstatt, die mit syrischen und afghanischen Schneiderinnen zusammenarbeitet. Kunden sind teils Start-Ups, teils etablierte Designer in der Modebranche. Die professionellen Schneiderinnen produzieren die hochwertige Bekleidung unter dem Gütesiegel „Made in Germany“ und werden fair dafür entlohnt. Sprachbarrieren und fehlende Qualifikationsnachweise sind kein Ausschlusskriterium: Arbeit und Gesellenbrief laufen in Form einer dualen Ausbildung gleichzeitig. Ihre Fähigkeiten können die Schneiderinnen schließlich ganz einfach zeigen, ohne dafür schriftliche Beweise auftreiben zu müssen. So werden die Frauen in den Arbeitsmarkt integriert und können sich eine eigene Existenz hier in Deutschland aufbauen. Damit wird auch die Integration ihrer gesamten Familie gefördert.

 

„Als zukunftsfähiges Social Business, das eine unternehmerische Lösung für aktuelle soziale Herausforderungen bietet, wollen wir aufzeigen, dass die Integration von geflüchteten Menschen nicht nur möglich ist, sondern dass sie eine Reihe von Fertigkeiten mitbringen, die hierzulande dringend gebraucht werden und einem Fachkräftemangel entgegenwirken können.“ – Nicole von Stitch by Stitch

 

Und die Zusammenarbeit mit den Schneiderinnen funktioniert toll: Das Handwerk selbst funktioniert in jedem Land gleich und ist sozusagen eine globale Sprache. Gleichzeitig sind die Frauen hochmotiviert und möchten die Sprache erlernen und sich eine neue Existenz aufbauen. Stitch by Stitch ist ein Unternehmen, das von Frauen für Frauen gegründet wurde, um voneinander zu lernen und den Austausch zwischen verschiedenen Kulturen zu ermöglichen. Das passiert nicht nur während der Arbeit, sondern auch bei gemeinsamen Mittagessen, Events oder Ausflügen als Team.

 

 

Das Team von Stitch by Stitch
Die Mitarbeiterinnen von Stitch by Stitch kommen aus verschiedenen Kulturen und lernen täglich voneinander.

 

Gleichzeitig profitieren auch die Modelabel von einer regionalen, transparenten und fairen Produktion. Aktuell startet Stitch by Stitch zusätzlich mit einem eigenen, kulturübergreifenden Label. Dabei sind alle in der Werkstatt beteiligt und können sich einbringen. Die kulturellen Hintergründe der Frauen fließen in die Produkte mit ein. Natürlich ist eine ökologische und faire Produktion aus biologisch-zertifizierten und nachhaltigen Materialien das A und O.

 

„Da die Textil- und Modeindustrie mit einer der großen Umweltverschmutzter ist – die gesamte Textilproduktion verursacht in nur einem Jahr über eine Milliarde Tonnen CO2. Das ist mehr als alle jährlichen internationalen Flüge und Schifffahrten zusammen – ist es dringend notwendig Unternehmensideen zu entwickeln die gesellschaftliche Verantwortung und ökologischen Fußabdruck als unabdingbares Erfolgsparameter, neben dem Profit, etablieren.“ – Nicole von Stitch by Stitch.

 

Die Definition von Social Business bedeutet hier, Chancen in vermeintlichen Problemen zu erkennen und sie zu ergreifen. Besonders inspiriert wurde das Unternehmen auch vom Prinzip der Kreislaufwirtschaft. So kann ihr Flagschiff Stoff aus 100% PET-Flaschen beispielsweise komplett recycelt und wieder in den Kreislauf zurückgeführt werden.

>>> Du bist auf der Suche nach Social Businesses in deinem Umkreis. Entdecke unsere Landkarte.

 

Nachhaltige Outdoor-Bekleidung von VAUDE.

Gemeinwohl wird beim Polarstern-Kunde VAUDE in allen Bereichen gelebt. Der ökologische Fußabdruck soll so gering wie möglich gehalten werden, indem beispielsweise strenge Voraussetzungen beim Abwassermanagement gelten, der Firmensitz klimaneutral betrieben wird und im Alltag umweltfreundliche Materialien genutzt werden. Auch bei ihren Lieferanten setzt VAUDE auf strenge ökologische und soziale Kriterien, die von externen Prüfern nachgewiesen werden. So wird in ihrer gesamten Lieferkette auf ökologische Produktionsweisen und faire Sozialstandards geachtet.

>>> Genau wie VAUDE ist auch Polarstern von der Gemeinwohl-Ökonomie zertifiziert. Mehr darüber erfährst du hier.

Zudem setzt VAUDE auch intern auf soziale Werte: Von den Bio-Produkten in der Kantine bis zur Kletterwand werden den Mitarbeiter tolle Angebote gemacht.

 

Ist die Modebranche nachhaltiger geworden?

Das Nachhaltigkeits-Portal Utopia bewertet die „Conscious“-Kollektion von H&M beispielsweise als wichtigen Schritt in Richtung Nachhaltigkeit. Kritisiert wird jedoch, dass es keine transparenten Siegel gibt, welche die Aussagen von H&M belegen. Dennoch, es zeigt, dass die großen Unternehmen langsam umdenken – ob erzwungen, aus Profitinteresse an einer neuen Zielgruppe oder aus eigener Überzeugung. Fakt ist, es tut sich was. Doch wirkliche Fair Fashion ist nach wie vor eher bei kleineren Labels zu finden.

Bei loveco schätzt man solche nachhaltigen Kollektionen als kritisch ein: Gemessen an ihrer Größe sei das nicht genug, denn „Nachhaltigkeit und soziales Engagement muss vom Kern eines Unternehmens kommen und nicht in einzelne Abteilungen abgegeben werden.“ Mehr dazu schreibt loveco hier.

Auch bei Stitch-by-Stitch haben wir nachgefragt. Zwar findet man hier gut, dass das Thema Nachhaltigkeit angestoßen wird, zweifelt aber ebenso an Labels, die sich als „nachhaltig“ bezeichnen ohne verlässlich geprüft worden zu sein. „Es bedarf verlässlicher Parameter und geprüfter Standards“, fasst es Nicole von Stitch by Stitch zusammen.

Ein Großteil der CO2-Emissionen deines Kleidungsstücks fallen übrigens in der Nutzungsphase an – beim Waschen, Trocknen und Bügeln. Um hier möglichst umweltfreundlich zu leben, kommt es auf den richtigen Strom an. Und den bekommst du bei uns.

>>> Erfahre mehr darüber, wie du mit Wirklich Ökostrom das Klima schützt.

 

 

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