Der Einkaufszettel ist der neue Stimmzettel (Weitersagen!) | Polarstern
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Der Einkaufszettel ist der neue Stimmzettel (Weitersagen!)

Ich fühle mich wirklich schlecht. Es war keine Absicht. Aber es ist trotzdem passiert: Ich habe die letzte Wahl verpasst. Es gab da irgendein Problem mit meinem Wohnsitz. So etwas ärgert mich aus zwei Gründen: 1. Bin ich Politikwissenschaftler und ständig dabei, andere zu bewegen, wenigstens ihre Stimme abzugeben. Und 2. darf ich das nächste Mal erst wieder in sechs Jahren zur Wahl (Ein Münchner Bürgermeister bleibt so lange).

Kein Grund zur Sorge eigentlich, denn mir dämmert gerade: Wir können doch jeden Tag unsere Stimme abgeben! Nicht in der Wahlkabine, nein, aber mit jedem Ding, das wir mit Verantwortung einkaufen.

Wählen via Einkaufskorb

Einkaufen ist das neue Wählen, oder? Wir entscheiden doch über Bio oder nicht Bio, über fair oder nicht fair. Über nachhaltig oder nicht. Jedes T-Shirt, das wir einkaufen, ist eine Message an die Hersteller: Ja, wir wollen das so. Und „so“ kann alles bedeuten: Moderne Sklaverei oder gute Arbeitsbedingungen. Jedes Salatblatt, das wir einkaufen, bestimmt, wie es angebaut wird. Jeder Schluck Kaffee, jeder Löffel Joghurt, jedes Zugticket, ja sogar jeder Griff zum Smartphone ist eine Wahl. Das ginge zwar auch über die Politik, aber viel schneller geht es mit barer Münze.

Einkaufen mit Verantwortung

Einkaufen mit Verantwortung: Nein zur falschen Energie

Am allerwichtigsten finde ich: Jeder Weg zur Steckdose ist auch eine Wahl, bei der wir die Verantwortung für unser Klima tragen. Je nach dem welchen Anbieter wir für unsere Versorgung mit Strom und Gas wählen, sagen wir „Ja, ich unterstütze diese Abermillionen an Tonnen, die wir an billiger Kohle aus den USA gerade herankarren und in die Atmosphäre pumpen“. Es kann aber auch heißen: „Ja, ich finde das gut, dass wir Strom bekommen, dessen nuklearen Müll meine Enkel aber irgendwann an der Backe haben“ (im wahrsten Sinne des Wortes). Oder es kann heißen: „Ich heiße gut, dass wir mit unerforschter Technologie wie Fracking das Grundwasser gefährden.“ Und nicht zuletzt: „Ja, ich will, dass wir so abhängig von fossilem Gas sind“ (was uns besonders im Ukraine-Konflikt bewusst wird)

Das Kreuzchen an der richtigen Stelle

All das muss nicht sein. Man kann sein Kreuz an der richtigen Stelle machen und sagen: Ja, ich bin für wirklich nachhaltig erzeugten Strom und Gas. Ohne komplizierte Nebenwirkungen, ohne schlechtes Gewissen, transparent, und für eine wirklich durchgezogene Energiewende. Ja, ich bin gegen CO2 Emissionen und Umweltverschmutzung. Ich wähle einen dezentralen und pluralistischen Energiemarkt. Kaufe also ein Ökostrom oder Biogas Produkt von Polarstern. Auf wen das auch zutrifft, der kann hier sein Stromanbieter Kreuz machen.

Einkaufen mit Verantwortung

Lass und anfangen beim Einkaufen Verantwortung zu übernehmen!

"Alleine kann man ja eh nichts verändern ..." Das ist wirklich die größte Lüge der Menschheit. So wie Cola Light. Oder dass überall wo Bio draufsteht, dann auch Bio drin ist. Natürlich kann man etwas verändern. Jede Stimme zählt, denn deine Nachfrage sorgt für faire Verhältnisse am Markt. Je mehr wir sind, die Verantwortung übernehmen, desto besser, klar. Aber anfangen tut alles mit dir. 

1+1=3… Die Magie der Synergie

Im Optimalfall tun sich Menschen zusammen, wenn sie etwas Großes erreichen wollen. Und dabei können die verrücktesten Dinge passieren! Zum Beispiel, dass 1+1 plötzlich 3 ergibt. Ja, wirklich. Das heißt dann „Synergie-Effekt“. Denn der besagt: Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile. Beispiel: Angenommen, ihr baut ein Floß (ein kleines). Dazu müsst ihr Balken schleppen, Seile knoten. Sagen wir, das dauert, wenn es eine Person macht, 10 Stunden.

Was nun, wenn 10 Personen dieses Floß bauen – wie viele Stunden dauert es? Eine? Falsch. Weniger, sagt der Synergie-Effekt. Durch die verteilten und gebündelten Kräfte arbeitet man effektiver. Weil sich zum Beispiel ein Baumstamm zu zehnt schneller trägt als alleine (falls das überhaupt möglich wäre). Und schwupps: 1+1=3. Bei der Verantwortung ist das genauso.

Einkaufen mit Verantwortung

Wählen 2.0: Der Einkaufszettel ist der neue Wahlschein

Es ist also egal wo wir sind, was wir tun, was wir brauchen oder verbrauchen. Jeder trifft ständig Entscheidungen und übernimmt Verantwortung für wie die Dinge in unserer Welt passieren. Es sind keine punktuellen Meinungsabfragen mehr, nein: Jeder kann ständig selbst bestimmen und euer Einkaufszettel ist dabei euer Wahlschein. 

Ich geh mal schnell beim Einkaufen die Welt retten

Glück für mich: Jetzt ist ja bald wieder EU Wahl. Meine Chance, alles wieder gut zu machen. Ich habe das mit dem Wohnsitz auch inzwischen geklärt. Vielleicht gehe ich vorher noch ein paar Mal mit Verantwortung einkaufen. Einfach um meine verlorene Stimme vom letzten Mal wieder einzuholen.

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