Ein selbstgemachter Adventskalender statt einzeln in Plastik verpackte Süßigkeiten. Kerzenlicht statt greller Lichterkette. Ein lebender Weihnachtsbaum im Topf, statt einer gefällten Tanne. Mit unseren Tipps wird dein Weihnachten nachhaltiger und macht richtig Spaß – probiere es aus!

von Tabatha

 

Tipp 1: Back vegane Plätzchen.

Vegane Plätzchen backen
Auch ohne tierische Inhaltsstoffe können Weihnachtsplätzchen wirklich lecker sein.

Eine vegane Lebensweise hat viele Vorteile und ist auch für das Klima deutlich schonender. Das bestätigt auch das Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC): Laut seiner Studie von 2019 könnten jährlich 9 Gigatonnen CO2 eingespart werden, wenn alle Menschen auf tierische Produkte verzichten würden. Zum Vergleich: der gesamte weltweite, energiebedingte CO2-Ausstoß liegt bei 35,6 Gigatonnen. Warum also nicht mal Plätzchen ohne Milch, Ei, Butter und Co. backen? Als Ersatz können pflanzliche Milchalternativen, Leinsamen in Wasser und je nach Rezept auch Margarine zum Einsatz kommen. Schau dich einfach mal bei uns auf Pinterest um und probiere es selbst aus! Auch wenn du bisher nicht zu 100 % auf tierische Produkte verzichten kannst: Taste dich einfach mal heran und schlemme genussvoll und klimabewusst.

Nicht nur bei den Zutaten kannst du auf Tier- und Umweltschutz achten. Denn deine Küche mit allen Geräten gehört zu den größten Stromfressern im Haus. Wer also viel kocht und backt, der kann mit dem Umstieg auf Ökostrom viel für einen CO2-Fußabdruck tun. Bei Polarstern bekommst du klima- und tierfreundliche Energie: Wirklich Ökostrom kommt aus tierfreundlicher Wasserkraft, Wirklich Ökogas aus Zuckerrübenresten, die bei der Zuckerproduktion anfallen.

>>> Auch deine Energie kann vegan sein. Lerne Polarstern kennen.

 

Tipp 2: Dekorier mit selbstgemachten Weihnachtsschmuck.

Nachhaltige Weihnachtsdeko
Bastle deine eigene Weihnachtsdekoration und spare Ressourcen, CO2 und Geld.

Weihnachtliche Deko wird oft aus Plastik und anderen nicht gerade ressourcenschonenden Materialien hergestellt. Und mal ganz ehrlich: So richtig festlich sehen leuchtende Nikoläuse und Plastik-Engelchen sowieso nicht aus. Viel schöner und edler dekorierst du dein Zuhause mit natürlichen Materialien. Das kann ein selbstgemachtes Gesteck für den Esstisch oder eine hübsche Papiergirlande sein. Wer Kinder hat, kann gemeinsam mit ihnen an kalten Winternachmittagen basteln. Bei einem kleinen Waldspaziergang findest du wahre Schätze für diesen Zweck.

DIY-Ideen zu Weihnachten gibt es viele – doch nicht alle sind wirklich nachhaltig. Achte deshalb darauf, dass die Materialien wirklich umwelt- und ressourcenschonend sind und idealerweise so zeitlos, dass du sie noch viele weitere Jahre zum Dekorieren nutzen möchtest. Oder du verwendest Reste, die du sowieso Zuhause hast: Aus Kerzenresten lässt sich zum Beispiel ganz einfach eine neue Kerze gießen und aus Nüssen und Korken können kleine Weihnachtsbäume und Figuren gebastelt werden. Lass deiner Kreativität freien Lauf!

>>> Inspiration für nachhaltigen Weihnachtsschmuck bekommst du hier.

 

Tipp 3: Achte bei deiner Weihnachtsbeleuchtung auf Ökostrom.

Weihnachtsbeleuchtung mit Ökostrom
Ökostrom und Zeitschaltuhren machen deine Lichterketten nachhaltiger.

Lichterketten gehören für viele Menschen fest zur Weihnachtszeit dazu. Nicht nur um den Weihnachtsbaum sorgen sie sofort für festliche Stimmung, auch draußen im Vorgarten, am Fenster und Balkon blinkt es immer öfter. Zu viel des Guten wirkt allerdings meist nicht mehr sehr festlich und verbraucht auch jede Menge Strom. Es lohnt sich also, ein bisschen zu reduzieren, wenn es um die Weihnachtsbeleuchtung geht. Unsere Empfehlung: Nachhaltige, erdölfreie Kerzen sorgen zu Hause für eine schöne gemütliche Atmosphäre und bieten ein angenehmes, natürliches Licht.

Wer nicht auf Lichterketten verzichten mag, kann auf LEDs setzen, denn die verbrauchen ca. 90 % weniger Strom als Glühbirnen. Auch die Dauer macht viel aus: Lass die Lichter nicht nonstop an. Mit Zeitschaltuhren kannst du ganz einfach steuern, wann Lichterketten und Co. wirklich erstrahlen sollen. Auch Solar-Lichterketten mit Helligkeitssensor funktionieren prima, denn sie laden untertags – sogar bei leichter Bewölkung – genug auf, um abends zu erstrahlen.

Ganz wichtig: Mach dir auch Gedanken darüber, woher dein Strom überhaupt kommt. Der Großteil der CO2-Emissionen entsteht bei der Energieerzeugung – siehe oben 35.6 Gigatonnen weltweit! Wer nachhaltig kocht, dekoriert und feiert, der kann bei seiner Energie ganz einfach zu Ökostrom wechseln. Bei Polarstern gibt’s Ökostrom und Ökogas aus 100 % erneuerbarer Energie – und mit gutem Gewissen on top. Der Wechsel dauert nur 5 Minuten und kann ganz leicht online erledigt werden, beispielsweise an einem weihnachtlichen Sonntag zwischen Tee und Film-Marathon. Die Wirkung fürs Klima ist wirklich groß!

>>> Tarifrechner für Wirklich Ökostrom und Wirklich Ökogas ausprobieren.

 

Tipp 4: Bastle einen nachhaltigen Adventskalender.

Selbstgemachter Adventskalender
Ein selbstgestrickter Adventskalender ist nachhaltiger und persönlicher als der aus dem Supermarkt.

Ein Blick in den Supermarkt genügt: Adventskalender mit einzeln verpackten Schokoladen, Plastik-Spielzeug und Co. – das Ganze in eine weitere Schicht Plastik gepackt. Nein danke, das geht auch anders!

Gute Neuigkeiten: Du hast viele Möglichkeiten, einen nachhaltigen Adventskalender selbst zu machen. Zum Beispiel kannst du ihn aus Stoff- oder Wollresten nähen und stricken oder ihn aus einer Holzschachtel basteln. Für den Inhalt gibt es Fairtrade-Schokolade, Gutscheine für gemeinsame Aktivitäten oder kleine Gefallen, selbstgemachte Weihnachtsplätzchen, etwas Gebasteltes, nachhaltige Seifen etc. oder jeden Tag eine selbstgeschriebene liebevolle Nachricht. Und mal ehrlich: Davon hat der andere viel mehr als von einem gekauften Adventskalender voller Schrott.

Wer keine Zeit oder Lust zum selbst gestalten hat, findet in nachhaltigen Supermärkten auch Adventskalender aus Pappe mit Teebeuteln oder veganer Schokolade als Füllung.

 

Tipp 5: Vermeide Müll beim Geschenke verpacken.

Nachhaltige Geschenkverpackung
Nachhaltige Geschenkverpackung kann beispielsweise aus Packpapier und selbstgemachter Deko bestehen.

Aluminiumbeschichtetes Geschenkpapier, Schleifen und Co. sehen hübsch aus – für ein paar Momente. Dann werden sie aufgerissen und landen im Müll. Und dafür wurde eine Menge Ressourcen benötigt. Das ist nicht besonders nachhaltig. Je nach Geschenk kannst du dieses Problem unterschiedlich lösen.

>>> Auch der Inhalt soll nachhaltig sein? Kein Problem mit unserem Geschenk-Guide.

Gerade für Geschenke wie Plätzchen, Wein, Kosmetik und Co. eignen sich schöne Körbe, die der Beschenkte weiter benutzen kann. Solche Verpackungen mit Wiederverwertungs-Möglichkeit sind besonders nachhaltig.

Bücher, Elektronik und Ähnliches kannst du mit Packpapier oder Recycling-Papier (achte am besten auf den „Blauen Engel“ oder verwende dein eigenes Geschenkpapier mehrmals) umschlagen. Auch Altpapier in Form von Zeitungen, Notenblättern oder Buch- und bunten Magazinseiten eignen sich super. Mit natürlichen Materialien wie Tannenzapfen und getrockneten Orangenscheiben kannst du das Geschenk schön dekorieren. Das macht dein Weihnachten nicht nur nachhaltiger, sondern sieht auch edler aus als billige, bunte Verpackungen. Du willst gar kein Papier benutzen? Auch in schönen Stoff oder ein hübsches Geschirrtuch eingeschlagen machen deine Geschenke etwas her – und die Verpackung wird danach nicht einfach weggeworfen!

 

Tipp 6: Miete dir `nen Baum und schütze den Wald.

Nachhaltiger Weihnachtsbaum
Auch beim Christbaum solltest du auf Nachhaltigkeit achten.

Huch, was hat denn der Wald mit Weihnachten zu tun? So einiges, wenn man bedenkt, dass jedes Jahr rund 28 Millionen Weihnachtsbäume verkauft werden, um für ein paar Tage oder bestenfalls Wochen dekoriert im Wohnzimmer zu stehen und dann weggeworfen zu werden. Die Tannen stammen häufig aus sogenannten Weihnachtsbaumkulturen und werden nur dank viel Chemie so schön und groß.

Eine Alternative bieten da Bio-Weihnachtsbäume aus Mischkulturen oder auch regionale Baumsorten, wie Fichten oder Kiefern. Wenn du nicht jedes Jahr einen neuen Baum kaufen möchtest, kannst du inzwischen sogar Weihnachtsbäume mieten. Frag dazu am besten bei Gärtnereien und Förstereien in deiner Umgebung nach oder sieh dich online um. Natürlich musst du dich bei einer Miete besonders gut um den Baum kümmern. Weihnachtsbäume im Topf zu kaufen ist eine weitere Möglichkeit, die laut Öko-Test aktuell jedoch nur von 10-12 % der Deutschen genutzt wird.

Warum ist es überhaupt so wichtig für das Klima, dass wir Bäume und Wälder schützen? Eigentlich klar: Sie nehmen CO2 auf und spenden uns Sauerstoff. Wer also ein nachhaltiges Weihnachten verbringen möchte, sollte gerade beim Kauf eines Weihnachtsbaumes zweimal überlegen oder auf eine nachhaltige Alternative umsteigen.

>>> Finde heraus, wie der Wald das Klima schützt.

 

Was dein Energiebedarf mit Weihnachten zu tun hat.

Du siehst schon: Wer Weihnachten nachhaltig verbringen möchte, hat viele Möglichkeiten. Ein besonders wichtiger Punkt ist dein Energieverbrauch. Gerade im Winter verbrauchst du viel Energie. Das ist ganz normal, wenn es kälter und dunkler wird. Trotzdem: Versuche bewusst Energie zu nutzen und probiere ein paar einfache Spartipps aus – schon sparst du viel CO2 und auch bares Geld. Langfristig sorgst du mit dem Wechsel zu Ökostrom und Ökogas Jahr für Jahr für ein wirklich nachhaltigeres Weihnachten. Für den Wechsel reichen schon 5 Minuten nach dem Festessen an den Feiertagen. Das Klima dankt es dir!

>>> Tarifrechner ausprobieren: So günstig kommt dich grüne Energie von Polarstern.

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Und wir bedanken uns mit 20 Euro. Schnapp dir jemanden, der auch zu wirklich besserer Energie wechseln möchte – und ihr bekommt beide 20 Euro auf eure nächste Stromrechnung gutgeschrieben. Gemeinsam verändern wir mehr!

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Ökostrom ist viel günstiger als du denkst!

Wirklich besserer Strom ist keine Rolex. Und sogar meist günstiger als die Grundversorgung.