Smarte Geräte können dir helfen, noch mehr Solarstrom aus deiner Photovoltaikanlage zu nutzen. Und das lohnt sich richtig: Je weniger Strom du aus dem öffentlichen Netz beziehst, umso niedriger sind deine Stromkosten. Aber Vorsicht: Nicht alle smarten Geräte helfen dir dabei. Am besten fährst du mit smarten Waschmaschinen, Spülmaschinen, Trocknern, Klimaanlagen und Heizungen. Hier sind die Einspareffekte besonders groß.

Smart deinen Eigenverbrauch steigern.

Eine selbst erzeugte und genutzte Kilowattstunde Strom kostet dich rund zwei Drittel oder etwa 60 % weniger als Strom aus dem öffentlichen Netz. Den eigenen Stromverbrauch bewusst auf die Solarstromerzeugung abzustimmen, rechnet sich also. Weil du aber natürlich nicht immer dann zuhause bist, wenn die Sonne scheint, sind smarte Geräte hilfreich.

>>>> Warum du auf Eigenverbrauch umstellen solltest.

Sind die smarten Geräte über eine zentrale Steuereinheit mit deiner Photovoltaikanlage verknüpft, gehen sie bevorzugt dann in Betrieb, wenn ausreichend Solarstrom erzeugt wird. Sie passen sich gewissermaßen an die Stromerzeugung deiner PV-Anlage an.

>>>> Weil nicht immer ausreichend Solarstrom erzeugt wird, gibt es Wirklich Eigenstrom von Polarstern.

 

Sonnenenergie mit smarter Waschmaschine, Spülmaschine und Trockner nutzen.

Wie weiß nun deine Waschmaschine, wann sie mit Solarstrom waschen kann? Dazu ist die smarte Waschmaschine typischerweise über ein Energiemanagement-System mit deiner PV-Anlage verbunden.

Das beladen der Waschmaschine wird dir zwar noch nicht abgenommen, dafür aber fast alles andere: Du stellst nur ein, wann deine Wäsche spätestens fertig sein soll und deine smarte Waschmaschine startet automatisch, wenn möglichst viel selbst erzeugter Strom zur Verfügung steht. Ähnlich funktioniert es bei smarten Spülmaschinen und smarten Trocknern.

Scheint die Sonne den Tag über kaum, dann startet die Waschmaschine automatisch zum spätestmöglichen Zeitpunkt, so dass sie auf alle Fälle fertig ist, wenn du heimkommst. Nur dann eben versorgt mit Strom aus dem öffentlichen Netz.

Oftmals kannst du durch eine WLAN-Verbindung den Startvorgang der smarten Geräte auch von unterwegs auslösen. Allerdings ist das dann nicht smart, sondern gleicht eher einer „verlängerten Fernbedienung“.

 

Smart Heizen senkt den Energieverbrauch.

Die einfachste und günstigste Lösung für eine smarte Heizungssteuerung sind smarte Thermostate: Sie ersetzen die normalen Thermostate an der Heizung und werden über eine Steuerzentrale vernetzt. Auch die Verbindung mit smarten Assistenten wie Alexa oder Google Home sowie die Steuerung mit dem Smartphone per WLAN sind möglich.

Einige intelligente Thermostate, wie die Lösung von tado°, greifen auf Wetterprognosen zurück und passen automatisch die Temperatur an, d. h. ist Sonnenschein angekündigt, reduzieren sie die Heiztemperatur und lassen so die Sonne den Raum wärmen.

Über Geofencing können einige Steuerungssysteme wie tado° sogar erkennen, ob du auf dem Weg nach Hause bist und die Temperatur gegebenenfalls hochdrehen. Besonders hohe Einsparpotenziale liegen in der Verknüpfung von Fenstern und Heizung. Erkennen sie, dass ein Fenster offen ist, regeln sie die Heizung automatisch nach unten.

Mit einer smarten Heizungssteuerung können deine Heizkosten laut Verbraucherzentrale etwa 8 bis 10 % sinken, Verbände wie der Bundesverband der Deutschen Heizungsindustrie (BDH) gehen von 15 % aus und einige Hersteller haben Studien durchgeführt und kommen auf Heizkosteneinsparungen von rund 30 %.

Smart ist es auch, den Strom aus deiner Photovoltaikanlage für die Wärmeerzeugung zu nutzen – etwa über eine Wärmepumpe oder eine Solarthermie-Anlage. Weil die Anlagen typischerweise einen Warmwasserspeicher haben, der die Sonnenenergie speichert, nutzt du so auch nach Sonnenuntergang die Solarkraft zum Heizen und für Warmwasser.

 

Smarte Klimaanlagen mit PV-Strom betreiben.

Immer mehr Haushalte legen sich angesichts der Hitzewellen in den letzten Jahren eine Klimaanlage zu. Laut Fachverband Gebäude-Klima wurden im Jahr 2018 bundesweit über 200.000 Klimageräte verkauft. Für gewöhnlich liegt diese Zahl bei 150.000 bis 160.000. Hinzukommen mobile Einzelgeräte, die hier nicht erfasst wurden.

Doch Vorsicht: Klimaanlagen können schnell teuer werden und deine Stromrechnung in die Höhe treiben. Und wenn du Strom aus fossilen Quellen beziehst, nehmen so auch deine CO2-Emissionen deutlich zu. Weil eine Klimaanlage im Normalfall genau dann Strom benötigt, wenn es warm und sonnig ist, ist es am günstigsten und umweltfreundlichsten, wenn du sie mit einer Photovoltaikanlage betreibst.

Indem du die Klimaanlage über dein Energiemanagement-System mit der Photovoltaikanlage vernetzt, läuft sie automatisch dann, wenn viel Solarstrom erzeugt wird.

Einige smarte Klimaanlagen nutzen auch Geofencing, können offene Fenster erkennen und passen sich dem Wetterbericht an. Das alles verbessert ihre Effizienz und verhindert steigende Stromkosten.

 

Achtung: Smart bedeutet nicht gleich energiesparend.

Smarte Geräte werden oft aus Energiespar-Gründen angeschafft. Aber viele vernetzte Geräte erhöhen sogar noch den Verbrauch. Das liegt zum einen daran, dass viele Geräte zusätzlich zu den alten Geräten angeschafft werden, anstatt diese zu ersetzen. Du hast also ein weiteres Gerät zuhause, das Strom benötigt. Zum anderen wird auch Strom für die Vernetzung der Geräte gebraucht. Je mehr smarte Geräte also im vernetzten Bereitschaftsdienst laufen, umso höher sind meist deine Stromkosten. Mehr über den sogenannten Rebound-Effekt erfährst du hier.

Das Borderstep Institut prognostiziert bis 2025 eine Zunahme von knapp 1,7 Millionen smarten Geräten. Ganz schön viel. Also: Pass smarte Geräte deinen typischen Routinen an und nutze sie so, dass sie dir beim Energiesparen helfen und du möglichst viel Solarstrom nutzen kannst.

>>>> So kannst du auch als Mieter Smart Home Technologien nutzen.

 

So sieht´s in der Praxis aus: Das iHaus Showhaus.

Polarstern-Partner iHaus bietet eine Plattform mit zugehöriger App zur smarten Gebäudesteuerung und Zustandsüberwachung. Der große Vorteil der iHaus-Plattform ist, dass sie Geräte, Systeme und Dienste von verschiedenen Herstellern unterstützt, inzwischen sind es mehr als 30 Systeme und Marken. Im Showhaus in Karlsfeld bei München zeigt iHaus was in der Praxis möglich ist.

 

 

Steuerung smarter Geräte über die iHaus App.
Steuerung smarter Geräte über die iHaus App, Bildquelle: iHaus AG.

 

 

Diese Geräte können smart vernetzt werden.
Diese Geräte können smart vernetzt werden, Bildquelle: iHaus AG.

 

 

Dort sind unter anderem Spülmaschine, Kaffeemaschine, Herd, Staubsauger und eine Ladesäule für Elektroautos mit der Solaranlage vernetzt. Bei einigen Geräten macht es Sinn, dass sie sich automatisch je nach PV-Stromerzeugung an- oder ausschalten. Dadurch wird ein hoher Eigenverbrauch des PV-Stroms im iHaus Showhaus erzielt.

Konkret kann beispielsweise über iHaus der Batteriestatus überprüft und eine bestimmte „Szene“ ausgelöst werden, wenn der Speicher ausreichend gefüllt ist und weiter Solarstrom erzeugt wird. Diese Szenen können individuell und nach eigenen Bedürfnissen erstellt werden. Beispielsweise kannst du smarte Geräte, wie den Wäschetrockner so einstellen, dass sie erst dann starten, wenn überschüssige Solarenergie vorhanden ist. Die Geräte aufeinander abzustimmen ist ebenfalls kein Problem: Das Laden es Elektroautos kann beispielsweise automatisch pausiert werden, wenn die Waschmaschine läuft. So kann den ganzen Tag über Solarstrom optimal genutzt werden, anstatt ganz viele Verbraucher gleichzeitig in Betrieb zu haben, so dass dein Strombedarf die aktuelle Stromerzeugung übersteigt.

>>>> Mehr über die kostenlose iHaus-App erfährst du hier.

 

Wie wir ins Spiel kommen: Wirklich Eigenstrom als Ergänzung.

Eine hohe Autarkie ist super. Ein dazu passender Stromtarif als Ergänzung ist noch besser. Mit Wirklich Eigenstrom beziehst du auch in den Zeiten, in denen deine PV-Anlage weniger Strom produziert, immer 100 % Ökostrom.

Wir unterstützen dich außerdem bei einem energiebewussten Verhalten. Denn bei uns zahlst du nur die Kilowattstunden, die du auch wirklich benötigst, keine Pauschale. Und selbstverständlich bist du unabhängig, was die Hersteller deines Anlagensystems angeht. Klingt gut? Dann findest du hier mehr Infos:

>>>> Alles zu Wirklich Eigenstrom von Polarstern.

 

 

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