Wer bei Polarstern arbeitet, hat den schwarzen Gürtel in Nachhaltigkeit, oder? Ehrlich gesagt, den hat niemand. Und eigentlich ist Nachhaltigkeit ja genau das Gegenteil: nicht schwer. Man muss nur anfangen und machen. Hier verraten die Polarsterne ihre Lieblings-Nachhaltigkeitstipps, was sie sich von ihren Kolleg:innen abschauen und wo es vielleicht noch hapert.

von Team Wirklich

Eva-Maria, was ist dein Tipp?

Ich würde mit Sachen einsteigen, die wirklich einfach sind. Ich nutze zum Beispiel das Fahrrad, so oft es geht und kaufe möglichst regional und verpackungsarm ein. Da ich mich bei Polarstern viel mit Kolleg:innen und Kund:innen austausche, ist mein Bewusstsein für diese Sachen wirklich noch mal gestiegen. 

Eva-Maria, Kundenservice.

Und das bringt's.

Radfahren ist kinderleicht. Kinderleichter Klimaschutz! Wenn du jeden Tag eine Arbeitsstrecke von 10 Kilometern mit dem Rad statt mit dem Auto fährst, sparst du bei 232 Arbeitstagen im Jahr schon 188 Kilo CO2 und 835 Euro. So gibt es der CO2-Rechner des ADFC an.

Anja, was ist dein Tipp?

Sich vor jeder Neuanschaffung überlegen, ob man das jetzt wirklich braucht und sich nicht fertigmachen, wenn man es nicht immer 100 % nachhaltig hinbekommt – gerade mit Kindern. Beispiel: Mein Mann und ich kaufen faire Kleidung, aber bei meinen Räubern überlebt eine Leggings vielleicht drei bis vier Wochen. Wenn ich die jedes Mal für 25 Euro beim Fair-Trade- und Öko-Shop kaufe, wird das auf Dauer echt viel. Zum Glück bekommen wir unsere Kinderkleidung zu 80 % secondhand aus dem ganzen Dorf weitergereicht. 

Anja, Online-Marketing.

 

Und das bringt's.

Laut der Initiative Fashion Revolution werden pro Jahr 150 Milliarden Kleidungsstücke produziert – und davon allein in Deutschland wieder 1,3 Millionen Tonnen weggeschmissen. Secondhand ist ein Weg gegen die Fast Fashion damit gegen Ressourcenverschwendung und Ausbeutung in der Modeindustrie.

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Was machst du, Kaja?

Anziehsachen selbst nähen. Es ist cool, es macht Spaß, die Sachen halten länger und man hat selbst unter Kontrolle, was es für ein Stoff ist – und woher er kommt.

Kaja, Prozessmanagerin Mieterstrom. 

Und wenn ich nicht nähen kann?

Dann achte auf Labels wie GOTS oder der Grüne Knopf. Sie garantieren, dass bestimmte Umwelt- und Arbeitsschutzstandards bei der Modeproduktion eingehalten werden. Coole, faire Fashion findest du zum Beispiel bei unserem Partner Loveco. Ansonsten haben wir noch ein paar Ideen, was du mit deinen alten T-Shirts machen kannst.

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Anne, was ist dein Tipp?

Ich hab mir die tolle Kaffeemaschine mit Mahlwerk nachgekauft, die wir auch im Büro haben und dafür meine alte Kapsel-Kaffeemaschine aussortiert. Der Kaffee ist besser, und mein Mülleimer viel, viel leerer.

Anne, Technisches Produktmanagement, Kundenservice.

Hintergrund.

Laut einem Bericht des Bayerischen Rundfunks werden jährlich acht Milliarden Kaffeekapseln verkauft, für die 8 Millionen Kilogramm Aluminium benötigt werden. Alu kann man zwar recyceln, wie viele Kapseln es aber letztlich zurück in den Kreislauf schaffen, weiß keiner so genau. Am besten ist es, einfach keinen neuen Müll zu produzieren. Mach’s wie Anne!

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Celine, was ist dein Tipp?

Sich immer überlegen, was die Omi jetzt machen würde. Die würde Löcher im Socken stopfen und auch noch die Überbleibsel von Gemüse und Obst verwerten. Außerdem: zu Ökoenergie wechseln! Shame on me, aber vor meiner Polarstern-Zeit hatte ich gar nicht so auf dem Schirm, wie entscheidend eine nachhaltige Energieversorgung wirklich ist. Dabei hat sie so ziemlich den größten Einfluss auf den CO2-Fußabdruck.

Celine, Junior Key Account Managerin, Kundenservice.

Und das bringt's wirklich.

Mit dem Wechsel zu Wirklich Ökostrom und Wirklich Ökogas im Doppelpack senkst du deinen CO2-Fußabdruck schon um bis zu einem Viertel. Ein 3-Personen-Haushalt auf 120 Quadratmetern, der Ökostrom und Ökogas nutzt, spart pro Jahr schon mehr als 4.500 Kilogramm CO2 im Jahr.

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Tabatha, was ist dein Tipp?

Nachhaltiges Putzmittel nutzen. Natürlichen Entkalker kann man wunderbar aus Backsoda, Essig und heißem Wasser selbst machen. Für alles andere gibt es ökologisches Putzmittel zu kaufen. Die Dringlichkeit von diesem Thema und anderen Bereichen wie eine nachhaltige Mobilität und Ernährung ist mir als Polarstern-Redakteurin noch mal klarer geworden, auch wenn ich schon lange auf Nachhaltigkeit achte. Zum Beispiel versuche ich so wenig Plastik zu verbrauchen wie möglich.

Tabatha, Online-Marketing, Redaktion.

Hintergrund.

Die meisten Wasch- oder Reinigungsmittel im Supermarkt enthalten umwelt- und gesundheitsschädliche Stoffe. Zum Beispiel Mikroplastik oder Tenside, die aus Erdöl gewonnen werden. Nachhaltige Putzmittel werden dagegen aus Pflanzenölen hergestellt. Inzwischen findet man biologische Putzalternativen auch in normalen Drogerien. Ausprobieren!

Gitte, was machst du?

Ich finde es wichtig, seinen Alltag zu hinterfragen. Zum Beispiel, welche Unternehmen man unterstützen möchte, auf welcher Bank das Geld eigentlich liegt, wie viele Jeans man wirklich braucht und wie Kleidung hergestellt werden soll. Oder ob man wirklich Äpfel aus Neuseeland holen muss, wenn sie praktisch vor der Tür wachsen. Die Liste könnte noch ewig so weitergehen.

Gitte, Teamassistenz & Feelgood Management.

Was bringt was?

Mit dem CO2-Rechner des Umweltbundesamts kannst du checken, wie viel CO2 du in welchen Bereichen verbrauchst – und direkt ausrechnen, wie viel du sparst, wenn du nachhaltiger lebst.

Franzi, was ist dir wichtig?

Als ich vor neun Jahren bei Polarstern anfing, habe ich gerade Geografie studiert und mich mit Nachhaltigkeit, vor allem mit Ressourcen und deren Vorkommen beschäftigt. Das Bewusstsein, wie es um den Planeten steht, war da – aber längst nicht in meinen Alltag integriert wie jetzt. Bei Polarstern habe ich gelernt, wie viel man als Einzelne voranbringen kann. Mein Tipp: Dinge reparieren, aufwerten, ummodeln. Ich bin vor Kurzem umgezogen, und die neuen Möbel haben wir entweder gebraucht gekauft und aufgemotzt oder gleich selbst gebaut.

Franzi, Business Intelligence, Operations.

Polarstern Mitarbeiterin Franziska

Reparieren kann jede:r.

Wenn der Lockdown vorbei ist: Halte Ausschau nach offenen Werkstätten und Repair-Cafés. Dort lernst du, wie du Dinge selbst reparierst. Und auf YouTube gibt es sowieso Millionen an Tutorials, auch für Reparaturen.

Reparieren und Recyceln: Zweite Chance für deine Geräte.

Simone, welchen Tipp hast du?

Seit Kinder im Haus sind, hat sich unser Kleidungskonsum verändert. Wir kaufen gebraucht, nähen selbst und cyceln up. Im Kindergartenalter sind alle Hosen sofort am Knie durchgescheuert. Wir schneiden die dann ab und machen kurze Hosen draus. Dann fahren wir mit dem Rad zum Erdbeerfeld und machen zu Hause Erdbeermarmelade und Erdbeereis. Apropos Ernährung: Wir achten zu Hause darauf, dass Lebensmittel bio, regional, saisonal und fair sind. Mit dem vegan sein klappt’s noch nicht ganz, haben aber unseren Konsum von tierischen Produkten stark reduziert.

Simone, Online Marketing.

 

Polarstern Mitarbeiterin Simone

So klappt der vegane Selbstversuch.

Du möchtest einen veganen Selbstversuch starten? Klick auf den Button. Wir haben für dich zusammengefasst, wie der Einstieg besser klappt.

7 Tipps, wie du vegan bleibst.

Ludwig, wie ist das bei dir?

Durch meine Arbeit bei Polarstern achte ich viel mehr auf meinen Lebensmittel- und Verpackungskonsum. Wenn man sich intensiv mit Fakten über Plastikverschmutzung, Massentierhaltung und Umweltschutz beschäftigt und diese als Social Media-Posts aufbereitet, wäre es ja schlimm, wenn nichts hängenbleiben würden. Ich bestelle bei Liefer-Restaurants, die Papierverpackung benutzen, achte darauf, wo Obst und Gemüse herkommen und ess wenig Fleisch. Vielleicht sind es Kleinigkeiten, durch meine Arbeit bei Polarstern weiß ich aber auch, dass sie mit der Zeit etwas bewirken.

Ludwig, Werkstudent Online Marketing.

Hintergrund.

Abgesehen davon, dass die Herstellung von unnötiger Verpackung Ressourcen verbraucht und die Atmosphäre mit noch mehr Treibhausgasen belastet, landet das Zeug zu oft in der Natur – kontaminiert Böden und Gewässer. Laut der Beratung McKinsey gelangen jährlich rund 8 Millionen Tonnen Plastikmüll in die Meere.

9 Tipps, wie du das Meer schützt

Johanna, was ist dein Tipp?

Secondhand-Mode. Ich liebe alte Schuhe und Taschen von meiner Mama, gucke gerne auf Vinted und verkaufe dort auch gerne meine alten Sachen. Von Polarstern habe ich mir auch schon ein paar Sachen abgeschaut. Das mitgebrachte Essen sieht hier besser aus als auf Pinterest. Wirklich. Das inspiriert mich, selbst den Kochlöffel zu schwingen anstatt Essen zu holen. Und noch ein Tipp: Wenn schon Amazon, dann nur über Amazon Smile, da spendet man etwas an einen gemeinnützigen Verein.

Johanna, Koordination Kundenservice.

Polarstern Mitarbeiterin Johanna

Mehr Mehrweg, bitte.

Essen mitbringen und Mehrwegbehälter nutzen, ist wirklich wichtig. Laut Naturschutzbund hat der jährliche Take-Away-Müll ein Gewicht von ca. 350.000 Tonnen. Man muss nur nach draußen gucken, um zu wissen, dass im Corona-Zeitalter noch mehr dazugekommen ist. Laut des Bundesverbandes der Entsorgungs-, Wasser- und Rohstoffwirtschaft (BDE) verursachten die Haushalte 2020 6 % mehr Müll.

Mehr über verantwortungsvolles Take-Away

Laura, was ist dein Tipp?

Durch Polarstern hat sich meine Nachhaltigkeit noch verstärkt. Ich achte darauf, welche Anbieter hinter bestimmten Produkten stehen, denn nicht alle sind auch wirklich nachhaltig. Mein Tipp: Auf Zertifikate und Gütesiegel achten. Sie stehen für bestimmte Nachhaltigkeitsstandards und helfen bei der Kaufentscheidung. Außerdem inspiriert mich bei Polarstern das Thema Gemeinwohl-Ökonomie. Sie zeigt, dass Unternehmen wachsen –  und trotzdem Verantwortung übernehmen können. Das hat für mich ein neues Licht auf die Vereinbarkeit von Klimaschutz und Wirtschaft geworfen.    

Laura, Technische Projektassistenz Mieterstrom.

 

Was ist die GWÖ?

Kennst die Gemeinwohl-Ökonomie? Polarstern ist ein zertifiziertes Mitglied. Die GWÖ ist eine Bewegung von Unternehmen, die mehr Menschlichkeit in die Wirtschaft bringen wollen. Regelmäßig messen sie ihr Nutzen fürs Gemeinwohl, halten die Ergebnisse in Gemeinwohlbilanzen fest und lassen diese von externen Auditoren prüfen. 

Mehr über die Gemeinwohl-Ökonomie erfahren

 

Deinen CO2-Fußabdruck um ein Viertel senken.

Es ist wirklich so: Vieles, was wir als Privatmenschen verändern können, ist keine große Sache. Der Wechsel zu echter Ökoenergie etwa dauert wenige Minuten. Die Kombination aus Wirklich Ökostrom und Wirklich Ökogas senkt deinen CO2-Fußabdruck schon um bis zu einem Viertel. Aber da ist mehr. Für jede Kilowattstunde Wirklich Ökostrom, die du verbrauchst, investieren wir 1 Cent in den Ausbau der erneuerbaren Energien. Und weil die Energiewende nun mal eine weltweite Angelegenheit ist, stößt dein Wechsel den Bau von Biogasanlagen in Kambodscha an und unterstützt den Aufbau einer Solarstromversorgung für ganze Dörfer in Madagaskar. Berechne deinen Preis mit unserem Tarifrechner und schau dir mir einem Klick auf den nächsten Button an, was dein Wechsel alles verändert.

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