E-World: Diese Entwicklungen im Energiemarkt werden für die Energiewende wichtig

Die Energiewende wird nur mit den richtigen „Tools" klappen – der richtigen Software, Hardware, Infrastruktur und natürlich der richtigen Energie. Wir stellen euch vier Partner von Polarstern vor, die die Energiewende aus  verschiedenen Richtungen heraus voranbringen. 36 Prozent des deutschen Strommixes sind schon sauber. Aber es geht um 100 Prozent. Auf der E-World haben wir unsere Partner für wirklich bessere Energie gefragt, welche Weichen jetzt in ihrem Bereich gestellt werden müssen, um die Energiewende sowohl beim Strom, als auch bei der Wärme aufs nächste Level zu bringen.

 

Landwärme über das Potenzial von Biomasse

„Das Biomasse-Potenzial geht bisher am Wärmemarkt vorbei.“

„Richtig eingesetzt ist Biomasse diejenige erneuerbare Ressource, die sowohl im Strom-, als auch im Wärmemarkt ihre Stärken am besten ausspielen und die Energiewende maßgeblich voranbringen kann. Sie ist so flexibel und vielseitig einsetzbar wie keine andere erneuerbare Energiequelle. Bisher wird Biomasse aufgrund der EEG-Förderung vor allem für den Strommarkt genutzt. Doch eigentlich sollte die gesamte Biomasse auch dem Wärmemarkt dienen – so wie es bei Biomethan-KWK-Anlagen (Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen) schon der Fall ist – um dann so die dringend erforderliche Wärmewende voranzubringen. Biogas und Biomasse würde so auch wettbewerbsfähiger werden. Dazu braucht es aus meiner Sicht eine Pflicht für beide Seiten der KWK. Sowohl die Pflicht zur Wärmenutzung bei der Stromerzeugung als auch die Nutzungspflicht oder den Vorrang für Wärme aus erneuerbarer KWK – insbesondere bei Wärmenetzen. Zwar trägt Biomasse derzeit mit 88 Prozent bereits den Hauptteil an den erneuerbaren Energien im Wärmemarkt, doch handelt es sich hierbei vor allem um Holz und Pellets. Ressourcen, die nur für einen Bruchteil aller Heizungen benötigt werden und deren Absatzzahlen zudem stagnieren. Würde mehr Biomethan seinen Weg in die öffentliche Wärmeversorgung finden, kann der Anteil erneuerbarer Energien deutlich mehr als 13 Prozent betragen – im Strommarkt stellen Erneuerbare bereits dreimal so viel.“

– Zoltan Elek, Geschäftsführer, Landwärme GmbH

 

Verbund über die Zukunft der Wasserkraft

„Investitionen in die verbesserte Effizienz der Anlagen und in Landschaftsschutz- und Tierschutz-Maßnahmen sind die Herausforderungen moderner Wasserkraft – das Neubaupotenzial ist nahezu erschöpft.“

„Ein Ausbau der Wasserkraft in Deutschland erfolgt primär über verbesserte technische Effizienz etwa bei den Turbinen, als über den Zubau neuer Kraftwerke. Zumal die meisten attraktiven Standorte für Wasserkraft bereits erschlossen sind. Außerdem beziehen fast alle zuletzt gebauten Anlagen – das sind vor allem Wind- und Photovoltaikanlagen – eine staatliche und teils stattliche Förderung und stehen daher dem freien Markt nicht zur Verfügung. Die gilt jedoch nicht für bestehende große Wasserkraftwerke, so dass der in ihnen produzierte Grünstrom vermarktet werden kann. So hat der Endkunde schnell den Eindruck, Ökostrom besteht vor allem aus Wasserkraft. Tatsächlich aber liegt der Anteil der Wasserkraft an der Stromerzeugung bei rund drei Prozent. Weil die Mehrheit der Wasserkraftwerke seit längerem existiert, sind Landschaftsschutz- und Tierschutz-Maßnahmen wichtig – und neue Investitionen gewinnen hier an Bedeutung. Die EU-Wasserrahmenrichtline gibt hier den Mitgliedern der europäischen Union sehr klare und strenge Vorgaben. Wie genau die Umsetzung erfolgt, da haben die Kraftwerksbetreiber Freiheiten. Es kommt ein bisschen darauf an, wie viel Wasserkraft in der DNA des Unternehmens steckt.“

– Marc Dennes, Senior Key Account Manager, Verbund Trading & Sales Deutschland GmbH

 

Memodo über die dezentrale Energiewende

„Den entscheidenden Effekt beim Ausbau der Solarenergie haben kleine dezentrale Erzeugungseinheiten. Sie werden großen Solarparks den Rang ablaufen.“

„Unterstützt wird das durch die zunehmende Elektromobilität und den Wechsel der Haushalte von Öl- und Gasheizungen auf Wärmepumpen. Gelingt es, diese Anlagentechnik in die dezentrale Energieversorgung zu integrieren, locken massive Einsparungen für die Haushalte – direkter und stärker als es durch den Ausbau großer Freiflächenanlagen möglich wäre. Die Vorteile der Energiewende kommen direkt bei den Menschen und in den Unternehmen an. Das macht die dezentrale Solarstromversorgung zu einem wesentlichen Treiber der Energiewende und steigert ihre Bedeutung im deutschen Strommix. Die zunehmende Attraktivität von Stromspeichern stützt diese Entwicklung. So können dezentrale Lösungen mit Speicher eine weiterführende netzstabilisierende Wirkung haben, indem ein sie gezielt zu Peak-Shaving-Maßnahmen eingesetzt werden. Mittel- bis langfristig wird Solarenergie 10 bis 15 Prozent des deutschen Stromverbrauchs decken. 2017 waren es immerhin schon 7,2 Prozent. Das ist gut, es muss sich jedoch immer noch viel tun.“

– Daniel Schmitt, Geschäftsführer, Memodo GmbH & Co. KG 

 

Stadtwerke Schwäbisch Hall über Kundenservice 2.0.

„Ohne eine flexible Abrechnungssoftware des Energieversorgers fliegen neue Energieprodukte beim Endkunden durch.“

„Den eigenen Energieverbrauch und Energiekosten im Blick zu haben, das erfordert seitens des Energieversorgers eine moderne Software. Es geht um Möglichkeiten rund um einfache, digitale Abrechnungsprozesse sowie um das Angebot eines Kundencenters beziehungsweise Kundenportals, in welchem der Endkunde unter anderem seinen Abschlag ändern, Zählerstände erfassen oder auch einen Umzug melden kann. Im Endeffekt ein 24-Stunden-Service durch Self-Service, den sie bereits aus anderen Branchen kennen und auch im Energiemarkt immer stärker einfordern. Daneben gewinnt die Bedeutung flexibler Software mit neuen und immer komplexeren Energieprodukten an Bedeutung. Ohne eine entsprechende Software im Hintergrund, die einen reibungslosen und serviceorientierten Abrechnungsprozess ermöglicht, werden neue Energieprodukte beim Endkunden durchfliegen.“ 

– Matthias Knödler, Bereichsleiter Energiewirtschaft, Stadtwerke Schwäbisch Hall GmbH  

Coverbild: Rainer Schimm, E-world energy & water GmbH, www.e-world-essen.com

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