Stromleitungen

Elektroautos, Wärmepumpen und die Wasserstoffproduktion sind die großen Hoffnungsträger einer nachhaltigen Energieversorgung in Zukunft. Doch sie benötigen viel Strom. Und sollen sie den Klimaschutz voranbringen, ist klar: Es muss Ökostrom sein. Aber woher soll der grüne Strom für die Energiewende kommen? Ist die Stromerzeugung gesichert? Eine Lösung heißt dezentrale Energiewende. Lies hier, wie dringlich der Ausbau der Erneuerbaren ist und was du tun kannst, um ihn zu unterstützen.

von Ludwig

Der Stromverbrauch steigt und steigt – reicht der Strom in Zukunft noch?

Ist es nicht zum Mäuse melken? Da packen wir die Energiewende endlich an, fahren Elektroautos, bauen Windräder und Wärmepumpen, verlegen Solaranlagen auf Dächern – und dann, ja dann? Dann stehen wir plötzlich vor der Herausforderung, dass wegen all der Elektroautos und Wärmepumpen der Strombedarf in den nächsten Jahren in die Höhe schießen wird. Und zwar so krass, dass das zu einem Problem werden könnte, wenn wir nicht vorsorgen. Vielleicht hast du schon mal von der Stromlücke gehört, genau darum geht's.

Woher soll der Strom in zehn Jahren kommen? Reicht er für alle? Vor allem die neuen Elektroautos und Wärmepumpen sowie die steigende Wasserstoffproduktion werden unseren Strombedarf kräftig erhöhen. All diese Innovationen sind umweltfreundlich und klimaneutral – solange Ökostrom dahinter steckt. Nur der muss erstmal erzeugt werden.

Die Bundesregierung geht nach einer Analyse von einer starken Zunahme beim Gesamtstrombedarf aus und kommt auf ganze 658 Terawattstunden (TWh) im Jahr 2030. Viele Expert:innen prognostizieren sogar einen noch höheren Verbrauch. Laut einer Prognose des energiewirtschaftlichen Instituts der Universität Köln (EWI) steigt der Bruttostromverbrauch in Deutschland bis 2030 auf knapp 748 Terawattstunden. Im Jahr 2020 lag er trotz Corona-Pandemie bei rund 560 TWh. Das wäre also ein Wachstum um 34 %. Fachleute fordern deshalb, die erneuerbaren Energien – insbesondere Photovoltaik und Windkraft – massiv auszubauen.

Gehen wir mal von einem 3-Personen-Haushalt mit Wärmepumpe und Elektroauto aus. Der Renault Zoe ist das beliebteste Elektroauto der Deutschen. Laut einem ADAC-Test von Januar 2021 verbraucht er 19 kWh auf 100 Kilometer. Bei einer typischen durchschnittlichen Jahresfahrleistung bedeutet das einen Verbrauch von jährlich rund 2.531 kWh. Der durchschnittliche Verbrauch einer Wärmepumpe liegt bei einer Wohnfläche von 100 bis 250 m2 laut Heizspiegel bei etwa 43 kWh pro Quadratmeter und Jahr. In einem Haus mit 150 m2 Wohnfläche ist das ein zusätzlicher Stromverbrauch von 6.450 kWh im Jahr. Zusammen macht das knapp 9.000 Kilowattstunden im Jahr - nur verursacht durch Wärmepumpe und E-Auto. Der normale Stromverbauch von durchschnittlich 2500 bis 4500 kWh kommt noch on top. 

Warum der Strombedarf so steigt.

3,4 Millionen Wärmepumpen.

Das EWI geht bei seiner Analyse bis 2030 von mindestens 3,4 Millionen Wärmepumpen in deutschen Haushalten aus. Trotz steigender Energieeffizienz der Gebäude rechnet das EWI deshalb mit zusätzlichen 17 Terawattstunden Strombedarf in der Wärmeversorgung. Damit die ökologisch sinnvollen und sauberen Wärmepumpen am Ende nicht die Treibhausgasemissionen in die Höhe schnellen lassen, müssen sie natürlich mit Strom aus erneuerbaren Energieträgern versorgt werden.

Bis zu 15 Millionen Elektroautos möglich.

Beim Thema Elektroautos sieht es noch krasser aus: Durch die steigende Verbreitung der Elektromobilität prognostiziert das EWI bis 2030 einen Anstieg von 64 TWh Strombedarf im Verkehrssektor. Dabei wurde für 2030 zunächst eine Zahl von mindestens 7 Millionen zugelassenen Elektroautos angenommen. Doch das ist deutlich zu wenig kalkuliert. Fachleuten zufolge könnten bis zu 14 Millionen Elektroautos im Jahr 2030 auf Deutschlands Straßen unterwegs sein. Die neue Bundesregierung aus SPD, Grünen und FDP strebt sogar 15 Millionen zugelassene Elektroautos bis 2030 an. Ganz gleich, wie viele E-Autos es am Ende sein werden: der Strombedarf wird dadurch auf jeden Fall um viele Terawattstunden steigen – und muss natürlich mit echtem Ökostrom gedeckt werden.

Energieintensive Wasserstoffproduktion.

Um den für die Industrie benötigten Wasserstoff zu erzeugen, rechnet das EWI mit einem Anstieg auf 55 Terawattstunden bis 2030. Schließlich soll der grün produzierte Wasserstoff vor allem mithilfe von erneuerbaren Energien gewonnen werden. Allerdings ist die Wasserstofferzeugung sehr energieintensiv, da sie einen vergleichsweise niedrigen Wirkungsgrad hat, sprich hohe Energieverluste bei der Herstellung. Die Vorteile des alternativen, aber energieintensiven Energieträgers liegen auf der Hand: Produktion und Import von grünem Wasserstoff werden den Anteil erneuerbarer Energien am Bruttoendenergieverbrauch steigern, während die Nutzung der bestehenden Gasinfrastruktur zum einen das Stromnetz entlasten und zum anderen bei der Sektorkopplung als wichtiger Katalysator dienen können.

Nicht nur bei uns in Deutschland steigt der Strombedarf: Die Internationale Energie Agentur (IEA) rechnet weltweit im “Stated Policies Scenario” damit, dass der Stromverbrauch bis 2040 mehr als doppelt so schnell anwächst wie der Gesamtenergieverbrauch.

Das alles zeigt: Wir brauchen dringend – weltweit – einen verstärkten Ausbau erneuerbarer Energien. Wind, Sonne und Biogas sind als Energieträger unerlässlich für den Strommix der Zukunft. Ansonsten droht eine “Ökostromlücke” mit schweren, sogar irreversiblen Folgen für das Klima. Um diese Lücke zu schließen, ist es wichtiger denn je, auf einen Stromversorger zu setzen, der den Ausbau der erneuerbaren Energien wirklich vorantreibt. Wir bei Polarstern unterstützen weltweit den Ausbau erneuerbarer Energien – weit über die gesetzliche Förderung hinaus.

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Echter Ökostrom ist essentiell wichtig für die Energiewende weltweit. Verbraucher:innen sollten aber wissen, dass sie nicht mit jedem Ökostromtarif auch den Ausbau der erneuerbaren Energien unterstützen. Zum einen gibt es Ökostromanbieter, deren Tarife gar keinen Ausbau fördern; zum anderen schwankt die Höhe der finanziellen Unterstützung für den Ausbau von Anbieter zu Anbieter. Wir von Polarstern unterstützen den weltweiten Ausbau der erneuerbaren Energien so stark pro Kund:in wie kein anderer Ökoenergieversorger in Deutschland. Echt jetzt.

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Ökostrom dringend gesucht – und gefunden.

Bei einer Stromnachfrage von 748 TWh, wie sie das EWI prognostiziert, und einer erneuerbaren Stromerzeugung von 345 TWh liegt der erneuerbare Anteil im Jahr 2030 bei 46 %. Aber das heißt auch nur 46 statt wie geplant 65 % des Strombedarfs in Deutschland würden durch Ökostrom gedeckt.

Der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) geht in seinem Szenario bis 2030 ebenfalls von einem Strombedarf von rund 748 TWh aus. Um die Klimaziele der Bundesregierung zu erfüllen, müssten dem BEE zufolge jährlich mehr Erneuerbare-Energien-Anlagen zugebaut werden, aufgeteilt nach Energiequellen wie folgt. 

Um das 65 %-Ziel zu erreichen, geht der BEE in seinem aktualisierten Szenario 2030 von einer installierten Leistung von 95 GW Windenergie Onshore, 20 GW Windenergie Offshore, 205 GW Photovoltaik, 11 GW Bioenergie, 6 GW Wasserkraft und 1 GW Geothermie aus.
Um das 65 %-Ziel zu erreichen, geht der BEE in seinem aktualisierten Szenario 2030 von einer installierten Leistung von 95 GW Windenergie Onshore, 20 GW Windenergie Offshore, 205 GW Photovoltaik, 11 GW Bioenergie, 6 GW Wasserkraft und 1 GW Geothermie aus.

Plan der Bundesregierung: 80 % Ökostrom bis 2030.

Die neue Bundesregierung aus SPD, Grünen und FDP will etwas tun, damit unser Strommix mehr Erneuerbare enthält. Endlich, denn es eilt ja auch. Die Ampelkoalition peilt an, dass im Jahr 2030 rund 80 % des Stroms aus erneuerbaren Energien kommen soll. Derzeit beträgt der Anteil der Erneuerbaren am gesamten Strommix etwa 45 %. Um den Plan der neuen Bundesregierung einzuhalten, liegt also ein riesiges Stück Arbeit vor uns.

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Woher der Ökostrom in Deutschland aktuell kommt.

2020 kam so viel erneuerbarer Strom in das deutsche Stromnetz, wie noch nie: mehr als 55 %. Allerdings liegt das auch zu einem großen Teil an der Corona-Pandemie. Nachdem die Wirtschaft 2021 wieder anzog und Fabriken wieder durchgehend liefen, lag auch aufgrund des gestiegenen Energiebedarfs der Anteil erneuerbarer Energien im ersten Halbjahr 2021 nur bei 47,9 % (Quelle: Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme).

Welche Energiequellen steuerten im ersten Halbjahr 2021 nun am meisten erneuerbaren Strom bei?

  • Der meiste deutsche Ökostrom kommt üblicherweise aus der Windenergie. Das ist auch 2021 der Fall gewesen. Im ersten Halbjahr 2021 wurden 58,98 TWh Strom durch Windkraft erzeugt – ein prozentualer Anteil an der gesamten Stromerzeugung von 23,4 %.
  • Durch Photovoltaik wurden im ersten Halbjahr 2021 in Deutschland 28,31 TWh Strom (11,2 %) erzeugt.
  • Mit Hilfe von Biomasse wurden 22,39 TWh erneuerbarer Strom produziert – das entspricht einem Anteil von 8,9 % am gesamten Strommix aus erneuerbaren und nicht erneuerbaren Energieträgern.
  • Die Stromerzeugung aus Wasserkraft lag bei 11,1 TWh bzw. 4,4 % im ersten Halbjahr 2021.
Grafik Erneuerbare Energien
Der Anteil der erneuerbaren Energien an der gesamten Stromerzeugung wächst. Wichtigste Quelle für Ökostrom ist die Windkraft.

Maßnahmen für mehr Energiewende und Klimaschutz.

Die Energiewende ist kein Sprint, sondern ein Marathon. Allerdings ein Marathon, bei dem Deutschland und die Welt von Anfang an mit voller Power laufen müssen. Damit die Energiewende und somit der Klimaschutz gelingen, braucht es noch stärkere Maßnahmen. Welche das sein müssen, sagen wir dir im Folgenden.

Solarpflicht auf Dächern in Deutschland.

Im Koalitionsvertrag von SPD, Grünen und FDP heißt es: „Alle geeigneten Dachflächen sollen künftig für die Solarenergie genutzt werden. Bei gewerblichen Neubauten soll dies verpflichtend, bei privaten Neubauten soll es die Regel werden.“ Auf Bundesebene ist die Solarpflicht noch in der Mache, einige Bundesländer sind schon weiter. In Baden-Württemberg greift ab 2022 eine umfassende Pflicht für PV-Anlagen auf Gebäuden. Hamburg zieht 2023 nach. Eine Pflicht zur Installation von PV-Anlagen gilt hier ab 2023 auf Dächern von Neubauten. Für Bestandsgebäude mit umfassender Dachsanierung greift die Solarpflicht ab 2025. Auf der anderen Seite gibt es unter anderem mit Bayern (zum Teil), Hessen und Thüringen noch Bundesländer, die entweder bisher gar keine Solarpflicht geplant haben, noch darüber diskutieren oder nur einen Minimalkompromiss eingegangen sind (Stand: November 2021).

Die Deutsche Energie-Agentur (dena) fordert ebenfalls eine grundsätzliche Pflicht zur Errichtung und zum Betrieb von PV-Dachanlagen, die gewerblich genutzte wie private Neubauten erfasst. Die Pflicht sollte auch für Fälle grundlegender Renovierungen bzw. Umbauten der baulichen Anlage gelten. PV-Anlagen auf Dächern - wie etwa in großen Mieterstromprojekten - sind besonders praktisch, weil ungenutzte Flächen für Solaranalgen verwendet werden können. Außerdem erfreut sich Photovoltaik einer großen Zustimmung in der Bevölkerung.

Hier unsere Mieterstromprojekte ansehen

Integrierte PV-Anlagen wie Agri-PV.

Das ist aber längst nicht alles. PV-Anlagen können auch als Floating-PV (schwimmende PV-Anlagen auf Wasser) oder auf landwirtschaftlichen Flächen zum Einsatz kommen. Expert:innen fordern, künftig auch Solaranlagen auf bewirtschafteten Wiesen zu errichten. Laut dena hat sich Agri-PV in den vergangenen Jahren weltweit sehr dynamisch entwickelt. Auch in Deutschland bestehe ein hohes Potenzial.  

Dezentrale Energieerzeugung und Mieterstrom.

Um die Energiewende zu meistern ist die dezentrale Energieerzeugung im Mieterstrom sehr spannend, weil die Bürger:innen direkt die Kostenvorteile der erneuerbaren Energien spüren. Bei Mieterstrom wird der Strom bzw. die Energie direkt vor Ort erzeugt und verbraucht. Bislang ist die Umsetzung von Mieterstromanlagen kompliziert. Werden bürokratische Hürden abgebaut, kann Mieterstrom deutlich weiter an Fahrt gewinnen. Ein weiterer Bremsklotz: Rein gewerblich genutzte und vermietete Immobilien sind laut dena von der Mieterstrom-Förderung ausgeschlossen, weil sich § 21 Abs. 3 EEG ausdrücklich auf Wohngebäude bezieht. Auch dies ist im Sinne der Energiewende und der steigenden Ökostromerzeugung zu ändern.

Sektorenkopplung in Wohnquartieren ausbauen und stärken.

In großen Mehrparteienhäusern und Wohnquartieren wird sie zunehmend umgesetzt, die Sektorenkopplung. Das heißt, dass Strom- und Wärmeversorgung sowie Mobilitätsleistungen miteinander verbunden sind. Diese Energiekonzepte gilt es auszubauen und die Realisierung innovativer Wohnquartiere zu fördern. Wir bei Polarstern realisieren inzwischen einen Großteil unserer Mieterstromprojekte mit integrierten Versorgungslösungen.

Genehmigungen für Windkraftanlagen beschleunigen.

Die Windkraft ist anteilig betrachtet die bedeutendste Form erneuerbarer Energien in Deutschland. Ende Juni 2021 gab es hierzulande rund 29.700 Windenergieanlagen. Zuletzt stagnierte der Zubau der Windräder aber, wie aus Statistiken des Bundesverbands für Windenergie hervorgeht. Langwierige Zulassungsverfahren sind laut Deutscher Energie-Agentur dena ein wesentliches Hemmnis für Windenergieerzeugung an Land. Verfahren für neue Windkraftanlagen müssen künftig beschleunigt werden.

Zusammenarbeit von Genehmigungsbehörden verbessern.

Eine der wichtigsten Maßnahmen ist generell, bürokratische Verfahren zu vereinfachen und abzubauen. Verschieden Behörden sollten besser zusammenarbeiten, wenn es um Genehmigungsverfahren geht, fordert die Deutsche Energie-Agentur. Langwierige Genehmigungsverfahren kosten Firmen wertvolle Zeit und Geld – und gehen letztlich auf Kosten der Umwelt und des Klimaschutzes.

Chancen erkennen, Investitionen erhöhen.

Angesichts des dringlichen Ausbaus erneuerbarer Energien ist es tragisch, dass im Zuge der Corona-Pandemie die Investitionen in den Ausbau ins Stocken geraten sind. Immerhin war 2021 wieder ein sehr gutes Jahr. In 2021 wurden nach Angaben der IEA weltweit Anlagen mit erneuerbaren Energien mit einer Kapazität von 290 Gigawatt installiert - mehr als je zuvor in einem einzigen Jahr. Bis 2026 werde die globale Kapazität von Photovoltaikanlagen, Windkraftwerken und anderen Anlagen zur Stromerzeugung aus Erneuerbaren Energien auf 4800 Gigawatt ansteigen, rechnet die IEA. Wir müssen die Chancen der Erneuerbaren erkennen. Sie sind nicht nur günstiger, sie bieten auch Wachstum und Wohlstand.

So unterstützt du selbst den Ausbau erneuerbarer Energien.

Mit deinem Wechsel zu einem guten Ökostromtarif, durch den auch der Ausbau erneuerbarer Energien gefördert wird, tust du direkt selbst etwas für die Energiewende – und damit den Schutz unseres Klimas. Denn Kohle, Atomkraft und Erdgas sind wirklich aus der Mode gekommen.

Mit Wirklich Ökostrom von Polarstern zum Beispiel unterstützt du das mehr als bei anderen Ökoenergieversorgern. Wirklich. Polarstern investiert je Kilowattstunde die du verbrauchst 1 Cent in den Ausbau der erneuerbaren Energien und zusätzlich für jede:n Kund:in jährlich nochmal 20 Euro zusätzlich in weltweite Energiewende-Initiativen, aktuell in Kambodscha und Madagaskar.

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Traurige Entwicklung gegen die wir uns stemmen müssen.

Die erneuerbaren Energien sind auf dem Vormarsch. Doch in Sachen Ökostrom gibt’s eine weniger erfreuliche Entwicklung: Zwar steigt die Anzahl der angebotenen Ökostrom-Tarife, doch weil der Begriff Ökostrom nicht gesetzlich geschützt ist, gibt’s leider viele Ökostrom-Tarife am Markt, die gar nicht den Ausbau der erneuerbaren Energien unterstützen. Wirklich. Sie zementieren nur den Status Quo statt den Zubau. Dabei brauchen wir doch deutlich mehr Erneuerbare.

Manchmal wird an der Börse sogenannter Graustrom eingekauft und mit Hilfe eines Zertifikatehandels in Ökostrom umettiketiert. Das ist in unseren Augen Greenwashing und führt viele Verbraucher:innen in die Irre.

Aber auch Ökostrom, bei dem nicht der Ausbau erneuerbarer Energien, also nicht die Energiewende unterstützt wird, ist für uns kein echter Ökostrom.

Achte also bei der Wahl deines Ökostromanbieters unbedingt auf Aspekte wie einen stark geförderten Zubau der erneuerbaren Energien. Auch die Unabhängigkeit des Energieversorgers von großen Energiekonzernen spielt eine Rolle, wenn du es ernst meinst mit deinem Beitrag zur Energiewende. Alles andere ist schnell wie einen Salat bei McDonalds zu bestellen. Klar, oder?

Polarstern fördert die Solarkraft. Wirklich.

Wir gestalten mit Polarstern dank zahlreicher PV-Anlagen die dezentrale Energiewende von der alle profitieren. Wirklich. So kommt Solarenergie nicht nur auf die Dächer von Einfamilienhäusern, sondern auch auf große Wohngebäude, Stichwort Mieterstrom. Und davon gibt es laut Statistik immer mehr. Übrigens stärken wir auch den Ausbau der Solarkraft in Entwicklungsländern wie aktuell in Madagaskar.

Was du sonst noch tun kannst?

Ganz einfach: im Alltag Energie sparen. Und das ist verdammt wichtig. Denn so muss insgesamt weniger Strom produziert werden. Wenn wir alle unseren Energiebedarf runterschrauben, brauchen wir weniger neue Anlagen und der Anteil erneuerbarer Energien wächst nochmal schneller. Wie du am besten Strom sparst, kannst du auch in unseren 99 Energiespar-Tipps herausfinden. Da ist garantiert etwas für dich dabei. Schau doch mal rein.

Und sonst lern hier unser Team von Polarstern kennen
Ludwig von Polarstern

Ludwig | Team Wirklich

E-Mail: [email protected]

Wirklich bessere Energie.

Nur mit echtem Ökostrom förderst du die Energiewende. Und mit Wirklich Ökostrom sogar weltweit!