Mit einem nachhaltigen Lebensstil unterstützt du den Klimaschutz – logisch. Das Tolle dabei ist aber auch, dass du ganz automatisch viele weitere Vorteile hast, an die du vielleicht noch gar nicht denkst. Wir zeigen dir, was du persönlich davon hast, nachhaltig zu leben und welche Chancen sich von ganz alleine, ohne Anstrengung oder Verzicht ergeben. Los geht´s!

von Tabatha

 

Stylisches Zuhause dank Nachhaltigkeit.

Der Trend des Minimalismus führt schon länger dazu, dass Menschen überall auf der Welt ihre Häuser und Wohnungen ausmisten, sortieren und minimalistisch neugestalten. Nachhaltigkeit spielt dem genau in die Karten. Und seien wir ehrlich: Wiederverwertbare Glasdosen sehen ja auch viel cooler aus als bunte Einweg-Plastikverpackungen. Beweis dafür sind die vielen Zero-Waste-Blogger und Instagram Accounts, die zeigen, wie stylisch ein nachhaltiges Leben aussehen kann.

 

DIY-Deko statt billigem Schnickschnack.

Selbstgemachte Deko aus Naturmaterialien geben deinem Zuhause ein ganz anderes Raumklima, als die IKEA-Klassiker, die sowieso schon jeder hat. Es muss auch nicht gleich die Stricknadel sein oder aufwändige Werk- und Bastelarbeiten. Wir denken zum Beispiel an selbstgemachte Duftkerzen aus Wachs und ätherischen Ölen, Kleiderhaken aus Ästen und zum Schuhregal umfunktionierten Obstkisten. Je nachdem, was eben in dein Zuhause passt.

 

 

DIY-Garderobe
Nachhaltiger Style: DIY-Garderobe aus einem Ast und Kleiderhaken.

 

Auch zu besonderen Anlässen wie Weihnachten, Ostern und Co. sehen selbstgemachte Hingucker viel besser aus als Plastikdeko – und das Basteln macht der ganzen Familie Spaß!

 

Unverpackt einkaufen und chic aufbewahren.

In der Küche gibt es besonders viel Raum für schicke Nachhaltigkeit. Wer Nudeln, Linsen und Reis unverpackt kauft und in hübschen Glasbehältern aufbewahrt, spart nicht nur den Verpackungsmüll, sondern hat beim Kochen auch alles im Blick. So aufgeräumt sehen auch volle Regale viel ordentlicher und schöner aus.

 

 

Glasdosen in der Küche
Gut organisiert und plastikfrei: Nachhaltigkeit kann super aussehen.

 

Für unterwegs solltest du übrigens auf Mehrwegboxen setzen. Mit denen transportierst du nicht nur ganz nachhaltig dein Mittagessen ins Büro, du kannst sie inzwischen auch beim Take-Away anstelle der Wegwerf-Plastikboxen befüllen lassen.

 

Tschüss Plastik – hallo Kräuterbeet.

Kennst du das schlechte Gewissen beim Kauf von Kräutern, wie Basilikum, Koriander und Minze in lauter einzelnen Plastikverpackungen? Wer einen Garten oder Balkon hat, wirkt dem ganz einfach mit einem Kräuterbeet entgegen. Das macht Spaß, hält viel länger und sieht auch noch toll aus. Auch in einer sonnigen Küche im Blumentopf eignen sich Rosmarinstrauch und Co. super für die nachhaltige Küche und als praktische Dekoration.

 

 

Kräuter selbst anpflanzen
Kräuter selbst pflanzen: Praktisch, lecker und ein Hingucker.

 

Weniger ist mehr – auch im Kleiderschrank.

Bei Nachhaltigkeit geht es darum, überflüssigen Konsum einzuschränken und stattdessen auf qualitative Produkte zu setzen. Das gilt auch für Kleidung. Statt billigen Shirts, die du ständig neu kaufen musst, hast du von grün produzierten Teilen viel mehr. Denn die Qualität macht sich bemerkbar und sieht richtig gut aus!

>>> Erfahre mehr über Sozialunternehmen in der Mode.

 

Deine Kreativität erfährt durch nachhaltiges Leben neue Höhenflüge.

Nachhaltig leben bedeutet oft auch, kreative Lösungen zu finden. Das macht Spaß und kann zu richtig tollen Einfällen führen. Ein paar Ideen zum Loslegen haben wir hier schon mal für dich gesammelt:

 

Essensreste sinnvoll verwerten.

Gerade, wenn man nur für eine Person kocht oder für ein bestimmtes Gericht einkauft, bleiben oft unpraktische Reste übrig. Die einfach in den Müll zu werfen, ist weder nachhaltig noch kreativ. Überlege dir lieber neue Rezepte oder treffe dich mit Freunden zum „Reste verwerten“. Übrig gebliebenes Gemüse lässt sich zum Beispiel super in Suppen, Currys und Eintöpfen verwenden oder einlegen. Aus Früchten machst du im Nu leckere Marmeladen und Smoothies.

 

 

 

Lebensmittel einlegen
Du hast Lebensmittel übrig? Fast alles lässt sich verwerten – oder einlegen.

 

Dinge, die selbst beim Raclette keine Verwertung mehr finden, können an Nagetiere verfüttert (zum Beispiel Karottenschalen und hartes Brot), kompostiert oder kreativ umfunktioniert werden. So macht der Kaffeesatz, der im Filter übrigbleibt, ein super natürliches Körperpeeling.

Du brauchst ein bisschen Inspiration, wenn es um nachhaltige Ideen geht? Dann schau doch mal auf unserem Pinterest-Account vorbei:

>>> Hier geht´s zu unserem Pinterest-DIY-Board.

 

Waschmittel und Co. selbst herstellen.

Apropos: Wer Müll reduzieren und mal etwas Neues ausprobieren möchte, findet online jede Menge Rezepte für selbstgemachtes Waschmittel, Zahnpasta und Gesichtsmasken. Die Umwelt freut sich und du kannst verschiedene Varianten ausprobieren und dabei testen, welche dir am besten gefällt.

 

Selbstgemachte Kosmetik
Schon gewusst? Jede Menge Kosmetik- und Putzartikel lassen sich ganz leicht selbst herstellen.

 

Nachhaltige Spielideen für Kinder ausprobieren.

Gerade Familien können mit nachhaltigen Ideen viel Kreativität und Spaß in den Alltag bringen. Die kosten nicht die Welt und machen lange Spaß. Egal, ob ihr gemeinsam ein Haus aus Kartons baut, umweltfreundliche Knete ausprobiert oder Kreide-Kunstwerke malt, der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.

>>> Nachhaltige Ideen für Familien findest du bei uns auf Pinterest.

 

Du erlernst neue Fähigkeiten, indem du nachhaltig lebst.

Nicht nur kreative Einfälle werden durch ein nachhaltiges Leben gefördert. Oft führt Nachhaltigkeit auch dazu, dass du ganz neue Dinge erlernst. Gott sei Dank findet sich für fast jede Frage eine Lösung – sei es per YouTube-Tutorial (Smartphone reparieren) oder die Haushaltstipps deiner Oma (Socken stopfen).

>>> Die nachhaltigen Evergreens unserer Omas haben wir übrigens hier gesammelt.

 

Dinge selbst reparieren.

Nachhaltig leben bedeutet, dass man zuallererst das nutzt, was man schon zuhause hat. Wenn also mal etwas kaputt geht, solltest du dich vor dem Neukauf fragen, ob du es nicht auch reparieren kannst.

>>> Mehr zum Thema Reparieren & Recyceln erfahren.

 

 

 

Bohrmaschine
Kaputte Geräte: Nachhaltiger ist immer eine Reparatur.

 

Wenn sich trotz aller Anleitungen nichts mehr machen lässt, kannst du einige Dinge einfach umfunktionieren. Vielleicht ist dein altes Handy ja noch als Lautsprecher oder Kinderspielzeug nutzbar oder die kaputte Glühbirne wird zum Mini-Terrarium umfunktioniert.

 

Unerwartete Hobbies entdecken.

Nachhaltigkeit weckt manchmal auch neue Interessen. Vielleicht entdeckst du durch das Ausprobieren von neuen Ideen, dass du total gerne Brot bäckst, Fahrrad fährst oder bastelst. Oder du wirst ein richtiger Zero-Waste-Experte und startest einen eigenen Blog. Das Schöne ist, dass du plötzlich ganz neue Seiten von dir entdeckst, von denen du gar nichts wusstest.

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Backen
Zeit für neue nachhaltige Hobbies wie etwa Brot backen.

 

Gemeinsame Zeit mit Freunden und Familie – dank Nachhaltigkeit.

Oft führen nachhaltige Alternativen automatisch zu mehr Gemeinsamkeit. Sieh es als Chance und leg das Smartphone beiseite.

 

Zusammen kochen statt beim Lieferservice bestellen.

Du triffst dich abends mit Freunden, aber keiner hat sich Essenspläne überlegt. Am Ende bestellt ihr Pizza und schaut in der Zwischenzeit auf Handy oder TV. Eigentlich schade, oder? Veranstalte stattdessen eine Kochparty oder ein Buffet, bei dem jeder Reste von Zuhause mitbringt. So probiert ihr gemeinsam neue Gerichte aus und sorgt nebenbei dafür, dass nichts im Müll landet.

 

 

Kochabend
Zutaten kombinieren: Das ist nachhaltig und macht jede Menge Spaß.

 

Kleidertausch und Flohmarkt.

Ähnlich wie beim Kochen, kann auch ein Treffen zum Kleidertausch richtig Spaß machen. Je größer die Gruppe, desto lustiger ist es. Danach geht jeder von euch mit einem „neuen“ Kleiderschrank nach Hause – richtig cool! Die Dinge, die dann noch übrig sind, könnt ihr gemeinsam auf dem Flohmarkt verkaufen – und so auch noch ein paar Euro verdienen.

 

Basteln statt Fernsehabend.

Klar kann man ab und zu auch einfach gemütlich nebeneinander vorm Fernseher sitzen. Eine nachhaltige und schöne Abwechslung ist aber, die gemeinsame Zeit für DIY-Ideen zu nutzen und zusammen neue, nachhaltige Alternativen auszuprobieren. So ein Abend bietet garantiert mehr Interaktion und Spaß als der Serienmarathon.

 

 

Backen mit Kind
Kindern Nachhaltigkeit näher zu bringen ist wirklich einfach. Oft verstehen sie das Prinzip sogar besser als Erwachsene.

 

Nachhaltigkeit schmeckt super.

Wer nachhaltig isst, tut auch seinen Geschmacksnerven etwas Gutes – wirklich. Sag „Hallo“ zu frischen, reifen und qualitativen Zutaten und verabschiede dich von Billigware, trockenen Discount-Semmeln und grünen Erdbeeren.

 

Kein (billiges) Fleisch mehr.

Dass Fleisch essen nicht besonders nachhaltig ist, haben wir oft gehört. Wer nicht immer auf vegetarische und vegane Kost umsteigen möchte – hier sei gesagt, dass es schon super Alternativen für viele tierische Produkte gibt – sollte hochwertiges Fleisch kaufen, das nicht aus Massentierhaltung stammt. Schau doch mal beim Bauernmarkt um die Ecke oder direkt auf dem Bio-Hof vorbei. So gewinnt Fleisch wieder den besonderen Wert zurück, den es früher hatte.

 

Gemüse und Obst – so, wie sie sein sollten.

Reifes Obst und frisches Gemüse: Wer saisonal und lokal einkauft, hat mehr von Erdbeeren, Spargel und Co. Ein Sommersalat mit Kräutern aus dem Garten und frischem Gemüse vom Markt schmeckt um einiges besser als ein Salat mit unreif geernteten und importierten Zutaten aus Übersee – garantiert!

 

 

Frisch geerntete Karotten
Frische Zutaten sind meist auch die nachhaltigsten.

 

Gesund und fit dank einem nachhaltigen Leben.

Nachhaltigkeit schmeckt nicht nur besser, sondern ist auch gesünder. Ein nachhaltiger Lebenswandel ist ein Grundbaustein für einen gesunden Körper.

>>> Wie Klima und Gesundheit zusammenhängen, liest du hier.

 

Aktiv unterwegs sein.

Wenn du das Auto der Umwelt zuliebe meidest, ersparst du dir nicht nur den Stau auf dem Weg, sondern du tust auch etwas für deine Figur. Jedenfalls dann, wenn du stattdessen zu Fuß gehst oder mit dem Fahrrad fährst. Noch dazu bekommst du so mehr frische Luft.

 

 

Fahrrad fahren
Morgens mit dem Rad ins Büro fahren – warum nicht?

 

Gesünderes Essen.

Weniger Fleisch, frischere Zutaten, Bio-Qualität: Eigentlich ganz logisch, dass du mit einem nachhaltigen Lebensstil auch automatisch gesünderes Essen zu dir nimmst, oder? Noch dazu probierst du so verschiedene (vielleicht sogar vegane) Rezepte aus, die du bisher so gar nicht auf dem Schirm hattest.

 

Nachhaltigkeit macht richtig Spaß – worauf wartest du?

Wie du siehst, hast du von nachhaltigen Alternativen fast immer auch einen persönlichen Nutzen. Und das ist – psychologisch gesehen – auch gut so: Studien haben gezeigt, dass Menschen offener für Klimaschutzthemen und Nachhaltigkeit sind, wenn sie dabei einen persönlichen Gewinn haben. Du musst es eigentlich nur mal ausprobieren. Auf geht’s!

Umfragen, Bewegungen wie „Fridays For Future“ und der Erfolg von Nachhaltigkeits-Bloggern und -produkten zeigen den Weg von der Nische zum nachhaltigen Mainstream. Wenn du mitmachen willst, empfehlen wir dir mit realistisch umsetzbaren, kleinen Schritten anzufangen. Denk es dir so: Wer eine Crash-Diät macht, gibt schnell auf und hat die Kilos im Nu zurück. So ist es auch mit Nachhaltigkeit. Lass es langsam angehen und fang mit den Dingen an, auf die du am meisten Lust hast. So bleibst du motiviert und hast Spaß an der Sache!

Übrigens: Eine Maßnahme, die richtig schnell geht und lange wirkt, ist der Wechsel zu wirklich besserer Energie. Zum Beispiel Wirklich Ökostrom und Wirklich Ökogas von Polarstern:

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