In der Corona-Krise funktionieren manche Umweltschutzmaßnahmen im Alltag nicht mehr einwandfrei. Kein Grund, die Sau rauszulassen. Hier sind vier Bereiche, wo wir uns gerade alle ein bisschen selbst beschwindeln – und was wir stattdessen tun müssen. 

von Michael

 

Am Anfang der Corona-Ausgangsbeschränkungen gab es bei aller Angst und Unsicherheit diesen kleinen Hoffnungsschimmer. Wenigstens die Umwelt, dachte man, könnte davon profitieren, wenn die Menschen mal auf der Couch blieben. Und zuerst sah es auch danach aus: Über China und Italien zeigten Satellitenbilder klare Luft, in den Städten verschwand der Smog und legte den Blick auf Wahrzeichen, Skylines und umgrenzende Gebirge frei. Es sah gut aus, dass wir dieses Jahr unsere Klimaziele erreichen könnten, wenn auch zu einem hohen Preis. 

 

Konjunktur hier, Klima dort.

Tatsächlich ist das Risiko eines Rückschritts enorm. Die Wirtschaft muss hoch, das ist klar. Aber die Maßnahmen sind typisch Mensch: kurzsichtig. So will etwa die US-Umweltbehörde bestimmte Richtlinien für Unternehmen streichen, Polen und Tschechien am liebsten aus dem europäischen Green Deals raus und China will laut einem Bericht der Umweltorganisation GEM (Global Energy Monitor) neue Kohlekraftwerke bauen. Als Konjunkturspritze. Denn Strom hat das Land genug.

 

Am Anfang der Corona-Ausgangsbeschränkungen gab es bei aller Angst und Unsicherheit diesen kleinen Hoffnungsschimmer. Wenigstens die Umwelt, dachte man, könnte davon profitieren, wenn die Menschen mal auf der Couch blieben. Und zuerst sah es auch danach aus: Über China und Italien zeigten Satellitenbilder klare Luft, in den Städten verschwand der Smog und legte den Blick auf Wahrzeichen, Skylines und umgrenzende Gebirge frei. Es sah gut aus, dass wir dieses Jahr unsere Klimaziele erreichen könnten, wenn auch zu einem hohen Preis. 

 

Konjunktur hier, Klima dort.

Tatsächlich ist das Risiko eines Rückschritts enorm. Die Wirtschaft muss hoch, das ist klar. Aber die Maßnahmen sind typisch Mensch: kurzsichtig. So will etwa die US-Umweltbehörde bestimmte Richtlinien für Unternehmen streichen, Polen und Tschechien am liebsten aus dem europäischen Green Deals raus und China will laut einem Bericht der Umweltorganisation GEM (Global Energy Monitor) neue Kohlekraftwerke bauen. Als Konjunkturspritze. Denn Strom hat das Land genug.

 

Take-Away: ohne die volle Packung.

 

 Die Herausforderung: Wir essen mehr draußen.

Auch im Alltag macht es Corona dem Umweltschutz nicht einfach. Ein gutes Beispiel dafür ist das Abfallproblem. Da hatten sich mitgebrachte Essensbehälter gerade zumindest ein bisschen durchgesetzt, schon sind sie aus Hygienegründen wieder Tabu. Die Konsequenzen stapeln sich auf der Straße. Styroporboxen, Pizzakartons, Sprizz-to-go-Becher samt abgenagten Orangenscheiben – alles zu Türmen auf den Mülleimern gestapelt, oder längst eingekracht und einmal im Halbkreis um den Platz gekullert. Während man die Nummer 21 in der Plastiktüte vom Imbiss über die Straße trägt, redet man sich ein: Ging eben nicht anders. 

 

Was jetzt zu tun ist. 

Natürlich geht das anders. Man muss sich wirklich nicht gleich die ganze Packung geben. Verzichte, auf was du verzichten kannst. Auf Plastiktüten, Servietten und alles, was sie dir sonst noch in die Tüte schmeißen. Sag nein zu Strohhalmen, wenn du dir einen Drink zum Mitnehmen bestellst. Einer Studie der Umwelt-NGO Seas at Risk zufolge werden jährlich rund 36 Milliarden Einwegstrohhalme innerhalb der EU weggeworfen. Genauso überflüssig ist der ganze Verpackungsfirlefanz, mit dem ein einzelnes Sandwich eingetütet wird. Dieser Pappuntersetzer zum Beispiel. Ebenso kann man Besteck immer noch selbst mitbringen, wenn man es sich draußen gemütlich machen will. Die meisten führen inzwischen sowieso einen Beutel mit sich rum, in der Mundschutz und Desinfektionsmittel untergebracht sind. Für Essensutensilien ist auch noch Platz. 

 

Mach den Mund auf beim Essen.

Und eine wichtige Sache bei der Eindämmung von Verpackungsmüll bleibt: Etwas sagen. Auf die Plastiktüte verzichten oder darauf hinweisen, dass es besser ist, die Gäste vorher zu fragen, ob sie eine möchten. Gäste haben durchaus einen Einfluss. Die große Kunst ist, dabei nicht zu klingen wie ein Depp. 

 

Noch mehr Verpackung sparen.

Noch mehr Müll sparst du, indem du auf dem Markt einkaufst und die Finger von Mini-Size-Lebensmitteln in Großpackungen lässt. Die machen richtig viel Müll. Mach außerdem dein eigenes Sprudel aus Leitungswasser, nutze Stofftaschen und iss deine Sachen auf. Laut Uni Stuttgart werfen die Deutschen pro Kopf und Jahr 85,2 Kilogramm Lebensmittel weg. Teile Sachen, die du nicht brauchst, zum Beispiel über Foodsharing-Apps. Städter können in Unverpackt-Läden gehen oder sich von ihnen beliefern lassen. Menschen abseits der Stadt haben dafür den Vorteil direkt beim Bauern kaufen zu können. Und ganz wichtig: Stell den Pizzakarton nicht auf den Mülleimer, sondern in den Mülleimer. Und zwar zerkleinert, nicht zerknüllt.

 

Take-Away: ohne die volle Packung.

 

 Die Herausforderung: Wir essen mehr draußen.

Auch im Alltag macht es Corona dem Umweltschutz nicht einfach. Ein gutes Beispiel dafür ist das Abfallproblem. Da hatten sich mitgebrachte Essensbehälter gerade zumindest ein bisschen durchgesetzt, schon sind sie aus Hygienegründen wieder Tabu. Die Konsequenzen stapeln sich auf der Straße. Styroporboxen, Pizzakartons, Sprizz-to-go-Becher samt abgenagten Orangenscheiben – alles zu Türmen auf den Mülleimern gestapelt, oder längst eingekracht und einmal im Halbkreis um den Platz gekullert. Während man die Nummer 21 in der Plastiktüte vom Imbiss über die Straße trägt, redet man sich ein: Ging eben nicht anders. 

 

Was jetzt zu tun ist. 

Natürlich geht das anders. Man muss sich wirklich nicht gleich die ganze Packung geben. Verzichte, auf was du verzichten kannst. Auf Plastiktüten, Servietten und alles, was sie dir sonst noch in die Tüte schmeißen. Sag nein zu Strohhalmen, wenn du dir einen Drink zum Mitnehmen bestellst. Einer Studie der Umwelt-NGO Seas at Risk zufolge werden jährlich rund 36 Milliarden Einwegstrohhalme innerhalb der EU weggeworfen. Genauso überflüssig ist der ganze Verpackungsfirlefanz, mit dem ein einzelnes Sandwich eingetütet wird. Dieser Pappuntersetzer zum Beispiel. Ebenso kann man Besteck immer noch selbst mitbringen, wenn man es sich draußen gemütlich machen will. Die meisten führen inzwischen sowieso einen Beutel mit sich rum, in der Mundschutz und Desinfektionsmittel untergebracht sind. Für Essensutensilien ist auch noch Platz. 

 

Mach den Mund auf beim Essen.

Und eine wichtige Sache bei der Eindämmung von Verpackungsmüll bleibt: Etwas sagen. Auf die Plastiktüte verzichten oder darauf hinweisen, dass es besser ist, die Gäste vorher zu fragen, ob sie eine möchten. Gäste haben durchaus einen Einfluss. Die große Kunst ist, dabei nicht zu klingen wie ein Depp. 

 

Noch mehr Verpackung sparen.

Noch mehr Müll sparst du, indem du auf dem Markt einkaufst und die Finger von Mini-Size-Lebensmitteln in Großpackungen lässt. Die machen richtig viel Müll. Mach außerdem dein eigenes Sprudel aus Leitungswasser, nutze Stofftaschen und iss deine Sachen auf. Laut Uni Stuttgart werfen die Deutschen pro Kopf und Jahr 85,2 Kilogramm Lebensmittel weg. Teile Sachen, die du nicht brauchst, zum Beispiel über Foodsharing-Apps. Städter können in Unverpackt-Läden gehen oder sich von ihnen beliefern lassen. Menschen abseits der Stadt haben dafür den Vorteil direkt beim Bauern kaufen zu können. Und ganz wichtig: Stell den Pizzakarton nicht auf den Mülleimer, sondern in den Mülleimer. Und zwar zerkleinert, nicht zerknüllt.

 

Auto: eine Ausnahme. 

Die Herausforderung: Autofahren gilt als vernünftig – ist es nicht. 

Wie stark das öffentliche Leben wörtlich zurückgefahren wurde, lässt sich an den Staus in Deutschland ablesen. Zählte der ADAC zwischen dem 9. Und 13. März rund 9.400 Staus mit einer Gesamtlänge von 14.500 Kilometer, gab es zwei Wochen später nur noch rund 1.800 Staus mit einer Gesamtlänge von 1.800 Kilometern. Gut für die Luft. Aber kaum sind die Corona-Beschränkungen gelockert, klemmen sich auch die Städter wieder hinters Lenkrad. Wir reden uns dabei ein gutes Gewissen ein. Denn gefühlt ist der Bus seit Corona ein Leichenwagen und die U-Bahn eine Geisterbahn. Das ist natürlich Quatsch. Und die Einstellung, Autofahren sei jetzt eine verantwortungsvolle Nummer, um das Virus nicht einzufangen oder weiterzugeben, darf nicht einreißen. 


Was jetzt zu tun ist: Rad und Regensachen.

Setze ein Signal und nutze wirklich das Rad. Du bist nicht nur an der frischen Luft, sondern schnell unterwegs. Laut Umweltbundesamt ist das Rad auf Strecken unter 5 Kilometer sogar das schnellste Fortbewegungsmittel in der Stadt. Du verursachst kein CO2, kein Feinstaub und andere Luftschadstoffe, machst keinen Lärm und entlastest so wirklich die Stadt. Wer bald mal wieder mit den Öffentlichen fahren will: Bei schönem Wetter ist hier weniger los. Wenn du dagegen das Rad auch mal bei schlechtem Wetter nutzt, hast du wirklich freie Bahn. Und mit der richtigen Regenausrüstung kommst du auch noch trocken an. Investiere das ganze Geld, das du normalerweise in die Karre steckst, lieber in gute, nachhaltige Outdoor-Sachen. Fair, öko und stylish gibt es zum Beispiel von unserem Polarstern-Kunden VAUDE. 

 

Auto: eine Ausnahme. 

Die Herausforderung: Autofahren gilt als vernünftig – ist es nicht. 

Wie stark das öffentliche Leben wörtlich zurückgefahren wurde, lässt sich an den Staus in Deutschland ablesen. Zählte der ADAC zwischen dem 9. Und 13. März rund 9.400 Staus mit einer Gesamtlänge von 14.500 Kilometer, gab es zwei Wochen später nur noch rund 1.800 Staus mit einer Gesamtlänge von 1.800 Kilometern. Gut für die Luft. Aber kaum sind die Corona-Beschränkungen gelockert, klemmen sich auch die Städter wieder hinters Lenkrad. Wir reden uns dabei ein gutes Gewissen ein. Denn gefühlt ist der Bus seit Corona ein Leichenwagen und die U-Bahn eine Geisterbahn. Das ist natürlich Quatsch. Und die Einstellung, Autofahren sei jetzt eine verantwortungsvolle Nummer, um das Virus nicht einzufangen oder weiterzugeben, darf nicht einreißen. 


Was jetzt zu tun ist: Rad und Regensachen.

Setze ein Signal und nutze wirklich das Rad. Du bist nicht nur an der frischen Luft, sondern schnell unterwegs. Laut Umweltbundesamt ist das Rad auf Strecken unter 5 Kilometer sogar das schnellste Fortbewegungsmittel in der Stadt. Du verursachst kein CO2, kein Feinstaub und andere Luftschadstoffe, machst keinen Lärm und entlastest so wirklich die Stadt. Wer bald mal wieder mit den Öffentlichen fahren will: Bei schönem Wetter ist hier weniger los. Wenn du dagegen das Rad auch mal bei schlechtem Wetter nutzt, hast du wirklich freie Bahn. Und mit der richtigen Regenausrüstung kommst du auch noch trocken an. Investiere das ganze Geld, das du normalerweise in die Karre steckst, lieber in gute, nachhaltige Outdoor-Sachen. Fair, öko und stylish gibt es zum Beispiel von unserem Polarstern-Kunden VAUDE. 

Wie du wirklich öko-soziale Produkte erkennst

 

Shopping: Wenn schon Liefern, dann richtig.

Herausforderung: Einkaufen ist auch nicht mehr das, was es mal war.

Selbst Haushalte, die normalerweise Lieferdienste meiden, vor allem den einen großen, kamen während der Ausgangsbeschränkung nicht ganz ums Bestellen herum. Das Risiko, sich daran zu gewöhnen, ist da. Denn Shopping mit Maske und langen Wartezeiten macht keinen Spaß. Zudem genießen die Innenstädte gerade einen ähnlichen Ruf wie die U-Bahnen. Immer noch ein Ort der Begegnung – aber eher so für The Walking Dead. 

 

Was zu tun ist: Regionales voll ausnutzen. 

Koste das Regionale voll aus: Kauf Gemüse von Bauern aus deiner Region oder lass dir die guten Sachen als Öko-Kiste bringen. Der Transport ist im Vergleich zu den Produkten im Supermarkt wirklich kurz. Und einige Erzeuger bieten auch einen klimaneutralen Transport an. Eine Folge der Quarantäne ist, dass viele lokale Geschäfte immer noch einen Lieferdienst anbieten. Nicht nur für Speisen, sondern auch für Bücher, Mode und Pflanzen. Mehrere Tageszeitungen mit Regionalteil haben Karten entwickelt, auf der Geschäfte eingezeichnet sind, die liefern. Du schützt das Klima und stärkst gleichzeitig die Wirtschaft in deiner Umgebung. 

 

Shopping: Wenn schon Liefern, dann richtig.

Herausforderung: Einkaufen ist auch nicht mehr das, was es mal war.

Selbst Haushalte, die normalerweise Lieferdienste meiden, vor allem den einen großen, kamen während der Ausgangsbeschränkung nicht ganz ums Bestellen herum. Das Risiko, sich daran zu gewöhnen, ist da. Denn Shopping mit Maske und langen Wartezeiten macht keinen Spaß. Zudem genießen die Innenstädte gerade einen ähnlichen Ruf wie die U-Bahnen. Immer noch ein Ort der Begegnung – aber eher so für The Walking Dead. 

 

Was zu tun ist: Regionales voll ausnutzen. 

Koste das Regionale voll aus: Kauf Gemüse von Bauern aus deiner Region oder lass dir die guten Sachen als Öko-Kiste bringen. Der Transport ist im Vergleich zu den Produkten im Supermarkt wirklich kurz. Und einige Erzeuger bieten auch einen klimaneutralen Transport an. Eine Folge der Quarantäne ist, dass viele lokale Geschäfte immer noch einen Lieferdienst anbieten. Nicht nur für Speisen, sondern auch für Bücher, Mode und Pflanzen. Mehrere Tageszeitungen mit Regionalteil haben Karten entwickelt, auf der Geschäfte eingezeichnet sind, die liefern. Du schützt das Klima und stärkst gleichzeitig die Wirtschaft in deiner Umgebung. 

Wie du wirklich nachhaltiger einkaufst.

 

Stromverbrauch: Der Shutdown ist vorbei.

Die Herausforderung: Ausnahme darf nicht zur Regel werden.

Die Ausgangsbeschränkung war nicht nur eine Zeit der Einschränkung, sondern auch eine der Ausnahmen. Die Kids durften zu unmöglichen Zeiten Filme schauen, die Eltern in der Jogginghose zur Arbeit. Aber der Datenverkehr, der dabei anfiel, muss ebenso eine Ausnahme bleiben. Der ist nämlich ganz schön gestiegen.

 

So stark ist der Datenverkehr gestiegen. 

Bereits kurz nach den weltweiten Corona-Maßnahmen verzeichnete der Betreiber des weltweit größten Internetknotens DE-CIX in Frankfurt am Main einen Anstieg des allgemeinen Datenverkehrs um 10 %. Mitte März kletterte er auf einen Weltrekord von 9,1 Terabits pro Sekunde. Dabei stiegt der Datenverkehr von Videokonferenzen um 120 %, der von Online- und Cloud-Spielen um 30 %, der von Streaming-Diensten um 20 % – in Österreich und Spanien sogar am 40 %. 

 

Datenverkehr nicht besser als Reisen.

Aber das ist doch alles immer noch besser als Mobilität und Reisen, oder? Geht so. Denn die Dienste verbrauchen vor allem in den Rechenzentren jede Menge Strom. Der damit einhergehende CO2-Ausstoß ist gewaltig. Beispiel: Nach einem Bericht der Tageszeitung Die Welt haben etwa 64 Millionen Menschen die dritte Staffel der Serie Stranger Things gesehen und dabei rund 189 Millionen Tonnen CO2 verursacht – was in etwa 677 Millionen Pkw-Kilometern entspricht.

 

Was wir jetzt brauchen: ein noch stärkeres Energiebewusstsein.

Wir brauchen ein Bewusstsein, dass Streamingdienste mehr kosten als eine monatliche Flatrate und sie hohe Umweltkosten verursachen. Und wir müssen weiterhin bewusst mit Geräten umgehen. Ein paar Beispiele:

• Schau mit der Familie und WG-Bewohnern gemeinsam fern, statt alleine. 

• Mach Geräte wirklich aus, wenn du sie nicht brauchst. Auch Standby zieht Strom.

• Nutze den Fernseher und Computer nicht als Hintergrundgeräusch oder zur Berieselung.

• Entscheide dich für eine Beschäftigung, wenn du beim Fernsehen eh nur aufs Handy schaust.

• Nutze Geräte mit dem kleineren Bildschirm. Große brauchen sehr viel Strom.

• Nutze die Energiesparmodi bei allen Geräten – du findest sie unter Einstellungen.

• Trenn den Laptop vom Kabel, wenn er aufgeladen ist.  

• Versetz den Computer häufiger in den Ruhezustand.

 

Stromverbrauch: Der Shutdown ist vorbei.

Die Herausforderung: Ausnahme darf nicht zur Regel werden.

Die Ausgangsbeschränkung war nicht nur eine Zeit der Einschränkung, sondern auch eine der Ausnahmen. Die Kids durften zu unmöglichen Zeiten Filme schauen, die Eltern in der Jogginghose zur Arbeit. Aber der Datenverkehr, der dabei anfiel, muss ebenso eine Ausnahme bleiben. Der ist nämlich ganz schön gestiegen.

 

So stark ist der Datenverkehr gestiegen. 

Bereits kurz nach den weltweiten Corona-Maßnahmen verzeichnete der Betreiber des weltweit größten Internetknotens DE-CIX in Frankfurt am Main einen Anstieg des allgemeinen Datenverkehrs um 10 %. Mitte März kletterte er auf einen Weltrekord von 9,1 Terabits pro Sekunde. Dabei stiegt der Datenverkehr von Videokonferenzen um 120 %, der von Online- und Cloud-Spielen um 30 %, der von Streaming-Diensten um 20 % – in Österreich und Spanien sogar am 40 %. 

 

Datenverkehr nicht besser als Reisen.

Aber das ist doch alles immer noch besser als Mobilität und Reisen, oder? Geht so. Denn die Dienste verbrauchen vor allem in den Rechenzentren jede Menge Strom. Der damit einhergehende CO2-Ausstoß ist gewaltig. Beispiel: Nach einem Bericht der Tageszeitung Die Welt haben etwa 64 Millionen Menschen die dritte Staffel der Serie Stranger Things gesehen und dabei rund 189 Millionen Tonnen CO2 verursacht – was in etwa 677 Millionen Pkw-Kilometern entspricht.

 

Was wir jetzt brauchen: ein noch stärkeres Energiebewusstsein.

Wir brauchen ein Bewusstsein, dass Streamingdienste mehr kosten als eine monatliche Flatrate und sie hohe Umweltkosten verursachen. Und wir müssen weiterhin bewusst mit Geräten umgehen. Ein paar Beispiele:

• Schau mit der Familie und WG-Bewohnern gemeinsam fern, statt alleine. 

• Mach Geräte wirklich aus, wenn du sie nicht brauchst. Auch Standby zieht Strom.

• Nutze den Fernseher und Computer nicht als Hintergrundgeräusch oder zur Berieselung.

• Entscheide dich für eine Beschäftigung, wenn du beim Fernsehen eh nur aufs Handy schaust.

• Nutze Geräte mit dem kleineren Bildschirm. Große brauchen sehr viel Strom.

• Nutze die Energiesparmodi bei allen Geräten – du findest sie unter Einstellungen.

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• Versetz den Computer häufiger in den Ruhezustand.

So viel Strom verbraucht Homeoffice

 

Energiewende: Jetzt nicht nachlassen!

Die einfachste Maßnahme, um das Klima zu schützen, bleibt der Wechsel zu Ökostrom und Ökogas. Im Schnitt senkt er den CO2-Fußbddruck um ein Fünftel, ohne dass man groß etwas dafür tun müsste. Er ist umso wichtiger als Signal, dass jetzt der Klimaschutz nicht einschlafen darf, auch wenn die Menschen kurzfristig andere Prioritäten setzen. Es ist zu kurz gedacht. Der Klimawandel bedroht Gesundheit, Wirtschaft und Frieden noch mehr als Corona. Und eben nicht irgendwann. Es soll ein heißer Sommer werden. Schon wieder. 

 

Energiewende: Jetzt nicht nachlassen!

Die einfachste Maßnahme, um das Klima zu schützen, bleibt der Wechsel zu Ökostrom und Ökogas. Im Schnitt senkt er den CO2-Fußbddruck um ein Fünftel, ohne dass man groß etwas dafür tun müsste. Er ist umso wichtiger als Signal, dass jetzt der Klimaschutz nicht einschlafen darf, auch wenn die Menschen kurzfristig andere Prioritäten setzen. Es ist zu kurz gedacht. Der Klimawandel bedroht Gesundheit, Wirtschaft und Frieden noch mehr als Corona. Und eben nicht irgendwann. Es soll ein heißer Sommer werden. Schon wieder. 

Was du mit deinem Wechsel zu Polarstern bewirkst

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