Home Office Arbeit am Laptop

Homeoffice ist normal geworden. Corona will es so – und viele Unternehmen und Arbeitnehmer:innen auch. Wer mehr zu Hause ist, verbraucht allerdings mehr Strom und Heizenergie. Wir zeigen, wie sich das Arbeiten zu Hause auf deinen Energieverbrauch auswirkt – und wie du ihn trotzdem senkst.

von Michael

So viel Strom könntest du sparen.

Nein, doch, oh! In einem Moment feiern wir den Freedom Day, im nächsten sitzen wir (vielleicht genau deshalb) wieder in Quarantäne und im Homeoffice. Coach Corona schickt uns immer wieder nach Hause. Und auch ohne Pandemie gehören flexible Arbeitsmodelle immer mehr zum neuen Normal. Mit dem Homeoffice steigt aber auch der private Energieverbrauch. Wir verbringen zu Hause mehr Zeit am Computer, sitzen in virtuellen Meetings, dazwischen wird Wasser erhitzt, gekocht und geheizt.

Die zusätzliche Zeit zu Hause ist aber auch eine gute Gelegenheit, seinen Stromverbrauch kennenzulernen – und ihn trotz Homeoffice zu senken. Wirklich. In den meisten Haushalten wird sowieso zu viel Strom verbraucht. Laut Energieberatung co2online könnten die deutschen Haushalte durchschnittlich 320 Euro pro Jahr sparen. Wie viel Strom du selbst sparen kannst, findest du heraus, indem du deinen Stromverbrauch von deiner letzten Stromrechnung abliest und mit den Werten des Stromspiegels vergleichst.

Artikel: So misst du deinen Stromverbrauch

Wofür du am meisten Strom verbrauchst.

Um Strom zu sparen, ist es hilfreich zu wissen, wo er am meisten verbraucht wird. Viele Haushalte liegen hier chronisch daneben. Sie sparen penibel am Licht, obwohl Computer, Fernseher und sonstige Spaßgeräte mit weitem Vorsprung die Stromfresser-Charts anführen. Die Tabelle zeigt dir, wo der Strom meistens wirklich hinfließt. So sparst du nicht ins Blaue.

Tabelle: So verteilt sich der Stromverbrauch im Haushalt. 

Info-/Unterhaltungselektronik 28 %
Sonstiges 17 %
Waschen und Trocknen 14 %
Licht 13 %
Kühlen und Gefrieren 11 %
Kochen 9 %
Spülen 8 %

Quellen: co2online, Stromspiegel, BDEW.
 

Weil du immer Strom brauchen wirst. Nimm Ökostrom. Für dich und das Klima.

Homeoffice: So viel Strom fällt zusätzlich an – so senkst du den Verbrauch. 

Energie sparen kannst du natürlich in allen Bereichen. Gehen wir der Reihe nach durch, wie sich dein Stromverbrauch im jeweiligen Bereich verändert, wenn du die Hälfte deiner Arbeitszeit im Homeoffice bist – und was du tun kannst, um Strom zu sparen. 

1. Unterhaltungs- und Informationsgeräte. 

2. Waschen und Trocknen

3. Licht.

4. Kühlen und Gefrieren.

5. Kochen.

5 ½. Backen.

6. Spülen.

7. Heizen.

So berechnest du die Mehrkosten. 

Nehmen wir an, du arbeitest bei einer Fünftagewoche die Hälfte deines Arbeitsjahres zu Hause, dann kommst du etwa auf 115 Homeoffice-Tage. Um den zusätzlichen Stromverbrauch von Geräten zu berechnen, multiplizierst du den Stromverbrauch des Geräts pro Kilowattstunde (kWh) * Betrieb pro Tag * Betriebstage im Jahr *  Preis für eine Kilowattstunde Strom. Dieser lag laut Bundesverband für Energie- und Wasserwirtschaft BDEW im Januar 2022 bei 36,19 Cent/kWh. Weil die Energiepreiskrise noch schwelt, rechnen wir mit 40 Cent, was immer noch optimistisch ist.

1. Unterhaltungs- und Informationsgeräte. 

Der Bereich, der am meisten Spaß macht (und fürs Homeoffice unverzichtbar ist), verbraucht am meisten Strom. Leider. Fernseher, Laptops, Computer und andere IKT-Geräte haben im Schnitt zusammen einen Anteil von 28 % am Stromverbrauch. Durchs Homeoffice laufen die Geräte noch heißer als sonst. Aber was heißt das für die Stromkosten? Fangen wir mit dem Gerät an, das fürs Homeoffice unverzichtbar ist, dem PC. 

Zusätzlicher Stromverbrauch PC.

Laut Umweltbundesamt verbraucht ein PC im Betrieb durchschnittlich 80 Watt. Angenommen du nutzt deinen Rechner jeden Tag zusätzlich acht Stunden fürs Homeoffice, dann hast du nach 115 Werktagen 29,44 Euro ausgegeben. Die Kosten können auch höher ausfallen, da kommt es ganz darauf an, wie leistungsstark etwa der Prozessor und die Grafikkarte sind. Hat der PC etwa einen Verbrauch von 140 Watt pro Stunde, liegen die Mehrkosten nach 115 Tagen Homeoffice schon bei 51,52 Euro. Laptops fallen dagegen nicht so stark ins Gewicht. Ein aktuelles MacBook mit 13-Zoll-Bildschirm (58,2 Watt) verursacht in 115 Tagen Homeoffice 19,13 Euro auf der Stromrechnung.

So senkst du den Stromverbrauch deines PCs.

  • Geh in die Systemeinstellungen und setze unter Energiesparen alle Häkchen. 
  • Zieh öfter den Stecker, wenn der Laptop aufgeladen ist.
  • Versetz den Computer häufiger in den Ruhezustand.
  • Senke die Bildschirmhelligkeit.
  • Vermeide den Standby-Betrieb. Allein der verursacht schon um die 20 Euro im Jahr. 

Zusätzlicher Stromverbrauch des Fernsehers. 

Der Fernseher ist kein Arbeitsgerät, aber der Babysitter für die Kinder, wenn man gerade selbst etwas tun muss. Nehmen wir an, du musst mit deiner Familie oder WG zwei Wochen in Quarantäne und ein Fernseher mit einem Verbrauch von 0,1 kWh läuft jetzt jeden Tag zusätzlich 5 Stunden: Dann zahlst du für diese Zeit 2,80 Euro extra. Nutzt du einen Plasmafernseher mit einem Verbrauch von 0,175 kWh bist du bei 4,90 Euro.

Läuft der Fernseher seit Corona grundsätzlich jeden Tag eine Stunde länger, zahlst du pro Jahr mit dem Normalo-Fernseher 14,60 Euro mehr, mit dem Plasmafernseher 25,55 Euro mehr. Die durchschnittliche Fernsehdauer lag in Deutschland laut statista 2021 übrigens bei 238 Minuten täglich (3,96 Stunden). Mit unserem Beispielkilowattstundenpreis und einem gewöhnlichen Fernseher zahlen die Deutschen fürs Fernsehen also 57,81 Euro pro Jahr.

So senkst du den Stromverbrauch vom Fernseher.

  • Schau mit deiner Familie oder deinen Mitbewohner:innen gemeinsam fern. Viele Haushalte sind doppelt und dreifach ausgestattet. Rund 2 Millionen Haushalte haben laut einer Befragung durch statista sogar vier oder mehr Fernseher im Haus. 
  • Mach die Kiste aus, bevor du einschläfst und lass ihn nicht im Hintergrund laufen.
  • Wenn du dich dabei ertappst, wie du beim Fernsehen eh nur aufs Handy schaust – entscheid dich für ein Gerät.
  • Wer mehrere Fernseher im Haus hat, nutzt am besten den kleineren. Die Bildschirmgröße hat einen entscheidenden Einfluss auf den Stromverbrauch. 
  • Fernseher sind vom Hersteller voreingestellt: oft viel zu hell und mit zu viel Kontrast. Dreh einfach beides runter.

2. Waschen und Trocknen.

Zusätzlicher Stromverbrauch.

Waschen und Trocknen beanspruchen etwa 14 % deines Stromverbrauchs. Wäscht man häufiger, wenn man mehr Zeit zu Hause verbringt? Wohl eher nicht. In Corona-Zeiten gibt es trotzdem eine wichtige Waschregel. Wenn jemand im Haushalt krank ist, sollte man wirklich die Temperatur beim Waschen aufdrehen, das killt die Keime.

Sind alle gesund, gilt:

  • Ein Waschgang bei 30 °C verbraucht bis zu 40 % weniger Energie als ein Waschgang bei 40 °C. 
  • Mach die Waschmaschine voll, das verbraucht bei 30 °C nur halb so viel Strom wie eine halbvolle Maschine bei hohen Temperaturen. 
  • Nutz das Eco-Programm. Üblicherweise kommt das Ökowaschprogramm mit nur halb so viel Wasser aus und erhitzt es auch nicht so sehr. Dafür läuft das Programm länger. 

3. Licht. 

Zusätzlicher Stromverbrauch. 

Auch der Lichtverbrauch nimmt im Homeoffice zu, wobei man sich in den warmen Monaten immerhin seinen mobilen Arbeitsplatz an einem hellen Ort in der Wohnung einrichten kann. Und im Herbst und Winter? Da gibt es natürlich jede Menge Lichttipps.

So senkst du den Stromverbrauch fürs Licht.

  • Wenn du es nicht eh schon gemacht hast, stell deine Beleuchtung komplett auf LEDs um. Sie verbrauchen rund 80 % weniger Strom als die alten Glühbirnen. Die sind zwar so gut wie ausgestorben, aber auch gegenüber Energiesparlampen schneiden LEDs besser ab. Laut co2online brennen LEDs durchschnittlich 20.000 bis 25.000 Stunden, während Energiesparlampen nur rund 10.000 Stunden schaffen. Außerdem brauchen Energiesparlampen lange, bis sie ihre volle Helligkeit erreichen. Das kann einen November schon mal trauriger machen, als er eh schon ist.  
  • Schalte Lichter aus, die nicht gebraucht werden. Smart-Home-Technik hilft dir dabei: Sensoren regulieren das Licht nach An- und Abwesenheit von Personen. Auch mit dem Handy oder per Sprachbefehl können die Leuchten gesteuert werden. 
Mehr Stromtipps fürs Licht

4. Kühlen und Gefrieren.

Beim Kühlen und Gefrieren fallen laut co2online rund 11 % des Stromverbrauchs an. Das Homeoffice hat keinen Einfluss darauf; der Kühl- beziehungsweise Gefrierschrank ist sowieso immer an, außer man taut ihn gerade ab. Und dafür sollte man das Homeoffice nutzen: Um den Gefrierschrank kontrolliert abzutauen. Schon eine Eisschicht von nur einem Zentimeter erhöht den Stromverbrauch deines Gefrierschranks um 10 bis 15 %. Das Stecker ziehen ist ja normalerweise nicht das Problem. Sondern das richtige Timing des Abtauens. Man muss es irgendwie schaffen, alles aufzuessen, ohne etwas wegzuschmeißen. Und im Büro möchte man auch nicht sitzen, wenn das Schmelzwasser gerade überall hintropft, nur nicht in die Schüssel, die man extra für diesen Zweck in den Kühlschrank eingestellt hat.

So senkst du den Stromverbrauch deines Kühlschranks.

  • Putz den Kühlschrank und vergiss nicht die Dichtungen. Sind sie verschmutzt, schließt der Kühlschrank nicht richtig ab. Er braucht dann mehr Strom, um auf Temperatur zu kommen.
  • Die empfohlenen Temperaturen liegen übrigens bei 7 °C für den Kühlschrank und -18 °C fürs Gefrierfach.
  • Wenn der Kühlschrank abgetaut und geputzt ist, füll ihn auf! Ein gut gefüllter Kühlschrank ist ein effizienter Kühlschrank. Denn gekühlte Produkte speichern Kälte und geben sie ab. 

5. Kochen. 

Zusätzlicher Stromverbrauch. 

Seit Corona wird gekocht, was das Zeug hält. Allein schon weil die gehamsterten Nudeln weg müssen. Aber was bedeutet Homeoffice für die Herd-Stromrechnung? Angenommen du kochst an 115 Tagen zusätzlich eine Stunde. Dann fallen bei einem Elektroherd mit einem Energieverbrauch von 0,77 kWh zusätzlich 35,42 Euro an. Bei einem Induktionsherd mit einer Leistung von 0,9 kWh wärst du bei 41,40 Euro.

So senkst du den Stromverbrauch beim Kochen.

Zu einer guten Küche gehört auch die richtige Stromdosierung. Gerade fürs Kochen gibt es viele klassische Stromspartipps. Schreiben wir sie uns hinter die Kochlöffel.

  • Setz nicht für jede Tasse Kaffee oder Tee immer neues Wasser auf, sondern mach dir gleich eine ganze Kanne. Apropos Wasser: Erhitz immer nur so viel, wie du wirklich brauchst, und bitte: Entkalke den Wasserkocher regelmäßig mit Essigessenz. Eine 5 Millimeter dicke Kalkschicht verbraucht schon bis zu 30 % mehr Strom – und sieht hässlich aus.
  • Herdplatte und Deckel sollten immer auf den Topf passen, und es sollte nicht mehr Wasser erhitzt werden als nötig. Nach einer Faustregel gehen bei einem falschen Deckel bereits 30 % der Energie ungenutzt verloren. Nutze beim Kochen auch die Restwärme.  

Apropos Nudeln kochen. Der Wechsel zu Wirklich Ökostrom und Wirklich Ökogas dauert meistens nicht längerals Pasta kochen. Probier’s aus!

5 ½. Backen.

Zusätzlicher Stromverbrauch Backofen.

Der Ofen ist klarer Gewinner der Corona-Krise. Die Tiefkühlpizza war das Lockdown-Essen schlechthin, gleichzeitig entdeckten viele Leute ihre Liebe (und ihren Frust) zum Brotbacken. Bei einem Ofen mit geringerem Stromverbrauch solltest du pro Backvorgang von 0,4 kWh mit 16 Cent rechnen. Eher unwahrscheinlich, aber angenommen du nutzt den Ofen an 115 Tagen, kostet dich das 2,76 Euro. Braucht dein Ofen mehr Power, sagen wir 1,6 kWh pro Backvorgang, bist du bei 18,40 Euro im Monat.

So senkst du den Stromverbrauch beim Backen.

  • Beim Backen frisst Vorheizen rund 20 % der Energie. Klar, bei vielen Rezepten muss man vorheizen, zum Beispiel bei Kuchen, Fleisch oder Fisch. Aber bei Produkten wie einer Tiefkühlpizza, kann man die Angabe wirklich ignorieren.
  • Umluft kommt ebenso mit weniger Energie aus. 
  • Wie auch beim Kochen lohnt es sich, Restwärme zu nutzen.  
  • Reinige mal wieder die Dichtungen, dann schließt die Tür besser ab, und es entweicht keine Hitze. Lass deshalb auch immer die Ofentür geschlossen, wenn das Essen definitiv noch nicht fertig ist. 

6. Spülen.

Abwasch

Zusätzlicher Stromverbrauch. 

Wer mehr zu Hause ist, muss öfters abwaschen. Tatsächlich kann es je nach Ausmaß von dreckigen Geschirr effizienter sein, die Spülmaschine zu nutzen, als immer nur alles mit der Hand abzuwaschen. Ein Geschirrspüler der besten Effizienzklasse verbraucht laut co2online zum Spülen von zwölf Maßgedecken nur etwa 10 Liter Wasser. Beim Handspülen können bei der gleichen Geschirrmenge zwischen 40 und 60 Liter anfallen. 

So senkst du den Stromverbrauch beim Spülen.

  • Mach die Spülmaschine erst an, wenn sie wirklich voll ist.
  • Wenn das Geschirr nur leicht verschmutzt ist, reichen auch Kurzprogramme.
  • Wie bei der Waschmaschine sind jedoch Eco-Programme am besten. Sie laufen zwar länger, dafür  verbrauchen sie viel weniger heißes Wasser.
Tipps: So sparst du Warmwasser

Kann man Homeoffice-Strom von der Steuer absetzen?

Deine zusätzlichen Stromkosten für sich kannst du in der Steuererklärung nicht geltend machen. Dafür gibt es seit 2020 eine allgemeine Homeoffice-Pauschale. Für jeden Tag im Homeoffice kannst du 5 Euro angeben. Allerdings nur bis zu einer Obergrenze von insgesamt 600 Euro. Außerdem ist die Homeoffice-Pauschale Teil der Werbungskostenpauschale. Heißt: Du kannst deine Homeoffice-Kosten nur dann geltend machen, wenn deine Werbungskosten ohnehin über 1.000 Euro liegen.

7. Heizen.

Heizkosten sparen

Jetzt haben wir sehr viel über Strom geredet. Aber da steht noch ein Elefant im Raum, der beachtet werden muss: die Heizung. Denn Heizen und Warmwasser machen zusammen rund 80 % des Energieverbrauchs eines Haushalts aus.

Heizen wird teurer. 

Im Homeoffice dürfte in den meisten Haushalten auch der Heizenergie- und Warmwasserverbrauch steigen. Ende 2020 hatte das Vergleichsportal Verivox berechnet, dass die Heizkosten nach 120 Tagen im Homeoffice durchschnittlich um 4 % steigen. Damals fielen durchschnittlich noch Mehrkosten von 45 Euro an. Seitdem sind die Preise aufgrund der Energiepreiskrise aber noch mal stark gestiegen. 

Teste, ob dein Heizverbrauch zu hoch ist.

Wie hoch die Mehrkosten im Einzelfall sind, ist allerdings nicht so einfach zu bestimmen. Anders als bei einem elektrischen Gerät, das entweder an oder aus ist, läuft die Heizung ja nicht durch. Du wirst sie zwischendurch ausdrehen, mal auf Stufe 2, mal auf Stufe 3 regulieren. Trotzdem ist es jetzt wichtiger denn je zu wissen, wie hoch der Heizenergieverbrauch je nach Brennstoff und Wohnungsgröße sein darf. Zahlen liefert der Heizspiegel. Sieh auf deiner letzten Heizkostenabrechnung nach, wie viel du letztes Jahr verbraucht hast und finde mithilfe des Heizspiegels heraus, wie hoch dein Sparpotenzial ist.

So senkst du deinen Heizverbrauch. 

Heizkosten senken geht so gut wie immer, auch im Homeoffice. Die wichtigsten Tipps auf die Schnelle gehen so:

  • Senke die Raumtemperatur, wenn du nicht frierst. Jedes Grad weniger verbraucht rund 6 % weniger Energie. Fürs Wohnzimmer wird eine Temperatur von 20 °C empfohlen, für die Küche und das Schlafzimmer 18 °C, das Bad bekommt 22 bis 24 °C. 
  • Halte die Heizkörper von Möbeln frei, sonst kann sich die Wärme nicht im Raum verteilen. Leg auch keine Wäsche auf die Heizkörper. 
  • Stell die Fenster nicht auf Kipp, sondern mach sie richtig auf, wenn du lüftest. 
  • Smarte (oder wenigstens programmierbare) Thermostate sind der Teil der Smart-Home-Lösungen, die wirklich etwas bringen. Manche Anbieter versprechen Energieeinsparungen von bis zu 31 %.
  • Halte die Türen von warmen Räumen geschlossen. 
  • Wenn die Heizkörper nicht richtig warm werden und Geräusche von sich geben, als hätten sie seit Tagen nichts gegessen, müssen sie entlüftet werden. Hol dir einen Entlüftungsschlüssel und dreh das Ventil vorsichtig auf. Stell einen Eimer und einen Lappen bereit – da kommt Flüssigkeit mit.
Mehr Heiztipps

Wie geht's weiter mit dem Homeoffice?

Es ist wichtig, ein Gefühl dafür zu bekommen, wie sich der Energieverbrauch mit dem Homeoffice verändert. Denn selbst wenn das Virus endlich weg sein sollte, wird das mobile Arbeiten vermutlich bleiben. Laut einer ifo-Studie möchten 90 % der Beschäftigten auch nach der Pandemie wenigstens gelegentlich zu Hause arbeiten. Nur jede:r Zehnte will komplett ins Büro. Auch mehr als die Hälfte der Unternehmen möchte mehr Homeoffice anbieten, allein schon weil es für sie ein Kosten- und Imagevorteil darstellt. Am Ende werden die meisten einfach eine erstaunliche Entdeckung gemacht haben: Die Aufgaben verschwinden nicht, nur weil man sie mit nach Hause nimmt. Sie müssen so oder so gemacht werden.

Wie du dein CO2 für Strom auf 0 senkst.

Und was ebenfalls gemacht werden muss: Die CO2-Emissionen des persönlichen Stromverbrauchs auf 0 setzen. Mit Wirklich Ökostrom machst du genau das, unabhängig davon, wie viel du verbrauchst. Außerdem förderst du die Energiewende mehr als bei Durchschnittsanbietern. Mit jeder von dir verbrauchten Kilowattstunde investieren wir 1 Cent zusätzlich in den Ausbau der erneuerbaren Energien. Außerdem sorgt dein Wechsel dafür, dass auch Familien in Kambodscha und Madagaskar Zugang zu sauberer Energie bekommen. 

In Kambodscha stößt dein Wechsel den Bau von Biogasanlagen für Familien an. In Madagaskar bauen wir gemeinsam mit unserem Partner Africa GreenTec eine solare Stromversorgung für Dörfer auf. Denn die Energiewende können wir nur weltweit und gemeinsam schaffen. Wie gesagt: Deine persönliche Wende dauert nicht länger als Pasta kochen. Probier's.

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Michael | Team Wirklich

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