Im Sommer gibt es nichts Schöneres als den strahlenden Sonnenschein am See zu genießen – finden wir zumindest. Doch nicht nur du tankst so Kraft, auch dein Zuhause tut es. Machst du die Sonne zu deinem Verbündeten, geht das Stromsparen fast von selbst!

Easy peasy – Stromsparen im Sommer.

Es gibt kaum eine Jahreszeit, zu der das Stromsparen so einfach ist wie im Sommer – Urlauben und kostenloser Sonnenenergie sei dank. Einzig aufpassen solltest du bei einigen sommerlichen Stromfressern wie Klimaanlagen.

Wie du konkret bei warmen Temperaturen Strom sparen kannst, dazu haben wir ein paar Tipps für dich zusammengetragen. Von den klassischen Tricks, die schon deine Oma kannte, bis zum neuen Stromsparen mit smarten Geräten ist alles dabei.

Besonders spürbar senken übrigens Haushalte in sanierten und neuen Gebäuden ihre Energiekosten. Hier hat der Strombedarf den größten Anteil am Energieverbrauch.

>>> Mehr zur Bedeutung des Stromverbrauchs bei KfW-Effizienzhäusern liest du hier.

 

Tipp 1: So kühlst du im Sommer.

Du frönst der Sonne, aber im Zimmer soll es schön angenehm sein? Gar nicht so einfach, wenn du nicht gerade in einem alten Steinhaus mit zentimeterdicken Wänden wohnst – und schon gar nicht bei mehreren Hitzetagen über 30 Grad, die selbst das Steinhaus irgendwann zum Kochen bringen. Eine Klimaanlage braucht es dennoch meist nicht. Ein Ventilator beispielsweise verbraucht deutlich weniger Strom.

Hier mal eine Beispielrechnung: Eine mobile Klimaanlage ist schon in der Anschaffung mit meist rund 350 € und mehr deutlich kostspieliger als ein Ventilator mit etwa 50 €. Auch in der Nutzung ist die Klimaanlage deutlich teurer: Bei einer täglichen Betriebszeit von acht Stunden, kommt die Klimaanlage im Monat auf etwa 240 kWh, während ein Ventilator nur etwa 14 kWh benötigt. Ein Unterschied von fast 68 €.

>>> Wenn du eine Klimaanlage hast, solltest du ein paar Dinge beachten.

Ein guter Trick für eine kühle Wohnung ist außerdem der richtige Stoff. Damit du nachts entspannt einschlafen kannst, hol dir am besten eine möglichst kühlende Bettwäsche, zum Beispiel aus Satin, Leinen oder Seersucker-Baumwolle. Tagsüber verhindern reflektierende Sonnenschutzfolien am Fenster und lichtundurchlässige Gardinen, dass sich deine Räume aufheizen.

 

Tipp 2: Schalte Geräte ab und spare Strom während des Urlaubs.

Während du mit dem Drink in der Hand am Strand liegst, kannst du auch deinen Haushaltsgeräten eine Pause gönnen – und dabei richtig Strom sparen. Hast du gewusst, dass du in einem Haushalt mit zwei Personen bei einem 14-tägigen Urlaub ca. 28 € einsparen kann?

Das geht ganz einfach, indem du deine Geräte zuhause abschaltest. Den Kühlschrank kannst du in den Tagen vor deiner Abreise leeren und während des Urlaubs dann – mit offener Tür – ausgeschaltet lassen. Auch dein Telefon muss während deiner Reise nicht unbedingt funktionieren. Und natürlich sollte deine Unterhaltungselektronik vollständig ausgeschaltet sein und nicht im Standby-Betrieb weiterlaufen.

>>> So bereitest du dein Zuhause auf den Urlaub vor.

 

Tipp 3: Spare Strom mit Solargeräten.

Nutze die Sonne selbst als Stromsparhilfe! Dass du dir im Sommer tagsüber das Anschalten der Lampen schenken kannst, erklärt sich von selbst. Aber die Sonne kann auch nachts für angenehme Beleuchtung im Garten oder auf dem Balkon sorgen – mit Solarlampen. Diese praktischen Helfer gibt es schon ab etwa 15 €. Sie tanken tagsüber Sonnenenergie und geben sie in der Nacht – aktiviert durch einen Dämmerungssensor – wieder ab. So sparst du Strom und nutzt die vorhandene Sonnenenergie ganz natürlich.

Auch eine Solardusche kann beim Stromsparen helfen: Die ist schwarz und nimmt dadurch die Sonnenenergie besonders gut auf. Das Wasser wird natürlich erwärmt und die Temperatur kann später ganz normal über einen Hebel geregelt werden. So duscht du energiesparend und umweltbewusst. Solarduschen bekommst du ab etwa 100 €. Wenn du dich nicht im Adamskostüm in den Garten traust, kannst du dich mit Paravents vor neugierigen Blicken schützen.

 

Tipp 4: Trockne deine Wäsche an der Leine.

Der Klassiker unter den sommerlichen Stromspar-Tipps: Die Wäscheleine. Denn der Trockner darf bei warmen Temperaturen ruhig ausgeschaltet bleiben. Laut Energieberatung co2online kostet einmal Trocknen je nach Effizienzklasse des Gerätes zwischen 30 Cent und 1 €. In einem Familienhaushalt, bei dem alle zwei Tage gewaschen wird, kommt da einiges über die Sommermonate zusammen.

 

 

Wäsche an der Leine trocknen und Strom sparen.
Trockne deine Wäsche im Sommer an der Leine und spar dir so Strom für den Trockner.

 

Auch in der warmen Wohnung bist du mit einem Wäscheständer besser bedient und sparst dir die Stromkosten. Mach dazu am besten die Fenster auf, sodass die Feuchtigkeit nach draußen gelangen kann. Die Luftzirkulation beugt Schimmel vor.

 

Tipp 5: Schalte deine Umwälzpumpe aus und spare Warmwasser.

In manchen Gebäuden zieht die Umwälzpumpe der Heizung Strom, obwohl die Leistung nicht gebraucht wird. Wenn es bei dir also geht: Schalte sie aus – oder stell deine Heizung auf Sommerbetrieb um.

Hab auch deinen Warmwasser-Verbrauch im Blick. Der macht in privaten Haushalten rund 14 % des kompletten Energieverbrauchs aus. Gerade im Sommer wird häufig nur aus reiner Gewohnheit warm geduscht oder Hände gewaschen. Energie, die man ganz easy sparen kann, indem man die Temperatur ein wenig runterdreht.

 

Tipp 6: Schone PC, Kühlschrank und Co.

Dir ist zu heiß? Deinem Computer auch. Und der braucht Energie, um sich abzukühlen, während du einfach in den See springen kannst. Bei Computern sollten die Lüftungsschlitze deshalb nicht blockiert sein, sodass die Kühlung ihren Job machen kann.

Was den Kühlschrank angeht, solltest du darauf achten, nicht zu oft und lange die Tür aufzulassen. Denn jedes Mal entweicht kalte Luft, die der Kühlschrank wieder neu erzeugen muss. Stärker als sonst kühlen brauchst du aber auch nicht: Schon 7°C reichen für deinen Kühlschrank. Bei der Gefriertruhe bist du mit -18°C bestens bedient. Wer die Temperatur dieser Geräte nicht unnötig senkt, spart im Jahr bis zu 20 €.

 

 

Tipp 7: Nutze den Strom aus deiner PV-Anlage.

Okay, diesen Tipp kann nicht jeder umsetzen. Aber immer mehr Haushalte haben eine PV-Anlage. Wer selbst Strom erzeugt, sollte seine großen Stromfresser im Haushalt bevorzugt genau dann anschalten, wenn die Sonne scheint.

Das geht besonders bequem mithilfe eines Energie-Management-Systems. So springen deine Haushaltsgeräte genau dann an, wenn die Sonne ordentlich Strom liefert. Und das lohnt sich: Eine selbst erzeugte Kilowattstunde Ökostrom kostet rund 60 % weniger als eine Kilowattstunde aus dem Netz. Für den restlichen Bedarf gibt es Spezialtarife wie Wirklich Eigenstrom von Polarstern.

>>> Mit diesen smarten Geräten nutzt du deinen PV-Strom optimal.

 

Tipp 8: Steig auf grüne Energie um.

Strom aus erneuerbaren Energien senkt zwar nicht deine Kosten, wohl aber deinen CO2-Ausstoß. Und du tust nachhaltig etwas fürs Klima und gegen immer längere und stärkere Hitzewellen. Wirklich Ökostrom von Polarstern kommt zum Beispiel zu 100 % aus deutscher Wasserkraft.

Und mit deinem Wechsel bewegst du richtig viel: Du hilfst, die Energiewende auf der ganzen Welt voranzutreiben und senkst deinen Ressourcenverbrauch. Bei Polarstern unterstützt du übrigens auch keinen Großkonzern, denn wir sind wirklich unabhängig.

>>> Hier erfährst du mehr über Wirklich Ökostrom von Polarstern.

 

 

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