

Die großen Wärmepumpen-Fragen: Kriterien, Vor- und Nachteile sowie Kosten.
Wann lohnt sich eine Wärmepumpe? Und welche Wärmepumpe ist am besten? Oder ist vielleicht doch eine Gasheizung besser? Im großen Wärmepumpe-FAQ beantworten wir diese und noch viele weitere Fragen rund um Anschaffungs- und Betriebskosten, Stromverbrauch sowie zu technisch wichtigen Kennzahlen. Aber so viel schon einmal vorab: Bei der Entscheidung neue Gasheizung oder Wärmepumpe ist die Antwort recht klar.
Du willst im Neubau klimafreundlich mit Wärmepumpe heizen. Oder, du wohnst in einem Altbau bzw. älteren Haus und möchtest deine alte Heizung auf eine effiziente Wärmepumpe umrüsten? Bei dieser Entscheidung stellen sich viele Fragen, die wir hier im Artikel aufgreifen.
Grundsätzlich schon einmal zwei gute Nachrichten vorab:
1) Das Heizen mit Wärmepumpe wird wirtschaftlich immer attraktiver. Denn die CO2-Abgabe und steigende Gasnetzentgelte verteuern das Heizen mit fossilen Energien wie Gas und Öl zunehmend. Außerdem gibt es aktuell noch eine staatliche Förderung von bis zu 70 % für den Einbau einer Wärmepumpe im Altbau.
2) Wärmepumpen sind nicht nur im Neubau beliebt, wo sie Stand 2025 auf einen Anteil von rund 67 % kamen, sie werden auch immer häufiger in bestehenden, älteren Gebäuden installiert. Eine Studie des Fraunhofer-Instituts Ende 2025 hat gezeigt, dass dies super funktionieren kann.
Nach einer Delle im Jahr 2024, haben sich die Absatzzahlen von Wärmepumpen 2025 wieder mit 299.000 verkauften Geräten deutlich erholt (siehe Grafik) und die Wärmepumpe avancierte zur meistverkauften Heizungsart.
Schauen wir uns an, wie effizient und klimafreundlich Wärmepumpen sind. Wann und für wen sich eine Wärmepumpe lohnt und wie sie auch im Altbau funktioniert. Und alles, was du sonst noch zum Start wissen musst.
Funktionsweise: Wie eine Wärmepumpe funktioniert.
Es ist gar nicht so kompliziert, ehrlich: Eine Wärmepumpe funktioniert nach dem gleichen Prinzip wie ein Kühlschrank – nur umgekehrt. Während ein Kühlschrank dem zu kühlenden Raum die Wärme entzieht und an die Umwelt abgibt, nimmt das Außengerät der Wärmepumpe die in der Umwelt enthaltene Wärme auf, transportiert diese auf ein höheres Energielevel und gibt sie anschließend als Heizenergie an den Innenraum ab. Die vier wesentlichen Bestandteile einer Wärmepumpe sind: das Außengerät (Verdampfer), das Innengerät (Verflüssiger), die Verdichter-Technik und das Kältemittel. Das Kältemittel zirkuliert zwischen dem Außen- und dem Innengerät und transportiert dabei die Wärme.
Das Besondere an der Wärmepumpe ist, dass sie sehr effizient heizt. Die Wirkungsgrade sind deutlich höher als die bei Gas- und Ölheizungen, wie die folgende Grafik verdeutlicht:
So checkst du, ob dein Haus Wärmepumpen-geeignet ist.
Vorneweg, wohnst du in einem nagelneuen Haus, ist es absolut Wärmepumpen-geeignet. Auch in jüngeren Gebäuden, die etwa vor zehn bis 15 Jahren gebaut wurden, arbeiten Wärmepumpen effizient und gut, ohne dass du eine größere Sanierung vornehmen musst. Und nun das vielleicht Überraschende: Wärmepumpen funktionieren sogar im Altbau gut. Das hat erst kürzlich eine Langzeitstudie des Fraunhofer ISE gezeigt. In dem Projekt nahmen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vier Jahre lang Messungen an 77 Wärmepumpen in Ein- bis Dreifamilienhäusern vor. Das respektable Ergebnis: Die Wärmepumpen erreichten im Altbau Jahresarbeitszahlen (JAZ) von 2,6 bis 5,4. Zur Einordnung: Alles, was über 3,0 liegt, ist gut bis sehr gut.
Wie prüfst du nun aber, ob dein Haus geeignet ist? Beantworte zunächst mal folgende Fragen für dich:
- Welches Baujahr hat das Gebäude?
- Wie gut sind Wände, Fenster, Türen etc. gedämmt?
- Gab es schon mal energetische Sanierungsmaßnahmen?
- Gibt es Zimmer in meinem Haus, die nie warm werden?
- Habe ich Platz für die Wärmepumpe und das gesamte System wie etwa Kollektoren und Außengerät?
- Kann ich eine PV-Anlage auf dem Dach montieren, mit der ich die Wärmepumpe mitversorgen kann?
Im Anschluss kannst du deine Situation detailliert in Rechnern eingeben, um zu erfahren, ob dein Haus geeignet ist und wie sehr sich das Umrüsten auf eine Wärmepumpe lohnt.
Gebäudecheck: Wie man sein Haus fit macht.
Zwei Empfehlungen, mit denen du einen Gebäude- und Effizienzcheck machen kannst:
- Gebäudecheck des IFEU-Instituts (Fokus auf Gebäude, Räume und wie man sein Haus fit macht)
- Heizungsrechner der ZEIT (Fokus eher auf Kosten und Rentabilität)

Allgemeine Vor- und Nachteile.
Aus Klima-Sicht ist die Situation klar: Im Schnitt spart eine Wärmepumpe, egal welche Technik du wählst, pro Jahr 2.620 Kilogramm CO2 gegenüber einer Öl- oder Gasheizung laut Bundesverband Wärmepumpe (BWP). Über eine Lebensdauer von 20 Jahren werden laut BWP somit gut 52 Tonnen CO2 weniger emittiert. Voraussetzung: Sie wird mit Ökostrom betrieben. Was sind weitere Vor- aber auch Nachteile von Wärmepumpen? Und gibt es da Unterschiede je nach Art der Wärmepumpe und des zu beheizenden Gebäudes? Schau’s dir an:
Wärmepumpen-Typen im Vergleich: Kosten sowie Vor- und Nachteile.
Bei den Kosten sind Kauf- und Betriebskosten zu berücksichtigen. Die Anschaffungskosten können dabei je nach Typ stark variieren. Allgemein sind Wärmepumpen im Schnitt deutlich teurer in der Anschaffung als etwa neue Gasheizungen. In Deutschland sind sie nochmal teurer als in anderen EU-Ländern. Mit staatlicher Förderung und Zuschüssen wird die Anschaffung für dich aber deutlich günstiger. So kannst du über die Heizungsförderung der KfW-Bank bis zu 70 % der förderfähigen Investitionskosten erstattet bekommen, maximal Kosten in einer Höhe bis zu 30.000 bei einem Einfamilienhaus.
Tabelle: Wärmepumpen-Typen im Vergleich.
| Gesamtkosten* | Vorteile | Nachteile | Typische JAZ** | |
|---|---|---|---|---|
| Luft-Wasser-Wärmepumpe | 25.000 - 35.000 € | Einfache Installation, geringe Kosten, platzsparend | geringere, aber gute Effizienz | 3,4 |
| Sole-Wasser-Wärmepumpe (Erdkollektoren) | 40.000 - 70.000 € | Hohe Effizeinz | ggf. teure Bohrungen, Verlegung von Kollektoren, viel Platz nötig | 3,6 bis 5,4 |
| Grundwasser-Wärmepumpe | 50.000 - 80.000 € | Sehr hohe Effizienz | hohe Kosten, bauliche Maßnahmen & genehmigungspfl. Bohrung nötig | 3,6 bis 5,4 |
Quellen: Fraunhofer ISE, dein-heizungsbauer.de, energieheld.de
*Kosten Anschaffung inkl. Einbau, ohne KfW-Förderung bis zu 70 %
**JAZ-Werte des Fraunhofer ISE für Wärmepumpen in Bestandsgebäuden (Stand: November 2025).
❗Gut zu wissen: Wenn die Jahresarbeitszahl (JAZ) größer ist als 3, ist eine Wärmepumpe laut Verbraucherzentrale eine sinnvolle Alternative zu anderen Heizungen.
Das Wichtigste zu Wärmepumpen-Kosten:
- Wichtige Kostenfaktoren: Anschaffungs-, Installations- und Betriebskosten bestimmen den Gesamtpreis von Wärmepumpen.
- Typabhängige Preise: Erdwärme- und Wasser-Wärmepumpen sind teurer, Luft-Wärmepumpen günstiger in der Anschaffung und Installation.
- Grobe Preisspanne: Wärmepumpen inkl. Einbau kosten ca. 25.000 bis 80.000 Euro. Hier ist aber noch keine Förderung eingerechnet.
Kostenvergleich neue Gasheizung vs. Wärmepumpe: Wann es sich rechnet.
Ein Kostenvergleich ist schwierig und sehr individuell vom Wärmepumpen-System, dem Zustand des Gebäudes und einigen anderen Faktoren abhängig. Dazu kommen politische Einflüsse etwa der Europäische Emissionshandel ETS 2 und somit die CO2-Bepreisung fossiler Brennstoffe sowie die Förderpolitik.
Die meisten Studien kommen zum Ergebnis, dass die Investitionskosten von Wärmepumpen zwar höher sind als bei Gasheizungen, aber durch die Entwicklungen bei den Energiepreisen und CO2-Abgaben und durch den ohnehin besseren Wirkungsgrad, die Betriebskosten deutlich günstiger sind. In der Summe rechnet sich über die gesamte Laufzeit die Wärmepumpe gegenüber der Gasheizung.
Die Verbraucherzentrale (PDF) hat auf Grundlage der Erdgas- und Strompreise von Mitte 2025 in einer beispielhaften Kostengegenüberstellung errechnet, dass eine Wärmepumpe schon nach sieben Jahren günstiger und rentabler als eine Gasheizung sein kann.
- Angenommen wurden Heizkosten im ersten Jahr nach Einbau von 2.300 Euro (Gasheizung) und 1.700 Euro (Wärmepumpe).
- Die Investitionskosten lagen bei 16.000 Euro für die Gasheizung vs. 20.000 Euro (55 % Förderung abgezogen) für die Wärmepumpe.
Das Szenario ist eher optimistisch, meist gehen Experten von rund zehn Jahren aus, bis sich die Wärmepumpe im Vergleich zu einer neuen Gasheizung amortisiert. Da eine Heizung aber ohnehin 15 Jahre und länger funktionieren sollte, rechnet sie sich wie gesagt in den meisten Fällen.
Wärmepumpe: Am meisten Sparpotenzial mit zwei Zählern.
Eine aktuelle Analyse von Januar 2026 zeigt, dass sich bei den Energiekosten mit Wärmepumpe pro Jahr im Idealfall 490 Euro im Vergleich zur Gasheizung sparen lassen. Auf zehn Jahre gerechnet kommst du schnell auf mehrere Tausend Euro Ersparnis. Voraussetzung dafür ist, dass deine Wärmepumpe über einen zweiten, separaten Zähler läuft und als steuerbare Verbrauchseinrichtung beim Netzbetreiber gemeldet ist. Und natürlich senkt auch eine PV-Anlage die Kosten enorm. Weiterer Vorteil: Im Sommer kannst du eine Wärmepumpe (anders als Gasheizungen) auch zum Kühlen nutzen, da macht eine Solaranlage sehr Sinn.
Steigende Gasnetzentgelte machen Gasheizungen zur Kostenfalle.
Für 2026 haben die Netzbetreiber im Durchschnitt bereits eine Erhöhung der Netzgebühren um 10 % angekündigt. Eine Studie des Fraunhofer IFAM zeigt, dass diese Entwicklung bis 2045 massiv an Fahrt aufnehmen wird. Ein typischer 3-Personen-Haushalt müsse demnach in den letzten Jahren, in denen noch mit Gas geheizt werden darf, mit Netzentgelten von 3.300 bis 4.300 Euro rechnen, was einer Verzehnfachung der Netzkosten entspricht.
Wie sich der Stromverbrauch ändert und wie du die Betriebskosten senkst.
Dein Stromverbrauch wird sich mit einer Wärmepumpe erhöhen, aber dafür entfallen logischerweise die Kosten für Erdgas oder Heizöl.
Das unabhängige Portal CO2online rechnet beispielsweise für ein Einfamilienhaus mit 110 Quadratmetern Wohnfläche folgenden Stromverbrauch: In einem Neubau, der als sehr gut gedämmtes Effizienzhaus 40 errichtet wurde, kann eine effiziente Wärmepumpe durchaus nur 1.000 Kilowattstunden pro Jahr benötigen. Das ist aber eher die Ausnahme. In einem unsanierten Altbau kann der Stromverbrauch mit schlechtem Wirkungsgrad und niedriger Jahresarbeitszahl schon mal 6.500 Kilowattstunden und mehr pro Jahr betragen – eine Wärmepumpe ist daher hier ohne energetische Sanierung nicht sinnvoll. In der Regel kannst du im Schnitt mit einem Stromverbrauch von 3.500 kWh pro Jahr rechnen.
Generell sind die Betriebskosten einer Wärmepumpe niedrig, so dass sich ihre Anschaffung vergleichsweise schnell amortisiert. Das hat neben der hohen Effizienz der Wärmepumpe folgende vier Gründe:
1) Du kannst einen Wärmepumpen-Vorteilstarif nutzen.
Mit einem Vorteilstarif sind deine Stromkosten deutlich günstiger verglichen zur Versorgung über den normalen Haushaltsstromtarif.
Dabei sollte die Wärmepumpe wie erwähnt über einen separaten Zähler laufen UND als steuerbare Verbrauchseinrichtung beim Netzbetreiber gemeldet sein. Nur so kommst du in den Genuss weiterer Vergünstigungen, etwa über das Modul 2 nach §14a Energiewirtschaftsgesetz (EnWG), bei dem du von einer dauerhaften Netzentgelt-Reduzierung in Höhe von 60 % profitierst. Mehr zur Modul-Wahl findest du in unserem FAQ.
Aber berechne doch direkt erst einmal die Kosten für Wirklich Wärmepumpenstrom von Polarstern:
Die Umlagen-Befreiung reduziert den Strompreis.
Nochmal günstiger wurde es seit Anfang 2026 durch die Umlagen-Befreiung für Wärmepumpen. Das heißt, beim Stromverbrauch entfällt die KWKG-Umlage sowie die Offshore-Netzumlage. Diese sogenannte Privilegierung ist im Energiefinanzierungsgesetz (EnFG) §22 geregelt.
Wie viel Ersparnis ist mit der Umlagen-Befreiung beim Strompreis drin?
Im Jahr 2026 sinkt damit laut Bundesverband Wärmepumpe der Wärmepumpen-Strompreis um rund 1,65 Cent pro Kilowattstunde. Bei einem Jahresverbrauch von 6.000 kWh entspricht die Umlagen-Entlastung einer Ersparnis von knapp 100 Euro pro Jahr. Wir bei Polarstern geben die Umlagen-Entlastung nach §22 EnFG direkt an dich weiter. Um von den Umlagen befreit zu sein, musst du nur ein paar kleine Voraussetzungen erfüllen:
- Die Wärmepumpe muss elektrisch angetrieben werden.
- Deine Wärmepumpe muss über einen separaten Stromzähler laufen.
- Die Privilegierung muss fristgerecht beim Netzbetreiber geltend gemacht werden.
2) Du kannst die Wärmepumpe mit PV-Strom versorgen.
Besonders attraktiv ist das Heizen mit Wärmepumpe, wenn du das System mit einer Photovoltaikanlage kombinierst. So nutzt du klimafreundlichen und günstigen PV-Strom vom eigenen Dach. Gleichzeitig wirst du mit PV-Anlage und eventuell zusätzlichem Batteriespeicher autarker und erhöhst den Eigenverbrauch deines erzeugten PV-Stroms. Win-win also!
Eine 100-prozentige Unabhängigkeit vom Stromnetz ist nicht möglich und vor allem nicht wirtschaftlich, aber Autarkiegrade von bis zu 70 % lassen sich bei cleverem Energieverbrauch und mit einem Heimspeicher durchaus erreichen, wie eine Studie der HTW Berlin gezeigt hat.
Übrigens: Bei Polarstern kannst du ganz einfach eine Kaskadenmessung für deine Wärmepumpe einrichten und bestellen. Ab sofort ist die Buchung einer Kaskade für Wärmepumpen mit PV-Anlage noch einfacher! Informiere dich hier:
Alles zur Kaskadenmessung (PDF)3) Du zahlst keinen CO2-Preis beim Heizen mit Wärmepumpe.
Der CO2-Preis beeinflusst die Betriebskosten deiner Wärmepumpe nur indirekt. Denn natürlich fällt beim Heizen mit einer elektrisch betriebenen Wärmepumpe keine CO2-Abgabe an. Das ist verglichen zum Heizen mit einer Gas- und Ölheizung ein großer Vorteil. Schon 2026 liegt der CO2-Preis bei 55 bis 65 Euro pro Tonne, 2024 waren es noch 45 Euro. Wenn du also von einer Gasheizung auf eine Wärmepumpe umsteigst, wirkt sich der Effekt der sinkenden Betriebskosten spürbar auf deinen Geldbeutel aus; insbesondere ab 2028 und in den Folgejahren. Dann erhöht sich die CO2-Abgabe in den deutlich.
4) Technische Einstellungen steigern die Effizienz im Betrieb.
Um die Betriebskosten gering zu halten, kommt es natürlich auch auf die richtigen technischen Einstellungen deiner Wärmepumpe und des ganzen Heizsystems an. Die passende Vorlauftemperatur ist hier eine der wichtigsten Stellschrauben, genauso wie die Wahl des Heizsystems an sich (Flächenheizungen sind besser). Mehr Tipps gibts beim Klick auf den Button.
Wärmepumpen-Strombedarf optimierenWann und für wen lohnt sich die Umrüstung auf Wärmepumpe?
Kurze Antwort: Eine Wärmepumpe lohnt sich in Neubauten und jüngeren Häusern und/oder wenn du in einem gut sanierten und gedämmten Bestandsgebäude wohnst. Voraussetzung in Altbauten sind also energetische Maßnahmen, damit sich eine Wärmepumpe lohnt und wirtschaftlich ist.
Kurz & knapp: Wann es sich lohnt – und wann nicht.
Unter welchen Voraussetzungen es sich lohnt:
- Im Neubau und jüngeren Häusern de facto immer
- In Kombination mit einer PV-Anlage und optional Batteriespeicher
- Im Altbau nach erfolgten Sanierungsmaßnahmen (Jahresarbeitszahl von mindestens 3,0 nötig)
- Wenn die Wärmepumpe eine sehr alte Heizung ersetzt, lohnt es sich noch mehr.
- Auch eine Kaskadenschaltung kann die Wirtschaftlichkeit steigern.
Wann es sich nicht lohnt:
- In einem ungedämmten Altbau mit sehr hohem Wärmebedarf arbeitet eine Wärmepumpe unwirtschaftlich, weil der Strombedarf sehr hoch ist. Hier sind erst begleitende Sanierungen (z. B. Dämmung) sinnvoll, bevor eine Wärmepumpe eingebaut wird.
- Wenn die Wärmepumpe nur über einen einzigen Stromzähler läuft und du keinen Wärmepumpenstrom-Tarif hast. Dann sind die Stromkosten in der Regel zu hoch und es lohnt sich nicht.
Wo und wie stelle ich eine Wärmepumpe am besten auf?
Womit eine Wärmepumpe betrieben wird, bestimmt maßgeblich auch ihren Aufstellort. Um effizient arbeiten zu können, sollte eine Wärmepumpe am besten sehr nah bei der genutzten Wärmequelle (Luft, Grundwasser) aufgestellt werden. Es gilt:
👉 Luft-Wasser-Wärmepumpen müssen direkten Zugang zur Außenluft haben.
👉 Sole-Wasser-Wärmepumpen sollten nur unweit der Erdsonde bzw. der Erdkollektoren stehen.
👉 Wasser-Wasser-Wärmepumpen hingegen werden am besten in der Nähe des Saugbrunnens installiert.
👉 Sole-Wasser- und Wasser-Wasser-Wärmepumpen werden überwiegend im Heizungskeller, also innen aufgestellt. Dabei sollten die Bohrungen so nah wie möglich sein, um Wärmeverluste durch lange Leitungen zu vermeiden.
Allgemein gilt beim Standort: Der Abstand der Wärmepumpe zu Wänden, Gehwegen, Terrassen usw. sollte mindestens 3 Meter betragen.
Wichtige Begriffe rund um die Wärmepumpe.
Was sonst noch wichtig ist.
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