Vier Kinder laufen über eine Wiese.

Der Klimawandel bedroht fast alles, was wir für ein glückliches Leben brauchen. Was zu tun ist, Unglück abzuwehren, warum Energieversorger besonders in der Pflicht stehen – und wie du mithilfst, die Sache zu drehen. Zum Guten.

von Michael

Happy Place Deutschland?

Menschen sind Glücksoptimierer. Wir wollen morgens mit dem richtigen Fuß aufstehen und das Kopfkissen abends maximal gemütlich aufgeschüttelt haben. In den Stunden dazwischen suchen wir das Glück im Weinglas, auf dem Handy oder auf dem Boden beim herabschauenden Yoga-Hund. Ist das Glück da, schmeißen wir es auch mal weg. Einfach so. Den Deutschen sagt man ja nach, dass es bei ihnen sowieso zwecklos ist. Dass sie vor lauter Wohlstand ihr Glück nicht sehen. Aber das stimmt eigentlich gar nicht. Gut, die Skandinavier:innen besetzen im Ranking der glücklichsten Länder immer die obersten Plätze, mit Finnland an der Spitze. Doch Deutschland holt langsam auf. Laut World Happiness Report kletterte Deutschland ausgerechnet 2021 von Platz 17 auf 7. 

Größte Sorge der Deutschen: der Klimawandel. Wirklich.

Gibt’s hier kein Corona, oder was? Doch, sicher. Allerdings hat Corona nicht nur offengelegt, was alles schlecht läuft im Land, sondern was auch gut funktioniert. Und so sind laut Glücksatlas, den die Deutsche Post jedes Jahr veröffentlicht, 80 % der Deutschen doch sehr glücklich, hier zu leben. Die allgemeine Lebenszufriedenheit sank zwar von 7,14 auf 6,74 Punkte. Aber für eine Pandemie? – ist das nicht viel. Das soll die Dramen, die sich auch hier abspielen, natürlich nicht ignorieren.

Die größte Sorge der Deutschen ist laut Glücksatlas trotzdem nicht Corona und seine Begleiterscheinungen, sondern etwas ganz anderes: der Klimawandel. Ist ja auch klar. Bis vor wenigen Jahren hätte man den Zusammenhang zwischen Klimawandel und Glück als etwas betrachtet, das nur ein Ökoenergieversorger an den Haaren herbeiziehen kann. Spätestens 2021 hat sich der Klimawandel auch hierzulande in den Mittelpunkt gespült und gezeigt, wie schnell er das Glück zerrinnen kann.

Wo der Klimawandel in Deutschland zuschlägt.

Was wir zum Glücklichsein wirklich brauchen. 

Die UNO hat einmal definiert, was Menschen mindestens brauchen, um glücklich zu werden. Es ist nicht viel. Ein Wasserverbrauch von mindestens 100 Liter am Tag, wenigstens 2.500 Kalorien Essen, mindestens sechs Quadratmeter Wohnraum für sich selbst, eine Kochmöglichkeit und eine Schulausbildung von sechs Jahren. Menschen brauchen außerdem eine Arbeit, die sie erfüllt, sie brauchen Freunde, Partnerschaften, vielleicht Kinder und sie brauchen Geld zum Leben. Der Klimawandel bedroht diese grundlegenden Dinge. Unser zukünftiges Glück hängt daher stark davon ab, ob wir es schaffen, die CO2-Schleusen noch rechtzeitig zu schließen. Die Energieversorger stehen dabei besonders in der Pflicht. Allein in Deutschland sind laut Umweltbundesamt 85 % der Treibhausgasemissionen energiebedingt.

Jetzt Klima schützen.

So stark können wir unser Glück beeinflussen.

Aber wir als Konsument:innen müssen mithelfen. Denn für einen besseren Klimaschutz braucht man gesellschaftliche Mehrheiten. Und die bekommt man nicht nur über Wahlen, sondern genauso über ein nachhaltiges Konsumverhalten. Das sehen übrigens auch die Befragten des Glücksatlas so. Demnach sind 70 % der Deutschen sogar der Meinung, dass ein nachhaltiger Konsum sie glücklicher macht. Warum? Weil er Dinge eben zum Besseren dreht. Und weil das eigene Handeln für das Glücksempfinden zentral ist. Glück hängt zwar immer stark von den Lebensumständen ab, die schwer zu durchbrechen sind. Aber den größten Teil unseres Glücks haben wir selbst in der Hand. Die Glücksforschung ist sich einig, dass wir unser Glück zu 40 % beeinflussen können.

Der Impact von sauberer Energie.

Mit sauberer Energie lässt sich die Zukunft mit Sicherheit am nachhaltigsten beeinflussen. Denn von allen Klimaschutzhandlungen ist die Nutzung von erneuerbarer Energie nicht nur die einfachste, sondern auch die effektivste. Sogar privat kann jede:r mit dem Bezug von Ökoenergie seinen CO2-Fußabddruck schon um bis zu einem Viertel senken und gleichzeititg den Ausbau der erneuerbaren Energien vorantreiben. 

CO2 Fußabdruck

Glück gibt's nur gemeinsam. 

Bei Polarstern geschieht dieser Ausbau sogar weltweit. Warum? Weil die Menschen am Ende nur gemeinsam für ihr Glück sorgen können. Und es geht! Wir arbeiten zum Beispiel für die weltweite Energiewende mit Partnern in Kambodscha und Madagaskar zusammen. In Kambodscha unterstützt jeder Wechsel zu Polarstern den Bau von Biogasanlagen für Familien. In Madagaskar, einem Land, das extrem vom Klimawandel betroffen ist, bauen wir gemeinsam mit unserem Partner Africa Greentec eine solare Stromversorgung für ganze Dörfer auf.  

In beiden Fällen ist der Impact von sauberer Energie gewaltig. Allein der Verzicht auf Holz als Energieträger bedeutet, dass die Wälder vor Abholzung verschont bleiben und CO2-Emissionen verhindert werden. Es bedeutet, dass Kinder zur Schule gehen können statt Holz zu sammeln. Es bedeutet, dass die Holzkochstellen, auf denen üblicherweise im Haus gekocht wird, verschwinden – und damit auch der Feuerrauch, der laut WHO zu den größten Gesundheitsrisiken in den Ländern des globalen Südens zählt.

Biogasanlage

Es bedeutet, dass die Menschen mehr Geld zum Leben haben. Denn Energie steigert die Produktivität. Man kann Maschinen nutzen, dadurch Leute einstellen und mehr Produkte erzeugen. Man kann Ernteprodukte kühlen und damit mehr Menschen mit Nahrung versorgen. Kurz: Wohlstand, Bildung und Chancen hängen größtenteils von der Energieversorgung ab. 

Laden in Madagaskar

Wie sich die Wirtschaft verändern muss.

Natürlich stehen nicht nur die Energieversorger in der Pflicht, sich mit dem Glück zu beschäftigen. Die Wirtschaft muss sich insgesamt verändern. 70 % der Deutschen unterstützen das laut Glücksatlas. Sie betrachten die Corona-Krise als Chance, die Wirtschaft nachhaltiger zu gestalten. Jede:r weiß inzwischen, dass Geld das Glück nicht maximieren kann. Eher anders herum: Die Gewinnmaximierung schafft neues Unglück. Denn entlang der Lieferketten werden Menschen ausgebeutet und die Natur weiter vernichtet.

Gemeinwohl-Ökonomie.

Die Gemeinwohl-Ökonomie (GWÖ), zu der auch Polarstern gehört, lehnt daher das Prinzip der Gewinnmaximierung ab. Finanzielle Gewinne muss es geben, aber sie können nur ein Teil des Bruttosozialglücks sein. Das ist eine Erfolgsgröße, die die GWÖ für die Wirtschaft einfordert und zum Beispiel im Königreich Bhutan, wo das Glück oberstes Staatsziel ist, schon seit 2008 erhoben wird. Dort musste schon mal ein gut laufendes Sägewerk geschlossen werden, damit die Wälder fortbestehen können. Noch nie war dies so nachvollziehbar wie in 2021, wo es überall brennt. Atmen ist nun mal wichtiger als Geld.

Mehr über die GWÖ erfahren.

Sorgen wir für unser Glück!

Und was Glück ist, weiß man immer erst, wenn es nicht mehr da ist. Und bei unserer Erde sollten wir es nicht darauf ankommen lassen. 40 % unseres Glücks haben wir in der Hand. Nutzen wir sie! Auf unserer Seite Wirklich verändern haben wir zusammengefasst, wie leicht das eigentlich geht. Und ein bisschen happy macht's dann doch, wenn man etwas verändert. Zum Guten.

Was du mit echter Ökoenergie alles bewirkst.

Ökostrom ist viel günstiger als du denkst!

Wirklich besserer Strom ist keine Rolex. Und sogar meist günstiger als die Grundversorgung.

Weiterempfehlen vervielfacht deine Wirkung!

Und wir bedanken uns mit 20 Euro. Schnapp dir jemanden, der auch zu wirklich besserer Energie wechseln möchte – und ihr bekommt beide 20 Euro auf eure nächste Stromrechnung gutgeschrieben. Gemeinsam verändern wir mehr!

Polarstern weiterempfehlen