Durch die Corona-Pandemie sinken in diesem Jahr die CO2-Emissionen. Wir brauchen weniger fossile Energien und insgesamt weniger Ressourcen, wie die Analysen des Global Footprint Networks zeigen. Damit es aber auch mittel- bis langfristig dabei bleibt, müssen wir den Weg zu mehr Klima- und Ressourcenschutz aktiv gestalten. Auf weitere Katastrophen und infolgedessen teure Notfallmaßnahmen zu warten, ist fatal. So verzocken wir unsere Zukunft.

von Anna

 

Echter Wandel heißt anders wirtschaften.

Durch Corona leidet unsere Wirtschaft. Experten rechnen dieses Jahr mit dem größten Rückgang des Bruttoinlandsproduktes seit der Gründung der Bundesrepublik.

Wissenschaftler von der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina empfehlen eine Wende hin zu nachhaltigen Wirtschaftsformen. Und wenn wir durch Corona eines gelernt haben, dann ist es hoffentlich, im Vorfeld schon die Warnungen und Hinweise der Wissenschaftler ernst zu nehmen – nicht erst, wenn der Schaden da ist.

Was uns also in der letzten großen Wirtschafts- und Finanzkrise nicht gelang, müssen wir jetzt dringend hinbekommen: den wirtschaftlichen Wandel im Sinne unserer Zukunft. Das heißt, dass ökologische und soziale Ziele die gleiche Bedeutung erhalten wie finanzielle Ziele. Wachstum auf Kosten von Klima, Ressourcen oder Menschen schadet uns am Ende allen.

“True sustainability can only be achieved by design, not disaster.”

 

Echter Wandel heißt anders wirtschaften.

Durch Corona leidet unsere Wirtschaft. Experten rechnen dieses Jahr mit dem größten Rückgang des Bruttoinlandsproduktes seit der Gründung der Bundesrepublik.

Wissenschaftler von der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina empfehlen eine Wende hin zu nachhaltigen Wirtschaftsformen. Und wenn wir durch Corona eines gelernt haben, dann ist es hoffentlich, im Vorfeld schon die Warnungen und Hinweise der Wissenschaftler ernst zu nehmen – nicht erst, wenn der Schaden da ist.

Was uns also in der letzten großen Wirtschafts- und Finanzkrise nicht gelang, müssen wir jetzt dringend hinbekommen: den wirtschaftlichen Wandel im Sinne unserer Zukunft. Das heißt, dass ökologische und soziale Ziele die gleiche Bedeutung erhalten wie finanzielle Ziele. Wachstum auf Kosten von Klima, Ressourcen oder Menschen schadet uns am Ende allen.

“True sustainability can only be achieved by design, not disaster.”

 

Zukunftsweisende Investitionen tätigen – nachhaltig und vor Ort.

Investitionen haben langfristige Auswirkungen. Sie sichern nicht nur Erträge, sondern lenken vor allem die Wirtschaft. Bei der Frage, wohin die Investitionen und Subventionen fließen, müssen wir uns also daran orientieren, wie Wirtschaft und Gesellschaft aussehen sollen.

Die Unterstützung in der Bevölkerung, hier stärker auf den Klimaschutz zu achten, ist da. Nach einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa im Auftrag der Deutschen Bundesstiftung Umwelt gehen 59 % der Deutschen ab 14 Jahren davon aus, dass die Klimakrise größere Folgen für Gesellschaft und Wirtschaft haben wird, als die Coronakrise. Ganze 86 % halten den Umwelt- und Klimaschutz bei Konjunkturmaßnahmen für „wichtig“ oder „sehr wichtig“.

Beispiel: Investitionen in die Energiewende.

Die Europäische Investitionsbank, mit 28 Mitgliedsstaaten die größte multilaterale Förderbank der Welt, hat Ende letzten Jahres die Förderkriterien in Richtung Klimaschutz gestärkt. Demnach dürfen ab 2021 pro erzeugter Kilowattstunde Strom lediglich 250 Gramm CO2 anfallen. Das ist ein gutes Signal, sofern wie gesagt die Investitionen ausgebaut und nicht zurückgefahren werden, wie es leider aktuell scheint.

Nach einem Bericht der Internationalen Energieagentur (IEA) droht ein Rückgang der Investitionen in erneuerbare Energien, den Klimaschutz zu gefährden. Allein im Energiesektor könnte er infolge der Rezession um rund 10 % zurückgehen.

Neben den Investitionen müssen auch die Subventionen betrachtet werden. Und hier schaut’s finster aus: Die zweitgrößte Finanzhilfe des Bundes 2020 ist die Absatz- und Stilllegungshilfe für den Steinkohlebergbau.

Das Umweltbundesamt (UBA) gibt übrigens regelmäßig die Publikation “Umweltschädliche Subventionen in Deutschland” heraus. Die aktuellsten Daten beziehen sich auf die Bundesausgaben in 2012: Damals beliefen sich die umweltschädlichen Subventionen auf 57 Milliarden Euro. Über 90 % dieser Subventionen belasten das Klima. Wie es heute aussieht, zeigt ein aktualisierter Bericht Ende 2020/Anfang 2021.

Ausreden, in fossile Energien zu investieren gibt es übrigens keine: Die erneuerbaren Energien sind schon heute wirtschaftlicher als fossile Energieträger. Einer Studie des Londoner Imperial College und der IEA Anlagen hat ergeben, dass sich mit Erneuerbare-Energie-Unternehmen über die vergangenen zehn Jahre mehr Rendite machen ließ, als mit Investitionen in Öl- und Gaskonzerne. Wenn das mal kein Zeichen ist – auch für klassische BWLer.

Stärkung der kleineren und mittleren Unternehmen.

Im Unterschied zur Finanzkrise 2008/09, die besonders die Industrieproduktion traf, leiden auch kleine und mittlere Unternehmen sehr stark unter den Folgen der Corona-Pandemie. Wie sehr wir im Alltag von den Angeboten lokaler, kleiner und mittlerer Unternehmen abhängen, führt uns der Gang durch die Stadt zur Arbeit und beim Einkaufen vor Augen.

Die Gefahr ist aktuell, dass große wie kleine Unternehmen Investitionen zurückfahren, um ihre Liquidität zu erhalten oder zu steigern – und so besser Krisen wie Corona überstehen zu können. Damit droht ein Bumerang-Effekt. Der notwendige Wandel wird hinausgezögert, was die Gefahr verstärkt, künftige Krisen gar nicht mehr meistern zu können.

Auch dürfen wir bei den riesigen Krediten, die Konzerne derzeit erhalten, die vielen Mittelständler nicht vergessen. Sie haben oft nicht die Kapitalkraft und Lobby, um schwere Krisen zu überstehen. Einer Umfrage des IT-Dienstleisters Datev zufolge, rechnen die befragten 900 Steuerberater bei durchschnittlich 11 % ihrer Mandanten trotz staatlicher Unterstützung mit einer ernsthaften Bedrohung der geschäftlichen Existenz – als Folge der Corona-Krise.

Unsere Chance: Wenn wir den deutschen Mittelstand und die lokale/regionale Wirtschaft stärken, machen wir uns weniger abhängig von globalen Lieferketten – ganz zu schweigen davon, dass bei vielen Waren der Transport erheblich ins CO2-Budget reinhaut.

Nachhaltige Kriterien für Investitionen.

Investitionen sind langfristig angelegt. Das heißt aber nicht, dass sie auch nachhaltig im Sinne des Ressourcenschutzes sind. Für nachhaltige Anlagen gibt es sogenannte ESG-Investments. ESG steht dabei für “Environment”, “Social” und “Governance”. Gute ESG-Bewertungen zeigen, dass ein Unternehmen beispielsweise beim Umweltschutz und bei sozialen Faktoren gut abschneidet. Konkret würde ein Unternehmen mit hohen CO2-Emissionen oder mangelndem Mitarbeiterschutz also schlecht eingestuft werden. Ein guter Anhaltspunkt, der sich oft auch finanziell lohnt: Die DWS Group, einer der weltweit führenden Vermögensverwalter hat zwei Aktien-Indizes verglichen, den MSCI World und den MSCI World SRI, in dem Firmen mit gutem ESG-Ranking übergewichtet sind. Das Ergebnis: Im Zeitraum Anfang 2018 bis Ende 2019 hat der nachhaltigere MSCI World RSI um 4,7 Prozentpunkte besser abgeschnitten.

>>> Du willst grün investieren? Diese nachhaltigen Banken gibt es.

Unternehmen, die ihr Handeln grundsätzlich an der Wirkung für Umwelt und Gesellschaft messen und daran ausrichten, sind Social Businesses. In die Zukunft geschaut, verspricht das auf alle Fälle mehr Rendite. Und für das Gemeinwohl rechnet sich das ohnehin mehr.

>>> Mehr über Social Businesses erfahren.

 

Zukunftsweisende Investitionen tätigen – nachhaltig und vor Ort.

Investitionen haben langfristige Auswirkungen. Sie sichern nicht nur Erträge, sondern lenken vor allem die Wirtschaft. Bei der Frage, wohin die Investitionen und Subventionen fließen, müssen wir uns also daran orientieren, wie Wirtschaft und Gesellschaft aussehen sollen.

Die Unterstützung in der Bevölkerung, hier stärker auf den Klimaschutz zu achten, ist da. Nach einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa im Auftrag der Deutschen Bundesstiftung Umwelt gehen 59 % der Deutschen ab 14 Jahren davon aus, dass die Klimakrise größere Folgen für Gesellschaft und Wirtschaft haben wird, als die Coronakrise. Ganze 86 % halten den Umwelt- und Klimaschutz bei Konjunkturmaßnahmen für „wichtig“ oder „sehr wichtig“.

Beispiel: Investitionen in die Energiewende.

Die Europäische Investitionsbank, mit 28 Mitgliedsstaaten die größte multilaterale Förderbank der Welt, hat Ende letzten Jahres die Förderkriterien in Richtung Klimaschutz gestärkt. Demnach dürfen ab 2021 pro erzeugter Kilowattstunde Strom lediglich 250 Gramm CO2 anfallen. Das ist ein gutes Signal, sofern wie gesagt die Investitionen ausgebaut und nicht zurückgefahren werden, wie es leider aktuell scheint.

Nach einem Bericht der Internationalen Energieagentur (IEA) droht ein Rückgang der Investitionen in erneuerbare Energien, den Klimaschutz zu gefährden. Allein im Energiesektor könnte er infolge der Rezession um rund 10 % zurückgehen.

Neben den Investitionen müssen auch die Subventionen betrachtet werden. Und hier schaut’s finster aus: Die zweitgrößte Finanzhilfe des Bundes 2020 ist die Absatz- und Stilllegungshilfe für den Steinkohlebergbau.

Das Umweltbundesamt (UBA) gibt übrigens regelmäßig die Publikation “Umweltschädliche Subventionen in Deutschland” heraus. Die aktuellsten Daten beziehen sich auf die Bundesausgaben in 2012: Damals beliefen sich die umweltschädlichen Subventionen auf 57 Milliarden Euro. Über 90 % dieser Subventionen belasten das Klima. Wie es heute aussieht, zeigt ein aktualisierter Bericht Ende 2020/Anfang 2021.

Ausreden, in fossile Energien zu investieren gibt es übrigens keine: Die erneuerbaren Energien sind schon heute wirtschaftlicher als fossile Energieträger. Einer Studie des Londoner Imperial College und der IEA Anlagen hat ergeben, dass sich mit Erneuerbare-Energie-Unternehmen über die vergangenen zehn Jahre mehr Rendite machen ließ, als mit Investitionen in Öl- und Gaskonzerne. Wenn das mal kein Zeichen ist – auch für klassische BWLer.

Stärkung der kleineren und mittleren Unternehmen.

Im Unterschied zur Finanzkrise 2008/09, die besonders die Industrieproduktion traf, leiden auch kleine und mittlere Unternehmen sehr stark unter den Folgen der Corona-Pandemie. Wie sehr wir im Alltag von den Angeboten lokaler, kleiner und mittlerer Unternehmen abhängen, führt uns der Gang durch die Stadt zur Arbeit und beim Einkaufen vor Augen.

Die Gefahr ist aktuell, dass große wie kleine Unternehmen Investitionen zurückfahren, um ihre Liquidität zu erhalten oder zu steigern – und so besser Krisen wie Corona überstehen zu können. Damit droht ein Bumerang-Effekt. Der notwendige Wandel wird hinausgezögert, was die Gefahr verstärkt, künftige Krisen gar nicht mehr meistern zu können.

Auch dürfen wir bei den riesigen Krediten, die Konzerne derzeit erhalten, die vielen Mittelständler nicht vergessen. Sie haben oft nicht die Kapitalkraft und Lobby, um schwere Krisen zu überstehen. Einer Umfrage des IT-Dienstleisters Datev zufolge, rechnen die befragten 900 Steuerberater bei durchschnittlich 11 % ihrer Mandanten trotz staatlicher Unterstützung mit einer ernsthaften Bedrohung der geschäftlichen Existenz – als Folge der Corona-Krise.

Unsere Chance: Wenn wir den deutschen Mittelstand und die lokale/regionale Wirtschaft stärken, machen wir uns weniger abhängig von globalen Lieferketten – ganz zu schweigen davon, dass bei vielen Waren der Transport erheblich ins CO2-Budget reinhaut.

Nachhaltige Kriterien für Investitionen.

Investitionen sind langfristig angelegt. Das heißt aber nicht, dass sie auch nachhaltig im Sinne des Ressourcenschutzes sind. Für nachhaltige Anlagen gibt es sogenannte ESG-Investments. ESG steht dabei für “Environment”, “Social” und “Governance”. Gute ESG-Bewertungen zeigen, dass ein Unternehmen beispielsweise beim Umweltschutz und bei sozialen Faktoren gut abschneidet. Konkret würde ein Unternehmen mit hohen CO2-Emissionen oder mangelndem Mitarbeiterschutz also schlecht eingestuft werden. Ein guter Anhaltspunkt, der sich oft auch finanziell lohnt: Die DWS Group, einer der weltweit führenden Vermögensverwalter hat zwei Aktien-Indizes verglichen, den MSCI World und den MSCI World SRI, in dem Firmen mit gutem ESG-Ranking übergewichtet sind. Das Ergebnis: Im Zeitraum Anfang 2018 bis Ende 2019 hat der nachhaltigere MSCI World RSI um 4,7 Prozentpunkte besser abgeschnitten.

>>> Du willst grün investieren? Diese nachhaltigen Banken gibt es.

Unternehmen, die ihr Handeln grundsätzlich an der Wirkung für Umwelt und Gesellschaft messen und daran ausrichten, sind Social Businesses. In die Zukunft geschaut, verspricht das auf alle Fälle mehr Rendite. Und für das Gemeinwohl rechnet sich das ohnehin mehr.

>>> Mehr über Social Businesses erfahren.

 

Gesundheit schützen ist wichtiger denn je.

In Werte-Umfragen zeigt sich immer wieder: das Wichtigste ist den Deutschen ihre Gesundheit. Um sie zu erhalten sind Vorsichts- und Vorsorgemaßnahmen das A und O. Also Maßnahmen, die langfristig wirken und nicht nur kurzfristig eine bereits akute Erkrankung betreffen.

Die Weltgesundheitsorganisation WHO hat die 10 größten Gefahren benannt. Ihnen sollten wir besser früher (jetzt!) als später vorbeugen – in unserem ganz eigenen gesundheitlichen, aber auch genauso im gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Interesse:

  1. Luftverschmutzung und Konsequenzen des Klimawandels
  2. Nichtübertragbare Krankheiten, z. B. Diabetes, Krebs und Herzerkrankungen.
  3. Globale Grippe-Pandemie
  4. Fragile und verletzliche Situationen, z.B. Hungersnöte, Unterversorgung mit Trinkwasser, Kriege und Krisen, Flucht und Vertreibung.
  5. Antimikrobielle Resistenzen. Das heißt, dass immer mehr Menschen resistent gegen wichtige Medikamente sind.
  6. Ebola und andere hochgefährliche Erreger
  7. Schwache gesundheitliche Erstversorgung
  8. Verweigerung oder Zögerlichkeit bei Impfungen
  9. Dengue-Fieber
  10. HIV

Eine Variante von Nummer 3 erleben wir gerade in Form der Corona-Pandemie. Die schwerwiegenden Folgen haben die ganze Welt überrascht und bestürzt. Ein Grund mehr, die größte Gefahr, Luftverschmutzung und Klimawandel, verstärkt zu bekämpfen.

>>> Mehr über den Zusammenhang von Klima und Gesundheit.

Welche gesundheitlichen Folgen durch den Klimawandel drohen, zeigen beispielsweise Infektionskrankheiten, die durch höhere Temperaturen begünstigt werden. Genauso verändern Insekten und andere Tiere ihre Lebensräume, wodurch sich Krankheiten und Infektionen weiter ausbreiten.

Experten warnen auch, dass mit dem Auftauen der Permafrostböden nicht nur Unmengen an Methangasen (sie sind noch klimaschädlicher als CO2) entweichen, es können auch Krankheiten zurückkommen, die längst ausgerottet schienen. Bereits vor einigen Jahren entdeckten Forscher des Nationalen US-Instituts für Allergien und Infektionskrankheiten an der Küste Alaskas, dass sie Erbinformationen der Spanischen Grippe aus einer Verstorbenen extrahieren konnten, die 75 Jahre unter Eis vergraben war. Das reicht laut Experten nicht, um eine neue Welle der Spanischen Grippe ausbrechen zu lassen. Dazu sei die Virenlast zu gering, doch es zeigt, dass die Viren nicht verschwunden sind. Sie schlummern nur. Gefährlicher sind übrigens Bakterien, die ebenfalls im gefrorenen Boden überdauern können und auch nach vielen Jahren im Eis infektiös sind. Gelangen sie über Tiere oder durch Kreuzung mit heutigen Bakterien in unsere Körper, kann dies neue Gefahren bergen. Wie groß und gefährlich sie sind, das muss dringend intensiver erforscht und die aktuell bereits vorhandenen Veränderungen beobachtet werden.

Die beste Versicherung, um gesundheitliche Gefahren Stand zu halten, sind ein gesunder Körper und Geist. Zum Thema persönliche Gesundheitsvorsorge haben wir uns deshalb kürzlich mit unserem Partner BKK Provita zusammengetan und die besten Tipps für einen gesunden Lebensstil sowie eine Übersicht über die gängigen Vorsorgeleistungen erstellt.

>>> So bleibst du langfristig gesund.

 

Gesundheit schützen ist wichtiger denn je.

In Werte-Umfragen zeigt sich immer wieder: das Wichtigste ist den Deutschen ihre Gesundheit. Um sie zu erhalten sind Vorsichts- und Vorsorgemaßnahmen das A und O. Also Maßnahmen, die langfristig wirken und nicht nur kurzfristig eine bereits akute Erkrankung betreffen.

Die Weltgesundheitsorganisation WHO hat die 10 größten Gefahren benannt. Ihnen sollten wir besser früher (jetzt!) als später vorbeugen – in unserem ganz eigenen gesundheitlichen, aber auch genauso im gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Interesse:

  1. Luftverschmutzung und Konsequenzen des Klimawandels
  2. Nichtübertragbare Krankheiten, z. B. Diabetes, Krebs und Herzerkrankungen.
  3. Globale Grippe-Pandemie
  4. Fragile und verletzliche Situationen, z.B. Hungersnöte, Unterversorgung mit Trinkwasser, Kriege und Krisen, Flucht und Vertreibung.
  5. Antimikrobielle Resistenzen. Das heißt, dass immer mehr Menschen resistent gegen wichtige Medikamente sind.
  6. Ebola und andere hochgefährliche Erreger
  7. Schwache gesundheitliche Erstversorgung
  8. Verweigerung oder Zögerlichkeit bei Impfungen
  9. Dengue-Fieber
  10. HIV

Eine Variante von Nummer 3 erleben wir gerade in Form der Corona-Pandemie. Die schwerwiegenden Folgen haben die ganze Welt überrascht und bestürzt. Ein Grund mehr, die größte Gefahr, Luftverschmutzung und Klimawandel, verstärkt zu bekämpfen.

>>> Mehr über den Zusammenhang von Klima und Gesundheit.

Welche gesundheitlichen Folgen durch den Klimawandel drohen, zeigen beispielsweise Infektionskrankheiten, die durch höhere Temperaturen begünstigt werden. Genauso verändern Insekten und andere Tiere ihre Lebensräume, wodurch sich Krankheiten und Infektionen weiter ausbreiten.

Experten warnen auch, dass mit dem Auftauen der Permafrostböden nicht nur Unmengen an Methangasen (sie sind noch klimaschädlicher als CO2) entweichen, es können auch Krankheiten zurückkommen, die längst ausgerottet schienen. Bereits vor einigen Jahren entdeckten Forscher des Nationalen US-Instituts für Allergien und Infektionskrankheiten an der Küste Alaskas, dass sie Erbinformationen der Spanischen Grippe aus einer Verstorbenen extrahieren konnten, die 75 Jahre unter Eis vergraben war. Das reicht laut Experten nicht, um eine neue Welle der Spanischen Grippe ausbrechen zu lassen. Dazu sei die Virenlast zu gering, doch es zeigt, dass die Viren nicht verschwunden sind. Sie schlummern nur. Gefährlicher sind übrigens Bakterien, die ebenfalls im gefrorenen Boden überdauern können und auch nach vielen Jahren im Eis infektiös sind. Gelangen sie über Tiere oder durch Kreuzung mit heutigen Bakterien in unsere Körper, kann dies neue Gefahren bergen. Wie groß und gefährlich sie sind, das muss dringend intensiver erforscht und die aktuell bereits vorhandenen Veränderungen beobachtet werden.

Die beste Versicherung, um gesundheitliche Gefahren Stand zu halten, sind ein gesunder Körper und Geist. Zum Thema persönliche Gesundheitsvorsorge haben wir uns deshalb kürzlich mit unserem Partner BKK Provita zusammengetan und die besten Tipps für einen gesunden Lebensstil sowie eine Übersicht über die gängigen Vorsorgeleistungen erstellt.

>>> So bleibst du langfristig gesund.

 

Vorausschauend handeln ist wirtschaftlicher als nachzusteuern.

Um aus der Finanzkrise 2008/09 rauszukommen, wurden Konjunkturprogramme aufgesetzt, bei denen der Klimaschutz wenig beachtet wurde. So gab es etwa die Abwrackprämie für alte Autos, um den Kauf neuer Autos anzukurbeln. Diese Fehler dürfen wir nun nicht wiederholen.

Wir haben jetzt einmal mehr die Chance, aus unseren Fehlern zu lernen und etwa bei neuen Investitionen direkt auf Nachhaltigkeit zu setzen. Es ist nicht nur logisch, die gleichen Fehler wie beim Aufbau nach der Wirtschaftskrise 2008/09 zu vermeiden, sondern auch deutlich billiger. Kehrt man jetzt zum alten Standard zurück, wird das Beheben später teuer und aufwändig.

„Ohne Verzahnung der Programme zum Ankurbeln von Investitionen und Konsum mit den Klimazielen, drohen zahlreiche Investitionsentscheidungen, die über Jahrzehnte die Klimakrise weiter befeuern“ – Christoph Bals, Politischer Geschäftsführer der Umweltorganisation Germanwatch.

Dass kurzfristig lukrative Maßnahmen schnell das Gegenteil herbeiführen können, zeigt auch ein Blick auf die Landwirtschaft. Mehr Dünger verbessert das Wachstum und damit auch den Ertrag. Doch langfristig schadet Überdüngung dem Boden, sodass er immer weniger Nährstoffe enthält und sich immer schlechter zum Anbau eignet. Ein unsinniger Teufelskreis.

Auch beim Thema Entwicklungszusammenarbeit gilt es auf Maßnahmen zu setzen, die nachhaltig den Lebensstandard verbessern. Spenden führen nur zu (neuen) Abhängigkeiten. Viel wirkungsvoller ist es, wenn die lokale Wirtschaft gestärkt wird, etwa über Darlehen.

Wir bei Polarstern unterstützen Menschen in Entwicklungsländern, indem wir ihnen helfen, Zugang zu sauberer Energie zu bekommen. Wieso sollten Entwicklungsländer zuerst unsere Fehler wiederholen, anstatt gleich bei ihrer Energieversorgung auf Klimaschutz und Nachhaltigkeit zu setzen?

>>> Mehr über unser weltweites Engagement erfahren.

 

Vorausschauend handeln ist wirtschaftlicher als nachzusteuern.

Um aus der Finanzkrise 2008/09 rauszukommen, wurden Konjunkturprogramme aufgesetzt, bei denen der Klimaschutz wenig beachtet wurde. So gab es etwa die Abwrackprämie für alte Autos, um den Kauf neuer Autos anzukurbeln. Diese Fehler dürfen wir nun nicht wiederholen.

Wir haben jetzt einmal mehr die Chance, aus unseren Fehlern zu lernen und etwa bei neuen Investitionen direkt auf Nachhaltigkeit zu setzen. Es ist nicht nur logisch, die gleichen Fehler wie beim Aufbau nach der Wirtschaftskrise 2008/09 zu vermeiden, sondern auch deutlich billiger. Kehrt man jetzt zum alten Standard zurück, wird das Beheben später teuer und aufwändig.

„Ohne Verzahnung der Programme zum Ankurbeln von Investitionen und Konsum mit den Klimazielen, drohen zahlreiche Investitionsentscheidungen, die über Jahrzehnte die Klimakrise weiter befeuern“ – Christoph Bals, Politischer Geschäftsführer der Umweltorganisation Germanwatch.

Dass kurzfristig lukrative Maßnahmen schnell das Gegenteil herbeiführen können, zeigt auch ein Blick auf die Landwirtschaft. Mehr Dünger verbessert das Wachstum und damit auch den Ertrag. Doch langfristig schadet Überdüngung dem Boden, sodass er immer weniger Nährstoffe enthält und sich immer schlechter zum Anbau eignet. Ein unsinniger Teufelskreis.

Auch beim Thema Entwicklungszusammenarbeit gilt es auf Maßnahmen zu setzen, die nachhaltig den Lebensstandard verbessern. Spenden führen nur zu (neuen) Abhängigkeiten. Viel wirkungsvoller ist es, wenn die lokale Wirtschaft gestärkt wird, etwa über Darlehen.

Wir bei Polarstern unterstützen Menschen in Entwicklungsländern, indem wir ihnen helfen, Zugang zu sauberer Energie zu bekommen. Wieso sollten Entwicklungsländer zuerst unsere Fehler wiederholen, anstatt gleich bei ihrer Energieversorgung auf Klimaschutz und Nachhaltigkeit zu setzen?

>>> Mehr über unser weltweites Engagement erfahren.

 

6 Maßnahmen für Unternehmen mit Zukunftsperspektive.

Auf Ökoenergie setzen.

Der Umstieg auf erneuerbare Energien ist eine der einfachsten Maßnahmen für mehr Klimaschutz und Energiewende. Der Wechsel des Stromtarifs und gegebenenfalls des Anbieters bringt schon eine ganze Menge. Immer häufiger setzen Unternehmen auch auf die eigene Energieerzeugung mittels PV-Anlagen.

>>> Mehr über Polarsterns Angebot für Geschäftskunden erfahren.

Partnerschaften eingehen.

Wir bei Polarstern haben Partner in verschiedenen Bereichen; von Mode über Lebensmittel bis hin zu Banken. Voneinander zu lernen und sich gegenseitig zu unterstützen bringt für beide Seiten Vorteile. Als Teil der Gemeinwohlökonomie, einer alternativen Wirtschaftsform mit Fokus auf dem Gemeinwohl, engagieren wir uns für mehr Miteinander und weniger Ellenbogen in der Gesellschaft. Eine solche Zusammenarbeit hilft auch, Krisen besser zu bewältigen.

>>> Mit diesen Partnern arbeitet Polarstern.

CO2 durch Geschäftsreisen vermeiden.

Durch Corona haben viele Menschen gemerkt, dass die Kommunikation über Teams, Zoom und Co. super funktioniert und gar nicht kompliziert ist. Aus der Not heraus haben inzwischen die meisten Arbeitgeber eine Infrastruktur für die digitale Zusammenarbeit von verschiedenen Standorten aus geschaffen. So soll es weitergehen: Je mehr Online-Meetings die bisherigen Flüge und Autofahrten ersetzen, desto besser für den Klimaschutz. Und das Unternehmen spart dabei auch noch Kosten.

Auf eine Elektromobilitäts-Flotte setzen.

Anstatt Firmenwägen mit Benzin oder Diesel ist es an der Zeit auf nachhaltige Alternativen umzusteigen. Elektroautos bis 40.000 € werden im Rahmen des Konjunkturprogrammes vom Staat gefördert und auch die Ladeinfrastruktur soll stärker ausgebaut werden.

>>> Warum sich die Elektroauto-Flotte lohnt.

Anbieter hinterfragen.

Jedes Unternehmen arbeitet mit vielen Lieferanten und Anbietern zusammen, vom Kaffee bis zum Online-Tool. Hier sollte zukünftig auch immer darauf geachtet werden, wer dahintersteckt. Beispielsweise gibt es Suchmaschinen und Mailprogramme, die ihre Treibhausgasemissionen kompensieren und Ökostrom in ihren Rechenzentren nutzen. Auch bei der Lieferkette muss Nachhaltigkeit mehr im Fokus stehen.

>>> 11 Tipps für eine grüne Lieferkette.

Wer sich fragt, wie er selbst als Privatperson zur Stärkung des Klimaschutzes und zum Schutz der natürlichen Ressourcen beitragen kann, der findet in unserem Magazin zahlreiche Tipps.

>>> Hier geht´s zum Magazin.

Neue Technologien nutzen.

Die Coronakrise ist der perfekte Zeitpunkt, um in klimafreundliche Technik zu investieren. So können wir im Kampf gegen den Klimawandel Zeit gewinnen. Je schneller sich alternative Technologien wie Elektromobilität, Wärmepumpen und Wasserstoff durchsetzen, umso besser ist es für unseren Planeten. Investments mit Zukunft eben.

 

6 Maßnahmen für Unternehmen mit Zukunftsperspektive.

Auf Ökoenergie setzen.

Der Umstieg auf erneuerbare Energien ist eine der einfachsten Maßnahmen für mehr Klimaschutz und Energiewende. Der Wechsel des Stromtarifs und gegebenenfalls des Anbieters bringt schon eine ganze Menge. Immer häufiger setzen Unternehmen auch auf die eigene Energieerzeugung mittels PV-Anlagen.

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Partnerschaften eingehen.

Wir bei Polarstern haben Partner in verschiedenen Bereichen; von Mode über Lebensmittel bis hin zu Banken. Voneinander zu lernen und sich gegenseitig zu unterstützen bringt für beide Seiten Vorteile. Als Teil der Gemeinwohlökonomie, einer alternativen Wirtschaftsform mit Fokus auf dem Gemeinwohl, engagieren wir uns für mehr Miteinander und weniger Ellenbogen in der Gesellschaft. Eine solche Zusammenarbeit hilft auch, Krisen besser zu bewältigen.

>>> Mit diesen Partnern arbeitet Polarstern.

CO2 durch Geschäftsreisen vermeiden.

Durch Corona haben viele Menschen gemerkt, dass die Kommunikation über Teams, Zoom und Co. super funktioniert und gar nicht kompliziert ist. Aus der Not heraus haben inzwischen die meisten Arbeitgeber eine Infrastruktur für die digitale Zusammenarbeit von verschiedenen Standorten aus geschaffen. So soll es weitergehen: Je mehr Online-Meetings die bisherigen Flüge und Autofahrten ersetzen, desto besser für den Klimaschutz. Und das Unternehmen spart dabei auch noch Kosten.

Auf eine Elektromobilitäts-Flotte setzen.

Anstatt Firmenwägen mit Benzin oder Diesel ist es an der Zeit auf nachhaltige Alternativen umzusteigen. Elektroautos bis 40.000 € werden im Rahmen des Konjunkturprogrammes vom Staat gefördert und auch die Ladeinfrastruktur soll stärker ausgebaut werden.

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>>> 11 Tipps für eine grüne Lieferkette.

Wer sich fragt, wie er selbst als Privatperson zur Stärkung des Klimaschutzes und zum Schutz der natürlichen Ressourcen beitragen kann, der findet in unserem Magazin zahlreiche Tipps.

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Die Coronakrise ist der perfekte Zeitpunkt, um in klimafreundliche Technik zu investieren. So können wir im Kampf gegen den Klimawandel Zeit gewinnen. Je schneller sich alternative Technologien wie Elektromobilität, Wärmepumpen und Wasserstoff durchsetzen, umso besser ist es für unseren Planeten. Investments mit Zukunft eben.

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