Nachhaltigkeit ist nicht nur wichtig, wenn es ums Klima geht, sondern auch bei deiner Gesundheit. Wer möchte nicht lange und gesund leben? Wie nachhaltige Gesundheitsförderung aussehen kann, welche Vorsorgeuntersuchungen dir zustehen und wie du langfristig fit bleibst, zeigen wir dir gemeinsam mit der Krankenkasse BKK ProVita.

von Tabatha

 

So hängen Klima und Gesundheit zusammen.

Echt jetzt? Sogar beim Thema Gesundheit spielt das Klima mit rein? Leider ja, denn die Risiken des Klimawandels für die Gesundheit sind nicht unerheblich: Atemstörungen durch schlechte Luft, Lebensmittel- und Wasserknappheit, die rasante Verbreitung von Krankheiten sowie Naturkatastrophen beeinträchtigen unsere Gesundheit.

Aus diesem Grund wurde die Deutsche Allianz Klimawandel und Gesundheit (KLUG) gegründet, ein Bündnis aus Einzelpersonen und Organisationen des Gesundheitsbereiches. Sie sehen den Klimawandel als globale Gefahr für die Gesundheit der Menschen. Das Ziel hinter dem Motto „Health for Future“: Die Anerkennung der Klimakrise als medizinscher Notfall und die Transformation hin zu einer klimaneutralen Gesellschaft.

Im Fachblatt „The Lancet“ veröffentlichte ein Team internationaler Forscher (unter anderem von der Weltgesundheitsorganisation, WHO) Ende 2019 einen Bericht über den Zusammenhang von Klima und Gesundheit. Demnach begünstigen beispielsweise hohe Temperaturen die Verbreitung tropischer Krankheiten und Hitzewellen. Sie sind – gerade für ältere Menschen – ein ernsthaftes Gesundheitsrisiko.

Die gute Nachricht: Viele Klimaschutzmaßnahmen, wie etwa vegane Ernährung oder Fahrradfahren, sind auch für deine persönliche Gesundheit ein Gewinn. Du kannst also Maßnahmen ergreifen, die dich UND den Planeten fitter machen. Besser geht´s nicht!

Pflanzenbasierte Ernährung wird vom Polarstern-Kunden BKK ProVita sogar besonders gefördert: In Form von speziellen Untersuchungen zu den Vitalstoffen und der Substitution von beispielsweise B12. Auch die Kosten für einen Aufklärungskurs und Seminargebühren in Richtung einer pflanzenbasierten Ernährung zur Vermeidung von Mangel- und Fehlernährung werden übernommen.

 

 

Michael Blasius
Michael Blasius, Pressesprecher der BKK ProVita, Fotograf: Wolfgang Zwanzger.

 

Michael Blasius, Pressesprecher der BKK ProVita, erklärt: „Nachhaltig in Bezug auf Gesundheit bedeutet auch, ökologisch verantwortlich zu leben. Das bedeutet: Ernährung ohne Giftstoffe, Hormonwirkung, Nanopartikel oder Mikroplastik; Luft ohne Feinstaub und Überhitzung, Wasser ohne Quecksilber etc. Denn der Ursprung von Gesundheit und Wohlbefinden liegt im bewussten Umgang mit sich selbst, den Mitmenschen und der Umwelt.“

Gemeinsam mit der BKK ProVita tun wir etwas für einen gesunden Planeten. Als Polarstern-Kunde hilft die BKK ProVita, viele Tonnen CO2 pro Jahr zu vermeiden und unterstützt den Ausbau von erneuerbaren Energien – in Deutschland und weltweit.

 

Auch als Privatperson kannst du mithelfen, den Energiemärkt ein ganzes Stück grüner und nachhaltiger zu machen: Mit deinem Wechsel zu Wirklich Ökostrom und Wirklich Ökogas oder in Form einer Weiterempfehlung. Denn mit jeder Person, die sich für grüne Energie entscheidet, helfen wir unserer Erde dabei, gesund zu bleiben.

 

Auch für deine eigene nachhaltige Gesundheit kannst du eine Menge tun. Besonders wichtig sind dabei Vorsorgeuntersuchungen und ein gesunder Lebensstil.

 

Richtige Vorsorge – die Basis für langfristige Gesundheit.

Wenn du dir etwas Wertvolles leistest, achtest du normalerweise besonders gut darauf. Du ergreifst Maßnahmen, um möglichst lange etwas davon zu haben. Mindestens genauso sehr solltest du auf deine Gesundheit achten. Was gibt es schließlich Wertvolleres?

Natürlich ist ein gesunder Lebensstil das A und O. Wer jeden Tag bei McDonalds isst, keinen Sport macht und Kette raucht, der achtet nicht besonders gut auf sich, soviel ist klar. Auch die psychische Gesundheit gehört dazu. Das bedeutet: Nimm dir Auszeiten, schaffe dir einen gesunden Rhythmus im Alltag und spreche Dinge an, die dir Sorgen bereiten. Stress ist ein richtiger Gesundheitskiller.

>>> Hier findest du weitere Infos, wie du nachhaltig gesund bleibst.

Zur Vorsorge gehört mehr als eine Fitness-Mitgliedschaft und der sprichwörtliche „apple a day“. Auch Vorsorgeuntersuchungen sind extrem wichtig für deine langfristige Gesundheit. Herz-Kreislauf- und Tumorerkrankungen gehören zu den Haupttodesursachen in Europa. Das Ziel einer Früherkennung ist die Entdeckung einer Krankheit, bevor sie Beschwerden auslöst. Vorsorge bedeutet also das Verhindern von Krankheiten. Laut Experten könnten etwa 40 % der Krebserkrankungen durch einen gesünderen Lebensstil vermieden werden. (Quelle: Deutsche Krebshilfe)

Generell gilt: Je früher Gesundheitsrisiken erkannt werden, desto mehr kann man gegen sie tun. Viele der dafür notwendigen Vorsorgeleistungen werden von deiner Krankenkasse übernommen. Häufig werden auch Zusatzleistungen angeboten, etwa eine Ernährungsberatung. Welche Möglichkeiten es gibt und was du über die Standarduntersuchungen hinaus im Blick haben solltest, findest du in unserer Checkliste.

 

Checkliste: Diese Vorsorgeuntersuchungen werden empfohlen.

Jeder gesetzlich Versicherte hat Anspruch auf kostenlose Vorsorgeuntersuchungen und -leistungen. Insbesondere bei Krankheiten, die im frühen Stadium gut behandelt werden können. Darunter fallen zum Beispiel Herz-Kreislauf-Erkrankungen und die Krebsfrüherkennung. Mit unserer Checkliste findest du heraus, welche dir noch fehlen.

Diese Vorsorgeleistungen werden von allen Krankenkassen übernommen und sind die Basis, die du auf jeden Fall in Anspruch nehmen solltest:

  • Bis 18 Jahre: Befreiung von der Praxisgebühr, U-Untersuchungen, J-Untersuchungen
  • Ab 6 bis 18 Jahre: Halbjährliche Zahn- und Kieferuntersuchung
  • Ab 18 Jahre: Jährliche Zahnvorsorge-Untersuchung
  • Ab 35 Jahre: Alle zwei Jahre Ganzkörperuntersuchung auf Hautkrebs
  • Ab 35 Jahre: Alle drei Jahre umfassender Gesundheits-Check (inklusive Bluttest, Urintest, Blutdruckmessung, Ganzkörperuntersuchung)
  • Ab 50 bis 55 Jahre: Jährliche Darmkrebsfrüherkennung
  • Ab 55 Jahre: Alle zwei Jahre Darmkrebsfrüherkennung oder 2x Darmspiegelung im Abstand von 10 Jahren
  • Schutzimpfungen für Säuglinge, Kinder und Jugendliche
  • Bestimmte Schutzimpfungen für Erwachsene (z.B. Tetanus)
  • Medizinische Vorsorge und Rehabilitation (z.B. Mutter-/Vater-Kind-Kuren)
  • Frauen ab 20 Jahre: Jährliche Untersuchung auf Gebärmutterhalskrebs
  • Frauen bis 25 Jahre: Jährliche Untersuchung auf Chlamydien
  • Frauen ab 30 Jahre: Jährliche Untersuchung Brustkrebs
  • Frauen ab 50 bis 70 Jahre: Alle zwei Jahre Mammographie-Screening Frauen: Schwangerschaftsvorsorge (Ultraschall, Untersuchung auf Schwangerschaftsdiabetes, Blutuntersuchungen, etc.)
  • Männer ab 45 Jahre: Jährliche Untersuchung auf Prostatakrebs
  • Männer ab 65 Jahre: Einmalige Untersuchung zur Früherkennung von Aneurysmen der Bauchschlagader

Diese Maßnahmen werden zudem von einigen Krankenkassen unterstützt und sind empfehlenswert:

  • Reiseschutzimpfungen: Hier übernehmen einige Krankenkassen die gesamten Kosten für Impfungen wie Tollwut, andere unterstützen dich lediglich mit einem bestimmten jährlichen Beitrag.
  • Sport: Einige Krankenkassen wie die BKK ProVita zahlen Prämien für nachgewiesene sportliche Aktivität oder bieten Rabatte für bestimmte Kurse und Fitnessstudios an.
  • Ernährungsberatung und Nahrungsmittelergänzung: Häufig bezuschussen Krankenkassen eine präventive Ernährungsberatung und helfen bei einer gesundheitsbewussten und ausgewogenen Ernährung.
  • Brille und Kontaktlinsen: Bei der BKK ProVita werden beispielsweise auch Maßnahmen zur Verbesserung der Sehstärke unterstützt.
  • Gesundheitliche Aufklärung: Teilnahme an Messen und Seminaren rund um das Thema Gesundheit werden von einigen Krankenkassen bezuschusst.
  • Reisen: Teilweise kooperieren Krankenkassen mit Hotels und bieten die Möglichkeit, dort ein zertifiziertes Gesundheitsprogramm zu nutzen. 

Und was hat es mit Bonusprogrammen auf sich? Wer regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen nachweisen kann, bekommt von seiner Krankenkasse Unterstützung in Form finanzieller Zuschüsse und anderer Boni. Ein Beispiel ist das Bonusheft beim Zahnarzt: Bei einem Zahnersatz zahlt dir die Krankenkasse mehr dazu, wenn du nachweislich regelmäßig bei der Kontrolle warst.

 

Nachhaltige Gesundheitsförderung bei der BKK ProVita.

Polarstern-Kunde, die BKK ProVita, gehört zu den Kassen, die zusätzlich auf ganzheitlich ausgerichtete Angebote setzt, um den Versicherten einen hohen Mehrwert zu bieten. So gibt es zusätzlich zu den gesetzlich vorgeschriebenen Schwangerschaftsvorsorge-Untersuchungen bei der BKK ProVita zum Beispiel weitere kostenlose Angebote. Werdende Eltern können beispielsweise die „Kinderheldin“, eine digitale Hebammenberatung, in Anspruch nehmen.

Außerdem unterstützt die BKK ProVita Gesundheitsförderung durch Gesundheits- und Präventionskurse (etwa in den Bereichen Ernährung, Bewegung, Stressmanagement und Umgang mit Suchtmitteln) sowie durch Bonusprogramme. Darunter fallen verschiedene Leistungen von der Zahnreinigung bis zum Achtsamkeitskurs. Sogar bei pflanzlichen Arzneimitteln und Naturmedizin gibt es Zusatzangebote.

Die Idee dahinter: Ein gesundheitsfördernder Lebensstil hilft dem Menschen und dem Planeten. „Viele Erkrankungen haben mit unserem Lebensstil zu tun und könnten verhindert, oder abgemildert werden“, erklärt uns Michael Blasius von der BKK ProVita. „Dazu gehören Kurse zu gesunder Ernährung, Bewegungsförderung, Entspannung oder zu Suchtmitteln. Durch Achtsamkeit lernt man zudem, wieder auf die Signale des Körpers zu hören. Der Körper ist ein ‚Plappermaul‘, aber zumeist sind wir so mit anderen Dingen beschäftigt, dass wir nicht mitbekommen, was der Körper und die Seele uns zu sagen haben. Achtsamkeit ist nachhaltig im Sinne von langanhaltender Wirkung.“

Wenn es um Kinder und Jugendliche geht, soll ein bewusster Umgang mit der eigenen Gesundheit nicht nur zur Vorbeugung von Krankheiten, sondern auch zu einer gesunden Entwicklung beitragen – auf psychischer und physischer Ebene.

Auch über die Unternehmensgrenzen hinaus engagiert sich die BKK ProVita in der Allianz Klimawandel und Gesundheit e.V. (KLUG) und Health For Future. „Wir wollen Politik und Gesellschaft für die Gesundheitsfolgen der Klimakrise sensibilisieren und Umweltschutz im Gesundheitssystem verankern“, sagt Michael Blasius.

 

So können Arbeitgeber ihre Mitarbeiter zusätzlich unterstützen.

Nicht nur deine Krankenkasse kann dich beim Thema Gesundheit unterstützen: Auch einige Arbeitgeber bieten Leistungen rund um das Thema für ihre Mitarbeiter an.

Klar, es gibt gesetzlich verpflichtende Arbeitsschutzmaßnahmen im Rahmen des Arbeitsschutzgesetzes. Aber wusstest du, dass dazu auch das Erheben der psychischen Belastung im Betrieb zählt?

Darüber hinaus können betriebliche Gesundheitsförderungsmaßnahmen rechtlich zwar nicht vom Arbeitnehmer eingefordert werden, doch als Arbeitgeber gibt es genug Gründe, die dafürsprechen, sie anzubieten: Einerseits sind gesunde Mitarbeiter leistungsfähiger, andererseits können Gesundheitsmaßnahmen auch steuerlich abgesetzt werden.

Krankenkassen wie die BKK ProVita unterstützen Betriebe beratend oder auch in Form von Gesundheitsaktionen vor Ort. Welche Präventionsleistungen im Einzelnen gefördert werden können, ist im Leitfaden Prävention der gesetzlichen Krankenversicherungen geregelt. Beispielsweise bieten einige Arbeitgeber in diesem Rahmen Rückenschule, Gesundheitszirkel, Entspannungstrainings und aktive Pausen an.

 

Unser Fazit: Hör mit der Nachhaltigkeit nicht bei dir selbst auf.

Du siehst schon: Es gibt weitaus mehr Möglichkeiten, als du denkst. Bei Nachhaltigkeit geht es darum, vorausschauend zu denken und zu handeln. Das trifft im großen Rahmen auf den Planeten zu, aber eben auch im Kleinen auf jeden einzelnen Menschen. Deine nachhaltige Einstellung darf nicht beim Recycling oder Zero Waste aufhören.

>>> Du willst dem Planeten auch mit deiner Energie helfen? Lerne Polarstern kennen.

Kümmere dich auch um dich selbst: Das kann die 10-minütige Meditation in der Mittagspause sein oder auch das Nutzen von Zusatzangeboten und Vorsorgeuntersuchungen. Denn die gibt es nicht ohne Grund.

 

 

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