Bienensterben: Dieses Volksbegehren unternimmt was

Das "Volksbegehren Artenvielfalt“ fordert umfassenden Schutz für Bienen, Hummeln und Schmetterlinge. Wir unterstützen es. Denn es geht um nichts weniger als die Sicherung unserer eigenen Nahrung. Wirklich.

Wenn uns die Insekten mal wieder das Frühstück vom Teller klauen – lassen wir sie! Ohne die Tiere stünde da erst gar nichts auf dem Tisch. Oder sagen wir: nicht viel. Ein Drittel unserer Nahrung hängt von der Bestäubungsleistung der kleinen Tiere ab, schätzen Experten.

Bienensterben: ein weltweites Phänomen

Dieses Drittel ist bedroht, denn die Insekten sind bedroht. Die Biene kriegt es noch mal besonders ab: Etwa 20 % der Bienenpopulationen sterben laut Greenpeace jährlich in Europa. In Deutschland liegt die Quote je nach Region bereits bei ca. 30 %, und in China müssen vielerorts Obstbäume von Menschenhand bestäubt werden – so schlimm steht es dort um die Bienen.

Ursachen und Folgen des Bienensterbens

Die Ursachen für das Bienen- und Insektensterben sind vielschichtig. Als gesichert gilt, dass der Monokulturelle Anbau, der Einsatz von giftigen Insektiziden in der Landwirtschaft und ein aus Asien eingeschleppter Parasit, die Varroamilbe, den Insekten stark zusetzen. Verschwinden die Tiere weiter, sieht es mager aus in den Regalen. Erst vor Kurzem hat eine Supermarktkette mit einer Aktion darauf aufmerksam gemacht: Alle Waren, die von der Bestäubung durch Bienen und Co. abhängig sind, wurden aussortiert – etwa die Hälfte des Sortiments. Nicht nur das meiste Obst war verschwunden, auch Kakao, Kaffee, Senf, Pflanzenöl, Süßigkeiten wie Schokolade und Gummibärchen. Sogar Hygieneartikel, die Pflanzenextrakte enthalten, waren weg. 

2018 ist das Jahr fürs Bienen retten

Das Bienen-SOS wird inzwischen erhört: Bau- und Gartenmärkte nehmen giftige Pflanzenschutzmittel aus dem Sortiment, große Supermarktketten kennzeichnen bienenfreundliche Produkte oder investieren in Blühflächen, und erst vor Kurzem hat die EU den Einsatz von drei kritischen Insektiziden aus der Familie der Neonikotinoide für den Landbau verboten. Allerdings: nur auf massiven Druck durch die Bevölkerung! Und: Das Verbot gilt nur zwei Jahre. Das heißt, dass man jetzt nicht nachlassen darf und den Druck aufrecht erhalten muss.

Gesetzentwurf zur Rettung der Bienen

Die ÖDP bringt dazu ein Volksbegehren für ein Gesetzentwurf auf den Weg, das Biotope vernetzen und den Lebensraum der Insekten sichern soll. Denn das Verbot bestimmter Stoffe ist immer nur ein Teilerfolg – es gibt immer eine Vielzahl anderer giftiger Stoffe, die genutzt werden können. Wirkungsvoller ist da eine strukturelle Veränderung, die eine Rückbesinnung auf natürliche Biodiversität in der Landwirtschaft zum Ziel hat. Genau darum geht es bei dem Volksbegehren – und du kannst helfen, dass es stattfindet. 

UPDATE: Noch bis Freitagabend (7.9.2018) kannst du deine Unterschrift abgeben und das Volksbegehren dadurch unterstützen. Gehe einfach zum Wiener Platz in der Münchener Innenstadt – dort steht ein Omnibus, in dem du deine Unterschrift jeweils Donnerstag und Freitag zwischen 9.30 Uhr und 18.30 Uhr abgeben kannst.

Hier gehts zur Website von "Rettet die Bienen!"

Wir unterstützen das Volksbegehren

Hilf uns, das Gesetz zum Schutz der Bienen auf den Weg zu bringen! Eine Zukunft, in der wir wie in China mit der Pipette über Felder und Wiesen laufen müssen, um die Bestäubung selbst zu übernehmen, will man sich nicht ausmalen. Unterstützen wir lieber den natürlichen Lauf der Dinge! 

Beim Imker: Wenn das Wetter umschwenkt, lieber etwas Abstand halten. Bienen sind friedlich – aber wetterfühlig.

So kannst du selber Bienen helfen

Wer den Bienenschutz nicht nur der Politik überlassen will, kann privat viel unternehmen:

  • Pflanze, was Bienen lieben! Zum Beispiel Sonnenblumen, Kornblumen oder Kräuter wie Thymian, Minze und Basilikum.
  • Kaufe Lebensmittel aus dem Biolandbau. Giftige Pflanzenschutzmittel, die den Insekten schaden, werden nicht eingesetzt.
  • Kaufe Obst und Gemüse bei Genossenschaften oder Biolebensmittelherstellern, die auf Vielfalt statt Monokultur setzen.
  • Verzichte auf giftige Pestizide im eigenen Garten.
  • Bau oder Kauf ein Bienenhotel für den Garten, um Wildbienen einen Ort zum Nisten zu geben. Auch große Supermarktketten bieten inzwischen Bienenhotels an.
  • Bestelle Ökostrom! Auch die globale Erwärmung setzt den Insekten stark zu. Dabei geht der Wechsel zu sauberer Energie so schnell wie Blumen gießen. Wirklich.
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