CO2 Fußabdruck von Kleidung: Beispiel T-Shirt | Polarstern
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So viel Energie steckt in einem T-Shirt | Wirklich

Das ist mir etwas peinlich, aber ich gehöre auf jeden Fall zu den Menschen, die viel zu viele T-Shirts im Schrank haben. Das ganz Weiße, das Eierschalenfarbene, das Beige und das Weiß-geriffelte. Ich liebe sie, aber trotzdem ziehe ich sie nie an. Bis ich nicht mehr weiß, dass sie existieren. Das Problem daran? Man verdrängt, dass im Leben eines T-Shirts eine Menge Energie aufgewendet wird. Und dass das ziemlich viel CO2 verursacht.

Um das Menschen wie mir in Bewusstsein zu rücken, hat der Versandhandel OTTO eine Studie in Auftrag gegeben. Die Ergebnisse zeigen, an welchen Stellen im Lebenszyklus eines T-Shirts wie viel CO2 entsteht. Natürlich kann dieses Ergebnis nicht verallgemeinert werden, aber Shirt im Test verursacht 11 Kilogramm CO2. So weiß sind meine Shirts dann plötzlich gar nicht mehr.

Ein Oberteil aus 100% Baumwolle: so viele CO2 Emissionen entstehen
CO2 Emissionen eines Oberteils aus 100% Baumwolle

Wohlgemerkt: Hier geht es um ein Baumwollshirt. Ganz anders sähe die Sache wohl bei einem Oberteil aus synthetischen Chemiefasern aus, zum Beispiel Polyester. Hier wird schon für die Produktion Erdöl benötigt, hinzu kommt ein Energiebedarf bei der Herstellung, der um 40 Prozent höher ist als bei der Baumwollproduktion. Zum Glück hat man seinen Kleiderschrank ja selbst in der Hand.

 

6 Tipps, wie du schonender mit Textilien umgehst

1. Vergiss Fast Fashion!

Schließe dich stattdessen der Slow Fashion Bewegung an: Trag deine Kleidung länger und geh seltener einkaufen – auch wenn’s schwer fällt.

2. Kauf nur faire und nachhaltige Kleidung

Bei Baumwolle, die aus kontrolliert ökologischen Anbau stammt, werden keine Düngemittel oder Pestizide verwendet. Du kannst dich dazu an Umweltsiegeln wie dem Blauen Engel, GOTS oder Fair Trade orientieren. Oder du checkst mal siegelklarheit.de.

3. Ab in den Second Hand Shop

Spätestens, seit Macklemore mit seiner Leopardenjacke aus dem Thrift Shop auf einem Tretroller durch die Decke ging, sind Second Hand Shops richtig in. Du solltest auch mal wieder dort vorbeischauen - manchmal findet man wahre Schätze!

4.      Kauf keine Textilien mit PFC 

Was ist das schon wieder? Ausgeschrieben heißt es "per- und polyfluorierte Chemikalien". Diese können in der Natur nicht abgebaut werden und sind gefährlich für die menschliche Gesundheit. Besonders oft findet man sie in Outdoor-Kleidung, Tischdecken oder Arbeitsschutzkleidung.

5. Auch Textilien mit PVC sind tabu

Ein etwas bekannterer Schadstoff ist PVC, also Polyvinylchlorid. Diesem Stoff sind oftmals Phthalate, also Weichmacher, beigesetzt, die ähnlich wie Hormone wirken und dadurch fortpflanzungsgefährdend sind. PVC kommt häuft in Regenkleidung oder Lederimitaten vor.

6. Steig um auf Wirklich Ökostrom

Die Grafik zeigt, dass ein Drittel des gesamten CO2-Austoßes während der Gebrauchsphase des T-Shirts entsteht. Verursacht wird das durch deine Waschmaschine oder deinen Trockner. Das kannst du ganz leicht ändern, indem du zu Wirklich Ökostrom wechselst, denn die Ökostromproduktion ist CO2-neutral :)

Versuch's mal!

Wer ist Polarstern?

Polarstern ist einer der 5 großen, wirklich unabhängigen Ökoenergieversorger in Deutschland. Mit Wirklich Ökostrom und Wirklich Ökogas bekommst du bei uns Energie, die zu 100 Prozent aus regenerativen Energiequellen stammt. Außerdem unterstützt du als Polarstern-Kunde eine Familie in Kambodscha beim Bau einer Mikrobiogasanlage – ohne Mehrkosten für dich, versteht sich. Das Projekt ist unser Beitrag zur Social Economy. Als Unternehmen treiben wir damit eine Wirtschaftsform voran, in der soziale und ökologische Ziele genauso wichtig sind wie finanzielle. Alles Weitere dazu erfährst du in unserer Gemeinwohlbilanz. Du findest, das ist ne gute Sache? Dann lass uns gemeinsam mit Energie die Welt verändern!

Los geht's! :)
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