Wie du eigenen Strom dreimal nutzt – zum Heizen, Fahren und für Elektrogeräte

Selbst produzierten Strom auch für den Betrieb einer Wärmepumpe zu nutzen oder ein E-Auto damit zu laden ist energieeffizient – und klimaschonend für alle. Wer in allen Bereichen auf Erneuerbare umsteigt, senkt auch in allen Bereichen seine CO2-Bilanz.

Wer an die Energiewende denkt, denkt an Strom. Viele zumindest. Dabei ist der Strommarkt natürlich nur ein Teil der Wende. Wärmemarkt und Verkehr gehören genauso dazu. Diese Sektoren verursachen zusammen etwa 65 % der weltweiten Treibhausgasemissionen, liegen beim Einsatz von erneuerbaren Energien aber weit hinter der Stromwende zurück: Wurden 2017 bereits 36 Prozent des Stromverbrauchs Deutschland mit erneuerbaren Energien gedeckt, waren es bei der Wärmeversorgung nur 13 Prozent und im Verkehr gerade mal 5 Prozent.

Sektorenkopplung: Energiewende-Boost.

Die Verknüpfung von Strom-, Wärmemarkt und Mobilität – die sogenannte Sektorenkopplung – soll die Energiewende und den Klimaschutz stärken. Hinter einem scheinbar komplexen Vorgang steckt die einfache Formel: Ökostrom als Booster für andere Sektoren nutzen und so die Treibhausgase in allen Bereichen auf ein Minimum reduzieren und internationale Klimaziele einhalten. Was man dazu braucht? Mehr Ökostrom. Aber den kannst du einfach selber machen.

Wärmepumpen und E-Autos auf dem Vormarsch.

Eigenheimbesitzer können selbst erzeugten Strom  ganz einfach zum Heizen (zum Beispiel mit einer Wärmepumpe) und zum Laden eines Elektroautos nutzen. So wird es auch in vielen Haushalten bereits gemacht: 91.500 Wärmepumpen sind letztes Jahr laut Bundesverband Wärmepumpe verkauft worden und E-Autos sind auch auf dem Vormarsch. Bis 2040 sollen sie einen Anteil von 40 Prozent aller verkauften Wagen ausmachen, so eine Studie des Center of Automotive Management.

Strom, Wärme, Mobilität – die 3-in-1-Lösung für dein Zuhause.

Bei der 3-in-1-Lösung nutzt du selbst erzeugten Strom noch effizienter, weil du mehr selbst verbrauchst, als du in das öffentliche Netz einspeist. Eigenstrom ist auch günstiger als der Strom aus dem öffentlichen Netz. Genügte es vor fünf Jahren noch, eine Photovoltaikanlage ans öffentliche Stromnetz anzuschließen, um Einspeisevergütungen zu erhalten, geht es heute aus wirtschaftlicher Sicht darum, die Technik so auszuwählen und zu installieren, dass möglichst viel Strom direkt vor Ort genutzt wird; und das nicht nur für klassische Elektrogeräte, sondern genauso für die Wärmeversorgung und E-Tankstellen. 

Dein CO2-Fußabdruck sinkt in drei Bereichen.

Als Add-on: Weil du den selbstgemachten Ökostrom für drei Sektoren nutzt – Elektronik, Heizen und Laden – reduzierst du auch deine privaten CO2-Emissionen an drei Ecken. Schließlich verzichtest du in allen Bereichen auf fossile Energieträger wie Öl, Kohle oder Erdgas, Benzin oder Diesel. Privat setzt du um, an was Staaten arbeiten: die ganzheitliche Energiewende durch alle Sektoren. So sieht das konkret aus ...

Und so wirst du zum Sektorenkoppler. 

Eins ist klar: Die Umstellung auf eine Eigenstromversorgung, Elektromobilität und Heizstrom passiert nicht von heute auf morgen. Das sind die Grundsteine.

1. Zum Stromerzeuger werden. 

Am wichtigsten ist, dass du selbst zum Ökostromerzeuger wirst. Wir unterstützen dich dabei mit Wirklich Eigenstrom. Unser Angebot besteht aus einer Photovoltaikanlage, einem Stromspeicher und 1.500 Kilowattstunden Wirklich Ökostrom von Polarstern als Reststromlieferung für die Momente, in denen dein selbst erzeugter Strom einmal verbraucht ist. Das Angebot ist an keine bestimmten Hersteller gebunden, was uns ermöglicht, dir genau die Kombination aus Photovoltaikanlage und Speicher anzubieten, die am besten mit deiner Wärmepumpe und Ladestation kommuniziert.

Hier Eigenstrom-Angebot ansehen

2. Mit eigenem Strom deine Wärmepumpe betreiben.

Wenn deine Photovoltaikanlage, dein Speicher und Wärmepumpe perfekt aufeinander abgestimmt sind, verbessert sich spürbar dein Autarkiegrad. Trotz stromintensiver Wärmepumpe kannst du deinen Strombedarf zu 60 bis 65 Prozent aus eigener Erzeugung decken. Das zeigen Untersuchungen der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin.

>>> Hier gibt's den passenden Wärmepumpentarif in Kombination mit PV.

3. Mit eigenem Strom dein Elektroauto laden.

Das Gleiche gilt für dein Elektrofahrzeug. Je mehr Strom du erzeugst, desto günstiger kannst du es am heimischen Stromnetz laden. Je größer die PV-Anlage, desto besser. Denn erst ab einer gewissen Stromstärke, das heißt, wenn ausreichend Strom erzeugt wird, kann das E-Auto geladen werden. Unterstützt wird dies durch einen Stromspeicher sowie ein intelligentes Lade- und Lastmanagement wie zum Beispiel von EVBox. Durch dieses optimierte Laden wird der Eigenverbrauch des Solarstroms erhöht und die Stromkosten sinken. 

4. Wärmepumpen- und Elektromobilitäts-Tarife nutzen.

Für den Strombedarf, den du mit deiner Solaranlage und deinem Speicher nicht abdecken kannst, lohnt es sich, Spezialtarife für deine Wärmepumpe zu nutzen. Auch für Ladesäulen, wenn du Vielfahrer bist. Die Spezialtarife sind etwas günstiger als der normale Haushaltsstrom, da bestimmte Abgaben auf den Strompreis reduziert sind. Konkret, die Konzessionsabgabe und das Netzentgelt. Um die vergünstigten Tarife bestellen zu können, brauchst du für die Wärmepumpe und Ladesäule separate Stromzähler. Anders kannst du sie nicht vom herkömmlichen Haushaltsstrom abrechnen.

>> Wärmepumpenstrom-Tarif ansehen.

>> Tarif fürs Elektroauto ansehen.

Kontaktiere am besten deinen Energieversorger, noch bevor du dich in eine bestimmte E-Ladestation oder Solaranlage verkuckt hast. Er kann dich von Anfang bei wichtigen Entscheidungen unterstützen. Und wir: freuen uns richtig drauf.

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