KfW 40 + 40-Plus & KfW 55: Infos zu den Förderprogrammen | Polarstern
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Förderprogramme kfw 40 und kfw 40 Plus für Effizienzhäuser

KfW 40, 40-Plus und 55: Förderprogramme für energieeffizientes Bauen

Was die Anforderungen an einen energieeffizienten Neubau sind und wie man sie erfüllt. Informationen und Praxistipps über die Förderprogramme KfW 40, KfW 40 Plus und KfW 55 für Eigenheime und Mietshäuser.

Inhaltsverzeichnis:

KfW 40, 40 Plus und KfW 55

Mehrparteienhaus + eigener Strom: Infos zu Mieterstrom

Der Staat fördert Maßnahmen für den Klimaschutz und zum Senken des CO2-Ausstoßes. Deshalb belohnt er über die Förderbank "Kreditanstalt für Wiederaufbau" schon jetzt mit Förder­geldern energieeffizientes Bauen. Ab 2021 müssen Neubauten laut EU-Richtlinie aber ohnehin den Niedrigstenergiestandard erfüllen. Dabei kommt es auf die Gesamtenergieeffizienz eines Gebäudes an: nur noch ein sehr geringer Energiebedarf ist zugelassen ist – und der muss zu einem wesentlichen Teil aus erneuerbaren Quellen stammen, idealerweise vor Ort erzeugt. Ziel: eine möglichst hohe Energieautarkie, im Eigenheim wie im Mehrparteiengebäude.

Aktuell gibt es für den Bau von Passivhäusern und Energieeffizienten Häusern von der KfW-Bank ...

  • zins­günstige Kredite bis zu 100.000 Euro,
  • verbunden mit einem Tilgungs­zuschuss (Darlehensbetrag muss nur teilweise zurückgezahlt werden)

Dafür müssen Immobilien die jeweiligen Standards erreichen. Faustregel: Je höher der energetische Standard ist (aktuell am höchsten: KfW 40 Plus), desto höher ist der prozentuale Tilgungs­zuschuss. Ein guter Anreiz für möglichst energieeffizientes Bauen also, denn ein höherer Tilgungszuschuss reduziert das Darlehen und verkürzt die Kreditlaufzeit.

 

Wie funktionieren die Förderprogramme KfW 40, KfW 40 Plus und KfW 55?

Für das KfW-Effizienzhaus gibt es dabei verschiedene Stufen: Je kleiner die jeweilige Kennzahl, desto geringer ist der der Energiebedarf und desto höher fällt die Förderung aus. Denn die Kennzahl drückt aus, wieviel Prozent des Energiebedarfs eines Referenzhauses der Neubau benötigt: ein KfW-Effizienzhaus 100 entspricht zum Beispiel dem maximal zugelassenen Energiebedarf nach der Energieeinspar­verordnung (EnEV). Die verwendeten Referenzgrößen sind Primärenergiebedarf (gesamter Energieverbrauch in Strom und Wärme) und Transmissionswärmeverlust (Energieabgabe beheizter Gebäude an die Umgebung).

Was ist die EnEV?

Die Energieeinsparverordnung EnEV (2014 mit Anlagen bzw. aktuslisiert 2016) spielt eine wichtige Rolle für den Klimaschutz im Immobiliensektor, denn sie setzt Maßstäbe für den maximalen Primärenergieverbrauch und Wärmeverlust (durch Außenwände, Fenster, Türen und Dach) von Immobilien. Mit der EnEV werden die EU-Gebäuderichtlinien umgesetzt. Die KfW-Förderungen 40, 40-Plus und 55 richten sich nach den 2016 verschärften Werten des Referenzhauses der EnEV.

Effizienzstandards für Neubauten

Für Neubauten können die KfW-Standards 40 Plus, 40 und 55 gefördert werden: Moderne, energieeffiziente Eigenheime kommen für die Förderung genauso in Betracht wie beispielsweise der Neubau eines Passiv-Mietsgebäudes. Die Zuordnung zu den Standards erfolgt entsprechend der energetischen Qualität des Gebäudes. 

Energieeffizientes Haus + eigener Strom: Infos zu Eigenstrom

 

Wie hoch ist die KfW Förderung?

KfW 40-Plus, KfW 40 und KfW 55: das sind zinsgünstige Förderkredite für Bauherren, deren Immobilie bestimmte Anforderungen erfüllt. Die Förderung „Energieeffizient Bauen (153)“ für Privatpersonen enthält zum Beispiel einen zinsgünstigen Förderkredit bis zu 100.000 Euro pro Wohnung. Außerdem besteht die Möglichkeit, einen zusätzlichen Tilgungszuschuss für das Energieeffizenzhaus zu erhalten. Hier geht's direkt zum KfW-Recher. Die Förderung kann für die Finanzierung eines Neubaus (Ein- oder Mehrfamilien) oder den Ersterwerb von einem neuen KfW-Effizienzhaus durch Privatpersonen und Unternehmen der Wohnungswirtschaft erhalten werden. 

Lese-Tipps: unsere Artikel zu

 

Welche Anforderungen gibt es für die KfW 40 Förderung? 

  • Niedriger Primärenergiebedarf

     

KfW-Effizienzhaus 55

Der Standard "KfW-Effizienzhaus 55" wird aktuell mit einem Tilgungszuschuss von 5.000 Euro für jede der Wohneinheiten gefördert. Solche Immobilien benötigen nur 55 Prozent der Energie des Referenzgebäudes aus der EnEV. 

KfW-Effizienzhaus 40

Für ein KfW-Effizienzhaus 40, das nur 40 Prozent der Energie des Referenzgebäudes benötigt, gibt es schon 10.000 Euro für jede der Wohneinheiten.

KfW-Effizienzhaus 40 Plus

In der höchsten Förderstufe, dem KfW-Effizienzhaus 40 Plus, benötigt die Immobilie insgesamt ebenfalls nur 40 Prozent gegenüber dem Referenzwert (Anlage 1 Tabelle 1 EnEV) . Zusätzlich enthält das Plus Paket aber als Bedingungen eine Erzeugungsanlage und einen Batteriespeicher. Für Batteriespeicher kann man auch privat extra Förderungen beantragen – gleichzeitig sinken die Preise für Energiespeicher. Auch die Kombination PV-Wärmepumpe kann im Sinne der KfW-40-Plus Förderung relevant werden, um den Warmwasserbedarf zu decken. Der Tilgungszuschuss beträgt 15% der Darlehenssumme – bis zu 15.000 Euro für jede Wohneinheit.

Unterschied zwischen KfW 40 und 40 Plus

Die zusätzlichen Komponenten des „Plus Pakets“ sind:

  1. Eine stromerzeugende Anlage auf Basis erneuerbarer Energien z.B. eine Photovoltaik-Anlage, oder Blockheizkraftwerk,
  2. Ein Energiespeicher,
  3. Installation einer Lüftung inklusive Wärmerückgewinnung,
  4. Individuelles Portal zur Visualisierung von Stromerzeugung und Stromverbrauch in der Immobilie,
  5. Großteil des Stroms muss dem Eigenbedarf dienen,
  6. Eine weitere Bedingung für die KfW Förderung ist, dass der produzierte Strom überwiegend zum Eigengebrauch dienen soll.

Die Photovoltaikanlage wird in ihrer Leistungsabgabe an das öffentliche Netz reduziert, um ein netzdienliches Erzeugungsprofil zu generieren. Der Verbrauch des produzierten Stroms muss durch eine messtechnische Vorrangschaltung eine direkte Verbindung zwischen Erzeugungsanlage und den Wohneinheiten besitzen um die Eigennutzung des Stroms physikalisch zu ermöglichen.

Energieeffiziente Mehrparteienhäuser + Ökostrom

 

Umsetzung der KfW Förderung in der Praxis: Mieterstrom

Um den im Gebäude erzeugten Strom überwiegen im Gebäude selbst zu nutzen, ist Wirklich Mieterstrom die richtige Lösung. Mit Wirklich Mieterstrom Contracting von Polarstern können durch die Versorgung der Mieter die Eigennutzung des Stroms und somit die Wirtschaftlichkeit des Projekts deutlich gesteigert werden. Die in den technischen Mindestanforderungen des Förderprogramms festgeschriebene Vorrangschaltung zum Zwecke der Eigennutzung wird in einem standardisierten Messkonzept (Summenzählermodell) nach den Richtlinien der KfW umgesetzt. Der Batteriespeicher ist ein zentraler Bestandteil des Messkonzepts.

Um diese Standards zu erfüllen, sind eine Photovoltaik-Anlage auf dem Dach der Immobilie, gegebenenfalls ein Blockheizkraftwerk im Keller und ein Stromspeicher erforderlich. Ökoenergieexperte Polarstern versorgt die Mieter dann mit Wirklich Mieterstrom. Der Immobilieneigentümer/Vermieter profitiert so von der KfW-Förderung und versorgt seine Mieter gleichzeitig mit preiswertem und wirklich sauberem Strom.

Lesetipps:

  • Praxisbeispiel KfW und Mieterstrom: In München wird durch Polarstern bereits der erste Gewerbespeicher in einem Mietshaus nach KfW-Effizienzhaus 40 Plus realisiert. Durch einen großen Speicher kann der Passivhaus- Standard erreicht werden.
  • Praxisbeispiel energieeffizient Bauen in Berlin: innovatives Mieterstrommodell von Polarstern mit KfW in einer Passivhaussiedlung: ökologisch, günstig, und beispielsweise dank E-Auto Ladestellen perfekt auf die "Stadt von Morgen" zugeschnitten.
Eigenverbrauchsquote über 80 Prozent und Autarkiequote über 40 Prozent: das ist unter bestimmten Umständen beim Passivhaus mit PV und Speicher im Mieterstrommodell möglich! Die Mieter profitieren in jedem Fall von niedrigeren Stromkosten.

Fertighäuser: gute Voraussetzungen für KfW-Förderprogramm

Bei Eigenheimen wie Mietergebäude-Neubauten sind zukunftsweisende Fertighäuser für die kfW-Förderung prädestiniert: sie sind seit jeher Vorreiter in Sachen Energieeffizienz und oft gut geeignet für eine dezentrale Energieversorgung. Bei Mehrfamilienhäusern ab mindestens 20 Parteien rechnet sich die lokale Stromerzeugung und -versorgung. Um die Kriterien von KfW 40 Plus für eine Förderung des Projektes zu erreichen, ist Mieterstrom sogar Voraussetzung.

Energieeffiziente Fertighäuser sind gut geeignet, die Anforderungen der KfW Förderung zu erfüllen: 2016 wurden laut Bundesverbands Deutscher Fertigbau 90 Prozent der gebauten Fertighäuser als besonders energieeffiziente und förderfähige KfW-Effizienzhäuser realisiert.

 

Für wen ist die KfW-Förderung interessant?

Die Förderung richtet sich an Bauherren (auch Wohnungseigentümergesellschaft sowie Wohnungsbauunternehmen) von Ein- und Mehrfamilienhäusern. Die zinsgünstigen Förderkredite sind mit Tilgungszuschuss eine optimale zusätzliche Finanzierungsquelle für zukunftsweisende Bauvorhaben. Die Immobilien sind besonders attraktiv: Durch das innovative Energiekonzept sinken beispielsweise die Nebenkosten, so dass KfW-Effizienzhäuser echte Energiepreisbremsen sind.

Auch für Architekten ist die Förderung interessant, wenn diese um eine Ausschreibung konkurrieren und durch einen höheren Energiestandard einen Vorteil im Wettbewerb erhalten.

Du willst noch mehr über das Mieterstrommodell wissen? Oder willst dich über Energieautarkie im Eigenheim informieren? Melde dich bei uns unter der +49 (0) 89 309 042 911 oder per E-mail an mieterstrom@polarstern-energie.de.

Hier mehr Infos zur KfW 40-Förderung!
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