von Undine

Die 90’s sind wieder total angesagt. Retro ist cool. Nur nicht bei der Heizung. Wenn deine Ölheizung noch aus dem Jahr 1995 stammt, dann ist ein modernes Heizsystem längst überfällig. Warum? Weil es effizienter ist. Eine neue Heizung verursacht weniger CO2 und Kosten. Nur welches Heizsystem ist am sinnvollsten? Welche Förderungen gibt es? Wie kann ich erneuerbare Energien nutzen? Wir haben die passenden Antworten für dich.

Inhalt

Die 90’s sind wieder total angesagt. Retro ist cool. Nur nicht bei der Heizung. Wenn deine Ölheizung noch aus dem Jahr 1995 stammt, dann ist ein modernes Heizsystem längst überfällig. Warum? Weil es effizienter ist. Eine neue Heizung verursacht weniger CO2 und Kosten. Nur welches Heizsystem ist am sinnvollsten? Welche Förderungen gibt es? Wie kann ich erneuerbare Energien nutzen? Wir haben die passenden Antworten für dich.

Inhalt

 

Wann müssen Heizungen ausgetauscht werden?

Den Heizungstausch solltest du frühzeitig planen, am besten bevor deine Heizung kaputt ist. Kalte Zimmer im Winter sind nicht gerade das, was man sich zum Jahresanfang wünscht. Macht deine Heizung komische Geräusche? Dann warte lieber nicht zu lange.

Und wenn du nix hörst, dann gilt: Im Schnitt beträgt die Lebensdauer einer Heizung 15 Jahre. Spätestens dann lohnt es sich, zu prüfen, ob eine Heizungssanierung bei dir nötig ist.

Generell erzeugen moderne Heizungen mit weniger Brennstoff, mehr Wärme als alte Heizungen. Mit einer modernen Heizung setzt du somit auf niedrigere Heizkosten und höhere Klimafreundlichkeit. Ab 2021 kommt außerdem die CO2-Bepreisung fossiler Brennstoffe. Das macht das Heizen mit Öl und Gas spürbar teurer. Der Umstieg auf eine neue Heizung mit erneuerbaren Energien lohnt sich dann noch mehr. Durch die aktuellen Förderprogramme lohnt es sich gerade jetzt in ein neues Heizsystem zu investieren. Aber natürlich nur, wenn es Sinn macht. Funktionierende Heizungen auszutauschen ist selten sinnvoll.

 

Wann müssen Heizungen ausgetauscht werden?

Den Heizungstausch solltest du frühzeitig planen, am besten bevor deine Heizung kaputt ist. Kalte Zimmer im Winter sind nicht gerade das, was man sich zum Jahresanfang wünscht. Macht deine Heizung komische Geräusche? Dann warte lieber nicht zu lange.

Und wenn du nix hörst, dann gilt: Im Schnitt beträgt die Lebensdauer einer Heizung 15 Jahre. Spätestens dann lohnt es sich, zu prüfen, ob eine Heizungssanierung bei dir nötig ist.

Generell erzeugen moderne Heizungen mit weniger Brennstoff, mehr Wärme als alte Heizungen. Mit einer modernen Heizung setzt du somit auf niedrigere Heizkosten und höhere Klimafreundlichkeit. Ab 2021 kommt außerdem die CO2-Bepreisung fossiler Brennstoffe. Das macht das Heizen mit Öl und Gas spürbar teurer. Der Umstieg auf eine neue Heizung mit erneuerbaren Energien lohnt sich dann noch mehr. Durch die aktuellen Förderprogramme lohnt es sich gerade jetzt in ein neues Heizsystem zu investieren. Aber natürlich nur, wenn es Sinn macht. Funktionierende Heizungen auszutauschen ist selten sinnvoll.

Unsere Tipps zum Heizungs-Schnell-Check.

 

Was gilt es bei der Wahl einer neuen Heizung zu beachten?

Neben den Investitionskosten solltest du bei der Wahl deiner neuen Heizung ihre Klimafreundlichkeit berücksichtigen. Schließlich entfällt auf das Heizen im Durchschnitt 60 bis 70 % * deines Energiebedarfs und entsprechend viele CO2-Emissionen.

*Zahlenschätzung basierend auf Angaben von Umweltbundesamt

 

Was gilt es bei der Wahl einer neuen Heizung zu beachten?

Neben den Investitionskosten solltest du bei der Wahl deiner neuen Heizung ihre Klimafreundlichkeit berücksichtigen. Schließlich entfällt auf das Heizen im Durchschnitt 60 bis 70 % * deines Energiebedarfs und entsprechend viele CO2-Emissionen.

*Zahlenschätzung basierend auf Angaben von Umweltbundesamt

Treibhausgasemissionen_heizen
Wärmepumpe, Wärmepumpe und Biogas sind die klimafreundlichsten Heizmöglichkeiten.

Auch solltest du zur Entscheidung wissen, wie groß dein Wärmebedarf ist. Hierbei führt ein Fachmann, zum Beispiel ein Heizungsinstallateur, die sogenannte Heizlastberechnung durch. Das heißt, er ermittelt, wie viel Energie eine Heizungsanlage abgeben muss, um das Gebäude warm zu halten. Das ist von verschiedenen gebäudespezifischen Einflussgrößen abhängig.

Mit Blick auf die Zukunft sollte stets berücksichtigt werden, wie sich direkt oder künftig erneuerbare Heiztechniken integrieren oder Brennstoffe aus erneuerbaren Energien nutzen lassen.

Auch solltest du zur Entscheidung wissen, wie groß dein Wärmebedarf ist. Hierbei führt ein Fachmann, zum Beispiel ein Heizungsinstallateur, die sogenannte Heizlastberechnung durch. Das heißt, er ermittelt, wie viel Energie eine Heizungsanlage abgeben muss, um das Gebäude warm zu halten. Das ist von verschiedenen gebäudespezifischen Einflussgrößen abhängig.

Mit Blick auf die Zukunft sollte stets berücksichtigt werden, wie sich direkt oder künftig erneuerbare Heiztechniken integrieren oder Brennstoffe aus erneuerbaren Energien nutzen lassen.

 

Wie heize ich mit erneuerbaren Energien?

Abgesehen von einer Ölheizung, die inzwischen so out ist, dass dir die BAFA sogar eine Austauschprämie dafür gibt, kannst du mit fast jeder Heizung umweltfreundlich(er) heizen – selbst mit einer Gasheizung.

Die meisten Haushalte heizen nach wie vor mit Gas. Selbst im Neubau entscheiden sich noch immer rund 37 % * der Immobilienbesitzer für eine Gasheizung. Im Wohnungsbestand sind es sogar knapp 50 % *. Wichtig ist immer ein möglichst effizienter Brennstoffverbrauch. So sparen Haushalte mit einer neuen Gasbrennwertheizungen CO2 und Heizkosten. In direkter Gegenüberstellung mit alten Modellen, die 30 Jahre und mehr auf dem Buckel haben, ist die Brennwertgastherme um 11 bis 30 % ** effizienter. Warum? Weil Gasbrennwertheizungen auch den im Abgas enthaltenen heißen Wasserdampf zu warmem Wasser kondensieren und diesen zum Heizen nutzen. 

Aber selbst mit einer neuen Gasbrennwertheizung verursachst du viele Tonnen CO2, wenn du sie mit Erdgas versorgst. Zum Glück gibt es Ökogas. Der Wechsel von einem Erdgastarif zu Ökogas geht online in wenigen Minuten.

*Zahlen: BDEW, **Zahlen: Schätzung von heizung.de

 

Wie heize ich mit erneuerbaren Energien?

Abgesehen von einer Ölheizung, die inzwischen so out ist, dass dir die BAFA sogar eine Austauschprämie dafür gibt, kannst du mit fast jeder Heizung umweltfreundlich(er) heizen – selbst mit einer Gasheizung.

Die meisten Haushalte heizen nach wie vor mit Gas. Selbst im Neubau entscheiden sich noch immer rund 37 % * der Immobilienbesitzer für eine Gasheizung. Im Wohnungsbestand sind es sogar knapp 50 % *. Wichtig ist immer ein möglichst effizienter Brennstoffverbrauch. So sparen Haushalte mit einer neuen Gasbrennwertheizungen CO2 und Heizkosten. In direkter Gegenüberstellung mit alten Modellen, die 30 Jahre und mehr auf dem Buckel haben, ist die Brennwertgastherme um 11 bis 30 % ** effizienter. Warum? Weil Gasbrennwertheizungen auch den im Abgas enthaltenen heißen Wasserdampf zu warmem Wasser kondensieren und diesen zum Heizen nutzen. 

Aber selbst mit einer neuen Gasbrennwertheizung verursachst du viele Tonnen CO2, wenn du sie mit Erdgas versorgst. Zum Glück gibt es Ökogas. Der Wechsel von einem Erdgastarif zu Ökogas geht online in wenigen Minuten.

*Zahlen: BDEW, **Zahlen: Schätzung von heizung.de

Hier geht’s zu Wirklich Ökogas von Polarstern.

  • Wärmepumpen erzeugen Wärme aus ihrer Umgebung. Genauer gesagt ziehen sie Wärme aus dem Boden, dem Grundwasser oder der Luft und leiten diese dann an das Heizsystem weiter. Mit einer Wärmepumpe beispielsweise erzeugst du aus 1 Kilowattstunde (kWh) Strom bis zu 4 kWh Heizenergie! Damit sind Wärmepumpen absolute Effizienzbestien. Wie effizient eine Wärmepumpe arbeitet, kannst du an der sogenannten Jahresarbeitszahl erkennen. Grob gesagt: Je höher die Jahresarbeitszahl ist, desto effizienter ist sie. Aber, und das darfst du nicht unterschätzen: Mit Wärmepumpen brauchst du zwar kein Heizöl und Erdgas, aber Strom. Und das nicht zu knapp. Dein CO2-Fußabdruck fürs Heizen lässt sich nur gegen Null senken, wenn du deine Wärmepumpe mit Ökostrom betreibst.
  • Wärmepumpen erzeugen Wärme aus ihrer Umgebung. Genauer gesagt ziehen sie Wärme aus dem Boden, dem Grundwasser oder der Luft und leiten diese dann an das Heizsystem weiter. Mit einer Wärmepumpe beispielsweise erzeugst du aus 1 Kilowattstunde (kWh) Strom bis zu 4 kWh Heizenergie! Damit sind Wärmepumpen absolute Effizienzbestien. Wie effizient eine Wärmepumpe arbeitet, kannst du an der sogenannten Jahresarbeitszahl erkennen. Grob gesagt: Je höher die Jahresarbeitszahl ist, desto effizienter ist sie. Aber, und das darfst du nicht unterschätzen: Mit Wärmepumpen brauchst du zwar kein Heizöl und Erdgas, aber Strom. Und das nicht zu knapp. Dein CO2-Fußabdruck fürs Heizen lässt sich nur gegen Null senken, wenn du deine Wärmepumpe mit Ökostrom betreibst.

  • Solarthermieanlagen ermöglichen es, Sonnenenergie zur Wärmeerzeugung zu nutzen. Das Prinzip dahinter ist ganz einfach: Solarthermieanlagen erwärmen Wasser mit Sonne. Dieses wird dann zum Heizsystem transportiert und wärmt deine vier Wände oder auch dein Warmwasser. Sonnenenergie ist natürlich nicht gleichmäßig übers Jahr verteilt verfügbar. Deshalb macht es Sinn, Solarthermieanlagen beispielsweise mit einer Wärmepumpe oder Gasheizung zu kombinieren. Wie effizient deine solarthermische Anlage arbeitet, hängt unter anderem von der Fläche, Ausrichtung und Neigung der Sonnenkollektoren ab. Aber so ganz grob: Nutzt du deine Solarthermie als Heizungsunterstützung, dann kann diese ca. 20 – 25 % * deines Energiebedarfs decken.

           *Schätzung der Verbraucherzentrale

  • Beim Heizen mit Pellets fütterst du einen Holzpelletkessel mit kleinen Stäbchen aus gepressten Holzresten. Die Kessel werden meist im Keller installiert und müssen jährlich befüllt werden. Danach heizen sie vollautomatisch. Heizen mit Pellets ist vergleichsweise preiswert. Auch um ihre Klimabilanz steht es nicht schlecht, da bei der Verbrennung der Pellets nur so viel CO2 freigesetzt wird, wie die verarbeiteten Bäume zuvor aufgenommen haben. Das Holz zur Pelletherstellung in Deutschland stammt zudem mehrheitlich aus Holzspänen, die in Sägewerken bei der Produktion von Schnittholz anfallen. Allerdings benötigen Holzpelletkessel viel Platz, ebenso wie die Pellets selbst und die Investitionskosten sind vergleichsweise hoch.
  • Hybridheizungen sind Kombinationen von zwei unabhängigen Wärmeerzeugern. In den meisten Fällen ist das ein Gasbrennwertkessel mit einer strombetriebenen Wärmepumpe. Hier kannst du je nach Modell bis zu 40 % * der Heizkosten sparen. Eine Kombination aus Gasbrennwertkessel und Solarkollektoren (also eine Gas-Hybridheizung mit Solarthermieanlage) ist genauso möglich. Dies kann eine Heizkostenersparnis zwischen 10 und 30 % ** bringen.  Hybridheizungen sind in der Anschaffung zwar teurer, da zwei Anlagen gekauft werden. Im Betrieb können sie aber besonders effizient und klimafreundlich genutzt werden. Wird der Gas-Brennwertkessel mit Ökogas  betrieben, und die Wärmepumpe mit Ökostrom, dann hast du zuhause ein super umweltfreundliches Heizsystem. 

          *Zahlen Beispiel: Viessman  **Zahlen Beispiel: Schätzung von energie-experten.org

  • Solarthermieanlagen ermöglichen es, Sonnenenergie zur Wärmeerzeugung zu nutzen. Das Prinzip dahinter ist ganz einfach: Solarthermieanlagen erwärmen Wasser mit Sonne. Dieses wird dann zum Heizsystem transportiert und wärmt deine vier Wände oder auch dein Warmwasser. Sonnenenergie ist natürlich nicht gleichmäßig übers Jahr verteilt verfügbar. Deshalb macht es Sinn, Solarthermieanlagen beispielsweise mit einer Wärmepumpe oder Gasheizung zu kombinieren. Wie effizient deine solarthermische Anlage arbeitet, hängt unter anderem von der Fläche, Ausrichtung und Neigung der Sonnenkollektoren ab. Aber so ganz grob: Nutzt du deine Solarthermie als Heizungsunterstützung, dann kann diese ca. 20 – 25 % * deines Energiebedarfs decken.

           *Schätzung der Verbraucherzentrale

  • Beim Heizen mit Pellets fütterst du einen Holzpelletkessel mit kleinen Stäbchen aus gepressten Holzresten. Die Kessel werden meist im Keller installiert und müssen jährlich befüllt werden. Danach heizen sie vollautomatisch. Heizen mit Pellets ist vergleichsweise preiswert. Auch um ihre Klimabilanz steht es nicht schlecht, da bei der Verbrennung der Pellets nur so viel CO2 freigesetzt wird, wie die verarbeiteten Bäume zuvor aufgenommen haben. Das Holz zur Pelletherstellung in Deutschland stammt zudem mehrheitlich aus Holzspänen, die in Sägewerken bei der Produktion von Schnittholz anfallen. Allerdings benötigen Holzpelletkessel viel Platz, ebenso wie die Pellets selbst und die Investitionskosten sind vergleichsweise hoch.
  • Hybridheizungen sind Kombinationen von zwei unabhängigen Wärmeerzeugern. In den meisten Fällen ist das ein Gasbrennwertkessel mit einer strombetriebenen Wärmepumpe. Hier kannst du je nach Modell bis zu 40 % * der Heizkosten sparen. Eine Kombination aus Gasbrennwertkessel und Solarkollektoren (also eine Gas-Hybridheizung mit Solarthermieanlage) ist genauso möglich. Dies kann eine Heizkostenersparnis zwischen 10 und 30 % ** bringen.  Hybridheizungen sind in der Anschaffung zwar teurer, da zwei Anlagen gekauft werden. Im Betrieb können sie aber besonders effizient und klimafreundlich genutzt werden. Wird der Gas-Brennwertkessel mit Ökogas  betrieben, und die Wärmepumpe mit Ökostrom, dann hast du zuhause ein super umweltfreundliches Heizsystem. 

          *Zahlen Beispiel: Viessman  **Zahlen Beispiel: Schätzung von energie-experten.org

Wirklich energieeffizientes Heizen geht nur mit Wärmedämmung.

Um wirklich energieeffizient zu Heizen, ist es sinnvoll das Eigenheim auch in Sachen Dämmung fit zu machen, damit keine Energie ungenutzt verpufft.

Schon mit einem gedämmten Dach lassen sich 20 – 30 % * Heizenergie sparen. Und mit einer Fassadendämmung noch mal 20 – 35 % * an Energiekosten. Das zahlt sich aus!

Übrigens gibt es für Dämmmaßnahmen auch diverse KfW-Förderungen. Welche Dämmung bei deinem Haus Sinn macht, kannst du mit dem Sanierungskonfigurator ermitteln. Er sagt dir, welche Sanierungsschritte für dein Gebäude zu welchen Energieeinsparungen führen, welche Kosten dafür anfallen und welche Finanzhilfen du bekommst.

*Zahlen: KfW

Wirklich energieeffizientes Heizen geht nur mit Wärmedämmung.

Um wirklich energieeffizient zu Heizen, ist es sinnvoll das Eigenheim auch in Sachen Dämmung fit zu machen, damit keine Energie ungenutzt verpufft.

Schon mit einem gedämmten Dach lassen sich 20 – 30 % * Heizenergie sparen. Und mit einer Fassadendämmung noch mal 20 – 35 % * an Energiekosten. Das zahlt sich aus!

Übrigens gibt es für Dämmmaßnahmen auch diverse KfW-Förderungen. Welche Dämmung bei deinem Haus Sinn macht, kannst du mit dem Sanierungskonfigurator ermitteln. Er sagt dir, welche Sanierungsschritte für dein Gebäude zu welchen Energieeinsparungen führen, welche Kosten dafür anfallen und welche Finanzhilfen du bekommst.

*Zahlen: KfW

So viel Energie und Geld sparst du mit einer effizienten Sanierung.

 

Vergleich der Heizsysteme.

HeizsystemBedingungVorteilNachteilNachhaltigkeit
GasheizungGasanschluss oder Gastank

hohe Effizienz, niedrige Heizkosten durch Brennwert-nutzung, geringe Investitionskosten

Gas-Anschluss muss vorhanden/ möglich seinsind nur klimafreundlich, wenn sie mit Öko-/Biogas-Tarifen versorgt werden
Wärmepumpe

effizientes, gut gedämmtes Haus, je nach Art der Wärmepumpe besondere Voraussetzungen an den Boden

geringer Wartungsbedarf, benötigen wenig Platz, hohe Effizienz, unabhängig von fossilen Brennstoffen

höhere Investitionskosten, vergleichsweise hoher Planungsaufwand wg. Berücksichtigung verschiedener Umweltfaktoren

Nutzung erneuerbarer Energien
Solarthermiefreie Dachfläche, möglichst nach Süden ausgerichtet Wärme ohne Betriebskosten

Effizienz abhängig von Sonnenstrahlung

Nutzung erneuerbarer Energien
Heizen mit PelletsLagerplatz für Pellets und großen Holzpelletkesselautomatischer Betrieb regelmäßiges Austragen der Asche erforderlichNutzung nachwachsender Rohstoffe
Hybridheizungabhängig von Kombination der Heizsysteme, Platz für die Installation zweier Heizungen reduziert Heizkosten deutlich 

höhere Investitionskosten, ausreichend Planung nötig

Nutzung erneuerbarer Energien



 

 

 

Vergleich der Heizsysteme.

HeizsystemBedingungVorteilNachteilNachhaltigkeit
GasheizungGasanschluss oder Gastank

hohe Effizienz, niedrige Heizkosten durch Brennwert-nutzung, geringe Investitionskosten

Gas-Anschluss muss vorhanden/ möglich seinsind nur klimafreundlich, wenn sie mit Öko-/Biogas-Tarifen versorgt werden
Wärmepumpe

effizientes, gut gedämmtes Haus, je nach Art der Wärmepumpe besondere Voraussetzungen an den Boden

geringer Wartungsbedarf, benötigen wenig Platz, hohe Effizienz, unabhängig von fossilen Brennstoffen

höhere Investitionskosten, vergleichsweise hoher Planungsaufwand wg. Berücksichtigung verschiedener Umweltfaktoren

Nutzung erneuerbarer Energien
Solarthermiefreie Dachfläche, möglichst nach Süden ausgerichtet Wärme ohne Betriebskosten

Effizienz abhängig von Sonnenstrahlung

Nutzung erneuerbarer Energien
Heizen mit PelletsLagerplatz für Pellets und großen Holzpelletkesselautomatischer Betrieb regelmäßiges Austragen der Asche erforderlichNutzung nachwachsender Rohstoffe
Hybridheizungabhängig von Kombination der Heizsysteme, Platz für die Installation zweier Heizungen reduziert Heizkosten deutlich 

höhere Investitionskosten, ausreichend Planung nötig

Nutzung erneuerbarer Energien



 

 

Erfahre hier, wie viel CO2 dein Brennstoff verursacht.

 

Diese Förderungen von BAFA und KfW gibt es.

Seit Januar 2020 gibt es erhöhte Förderzuschüsse des Bundesamts für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) zur Investition in neue energieeffiziente und klimafreundliche Heizsysteme. Welche Heizsysteme im Detail gefördert werden, haben wir in einem kurzen Überblick für dich zusammengestellt. 

Generell gilt: Wer seine alte Heizung gegen ein Heizsystem aus erneuerbaren Energien austauscht, wird unterstützt. Die Förderungen sind für Privatpersonen, Wohnungseigentümergemeinschaften, Kommunen und Unternehmen gedacht. Reine Gas – oder Ölheizungen werden gar nicht mehr gefördert. Ab 2026 sollen sie nur noch eingeschränkt genehmigt werden. 

  • Für ein neues Heizsystem, das vollständig auf erneuerbare Energie setzt erhältst du bis zu 35 % Zuschüsse. Und zwar nicht nur beispielsweise für die Wärmepumpe an sich, sondern auch für den Einbau und die Planung. Für den Austausch deiner alten Ölheizung bekommst du nochmal 10 % zusätzlich oben drauf. Also insgesamt fette 45 %, die an Zuschüssen erhalten kannst.
  • Für Hybridheizungen, zum Beispiel einer Gas-Hybridheizung bekommst du einen Zuschuss von 30 % der Kosten. Kurz zur Veranschaulichung: Bei einer Investition von beispielsweise 20.000 Euro beträgt der Zuschuss 6.000 Euro. Und den 10 %-igen Ölheizungsaustauschbonus gibt’s auch hier noch oben drauf.
  • Für eine neue Gasbrennwertheizung wirst du mit 20 % Zuschuss unterstützt. Vorausgesetzt, du fügst nach spätestens zwei Jahren eine Komponente mit erneuerbaren Energien zu deinem Heizsystem hinzu. Denkbar ist zum Beispiel eine Wärmepumpe, für die du dann ebenfalls Zuschüsse erhältst. 
  • Und für nachträgliche Wärmedämmungen, bekommt du von der KfW Zuschüsse.

 

Diese Förderungen von BAFA und KfW gibt es.

Seit Januar 2020 gibt es erhöhte Förderzuschüsse des Bundesamts für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) zur Investition in neue energieeffiziente und klimafreundliche Heizsysteme. Welche Heizsysteme im Detail gefördert werden, haben wir in einem kurzen Überblick für dich zusammengestellt. 

Generell gilt: Wer seine alte Heizung gegen ein Heizsystem aus erneuerbaren Energien austauscht, wird unterstützt. Die Förderungen sind für Privatpersonen, Wohnungseigentümergemeinschaften, Kommunen und Unternehmen gedacht. Reine Gas – oder Ölheizungen werden gar nicht mehr gefördert. Ab 2026 sollen sie nur noch eingeschränkt genehmigt werden. 

  • Für ein neues Heizsystem, das vollständig auf erneuerbare Energie setzt erhältst du bis zu 35 % Zuschüsse. Und zwar nicht nur beispielsweise für die Wärmepumpe an sich, sondern auch für den Einbau und die Planung. Für den Austausch deiner alten Ölheizung bekommst du nochmal 10 % zusätzlich oben drauf. Also insgesamt fette 45 %, die an Zuschüssen erhalten kannst.
  • Für Hybridheizungen, zum Beispiel einer Gas-Hybridheizung bekommst du einen Zuschuss von 30 % der Kosten. Kurz zur Veranschaulichung: Bei einer Investition von beispielsweise 20.000 Euro beträgt der Zuschuss 6.000 Euro. Und den 10 %-igen Ölheizungsaustauschbonus gibt’s auch hier noch oben drauf.
  • Für eine neue Gasbrennwertheizung wirst du mit 20 % Zuschuss unterstützt. Vorausgesetzt, du fügst nach spätestens zwei Jahren eine Komponente mit erneuerbaren Energien zu deinem Heizsystem hinzu. Denkbar ist zum Beispiel eine Wärmepumpe, für die du dann ebenfalls Zuschüsse erhältst. 
  • Und für nachträgliche Wärmedämmungen, bekommt du von der KfW Zuschüsse.
So steigerst du die Energieeffizienz im Eigenheim noch mehr.

 

CO2-Bepreisung und klimafreundliches Wohnen.

Nicht nur die neuen Fördermaßnahmen, sondern auch die CO2-Bepreisung machen klimafreundliche Technologien attraktiver als klimaschädliche. Ab Januar 2021 wird eine Tonne CO2 mit 25 Euro bepreist. Dies gilt für fossile Brennstoffe in der Wärmeversorgung und auch in der Mobilität. Bis 2023 soll der Preis weiter auf 55 Euro steigen. Insgesamt werden damit Heizöl und Erdgas deutlich teurer.

Spätestens jetzt sollte jedem klar sein: Beim Thema Heizungen lohnt es sich den Retro-Trend unbeachtet an sich vorbei ziehen zu lassen. Es lohnt sich für deine Heizkostenbilanz, für die Umwelt und für dein freudestrahlendes Gesicht, wenn du realisierst, dass ein warmes zu Hause und eine grüne Welt so gut sind. 

 

CO2-Bepreisung und klimafreundliches Wohnen.

Nicht nur die neuen Fördermaßnahmen, sondern auch die CO2-Bepreisung machen klimafreundliche Technologien attraktiver als klimaschädliche. Ab Januar 2021 wird eine Tonne CO2 mit 25 Euro bepreist. Dies gilt für fossile Brennstoffe in der Wärmeversorgung und auch in der Mobilität. Bis 2023 soll der Preis weiter auf 55 Euro steigen. Insgesamt werden damit Heizöl und Erdgas deutlich teurer.

Spätestens jetzt sollte jedem klar sein: Beim Thema Heizungen lohnt es sich den Retro-Trend unbeachtet an sich vorbei ziehen zu lassen. Es lohnt sich für deine Heizkostenbilanz, für die Umwelt und für dein freudestrahlendes Gesicht, wenn du realisierst, dass ein warmes zu Hause und eine grüne Welt so gut sind. 

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