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Kurz erklärt: Ist Ökostrom teurer als normaler Strom?

  • Nein, Ökostrom ist nicht teurer. Wer aus der Grundversorgung zu einem guten Ökostromtarif wechselt, spart meistens sogar.
  • Neben dem Kilowattstundenpreis entscheiden auch Grundpreis, Preisgarantie und mögliche Boni, wie günstig ein Tarif wirklich ist.
  • Billig-Ökostrom ist nicht immer echter Klimaschutz. Achte auf 100 % erneuerbaren Energien und zusätzliche Energiewende-Förderung.
  • Seriöse Siegel helfen bei der Orientierung – empfehlenswert sind Grüner Strom-Label oder ok-power.
  • Solar- und Windstrom sind günstige Formen der Stromerzeugung – und senken die Preise an der Strombörse deutlich.
  • Guter Ökostrom hat eine Wirkung: weniger Emissionen und mehr Ausbau von erneuerbaren Energien.

Normalerweise will man etwas Neues, weil das Alte kaputt oder uncool ist. Strom ist was anderes. Er ist eh da und man braucht ihn nicht noch mal. Dadurch ist der Druck, sich einen neuen Stromanbieter zu suchen, schon von Haus aus nicht besonders hoch. Zur Reduktion von Emissionen und als Zeichen des Rückhalts für die Energiewende ist der Wechsel zu Ökostrom aber geradezu wesentlich. Was wiederum viele davon abhält, sich mit einem Wechsel zu Ökostrom auseinanderzusetzen, ist das Vorurteil, Ökostrom sei teurer oder viel teurer. Aber ist das so?

So viel sparst du mit Ökostrom gegenüber der Grundversorgung.

Grundversorgung meist am teuersten.

Wer noch einen Grundversorgertarif nutzt, kann mit einem Wechsel zu Ökostrom meistens sogar sparen. Die Grundversorgung ist der Standard-Tarif, den man bezieht, wenn man noch nie aktiv den Tarif oder Stromanbieter gewechselt hat. Der Grundversorger einer Region ist immer das Unternehmen, das die meisten Haushalte beliefert. In der Regel sind das die Stadtwerke. Laut Vergleichsportal Verivox zahlen Haushalte in der Grundversorgung deutlich mehr für ihren Strom.

So teuer ist die Grundversorgung.

Laut Strom-Report liegt der durchschnittliche Strompreis in der Grundversorgung 2026 bei 42,83 Cent pro Kilowattstunde. Bei einem Jahresverbrauch von 3.000 Kilowattstunden sind das 1.284,90 Euro im Jahr.

So viel sparst du bei einem Wechsel aus der Grundversorgung.

Bei einem Wechsel zum Beispiel zu Wirklich Ökostrom Klassik von Polarstern würdest du 2026 in einer Münchner Postleitzahl für einen Jahresverbrauch von 3.000 kWh nur 1.092,90 € bezahlen und im Vergleich zur Grundverosrgung 192 Euro sparen.

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Vorsicht vor Wechsel-Boni: Tarife erscheinen günstiger, als sie sind.

Vergleichst du Preise bei einem Vergleichsportal, solltest du immer die Bonuszahlungen rausfiltern. Oftmals verschleiern sie den wahren Jahrespreis, den du auf alle Fälle ab dem zweiten Jahr zahlen musst. Es kann sein, dass ein konventioneller Tarif günstiger erscheint als der Öko-Tarif. Erst indem du die Boni rausfilterst, bekommst du ein klares Bild. Vergleiche daher lieber die Kilowattstunden- und Grundpreise.

Stromanbieterwechsel: Das ist wichtig

Was kostet eine Kilowattstunde Ökostrom aktuell?

Laut Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) liegt der durchschnittliche Strompreis für Haushalte 2026 bei 37 Cent pro Kilowattstunde. Der Preis ist damit im Vergleich zum Vorjahr gesunken. Die Preise unterscheiden nicht zwischen Ökostrom und konventionellem Strom. Zum Vergleich: Eine Kilowattstunde im Tarif Wirklich Ökostrom Klassik kostet in einer München Postleitzahl im Juli 2026 für Neukund:innen nur 30,05 Cent.

Warum günstiger Ökostrom nicht automatisch guter Ökostrom ist.

Was Pauschalaussagen über die Preise von Ökostrom und konventionellem Strom erschwert, ist die Tatsache, dass Ökostrom längst kein Nischenprodukt mehr ist, und auch manche Anbieter sowieso hauptsächlich Ökostrom anbieten. Zumindest als Name. Denn bei Ökostrom gibt es große Qualitätsunterschiede. Damit Ökostrom auch seinen Zweck erfüllt – also Emissionen senkt und den Erneuerbaren-Ausbau fördert – muss er:

  • zu 100 % aus erneuerbaren Energien erzeugt werden.
  • Den Ausbau der erneuerbaren Energien fördern – zum Beispiel mit einem festen Betrag pro Kilowattstunde. Bei Billig-Ökostromtarifen findet keine Investition in die Energiewende statt.
  • Die fixe Ausbau-Förderung pro Kilowattstunde garantiert dir zum Beispiel das Grüner Strom-Label.

Längst nicht jeder Ökostrom-Tarif ist empfehlenswert. Auf Nummer sicher gehst du, wenn du bei einem unabhängigen Ökostromanbieter (obere Reihe) abschließt – diese fördert den Ausbau der erneuerbaren Energien meist mit einem festen Betrag pro Kilowattstunde.

Wie oft willst du dich mit Energiethemen im Jahr beschäftigen?

Gar nicht
Häufig
Gar nichtHäufig

So erkennst du Ökostrom, der was bewirkt.

Ob Ökostrom diese Kriterien erfüllt, erkennst du unter anderem an den Siegeln Grüner Strom-Label, ok power, TÜV Nord oder an Empfehlungen durch Robin WoodUtopia und Öko-Test. Grüner Strom-Label und ok power sind auch die Siegel, die das Umweltbundesamt hervorhebt.

Wirklich Ökostrom von Polarstern trägt das Grüner Strom-Label. Ist ein Ökostrom-Tarif mit einem anderen Siegel zertifiziert, solltest du erst seine Seriosität prüfen. In der Vergangenheit haben Anbieter manchmal einfach eigene Siegel designt (etwa auf bekannten Vergleichsportalen), die Ökoqualität suggerierten, ohne sie wirklich belegen zu können.

Nur das Grüner Strom-Label und das OK power Label garantieren dir echten Ökostrom.

Viele Tarife im Markt sind weder aus erneuerbaren Energien noch fördern sie die Energiewende mit einem fixen Betrag. Tarife, die diese Kriterien dagegen erfüllen, kosten meistens auch etwas mehr. Doch es ist wie mit allen Produkten: Hohe Qualität muss nicht zu teuer sein, aber es gibt sie halt auch nicht zum Discounter-Preis. Wirklich Ökostrom von Polarstern vereint alle Vorteile: ausgezeichnet von ÖkoTest, zertifiziert vom Grüner Strom-Label und preiswert. Sieh's dir an!

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Mehrkosten ins richtige Verhältnis setzen.

Vor allem muss man die Preisunterschiede ins richtige Verhältnis setzen. Beispiel: Ein Ökostrom-Tarif, der die Qualitätskriterien erfüllt, ist gegenüber einem Tarif, der sie eben nicht erfüllt, vielleicht wenige Euro im Monat teurer – vergleichbar mit zwei Tassen Cappuccino, die man pro Monat mehr bestellt. Natürlich ist das mehr Geld. Aber man bekommt eben auch mehr dafür.

Du bekommst mehr für dein Geld.

Erstens echten Ökostrom aus 100 % erneuerbaren Energien. Zweitens die Gewissheit, dass der Ökostrom-Tarif auch wirklich die Energiewende fördert. Wahre Mehrkosten verursachen am Ende des Tages sowieso nur Stromtarife, hinter denen fossile Energieträger stecken. Im Preis sind die Folgekosten des Klimawandels und der Umweltzerstörung nicht eingepreist. Laut Umweltbundesamt haben die Treibhausgase und Luftschadstoffe, die durch die Strom- und Wärmeerzeugung und im Straßenverkehr emittiert wurden, im Jahr 2022 Kosten von mindestens 301 Milliarden Euro verursacht. Erneuerbare Energien tragen dabei am wenigsten zu den Kosten bei.

So förderst du bei Polarstern die Energiewende.

Für jede Kilowattstunde Wirklich Ökostrom investieren wir 1 Cent in den Ausbau erneuerbarer Energien. Das gilt für alle Stromtarife – ob für den Haushalt, das E‑Auto oder die Wärmepumpe. Zusätzlich investieren wir für jede Kundin und jeden Kunden jährlich 20 Euro in internationale Energieprojekte, etwa Solarparks in Madagaskar oder Biogasanlagen für Familien in Kambodscha. So unterstützen wir den Ausbau erneuerbarer Energien sowohl in Deutschland als auch weltweit.

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Kosten von Ökostrom mit Tarifrechner berechnen.

Die Preise für Ökostrom kannst du auch unabhängig von Vergleichsportalen vergleichen, indem du direkt die Tarifrechner auf den Websites der Stromanbieter nutzt. Der Preis für eine Kilowattstunde wird dabei immer als Arbeitspreis angegeben. Der Grundpreis ist dagegen ein fester Grundbetrag im Abschlag, der unabhängig von deinem Verbrauch ist, und mit dem der Stromanbieter zum Beispiel seine Verwaltungskosten deckt.

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Ökostrom: So viel günstiger ist er in der Erzeugung.

Der Mythos vom teuren Ökostrom ist sowieso nicht mehr tragbar, wenn man einen Blick auf die Erzeugung wirft. Denn die ist bei Ökostrom viel günstiger. Laut Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme (ISE) (Stand: 2024) produzieren

  • PV-Anlagen je nach Anlagentyp und Sonneneinstrahlung Ökostrom zu Kilowattstundenpreisen zwischen 4,1 und 14,4 Cent
  • Onshore-Windkraftanlage zwischen 4,3 und 9,2 Cent
  • Offshore-Anlagen zwischen 5,5 und 10,3 Cent.
  • Steinkohlekraftwerke produzieren wesentlich teurer. Eine Kilowattstunde Strom kostet hier zwischen 17,3 und 29,3 Cent.
  • Gasturbinenkraftwerke, die flexibel dazugeschaltet werden sollen, wenn Erneuerbare-Energie-Anlagen aufgrund von Flaute oder Schatten zu wenig Strom liefern, haben Stromgestehungskosten zwischen 15,4 und 32,6 Cent. Die hohen Preise ergeben sich zu einem großen Teil durch den CO2-Preis.
  • Neue Kernkraftwerke würden laut Fraunhofer ISE Strom zu Kilowattstundenpreise zwischen 13,6 bis 49 Cent produzieren. Folge- und Endlagerkosten sind dabei nicht berücksichtigt.

Klare Sache: Die Stromerzeugung mit erneuerbaren Energien ist günstiger als mit Kohle und Kernkraft.

Je mehr Erneuerbare, desto günstiger.

Die Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien dürfte in Zukunft noch günstiger werden. Dazu tragen sowohl der weitere Ausbau der Erneuerbaren als auch technische Fortschritte und sinkende Kosten bei Solaranlagen, Windkraftanlagen und Speichern bei. Laut Fraunhofer ISE könnten die Stromgestehungskosten kleiner PV-Dachanlagen bis 2045 auf 4,9 bis 10,4 Cent pro Kilowattstunde sinken, bei Freiflächenanlagen sogar auf 3,1 bis 5 Cent.

Merit Order: Warum günstige Erzeugung nicht immer beim Strompreis ankommt.

Dass sich die günstigen Erzeugerpreise für Ökostrom nicht sofort auf die Verbraucherpreise auswirken, liegt an der Struktur des Energiemarktes. Der größte Treiber der Strompreise sind die Großhandelspreise, die zum Beispiel während der Energiepreiskrise vor wenigen Jahren vor allem durch die Verknappung von Gas in die Höhe schossen.

Was ist das Merit-Order-Prinzip?

Das Merit-Order-Prinzip sorgt dafür, dass auch die Ökostrompreise steigen, wenn Gas teurer wird. Denn am Spotmarkt, wie der Markt für die kurzfristige Energiebeschaffung genannt wird, orientiert sich der Handelspreis immer am Kraftwerk, das als letztes ans Netz geht. Stromhändler kaufen zunächst den günstigsten Strom, zum Beispiel aus Solar- und Windkraft. Reicht der Strom nicht aus, um den Bedarf zu decken, werden auch andere Kraftwerke dazugeschaltet. Gaskraftwerke produzieren am teuersten und kommen daher als letztes zum Zug. Werden sie dazugeschaltet, treibt dies den Strompreis am Spotmarkt nach oben. Aber wie gesagt: Je mehr erneuerbare Energien im Netz sind, desto günstiger wird auch der Strompreis an der Börse.

So viel teurer wäre Strom ohne Erneuerbare.

Dass erneuerbare Energien die Strompreise heute bereits dämpfen, zeigte sich Anfang 2026 nach dem Beginn des Irankriegs. Obwohl die Gaspreise deutlich stiegen, konnte sich der Börsenstrompreis im Frühjahr laut Fraunhofer ISE weitgehend davon entkoppeln. Grund war die hohe Stromerzeugung aus Wind- und Solaranlagen. Ohne die erneuerbaren Energien wäre der Börsenstrompreis im April 2026 laut Fraunhofer ISE um rund 76 Prozent höher ausgefallen.

Wie flexible Ökostromtarife beim Sparen helfen können.

Mittlerweile gibt es Möglichkeiten, die Börsenpreise auch an Endkund:innen weiterzugeben. Möglich machen es flexible Stromtarife. Bei einem Flex-Tarif orientiert sich der Arbeitspreis an den Preisen der Strombörse. Ist viel Strom aus Wind- und Solaranlagen im Netz, sinken die Preise häufig. Ist die Nachfrage hoch oder wird wenig erneuerbare Energie erzeugt, können sie steigen. Bei Polarstern gibt es zwei Tarife, bei denen du direkt von Preisen an der Strombörse profitierst: Wirklich Ökostrom Flex und Wirklich Ökostrom Flex Plus.

Flexible Strompreise für alle Haushalte.

Bei Wirklich Ökostrom Flex wird kein Smart Meter benötigt. Der Tarif berechnet einen monatlich variablen Arbeitspreis auf Basis des typischen Verbrauchsprofils eines Haushalts. Dieser kann sich jeden Monat ändern – nach oben wie nach unten.

Noch mehr Sparpotenzial durch intelligente Steuerung.

Wirklich Ökostrom Flex Plus geht noch einen Schritt weiter: Hier wird der tatsächliche Stromverbrauch über einen Smart Meter erfasst und mit den aktuellen Börsenpreisen verknüpft. Wer seinen Stromverbrauch bewusst in Zeiten mit niedrigen Preisen verlagert – zum Beispiel beim Laden eines E-Autos oder dem Betrieb einer Wärmepumpe – kann besonders stark von günstigen Börsenphasen profitieren.

    So funktioniert unser flexibler Ökostrom-Tarif.

    Der Strompreis bildet sich an der Strombörse. Er richtet sich nach Stromangebot und Nachfrage. Wird viel erneuerbarer Strom erzeugt, ist der Preis niedrig. Wird weniger erzeugt oder ist der Strombedarf hoch, steigt der Preis. Diese Preisänderung an der Strombörse erfolgt viertelstündlich.

    Bei unserem Tarif Wirklich Ökostrom Flex berechnen wir den Strombedarf basierend auf dem typischen Verbrauchsprofil eines Haushalts, dem Standardlastprofil. Der Vorteil dabei ist, dass du keinen speziellen Stromzähler brauchst und so alle Haushalte Wirklich Ökostrom Flex beziehen können.

    Bei Wirklich Ökostrom Flex ändert sich dein Arbeitspreis jeden Monat, so dass du von der Energiewende profitierst. Aktuelle Preisinfos bekommst du von uns per E-Mail und im Kundenportal – denn volle Transparenz ist uns und dir wichtig.

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Strompreisentwicklung: Warum Preise schwanken.

Dass Kilowattstundenpreise variieren, hat mit den einzelnen Preisbestandteilen zu tun. Die wichtigsten Komponenten sind die Netzentgelte, Mehrwert- und Stromsteuer, die Energiebeschaffung – und auch Umlagen gehören dazu.

Beispiel Netzentgelte.

So kann der Kilowattstundenpreis zum Beispiel von deinem Wohnort abhängen. Je nach Region verlangen Netzbetreiber unterschiedliche hohe Netzentgelte – so nennt man die Stromnetzgebühren. Die Netzentgelte liegen 2026 laut BDEW durchschnittlich bei 9,3 Cent pro Kilowattstunde und machen damit rund ein Viertel des Haushaltsstrompreises aus.

Strompreis pro Kilowattstunde und seine Bestandteile: Die Netzentgelte sind zuletzt gestiegen. Zu sehen ist auch das Energiepreis-Hoch zu Beginn des Ukrainekriegs 2022.

Beispiel Energiebeschaffung.

Die Energiebeschaffung macht den größten Teil am Strompreis aus. Energieversorger schließen in der Regel langfristige Lieferverträge mit Kraftwerken, doch irgendwann muss man einkaufen, vielleicht auch mal kurzfristig Strommengen beschaffen. Gerade in der Energiepreiskrise kostete jede Neubeschaffung sehr viel. Das machte sich auch bei den Kilowattstundenpreisen bemerkbar. Allein zwischen 2021 und 2024 stiegen die Beschaffungspreise laut BDEW von 7,93 Cent auf 17,57 Cent. Den Höchststand erreichten die Beschaffungspreise 2023, kurz nach dem Beginn des Ukrainekriegs.

Was bedeutet eine (volle) Preisgarantie bei Stromanbietern?

Gerade in Krisen ist eine Preisgarantie während der Vertragslaufzeit sinnvoll. Verspricht ein Tarif eine Preisgarantie, lohnt es sich hinzuschauen, um welche Art von Preisgarantie es sich handelt. Es gibt

    Volle Preisgarantie.

    Die volle Preisgarantie schützt dich am besten. Sie bedeutet, dass der Stromanbieter während der Vertragslaufzeit weder Grund- noch Arbeitspreis, also keinen Preisbestandteil erhöht. Das gilt für den Energiepreis, zu dem die Beschaffung, Marge und Vertrieb gehören. Das gilt aber auch für Netzentgelte, Umlagen, Abgaben und Steuern – selbst wenn diese Komponenten während der Vertragslaufzeit vom Gesetzgeber angepasst werden. Der Nachteil ist, dass gesetzliche Preissenkungen zum Beispiel bei Umlagen nicht weitergegeben werden müssen.

    Arbeitspreisgarantie.

    Bei der Arbeitspreisgarantie wird dein Arbeitspreis während der Vertragslaufzeit nicht erhöht. Der Arbeitspreis ist der Preis für eine Kilowattstunde (kWh) Strom. Bei einer Arbeitspreisgarantie bleibt also der Preis pro verbrauchter Kilowattstunde gleich, dafür kann der Grundpreis während der Vertragslaufzeit angepasst werden.

    Energiepreisgarantie.

    Die Energiepreisgarantie schützt den reinen Energieanteil des Strompreises, also die Kosten für Beschaffung, Vertrieb und Marge, die der Versorger selbst beeinflussen kann. In der Regel betrifft das vor allem den Arbeitspreis. Nicht geschützt sind staatliche Bestandteile wie Netzentgelte, Umlagen, Abgaben und Steuern. Dadurch deckt die Energiepreisgarantie nur einen Teil des Gesamtpreises ab.

Ökostrom und Umweltkosten: Warum fossil am Ende teurer ist.

Was Ökostrom kostet, ist am Ende auch eine gesellschaftliche Frage. Die Energiewende kostet Geld, klar. Doch diese Kosten fallen gering aus, wenn man sie den Folgekosten fossiler Energieträger gegenüberstellt. Laut Umweltbundesamt verursachte eine Kilowattstunde Strom aus Steinkohle zuletzt Umweltkosten von rund 33,9 Cent. Bei Photovoltaik lagen sie dagegen nur bei 2,72 Cent pro Kilowattstunde. Die Umweltkosten von Solarstrom sind damit um ein Vielfaches geringer als die von Kohlestrom. Man sieht es immer wieder: Klimaschutz ist oft günstiger als sein Gegenteil – teuer wird vor allem das Nichtstun.

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Portrait von Michael.

Michael. | Team Wirklich

E‑Mail:  [email protected]

Michael ist ein alter Hase im Marketing-Team und schon seit 2012 dabei. Als Online-Redakteur stammen viele Texte auf unserer Seite und im Polarstern Magazin aus seiner unverwechselbaren Feder.