Elektroauto beim Laden

9 Gründe, warum Elektroautos auf der Überholspur sind.

Elektroauto beim Laden
Der Verkehr verursacht einen Großteil der deutschen CO2-Emissionen. Elektroautos sind eine große Chance, sie runterzufahren. Trotzdem gibt es jede Menge Vorurteile gegen sie. Wir verraten dir, warum du die Vorurteile vergessen kannst und mit dem Kauf eines Elektroautos auf das richtige Pferd setzt.

von Tabatha - Lesezeit: 4 Minuten

Unsere Elektromobilitätstarife

1. Die Auswahl an Elektroauto-Modellen steigt und steigt.

2018 hatten die Deutschen laut ADAC lediglich 24 Elektroauto-Modelle zur Auswahl. Inzwischen sind viel mehr Modelle auf dem Markt. In der Marktübersicht reiner Elektroautos für 2023 befinden sich laut ADAC 120 Fahrzeuge. Zählt man die diversen Modellversionen mit den unterschiedlichen Karosserien, Batteriegrößen und Antriebsleistungen dazu, sind es in Summe mehr als 260 E-Automodelle, berichtet der ADAC. Vom kleinen Stadtflitzer bis zum Familienauto gibt es heute alles auch mit Elektroantrieb. Wenn da nicht für alle was dabei ist!

2. Warum Lademöglichkeiten kein Problem mehr sind.

Das Elektroauto wird meistens zuhause geladen, denn dort steht es ja die meiste Zeit. Das geht mit einer Ladestation, aber auch an der ganz normalen Schuko-Steckdose. Berücksichtigt man die durchschnittliche Wegstrecke in Deutschland von ca. 11 Kilometern pro Tag, werden viele Fahrer im Alltag ohne öffentliche Lademöglichkeit auskommen.

Zuhause lädst du am besten mit Ladestation – und echtem Ökostrom.

Auch unterwegs gibt es mehr Möglichkeiten, als du vielleicht zunächst denkst. Und es werden auch immer weitere Ladestationen gebaut. Laut Bundesnetzagentur gab es 2011 nur 2.241 Ladepunkte in Deutschland. Bis 2015 stieg die Zahl auf 5.571 Lademöglichkeiten. Anfang Juli 2020 waren es 28.835 Ladepunkte. Damit hat sich die Anzahl in nur fünf Jahren mehr als verfünffacht. Noch sind sie recht ungleich verteilt – in den Städten gibt es deutlich mehr Ladestationen.

Aktuell baut Ionity ein Schnellladenetz entlang wichtiger europäischer Hauptverkehrsachsen mit Schnelllademöglichkeiten. Inzwischen sind bereits knapp 500 davon in Betrieb.

3. Warum Elektroautos dich längst nicht mehr zum Außenseiter machen.

2011 waren in Deutschland gerade mal 2.307 Elektroautos angemeldet. Zu Beginn des Jahres 2020 verzeichnet das Kraftfahrt-Bundesamt schon 136.617 Elektroautos – und im Jahr 2022 waren es allein 470.559 Neuzulassungen bei vollelektrischen Autos.

Auch haben Elektroautos im Vergleich zu Verbrennern ein positiveres Image. Gerade für Unternehmen, die es mit dem Umweltschutz ernst meinen, sind Elektroautos quasi ein Muss. Im privaten Bereich steigt ebenfalls das Interesse. Inzwischen gehören Elektroautofahrzeuge immer mehr zum Alltag! Die deutsche Automobilindustrie setzt ohnehin auf sie, genauso wie internationale Hersteller aus China und den USA.

Elektroauto

Im Alltag werden die meisten Fahrer ihr E-Auto zu Hause laden.

THG-Bonus für dein Elektroauto.

Wenn du bereits ein Elektroauto hast, haben wir gute Nachrichten. Mit der THG-Quote kannst du dir einen jährlichen Bonus für dein E-Auto holen – quasi als Dank für dein klimabewusstes Fahren. Energieversorger wie wir bei Polarstern handeln diese THG-Quote für dich. So erhalten E-Autobesitzer:innen bei Polarstern jährlich einen THG-Bonus von mehreren hundert Euro pro Auto. Nutze diese Chance und sichere dir deine THG-Prämie über Polarstern.

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4. Warum die Ladezeiten nicht mehr so lang sind.

Die Ladezeit hängt natürlich immer vom Ladesystem, der Ladeleistung und der Batteriekapazität ab. Ein Beispiel: Den Renault Zoe (Batteriekapazität 41 kW), das meistverkaufte Elektroauto Deutschlands, lädst du etwa innerhalb von 2:40 Stunden, wenn deine Ladestation 22 kW schafft (Quelle: The Mobility House).

Eine gute Übersicht zu den Ladezeiten für Elektroauto-Modelle bietet unser Partner The Mobility House. Bei den öffentlichen Schnellladesäulen von Ionity geht es richtig schnell: Nach 10 bis 30 Minuten kannst du in der Regel weiterfahren. Und die Forschung weckt sogar die Hoffnung, dass das Laden bald fast so schnell geht wie das Tanken. Amerikanische Forscher haben Akkus mit dünnen Folien aus Nickel versehen und so die Akkus in nur 10 Minuten zu 80 % aufladen können. Klar, das sind noch erste Forschungen, aber sie zeigen: Das Ende der Fahnenstange ist bei der Ladegeschwindigkeit noch lange nicht erreicht.

Mehr zu den Kosten und der Dauer einer Ladung erfährst du hier.

5. Warum Elektroautos immer erschwinglicher werden.

Ein neues Elektroauto ist eine Investition – so wie jedes andere Auto auch. Ob sie höher liegt als bei einem Benziner oder Diesel, kommt ganz darauf an, welche Modelle und Eigenschaften miteinander verglichen werden. Spannend ist, dass mehr Modelle aus dem mittleren Preissegment auf den Markt kommen. Längst gibt es zum Beispiel den e.Go Life für ca. 25.000 Euro, den Renault Zoe für rund 36.800 Euro, und wem auch wenig Platz reicht, kann sich für 7.000 Euro den Renault Twizy sichern (Stand: Mai 2023).

Bei neueren Modellen werden die Batterien leistungsstärker, die Reichweiten größer und die Preise sinken. Rechnet man alle anfallenden Kosten eines Autos zusammen (dazu zählt der Kaufpreis, Kosten für Betrieb und Reparatur sowie der Wertverlust) liegen Elektroautos immer häufiger vor den Verbrennern. Das ist das Ergebnis einer Vollkosten-Berechnung fast aller auf dem deutschen Markt erhältlichen Autos des ADAC.

Förderungen für dein Elektroauto.

Es eine gute Zeit, auf Elektromobilität umzusteigen, denn es gibt finanziellen Support! Elektroautos mit einem Kaufpreis bis 40.000 Euro werden mit 6.750 Euro gefördert. E-Autos, die weniger als 65.000 Euro kosten, werden mit 4.500 Euro bezuschusst. Elektroautos über 65.000 Euro sowie Plug-In-Hybride werden dagegen nicht mehr gefördert. Wie du den Antrag auf die Förderung stellst, erfährst du auf der Website des BAFA – des Ministeriums für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle.

6. Warum das Laden gar nicht teuer ist.

Auch preislich ist das Laden im Vergleich zum Tanken immer attraktiver, auch wenn die Energiekrise die Stromkosten hat steigen lassen. Rechnest du zum Beispiel den Strom fürs Elektroauto über einen unterbrechbaren Zähler separat vom Haushaltsstrom ab, kann der Netzbetreiber nach Absprache mit dir die Stromversorgung zu deiner E-Ladestelle zeitweise kappen, um so das Stromnetz zu stabilisieren. Das wird belohnt: Dafür zahlst du dann einen vergünstigten Tarif, den wir von Polarstern anbieten: Wirklich Autostrom Plus. Das rechnet sich, wenn du viel fährst und hauptsächlich zu Hause lädst.

Für City-Fahrer gibt's Wirklich Autostrom, ebenfalls mit 100 % Ökostrom. Bei beiden Tarifen erwartet dich zusätzlich auch ein Gutschein für Ladezubehör.

Probiere unseren Autostrom-Tarifrechner aus

Wirklich Autostrom von Polarstern.

Fährst du typische Alltags-Routen? Arbeit, Einkaufen, ab und zu ein Ausflug? Dann ist Wirklich Autostrom dein Tarif, um dein E-Auto zu Hause zu laden. Wirklich nachhaltig erzeugt – und in der Regel günstiger als normaler Haushaltstrom. Wechseln geht natürlich genauso leicht: Online-Formular ausfüllen, fertig. Weil du Wirklich Autostrom für deinen gesamten Stromverbrauch nutzt, nicht nur zum Laden, profitierst du auch zu Hause davon. Neben einem Gutschein für Ladezubehör bekommst du bei Wirklich Autostrom jedes Jahr von uns eine netzbetreiberindividuelle, pauschale Vergütung in Höhe von bis zu 190 € (Modul 1, §14a EnWG).

Wirklich Autostrom Plus von Polarstern.

Bist du besonders viel unterwegs? Oder hast du sogar zwei Elektroautos zu Hause? Kommst du so locker auf mehr als 14.000 Kilometer im Jahr? Dann haben wir was für dich: Wirklich Autostrom Plus. Voraussetzung ist ein eigener Stromzähler für die Ladestation, beim Netzbetreiber angemeldet als steuerbare Verbrauchseinrichtung. Du bekommst mit Wirklich Autostrom Plus dann automatisch eine Vergütung für diese Steuerbarkeit und das netzdienliche Laden: das Netzentgelt im Arbeitspreis reduziert sich um 60 % (Modul 2, §14a EnWG). On top gibt es auch hier einen Gutschein für Ladezubehör.

7. Warum du das Motorgeräusch nicht vermissen musst.

So eine alte Vespa auf der Piazza, der Sound eines alten Sportwagens – ja, ja, das hat schon was. Das war's dann aber auch schon mit Motorromantik. Angesprochen auf Lärmbelästigung fühlen sich die Deutschen laut Umweltbundesamt vor allem vom Straßenverkehr gestört. Mit Elektroautos wird leiser auf den Straßen. Still wird es aber nicht. Seit Sommer 2019 sind die Autohersteller in der Pflicht, ihren Elektroautos ein künstliches Sounddesign zu verpassen, durch das andere Verkehrsteilnehmer Bremsen und Beschleunigen unterscheiden können. Denn so angenehm ein lärmfreier Verkehr ist – Sicherheit geht vor.

8. Warum die Hardware keine Hürde ist.

Aber ist das nicht wahnsinnig aufwendig mit der Hardware? Nö, ist es nicht. Du kannst dein Elektroauto sogar an einer Schuko-Steckdose laden, wenn du möchtest. Das dauert etwas länger, aber wenn du nicht komplett vollladen musst und nachts laden kannst, ist das oft ausreichend.

Falls du dich für eine schnellere Ladestation zuhause entscheidest, ist der Aufwand etwas größer. Irgendwelche Extra-Genehmigungen sind nicht nötig. Du solltest jedoch einen Elektriker für die Installation organisieren. Das Schwierigste ist die Auswahl der passenden Wallbox. Übrigens, von einigen Bundesländern und Gemeinden wird auch die Installation einer privaten Ladestation gefördert.

So geht das Laden zuhause problemlos

9. Warum Elektroautos umweltfreundlich sind.

Immer wieder wird kritisiert, dass Elektroautos gar nicht so umweltfreundlich sind. Dabei beziehen sich Kritiker meistens auf die Herstellung und die Entsorgung der Batterien. Hier arbeiten Forscher und Autohersteller an immer nachhaltigeren Methoden, um Rohstoffe nachhaltig abzubauen und alte Batterien zu recyceln oder in einem „Second-Life“ erneut zu nutzen. Beispielsweise dienen alte Batterien von Elektroautos in einem Projekt von BMW, Bosch und Vattenfall als Stromspeicher.

Übrigens: Wertvolle Rohstoffe kommen auch in Verbrennern und anderen elektronischen Geräten vor. Es ist also höchste Zeit, dass hier stärker draufgeschaut wird und vielleicht bringen die Elektroautos genau das: Sie rücken die wertvollen Rohstoffe in den Fahrzeugen stärker ins Licht der Öffentlichkeit und sorgen so für alternative Lösungen beim Rohstoffabbau und der Gewinnung – und stärken das Recycling.

Mehr über Recycling- und Second-Life-Ansätze erfahren

Am Ende des Tages zählt vor allem auch die Öko-Bilanz. Und die ist bei Elektroautos stark vom Strom anhängig. Mit einem Elektroauto verursachst du (über seinen Lebenszyklus hinweg) weniger als die Hälfte CO2 verglichen mit einem ähnlichen Verbrenner. Auf diesen Schluss kommt die europäische Umwelt- und Verkehrs-NGO Transport & Environment (T&E). Wer dann noch Ökostrom lädt, ist umso klimafreundlicher unterwegs.

CO2-Bilanz von E-Autos und Verbrennern © Studie von Transport & Environment (T&E)

So richtig umweltfreundlich werden Elektroautos also erst, wenn du sie mit Ökostrom lädst. Bei Polarstern gibt’s 100 % Ökostrom mit unseren Autostrom-Tarifen:

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