Maximaler Gewinn heißt nicht mehr maximaler Erfolg. Zum Glück – auch für unsere Zukunft. Denn die Ressourcen werden knapp, die Artenvielfalt ärmer und die Erde wärmer. Die Corona-Pandemie hat uns gezeigt, wie sehr Wirtschaftswachstum und Corona zusammenhängen. Dass wir es auch ohne Pandemie schaffen müssen, um die Klimakrise abzubremsen, ist klar. Wie weit hier die Unternehmen sind, welche gesetzlichen Forderungen und Förderungen es schon gibt, um das zu stärken, und wie du selbst mehr Nachhaltigkeit in die Unternehmen bringen kannst, erfährst du hier. 

von Sabrina

Wirtschaftswachstum = steigende Treibhausgase.

Immer noch soll die Wirtschaft vor allem eines: wachsen. Dabei ist noch nicht klar, ob und wie das geht: Wirtschaftswachstum ohne mehr Ressourcenverbrauch. Der Ausdruck „Grünes Wachstum“ klingt zwar ganz schön, ist aber ein Widerspruch in sich. Denn wo mehr produziert wird, braucht es auch mehr Rohstoffe und Energie. Oft geht es zwar darum, die Energieeffizienz der Produktion und der Produkte zu senken, gleichzeitig steigt aber durch das ständige Wachstum der Ressourcenverbrauch. Noch dazu sind es immer mehr Länder, die immer mehr produzieren: In den Schwellen- und Entwicklungsländern wird das Bruttoinlandsprodukt 2021 voraussichtlich um 6 % gegenüber dem Vorjahr wachsen. Was die Wirtschaft also auch braucht neben mehr Klimaschutz, sind Ressourcenschutz und echte Kreislaufwirtschaft.

Unzureichende Corporate Social Responsibility.

Wettbewerbsfähig und trotzdem nachhaltig? „Klar!“, sagen immer mehr Unternehmen. Die Studie „Transforming Business for a Sustainable Economy“ der internationalen Management-Beratung Bain & Company bestätigt das. Hier wurden die Führungskräfte von knapp 300 Unternehmen weltweit befragt: 81 % finden Nachhaltigkeit in Unternehmen heute wichtiger als vor fünf Jahren. 99 % wissen, dass Veränderungen umgesetzt werden müssen. Und zwar schneller als bisher.

Über die nichtfinanziellen Aspekte ihrer Geschäftstätigkeit berichten müssen alle am Kapitalmarkt orientierte Unternehmen, Kreditinstitute und Versicherungsunternehmen mit mehr als 500 Mitarbeitenden und mehr als 40 Millionen Euro Jahresumsatz. Kleine und mittelständische Unternehmen sind nicht unmittelbar betroffen. Doch worüber wird berichtet? Eine aktuelle Studie des Umweltbundesamtes zeigt, dass die Unternehmen zwar immer mehr über Klima, Wasser, Ressourcen und Abfall berichten, manche Themen aber weniger „beliebt“ sind. Zum Beispiel wenn es um die Reinhaltung der Luft und Biodiversität geht. Da liegt auch daran, dass es noch keine Berichtspflicht zu bestimmten Umweltthemen gibt. Auch ist die Überprüfung der Berichte durch Externe oft nicht gegeben, so dass Nachhaltigkeitsberichte leicht zu Imagebroschüren verkommen. Laut einer Untersuchung des Deutsche Rechnungslegungs Standards Commitee e.V. (DRSC) sind nur knapp 60 % der nichtfinanziellen Erklärungen/Berichte durch Externe geprüft worden.

Im April 2021 hat die Europäische Kommission eine neue Berichtspflicht („Corporate Sustainability Reporting Directive“, CSRD) vorgeschlagen, die ab dem 1.1.2024 in Kraft treten soll. Statt bisher 11.600 müssten dann fast 50.000 Unternehmen ihre Tätigkeiten im Bereich Nachhaltigkeit dokumentieren. Auch soll es eine externe Prüfungspflicht geben, genauso wie einheitliche inhaltliche Standards.

CSR in Unternehmen.

„CSR“ steht für Corporate Social Responsibility, also die unternehmerische Gesellschaftsverantwortung. Sie beschreibt den Beitrag von Unternehmen zu einer nachhaltigen Entwicklung – sie verpflichten sich damit der Gesellschaft und der Umwelt. Bei der Umsetzung der CSR gibt keine einheitliche Regelung. Oft geht es darum, verantwortungsvoll mit Mitarbeitenden umzugehen, Produkte nachhaltig zu gestalten und energieeffizient zu arbeiten bzw. zu produzieren. Natürlich spielt auch die Art der genutzten Energie eine große Rolle und ein Umstieg auf erneuerbare Quellen. Die Krux ist, CSR-Maßnahmen und Ziele unterliegen oft keiner Erfolgskontrolle und sind in ihrem Impact nicht messbar. Das macht sie schnell sehr schwach.

Umweltbericht, Umwelterklärung, Nachhaltigkeitsbericht? Diese Arten von Berichterstattung gibt es:

Alles begann Ende der 80er-Jahre, als Chemiekonzerne mit sogenannten „Umweltberichten“ ihr geschädigtes Image wieder aufbessern wollten. Als in den 90er Jahren dann die Öko-Audit-Verordnung (EMAS) eingeführt wurde, kamen zahlreiche „Umwelterklärungen“ dazu. Ende der 90er informierten dann immer mehr Unternehmen auch über soziale und ökologische Themen: die ersten „Nachhaltigkeitsberichte“ entstanden und ersetzten nach und nach die Umweltberichte bzw. -erklärungen. Mit dem international anerkannten GRI-Leitfaden für Nachhaltigkeitsberichterstattung, der in den 2000er Jahren veröffentlicht wurde, nahmen die Berichte richtig Fahrt auf. Und auch die zunehmende Bedeutung von ökologischen und ethischen Finanzanlagen trug ihren Teil dazu bei. 

Diese Regelwerke bzw. Richtlinien zur nachhaltigen Berichterstattung gibt es:

  • die Global Reporting Initiative (GRI),
  • die zehn Prinzipien des UN Global Compacts, 
  • die Gemeinwohl-Ökonomie mit ihren Kriterien für gemeinwohlorientiertes Wirtschaften, die in der Gemeinwohl-Bilanz dargelegt werden,
  • den SDG Compass, 
  • das EMAS Verfahren,
  • den B Corp Standard,
  • den Deutschen Nachhaltigkeitskodex.

Typische Nachhaltigskeitsmaßnahmen von Unternehmen.

Wie nachhaltig ein Wirtschaftssystem ist, zeigt sich am ökologischen Fußabdruck. Wie viel Fläche bräuchten wir, um genug Energie und Rohstoffe für unseren jetzigen Bedarf bereitzustellen? Die NGO Global Footprint Network hat nachgerechnet: ganze drei Erden wären notwendig, um diesen Lebensstandard zu erhalten.

CSR-Maßnahmen: In diesen vier Handlungsfeldern sind die meisten Unternehmen aktiv: 

1. Ökonomie. 

Hier geht es unter anderem darum, Produkte und Dienstleistungen verantwortungsvoll zu gestalten, achtsam mit Lieferanten umzugehen, entlang der Lieferkette auf die Menschenrechte zu achten oder Verbraucherinformationen transparent bereitzustellen. 

2. Arbeitsplatz.

Was wird getan, um die Potenziale von Mitarbeitenden auszubauen, flexible Arbeitszeiten anzubieten, für Gleichstellung, Vielfalt und Inklusion zu sorgen und eine faire Bezahlung zu bieten. 

3. Gemeinwesen.

Dazu gehört etwa Bildungs-, Kinder- und Jugendförderung, Umwelt- und Katastrophenschutz oder die Investition in regionale Versorgungs- und Infrastruktur.

4. Ökologie.

Dieses Handlungsfeld umfasst unter anderem Klimaschutz, den effizienten Umgang mit Ressourcen, die Reduktion von Emissionen (zum Beispiel in der Produktion oder der Mobilität) und nachhaltiges Abfallmanagement.

Alles gut also? Nicht ganz. Denn so schön mancher Nachhaltigkeitsbericht klingt, so groß ist noch das Potential mehr zu tun. Das bestätigt auch eine Umfrage von Randstad-CIVEY: Fast die Hälfte der Arbeitnehmer:innen in Deutschland findet, dass sich deutsche Unternehmen zu wenig für Nachhaltigkeit engagieren.


>>> Was Unternehmen wirklich nachhaltig macht – und warum es mehr Social Businesses braucht, erfährst du hier.

Ausblick: Mehr grüne Startups.

Immer mehr Start-ups orientieren sich an den Prinzipien der Green Economy wie der Green Startup Monitor 2021 zeigt. 2018 waren es noch ca. 25 %, 2020 schon 30 %. Konkret haben etwa die Hälfte aller Startups in Deutschland ihre gesellschaftliche bzw. ökologische Wirkung in ihre Key-Performance-Indikatoren integriert.

Eine der einfachsten Maßahmen: Einsatz erneuerbarer Energien.

Immer mehr Unternehmen erzeugen in Deutschland einen Teil ihrer benötigten Energie selbst. Laut einer Umfrage produziert bereits jedes fünfte Unternehmen eigenen Ökostrom. Polarstern bietet Geschäftskunden 100 % zertifizierte Ökoenergie bei Strom und Wärme und treibt mit jedem Kunden die weltweite Energiewende voran. Auch neue Angebote wie die dezentrale Energieversorgung mit Photovoltaikanlagen auf Büro-/Geschäftsgebäuden oder Lagerhallen sowie Planung, Umsetzung und Versorgung von Elektroauto-Flotten ist Teil des Polarstern Angebots – und viele bekannte nachhaltige Unternehmen wie zum Beispiel Vaude, Rapunzel, Baufritz oder die Sparda-Bank München setzen bereits auf wirklich bessere Energie von Polarstern.

 

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Die gesetzlichen Forderungen steigen.

Fröhlich weiter machen wie bisher? Das ist für Unternehmen heute kaum noch möglich. Denn nicht nur Stakeholder und Konsument:innen fordern mehr Nachhaltigkeit, sondern auch das Gesetz. Schließlich braucht es vor allem das Mitwirken der Wirtschaft, um die Ziele der Agenda 2030 zu erreichen, die im September 2015 von der UN-Generalversammlung beschlossen wurden.

Die Sustainable Development Goals (SDGs).

17 globale Nachhaltigkeitsziele wurden festgelegt – von der nachhaltigen Produktion und bezahlbarer sauberer Energie bis hin zur Beendung der Armut weltweit. Dabei sollen nicht nur die Lebensverhältnisse der heute lebenden, sondern auch die der zukünftigen Generationen mitgedacht werden. Mit der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie sollen die Ziele national umgesetzt werden.

Klimaschutzgesetz: Europaweit auf null CO2.

Beim Pariser Klimaabkommen hat auch die Europäische Kommission ein klares Ziel definiert: Bis 2050 sollen die europaweiten CO2-Emissionen auf null reduziert werden. Deutschland hat das eigene Klimaschutzgesetz im August 2021 noch einmal verschärft und will nun bis 2045 klimaneutral sein. 

Lieferkettengesetz: Faire Löhne, menschliche Arbeitsbedingungen.

Langes Wort, wichtige Aufgabe: Mit dem „Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz“ will die Bundesregierung die Arbeitsbedingungen für Millionen Menschen weltweit verbessern. Dabei gilt es vor allem, in globalen Lieferketten soziale Mindeststandards umzusetzen. Denn noch immer stehen dort Umweltzerstörung sowie Zwangs- und Kinderarbeit auf der Tagesordnung – ob in Textilfabriken, Steinbrüchen oder auf Kaffeeplantagen. Es geht also auch um Produkte, die in unseren Einkaufskörben landen. Ab 2023 soll das Gesetz greifen. Für Unternehmen heißt das: sie sind dann für die Vorgänge in der gesamten Lieferkette verantwortlich – vom Rohstoff bis zum fertigen Produkt.

Leider bietet das Gesetz bisher noch einige Schlupflöcher. Zum Beispiel sind die Firmen nur für direkte Zulieferer verantwortlich, von denen viele aber in Deutschland sitzen – also nicht da, wo die meisten Menschenrechtsverletzungen stattfinden. Außerdem gilt die Bestimmung nur für Unternehmen ab 3.000 Mitarbeitenden. 

11 Tipps für eine grüne Lieferkette

5 Vorteile von nachhaltigem Wirtschaften. 

Umweltschutz, ganzheitliche Produktion, fairer Handel, gemeinwohlorientiertes Wirtschaften rechnen sich auch für die Unternehmen.

1. Gutes Image bei Kund:innen.

Lassen wir die Zahlen sprechen: In der Studie „Nachhaltiges Leben 2020“ gaben 8 von 10 Befragten an, in Zukunft nachhaltig oder nachhaltiger leben zu wollen. Dabei wollen die Konsument:innen unter anderem zu Marken greifen, die zu diesem neuen Lebensstil passen. Gleichzeitig schreibt man Unternehmen eine klare Aufgabe zu: 40 % der Deutschen machen sie für die Lösung globaler Umweltprobleme verantwortlich, ergab eine Umfrage von Statista. Wer also auch in Zukunft noch wettbewerbsfähig sein und Kund:innen durch positives Handeln langfristig binden will, kommt an einem nachhaltigeren Wirtschaften nicht vorbei. 

2. Niedrigere Kosten.

Energie, Papier, Verpackung oder der geliebte Dienstwagen: wer bewusst mit Ressourcen umgeht, tut nicht nur der Umwelt etwas Gutes, sondern spart auch Geld. Im besten Fall wird Energie aber nicht nur gespart, sondern was nicht gespart werden kann auch aus nachhaltigen Quellen bezogen. 

Mit Polarstern können Unternehmen in Mehrparteiengebäuden sogar ihren eigenen Strom erzeugen, Stichwort Mieterstrom. In Büros entfallen im Schnitt 70 % des Energieverbrauchs auf den Strombedarf, der vor allem tagsüber anfällt. Sowohl wirtschaftlich, als auch ökologisch sind das die besten Voraussetzungen für Mieterstrom. Denn hier wird ein Großteil des benötigten Stroms selbst mit Sonnenkraft erzeigt. Polarstern hat beispielsweise das renommierte Geschäftsgebäude Luitpoldblock in München bei der Planung, Bau und Installation der PV-Anlage zur Mieterstrom-Versorgung unterstützt.

>>> So planen, finanzieren und realisieren wir dein Mieterstrom-Projekt.

3. Finanzierungs-Chancen.

Wer verantwortlich handelt, zieht zunehmend das Interesse von Investor:innen an, denn diese legen Wert auf eine langfristige Rendite, die nur erreicht wird, wenn ein Unternehmen zukunftsfähig und nachhaltig geführt wird. Und je zahlreicher die Investor:innen, desto größer die Mittel, sich nachhaltig zu transformieren. Aktuell ist der Markt hier noch im Umbruch und die Kapitalbeschaffung für viele besonders nachhaltig agierende Unternehmen eine Herausforderung.

4. Zugang zu Fördermitteln.

Unternehmen, die Maßnahmen für mehr Nachhaltigkeit durchführen wollen, können auch Kredite zu besonders günstigen Bedingungen (lange Rückzahl-Zeit, niedrige Zinsen) aufnehmen. 
Beim Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) und dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) kann man sich einen Überblick über die Förderprojekte und verschaffen und diese beantragen.

Mit dem Aktionsprogramm „Klimapaket“ sollen etwa die CO2-Emissionen in Deutschland stark gesenkt werden, um das Pariser Abkommen einzuhalten. Um das zu erreichen, winken einige finanzielle Förderungen: zum Beispiel ein Umweltbonus für den Kauf von E-Autos oder Unterstützung bei der Errichtung von Ladeinfrastruktur.

Und wie lädt man seine Firmenflotte? Natürlich am besten mit Ökostrom. Polarstern bietet Ladelösungen für Elektroauto-Flotten an. Als „Rundum-sorglos-Paket“ für Firmen plant, installiert, betreibt und versorgt sie Polarstern. 

>>> Mehr zu den Flottenlösungen mit wirklich Ökostrom von Polarstern.

Du willst nicht gleich eine ganze Flotte laden? Polarstern versorgt dich auch mit Autostrom für dein Elektroauto. Übrigens haben auch Privatpersonen Zugang zu spannenden Förderungen rund um die Elektromobilität.

Unternehmen, die Maßnahmen für mehr Nachhaltigkeit durchführen wollen, können dafür auch Kredite zu besonders günstigen Bedingungen (lange Rückzahl-Zeit, niedrige Zinsen) aufnehmen. Beim Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) und dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) kann man sich einen Überblick über die Förderprojekte und verschaffen und diese beantragen.

5. Motivation für Mitarbeiter:innen.

Wer gut qualifizierte Mitarbeitende sucht, die Lust haben etwas zu bewegen – der muss auch selbst was bieten. Gerade Generation Y achtet bei ihrem Arbeitgeber auf ökologisch korrekte und faire Arbeitsstrukturen. Bei der Studierendenstudie 2020 von EY gaben 21 % der befragten Studierenden an, dass die Vorbildfunktion in Sachen Nachhaltigkeit einer von fünf wichtigsten Faktoren bei der Wahl des zukünftigen Arbeitgebers sei. Man will sich für mehr engagieren, als für ein Unternehmen. Nämlich für die ganze Gesellschaft und für eine lebenswerte Zukunft. Wer als Unternehmen eine gute Antwort auf das „Warum“ findet, hat auch höhere Chancen, gute Mitarbeitende – und damit oft rare Expert:innen – länger an sich zu binden.

So bringst du mehr Nachhaltigkeit in Unternehmen.

Unternehmen können Großes bewirken. Zum Beispiel kann der Lebensmittelhandel mit den richtigen Maßnahmen tonnenweise Plastik- und Verpackungsmüll einsparen. Oder die Automobilindustrie viel mehr Materialien recyceln oder alte Komponenten wiederverwenden. Aber auch wer keinen Großkonzern lenkt, kann im Kleinen viel bewegen. Dabei kannst du dich an der 5R-Regel orientieren: Refuse (Ablehnen), Reduce (Reduzieren), Reuse (Wiederverwenden), Recycle (Recyceln), Rot (Kompostieren).

Nachhaltig aufräumen und putzen. 

Sorgt im Büro für Mülltrennung, am besten, indem für jede Müllsorte eine Tonne aufgestellt und mit Farbcodes oder Piktogrammen eindeutig beschriftet wird. Auch ein Umstieg auf nachhaltige Putzmittel lohnt sich. Denn wo viel verbraucht wird, kann auch viel bewirkt werden.

Plastikfrei trinken. 

Gerade in Deutschland kann man Leitungswasser prima trinken. Aus hübschen Glas- oder Edelstahlflaschen macht das gleich noch mehr Spaß. Sie können zum Beispiel ein nettes Willkommensgeschenk für neue Kolleg:innen sein.

Grüner snacken.

Wer eigene Snackstationen anbietet, kann dafür sorgen, dass statt in den Schokoriegel öfter mal in einen Bio-Apfel gebissen wird. Das ist nicht nur eine Investition in die Gesundheit der Mitarbeitenden, sondern auch eine in weniger Plastik und nachhaltige Lebensmittel. Viele Anbieter liefern Gemüse- und Obstkörbe direkt ins Büro. Achte am besten darauf, dass die Lebensmittel von regionalen Bauern kommen.

Nachhaltig Kaffee trinken. 

Der Wachmacher ist aus dem Büro nicht wegzudenken. Da hier besonders viel Kaffee getrunken wird, lohnt es sich umso mehr, auf „Bio“ und „Fairtrade“ umzusteigen. Aber auch die Zubereitungsart macht einen Unterschied: Große Kaffeeautomaten arbeiten meist energieeffizienter als mehrere Einzelautomaten. Dass Pads und Kapseln in einer nachhaltigen Büroküche nichts mehr zu suchen haben, ist fast schon selbstverständlich. 

CO2-frei zur Arbeit.

ÖPNV, Fahrrad oder Auto? Auch auf dem Arbeitsweg lässt sich viel bewirken. Versucht, möglichst auf emissionsfreie Fortbewegungsmittel umzusteigen oder Fahrgemeinschaften zu bilden. Unternehmen können das unterstützen, indem sie zum Beispiel die Kosten für Monatsfahrkarten übernehmen oder sogar eine Fahrradflotte zur Verfügung stellen. 

Nachhaltige Angebote und Lieferanten wählen.

Faires Handy, Recyclingpapier, Team-Shirts aus Bio-Baumwolle oder plastikfreie Kugelschreiber: beim privaten Einkauf und im Job kannst du selbst darauf achten, dass Produkte aus nachhaltigen Quellen kommen. Nimm dir die Zeit, um die Unternehmen, von denen du kaufst genauer unter die Lupe zu nehmen – und um zu entscheiden, ob ihre Arbeitsweise und ihre Produkte deinen Ansprüchen an Nachhaltigkeit und Fairness gerecht werden. 

Gemeinsam kochen.

Macht nicht nur satt, sondern schweißt auch zusammen: wer zusammen kocht, spart in der Regel Energie und Verpackungsmüll. Bei Polarstern haben wir ein schönes Ritual daraus gemacht: einmal die Woche gibt es Pasta für alle!
 

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