Ausgetrocknete Erde

Im ersten Halbjahr 2020 betrug der Anteil erneuerbarer Energien an der Nettostromerzeugung in Deutschland rund 56 % – auch dank Corona. Da geht doch noch mehr! Mit unseren 4 Tipps für mehr Klimaschutz hilfst du dem Klima und treibst zugleich die Energiewende voran. 

von Undine

Wie steht es gerade in der globalen Energieversorgung? Und welchen Einfluss hat sie auf das Klima? Das hat der World Energy Outlook 2019 untersucht und herausgefunden, dass unser Energiebedarf bis 2040 jährlich um 1,3 % steigt, wenn sich nichts ändert. Dieses Szenario führt natürlich auch zu einem starken Anstieg der energiebedingten Emissionen. Bereits 2018 lagen sie bei 33,2 Milliarden Tonnen CO2. 

„Effizienz kann wirtschaftliches Wachstum ermöglichen, Emissionen reduzieren und die Energiesicherheit verbessern. Unsere Studie zeigt, dass allein mit der richtigen Effizienzpolitik die Welt mehr als 40% der Emissionsreduktionen erzielen kann, die zur Erreichung ihrer Klimaziele erforderlich sind, ohne dass neue Technologien erforderlich sind." - Dr. Fatih Birol, Executive Director der International Energy Agency

 

Grund genug selbst anzupacken und nicht auf die Politik zu warten! Mit diesen 4 Schritten kannst du richtig viel Energie und CO2 sparen und so mithelfen, den Klimawandel zu stoppen.

 

1. Energie sparen und Energieeffizienz steigern.

Du willst etwas für den Klimaschutz tun? Dann spare Energie. Wirklich. Denn um den hohen Energiebedarf der Weltbevölkerung zu decken, muss jeder Einzelne von uns effizienter mit Energie umgehen und energieeffiziente Technologien unterstützen. Denn durch den wirtschaftlichen Aufschwung und das anhaltende Bevölkerungswachstum wird ganz automatisch immer mehr Energie benötigt.

>>> Droht eine Ökostromlücke?

Wie wichtig es ist, bei uns selbst anfangen, zeigt ein Blick auf den deutschen Pro-Kopf-Primärenergieverbrauch: Im Jahr 2015 betrug dieser 3.818 kg Rohöleinheiten. In Indien waren es pro Kopf dagegen nur 637 kg Rohöleinheiten! Mehr Energieeffizienz ist also die Maßnahme schlechthin, um den globalen Energiebedarf zu senken und etwas für den Klimaschutz zu tun.

Was ist dafür zu tun? 

Weniger kaufen und mehr wiederverwerten, lautet das neue Motto. Durch die Wiederverwertung von Materialen wird weniger produziert und das senkt den Energiebedarf für die Produktion von Konsumgütern enorm. Der Energiebedarf der Produktion ist übrigens oft deutlich größer als der Energiebedarf, der bei der Nutzung der Geräte anfällt. Also nicht das kaputte Bügeleisen direkt in den Müll wandern lassen, sondern versuchen, es zu reparieren. Mit bewussterem Konsum können wir alle etwas für den Klimaschutz tun.

>>> Tipps zum Reparieren, weiterverwenden und recyceln.

Um energiebewusster zu leben, musst du außerdem erst einmal deine Energiefresser kennen. Mit einem Strommessgerät oder auch einem Smart Meter kannst du so Strom, Kosten und CO2 sparen. 

>>> Tipps zum Strom sparen

Aber Achtung vor der Rebound-Falle. Zu viele energieeffiziente Geräte und intensive digitale Vernetzung können deinen Strombedarf auch steigern. Einfach, weil du tendenziell sorgloser mit den energieeffizienten Geräten umgehst und deine Geräte durch die Vernetzung ständig im Bereitschaftsmodus sind. Die erste Maßnahme, um Energie und Ressourcen zu sparen ist daher dich auch selbst zu hinterfragen: Brauche ich das wirklich? Hier gilt ganz einfach: Weniger ist mehr.

>>> Hier klicken, um zu erfahren wie du deinen Energieverbrauch weiter senkst.

 

2. Erneuerbare Energien nutzen.

Im ersten Halbjahr 2020 betrug der Anteil erneuerbarer Energien an der Nettostromerzeugung in Deutschland rund 56 %. Da geht doch noch mehr – und muss es auch! Laut Umweltbundesamt ist eine vollständige auf erneuerbaren Energien beruhende Stromerzeugung im Jahr 2050 in Deutschland technisch möglich. Warum der Ausbau aber noch deutlich mehr gefördert werden muss, als aktuell, liest du hier.

Es scheitert jedoch oft am Willen. Deshalb warte nicht bis 2050! Mit dem Wechsel zu Ökostrom und Ökogas kannst du selbst heute schon 100 % erneuerbare Energien nutzen. Und nicht nur das… 

Mit der Energie von Polarstern unterstützt du auch den Ausbau erneuerbarer Energien. Denn Polarstern steckt für jede Kilowattstunde Ökostrom, die du verbrauchst, 1 Cent in neue Anlagen und zusätzlich pro Kunde und Jahr 20 Euro in die weltweite Energiewende. Das ist wahnsinnig wichtig, denn mit wachsendem Strombedarf müssen wir auch immer mehr Ökostrom produzieren. Als Polarstern-Kunde hilfst du uns also dabei, aktiv etwas gegen den Klimawandel zu tun.

Wichtig ist, dass du auch beim Heizen auf nachhaltige Energie setzt. Dazu gibt es für sämtliche Heizungen Ökostromtarife: Für Wärmepumpen, für Gasheizungen und natürlich auch für Nachtspeicherheizungen.

>>> Hier zu Polarstern Spezialtarifen informieren.

 

          Im Video erfährst du wie viel du mit Wirklich Ökostrom bewirkst.

 

3. In erneuerbare Energien investieren.

Den Ausbau erneuerbarer Energien kannst du auch unterstützen, indem du zum Beispiel zu einer nachhaltigen Bank wechselst, die in Energieanlageprojekte investiert. So bist du wirklich davor sicher, dass dein Geld in schmutzige Geschäfte gerät. 

>>> Mit Hilfe welcher Kriterien, du deine passende Bank findest, erfährst du hier. 

Dem Klima wirklich was Gutes tun kannst du dabei auch auf direktem Wege. Und zwar als Privatinvestor. Beispielsweise bei der GLS-Bank oder der Umweltbank. Dort ist es möglich über Fonds auch in erneuerbare Energien zu investieren. 

Warum eigentlich in erneuerbare Energien investieren?

Weil es sich lohnt! Auf der einen Seite trägst du als Anleger direkt dazu bei, den Klimawandel zu stoppen und die Luftverschmutzung zu reduzieren. Und auf der anderen Seite wächst die Nachfrage und damit der Markt nach regenerativen Energien enorm. Denn viele Staaten investieren in diesen Bereich, um so ihre Abhängigkeit von anderen Ländern bzw. Energielieferanten zu reduzieren. Und gerade, weil die erneuerbaren Energien noch am Anfang ihrer Entwicklung stehen, ergeben sich hier große Wachstumspotenziale.

 

4. CO2 kompensieren.

Da wo es nicht anders geht, kannst du auch CO2 kompensieren. Das sollte aber wirklich der allerletzte Schritt sein! Denn mit Kompensation veränderst du nichts nachhaltig, sondern gleichst deine Emissionen lediglich aus. Denn wirklich nachhaltiger Klimaschutz braucht einen Wandel im System. Wie zum Beispiel die Energiewende hin zu erneuerbaren Energien. 

>>> Warum "klimaneutral" allein nicht reicht.

Wenn du aber beispielsweise gerade in den USA arbeitest und Weihnachten mit deiner Familie zu Hause verbringen willst, dann gibt es manchmal keine andere Möglichkeit, als zu fliegen. Gerade in solchen Situationen hast du die Chance, deine verursachten Emissionen auszugleichen.

Dafür gibt es Anbieter wie Atmosfair, Climate Fair oder myclimate. Wo auf der Welt und über welche Projekte die CO2-Emissionen ausgeglichen werden, ist dabei ziemlich egal. Das Klima kennt keine Ländergrenzen. Deshalb kannst du auch Emissionen, die du in Australien verursachst hast, über Klimaschutzprojekte in Deutschland kompensieren. 

Die Kompensation macht natürlich nur dann Sinn, wenn die verursachten Emissionen tatsächlich in angestrebter Höhe ausgeglichen werden.

Das war’s auch schon. Wir freuen uns, wenn du ein paar der Ideen umsetzt und so etwas gegen den Klimawandel tust. Das bewirkt eine ganze Menge. Wirklich!

 

 

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