Schon gewusst? Kondenswasser ist nichts schlimmes, wenn du richtig lüftest, deine Heizung will regelmäßig entlüftet werden und in Wohnräumen reicht eine Temperatur von etwa 20 Grad. Mehr Informationen und Antworten auf typische Heizfragen haben wir dir hier zusammengetragen.

von Tabatha

Gerade war doch noch August und die Sonnenstrahlen haben dich morgens geweckt. Dann hast du geblinzelt und es war plötzlich Winter. Die kalte Jahreszeit hat dich wieder einmal richtig überrascht. Du stehst frierend vor dem feuchten Fenster und fragst ich: Echt jetzt?! Mach ich das hier richtig?

Genau deshalb haben wir für dich die wichtigsten Punkte zusammengefasst. Bei Interesse kannst du dich noch tiefer in die jeweiligen Themen einlesen. Dazu haben wir weiterführende Artikel für dich direkt verlinkt.

 

Wie warm soll´s überhaupt sein?

Die Frage, wie warm ein Raum sein sollte, hängt von mehreren Faktoren ab. Natürlich spielt dein persönliches Empfinden eine Rolle, genauso wie die Umgebung im Zimmer und auch, wie gut dein Zuhause gedämmt ist.

 

Das ist die empfohlene Raumtemperatur.

Das Umweltbundesamt empfiehlt einen Richtwert von 20 Grad in Wohnräumen. In der Küche reichen meist 18 Grad, im Schlafzimmer 17 Grad.

 

So stellst du dein Thermostat richtig ein.

Wusstest du, dass du mit jeder Stufe die Temperatur etwa um vier Grad höher stellst? Stufe 1 entspricht etwa 12 Grad, Stufe 2 etwa 16 Grad und so weiter.

Wichtig: Wenn du vom Spaziergang in der Kälte reinkommst und erst einmal aufheizen willst, bringt dich Stufe 5 trotzdem nicht schneller ans Ziel als Stufe 3. Lediglich die Endtemperatur liegt dann höher – und ganz ehrlich: Bei 28 Grad in der Wohnung ist auch dem verfrorensten Mitbewohner zu warm. Tu also dir und deinen Heizkosten einen Gefallen und spar dir Stufe 5.

>>> Weitere Infos zum richtigen Einstellen des Thermostats findest du hier.

Wenn du das Gefühl hast, dass es trotz voll aufgedrehter Heizung einfach nicht warm wird, kann das daran liegen, dass Möbel oder Vorhänge die Heizung verdecken. Weg damit! Wenn deine Heizung plötzlich streikt, kann es helfen, sie zu entlüften. Mehr dazu liest du weiter unten.

 

Kondenswasser am Fenster: Droht jetzt Schimmel?

Kondenswasser ist ein Phänomen, das besonders im Winter auftritt. Aber ist das denn schlimm? Nein, nicht wenn du etwas dagegen tust. Dass sich die Luftfeuchtigkeit am kältesten Ort im Zimmer – also am Fenster – sammelt, ist ganz normal. Denn wenn du drinnen heizt, ist der Temperaturunterschied zur Außenseite des Fensters sehr groß. Deshalb solltest du aber auch regelmäßig stoßlüften, um die Feuchtigkeit loszuwerden und beschlagene Fenster trockenwischen.

Kondenswasser am Fenster
Wenn dein Fenster inzwischen so aussieht: Vergiss nicht immer wieder 5-10 Minuten zu lüften.

Und was hilft langfristig? Bessere Fenster. Im Altbau zum Beispiel 2-fach-Verglasung mit Wärmeschutzglas. Aber Achtung ¬– nicht übertreiben: Fenster mit einer 3-fach-Verglasung solltest du nicht einbauen, wenn deine Fassade nicht gedämmt ist. Sonst setzt sich die Feuchtigkeit stattdessen an der Wand ab – und das bedeutet Schimmel.

>>> Interview: Wir haben zum Thema Kondenswasser bei einem Experten von Energieheld nachgefragt.

 

Es ist sooo kalt. Muss Lüften da wirklich sein?

Wo wir schon beim Thema Lüften sind: Auch wenn es draußen noch so kalt ist, solltest du auf keinen Fall darauf verzichten. Abgesehen davon, dass du dem Kondenswasser vorbeugst, verbessert Lüften auch die Qualität der Luft und verhindert Schimmel: Laut dem Umweltbundesamt werden in einem 4-Personen-Haushalt täglich etwa 12 Liter Flüssigkeit an die Luft abgegeben – durch Atmen, Kochen, Duschen und Waschen. Ganz schön viel. Also: Fenster auf!

Beachten musst du beim Lüften natürlich, dass du nicht allzu lange das Fenster offenlässt. Sonst hast du bald Eiszapfen im Gesicht. 5 Minuten Stoßlüften und das mehrmals am Tag, reichen aus, wenn du die Fenster ganz aufmachst. Gekippte Fenster kannst du dir im Winter hingegen sparen.

>>> Noch mehr Tipps, wie du richtig lüftest, findest du hier.

 

„Klack“, „tock“, „pfff“ – was will deine Heizung dir sagen?

Heizungen haben viele Arten, mit dir zu kommunizieren. Wenn sie gluckern oder pfeifen, hat sich Luft in den Rohren angesammelt und du musst sie entlüften. Das kriegst du selbst hin – mit einem Entlüftungsschlüssel aus dem Baumarkt und einer Schüssel, um das Wasser aufzufangen. Bei lauten Geräuschen oder seltsamen Knarren und Klopfen, rufst du aber besser einen Handwerker.

Falls deine Heizung nur noch stellenweise warm wird, hilft ebenfalls Entlüften. Ein sogenannter „hydraulischer Abgleich“ sorgt dafür, dass alle Heizkörper gleich warm werden. Er ist nicht ganz billig, wird aber vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle gefördert.

Gegen tropfende Heizkörper hilft eine neue Dichtung. Das kannst du entweder selbst erledigen oder den Experten ranlassen – je nach deinen handwerklichen Kenntnissen und Fähigkeiten.

In unserem Heizungs-Schnellcheck erklären wir dir im Detail, welche Macken welche Ursachen haben könnten und wo die Schwachstellen bestimmter Heizungsarten (wie etwa Fußbodenheizungen) liegen:

>>> Hier geht´s zum Heizungs-Schnellcheck.

 

So einfach geht nachhaltiges Heizen.

Du kannst eine noch so moderne Heizung haben, wenn du sie mit Erdöl oder Erdgas betreibst, bleibt sie richtig schmutzig. Wie du CO2 sparst, ohne zu frieren? Ganz einfach mit den Heizstromtarifen von Polarstern. Die gibt’s für jede Heizung – wirklich!

Für eine Nachtspeicherheizung gibt es zum Beispiel einen eigenen Tarif mit Wirklich Ökostrom. Der wird zu 100% aus deutscher Wasserkraft gewonnen und unterstützt die Energiewende in Deutschland und weltweit.

>>> Hier geht´s zu unserem Tarif für Nachtspeicherheizungen.

Wenn du eine Gasheizung hast, liegst du mit Wirklich Ökogas richtig. Es wird aus Resten von Zuckerrüben gewonnen und tierfreundlich hergestellt. Auch dabei entsteht kein zusätzliches CO2.

>>> Mehr über Wirklich Ökogas erfahren.

Auch wer mit einer Wärmepumpe heizt, kann auf Wirklich Ökostrom umsteigen – und dabei ganz leicht Stromkosten und CO2 einsparen:

>>> Alles über Wärmepumpenstrom.

 

Übrigens: Mehr Tipps rund ums Energie sparen erhältst du auch bei der Verbraucherzentrale. Dort kannst du sogar einen Termin für deine Fragen vereinbaren. 

 

 

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