Wie teuer ist Ökostrom? | Polarstern
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Das kostet Ökostrom
Was kostet Ökostrom?

Was kostet Ökostrom?

Ökostrom ist sogar oft günstiger als man meint. Und als der Grundversorger. Lies hier, warum es sich lohnt zu Ökostrom zu wechseln.

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„Energiewende find ich gut, aber Ökostrom ist so teuer.“ Diesen Trugschluss ziehen viele. Dabei ist Ökostrom gar nicht teuer. In diesem Artikel klären wir auf – was kostet Ökostrom in Deutschland eigentlich? Und wieso sparen wir als Verbraucher durch die Energiewende langfristig?

 

Was kostet Ökostrom?

Das Ökostrom per se immer gleich teuer ist, ist ein Märchen. Oft zahlt man beim Grundversorger mehr für einen teuren Standardtarif. Die Verbraucherzentrale NRW hat dies überprüft und festgestellt, dass die Ökostromtarife preislich sogar oft unter der Grundversorgung liegen.
Die aktuell steigenden Strompreise sorgen für Verärgerung. In den Medien wird die Energiewende für die aktuellen Strompreise verantwortlich gemacht. Dabei stimmt das nicht so ganz. Richtig ist, dass in den Ausbau der erneuerbaren Energien investiert werden muss. Jedoch wären gewisse Investitionen auch ohne die Energiewende notwendig. Darunter fällt beispielsweise der Netzausbau, wie das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) auf seiner Website berichtet. Deswegen ist es nicht ganz fair den Erneuerbaren alle Schuld für steigende Strompreise zuschieben zu wollen. Auch kostensparende Effekte der Energiewende werden oft völlig außer Acht gelassen, wie zum Beispiel die Einsparungen beim Import von fossilen Energieträgern.

In Deutschland setzt die Politik das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) ein, welches die EEG-Umlage festlegt. Die 2017 erhöhte EEG-Umlage, die zur Förderung des Ausbaus erneuerbarer Energien erhoben wird, steht stark in der Kritik. Die Umlage hat die Strompreise für 2017 ein wenig steigen lassen. Dennoch ist die EEG-Umlage sehr wichtig, damit Deutschland erfolgreich auf erneuerbare Energie umsteigen kann. Wie immer im Leben, muss man erst mal ein paar Euro investieren, um langfristig sparen zu können. So ist es auch bei der Energiewende. Langfristig wirkt sich der Ausbau der erneuerbaren Energien für die Verbraucher kostensparend aus. Denn die externen Kosten von Atom- und Kohlestrom werden im Strompreis nicht berücksichtigt, müssen aber von der Gesellschaft und dementsprechend den Verbrauchern getragen werden. Die Endlagerungskosten des Atommülls und die Umweltschäden durch CO2-Emissionen sind versteckte Kosten, welche die großen Energiekonzerne und Stromanbieter in Deutschland gerne verschleiern. Diese Kosten würden den Strompreis immens erhöhen.

Die Kosten der Energiewende sind geringer als die versteckten Kosten von Atom- und Kohleenergie.

Nur weil indirekte Kosten nicht in den Strompreis einberechnet werden, kann Kohle- und Atomstrom so günstig angeboten werden. Auch eine Studie des Forums Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft (FÖS) bestätigt, dass der Wechsel auf Ökostrom langfristig kostensenkend für die Verbraucher ist. Die Studie liefert eine gute Übersicht zu den verschiedenen Kosten bei konventionellem Strom. Atom- und Kohleenergie kosten die Verbraucher unterm Strich deutlich mehr als Ökostrom. Dazu kommt, dass Atom- und Kohlekraft über Jahrzehnte hinweg vom Steuerzahler subventioniert worden sind. Dies fällt jedoch nicht auf, da die Fördermittel nicht auf der Jahresabrechnung beim Verbraucher auftauchen. Im Vergleich dazu sind die Ausgaben für die Energiewende deutlich geringer. Wenn all diese Kosten einberechnet werden, ist Ökostrom im Vergleich schon heute 2017 günstiger als Graustrom. Erneuerbare Energien for the win!
Aber was kostet Ökostrom denn nun konkret? Wie viel Euro muss ich pro Monat zahlen? Das kannst du ganz einfach mit dem Tarifrechner herausfinden und Strompreise vergleichen.

Das kostet Ökostrom

 

Daraus setzt sich der Strompreis zusammen

Der Strompreis setzt sich aus Grundgebühr und Arbeitspreis zusammen. Die Grundgebühr enthält feste Verwaltungs- und Abrechnungskosten, sowie Marketing und bei Polarstern den Förderbeitrag für das Entwicklungsprojekt in Kambodscha. Der Arbeitspreis enthält die Kosten pro verbrauchter Kilowattstunde (kWh). Der Arbeitspreis und damit der Strompreis variiert stark regional. Denn es gibt unterschiedliche Netzbetreiber für jedes Netzgebiet, die unterschiedlich hohe Netzgebühren verlangen. Diese machen einen großen Anteil des Strompreises aus. In der folgenden Übersicht kannst du ganz genau sehen, aus welchen Teilen sich der Arbeitspreis 2017 zusammensetzt.

Preiszusammensetzung Wirklich Ökostrom
So setzt sich der Preis für Ökostrom zusammen

 

Wie finde ich den richtigen Tarif?

Wenn du zu Ökostrom wechseln willst, solltest du verschiedene Ökostromanbieter vergleichen. Authentische Ökostromanbieter erkennst du daran, dass sie ein Gütesiegel wie das Grüner Strom-Label tragen. Dieses ist das älteste Gütesiegel für Ökostrom in Deutschland. Das Gütesiegel stellt sicher, dass der Strom tatsächlich zu 100 % aus erneuerbaren Energien erzeugt wird. Auch Öko-Test veröffentlicht jährlich einen Ratgeber, an dem man sich als Verbraucher orientieren kann. Weitere Kriterien, die der Stromanbieter erfüllen sollte, haben wir in unserem Artikel Die besten Ökostromanbieter zusammengefasst.

Um den richtigen Stromanbieter und Tarif zu finden, lohnt es sich den Preisvergleich mit einem Rechner zu machen. Für den Vergleich der Anbieter nutzt du am besten online den Stromtarifrechner direkt beim jeweiligen Stromanbieter. Die großen Vergleichsrechner sind nicht immer vertrauenswürdig. Auch Öko-Test empfiehlt die Nutzung dieser für den Preisvergleich nicht. Für die Berechnung deines Tarifs musst du nur deine Postleitzahl und deinen Jahresverbrauch in Kilowattstunden (kWh) angeben. Wenn du deinen Jahresbedarf nicht auswendig kennst, kannst du auf einer alten Jahresabrechnung von zum Beispiel 2016 nachsehen. Ansonsten kannst du aber auch einfach angeben, wie viele Personen bei dir zu Hause leben und Strom verbrauchen. Anhand dieser Angabe kann der Stromanbieter dann deinen Stromverbrauch in kWh gleich online im Rechner schätzen. Keine Sorge, wenn du am Ende des Jahres weniger oder mehr verbraucht hast, wird dein Abschlag entsprechend angepasst. Entweder bekommst du dann eine Gutschrift oder du musst ein paar Euro nachzahlen.
In unserem Stromtarifrechner zeigen wir dir gleich an, wie viel Euro du beim Stromanbieter Polarstern im Vergleich zum Preis der Grundversorgung sparen kannst. Mithilfe der Stromrechner der verschiedenen Stromanbieter kannst du ganz einfach Preise vergleichen und den richtigen Tarif für dich finden.

Hier Preis vergleichen!

 

Wie wechsle ich zu Ökostrom?

Wenn du den passenden Ökostromanbieter und den richtigen Tarif für dich gefunden hast, ist der Stromwechsel schnell erledigt. Für den Wechsel musst du nach dem Preisvergleich nur noch deine Zählernummer angeben. Diese findest du ebenfalls auf einer alten Jahresabrechnung oder du kannst sie direkt auf deinem Zähler ablesen. Darüber hinaus musst du nur noch ein paar allgemeine Infos angeben und schon kannst du dich zurücklehnen. Um den Rest kümmern wir uns bei Polarstern. Wir kündigen deinen alten Stromanbieter und melden deine neue Versorgung durch uns beim entsprechenden Netzbetreiber an und schicken dir eine Übersicht deiner Bestellung. Nach ein paar Wochen wirst du eine Kündigungsbestätigung von deinem alten Anbieter erhalten. Als letzten Schritt musst du nur noch deinen Zählerstand an den alten Stromanbieter schicken. Damit ist dann schon alles erledigt und du beziehst grüne Energie.

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Zu Ökostrom wechseln ist einfach und schnell und du kannst dabei auch noch Geld sparen. Win, Win.
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