Wie teuer ist Ökostrom? | Polarstern Magazin

Ökostrom ist günstiger, als du denkst. Im Vergleich zur Grundversorgung fast immer.

von Gisela

Inhalt

Berechne hier deinen Strompreis

 

Das kostet Strom in 2019.

Strom ist auch dieses Jahr wieder nicht günstiger geworden. Der durchschnittliche Strompreis wird für das Jahr 2019 auf 30,5 Cent pro Kilowattstunde angesetzt. Mit einer Kilowattstunde Strom kannst du zum Beispiel eine Ladung Wäsche waschen. Die übliche Reaktion: Dann muss Ökostrom ja viel teurer sein! Eben nicht. Das Gerücht vom teuren Ökostrom hält sich so hartnäckig wie Klettverschluss. Der Preis für eine Kilowattstunde Ökostrom kann selbstverständlich unter den 30,5 Cent liegen. Der Kilowattstundenpreis für Wirklich Ökostrom liegt aktuell dagegen bei 27,50 Cent. Tatsächlich ist Ökostrom selten teurer als die Grundversorgung. Als günstiger als jene Stromversorgung, die gesetzlich garantiert ist. Wenn du zum Beispiel in eine neue Wohnung ziehst, ohne dass du dich vorher um einen Stromanbieter gekümmert hast. Aber was kostet Ökostrom denn nun konkret? Wie viel Euro muss ich pro Monat zahlen? Das kannst du ganz einfach mit dem Tarifrechner herausfinden und Strompreise vergleichen.

>>> Deine Kosten für Ökostrom berechnen. 

 

Wie viel kostet Ökostrom? Auch im Vergleich zur Grundversorgung.

Die Preise für wirklich nachhaltig erzeugten Ökostrom und die der Grundversorgung lassen sich leicht vergleichen. Einfach dem nächsten Link folgen, anklicken, wie viel Personen im Haushalt wohnen und die Postleitzahl eintragen. Der Stromvergleichsrechner verrät, ob die Kosten für Ökostrom über oder unter dem Preis der Grundversorgung in der jeweiligen Region liegen. Dafür sind die Qualitätsunterschiede wirklich hoch. Wirklich Ökostrom wird in einem der nachhaltigsten Kraftwerke des Landes erzeugt.  

>>> Jetzt Wirklich Ökostrom mit dem Grundversorgertarif vergleichen. 

 

Warum die Kosten für Ökostrom variieren.

Ökostrom kann je nach Anbieter und Tarif unterschiedlich viel kosten. Zwar setzen sich Stromtarife aus den immer gleichen Preiskomponenten zusammen. Dazu zählen die Stromerzeugung, Strombeschaffung, die Vermarktung, der Stromtransport über Stromnetze. Einen großen Bestandteil machen außerdem Steuern, Abgaben und Umlagen aus. Wir kauen nicht alle Komponenten durch. Wichtig ist, dass es Preisbestandteile gibt, an denen ein Stromanbieter nichts machen kann. Umlagen zum Beispiel. Die EEG-Umlage liegt 2019 bei 6,405 Cent pro Kilowattstunde. Die muss jeder Stromanbieter verlangen immer gleich verlangen. Bei anderen Preiskomponenten hat der Stromanbieter bei seiner Tarifgestaltung allerdings etwas Spielraum. 

 

Von was Preise abhängig sein können. 

Die Kosten für Ökostrom können zum Beispiel von deinem Wohnort abhängig sein. Je nach Gebiet verlangen Netzbetreiber unterschiedliche hohe Stromnetzgebühren – Netzentgelte. Ein Stromanbieter kann günstiges Netzentgelt wiederum an die Kunden weitergeben. Der Preis ist natürlich auch von der Herstellung abhängig. Wie bei jedem Produkt. So macht es einen Unterschied, wo der Strom in welcher Menge erzeugt wurde. Wirklich Ökostrom zum Beispiel wird in einem der nachhaltigsten Ökokraftwerke des Landes produziert. Das ist kein Billigstrom. Aber auch kein Luxusgut. Und was man zurückbekommt, ist mehr als Strom. Wirklich Ökostrom verändert viel. 

>>> Berechne hier deinen Strompreis.

 

Ökostrom: die gesellschaftlichen Kosten.

Was Ökostrom kostet, ist auch eine gesellschaftliche Frage. Steigende Strompreise sorgen für Verärgerung, klar. Zu oft werden sie einzig der Energiewende zugerechnet. Richtig ist, dass Umlagen im Strompreis die Energiewende fördern. Richtig ist auch, dass die Strompreis von vielen anderen Faktoren abhängig sind. 2018 waren etwa die Preise für CO2-Zertifikate eine der Hauptursachen für steigende Strompreise. Die Zertifikate regeln die Erlaubnis, Treibhausgase zu emittieren. Andere Investitionen wären auch ohne die Energiewende nötig. Darunter fällt beispielsweise der Netzausbau, wie das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) auf seiner Website berichtet. Deswegen ist es nicht richtig und fair den erneuerbaren Energien alle Schuld für steigende Strompreise zuzuschieben. Auch kostensparende Effekte der Energiewende werden oft völlig außer Acht gelassen. Laut einer Veröffentlichung der Agentur für Erneuerbare Energie (AEE) konnte Deutschland bereits in 2015 seine Einkäufe von fossilen Energieträgern aus dem Ausland durch Investition in erneuerbare Energien um etwa 8 Milliarden Euro senken. 

 

Warum Ökostrom auf lange Sicht günstiger ist.

Trotz der im Strompreis enthaltenden Umlagen zur Förderung der Energiewende wird sich der Ausbau der erneuerbaren Energien für die Verbraucher kostensparend aus. Denn die externen Kosten von Atom- und Kohlestrom werden im Strompreis nicht berücksichtigt, müssen aber von den Verbrauchern, also der Gesellschaft, über Steuern getragen werden. Externe Kosten sind versteckte Kosten, die von großen Energiekonzernen und Stromanbietern in Deutschland nicht unbedingt kommuniziert werden. Beispielsweise die Kosten der staatlichen Förderung, die Endlagerungskosten des Atommülls oder die Umweltschäden durch CO2-Emissionen. Wären die externen Kosten der konventionellen Stromerzeugung direkt in den Strompreis eingerechnet, würde das den Strompreis extrem erhöhen. Die Förderung von konventionellem Strom wäre ungleich höher als der Ausbau von erneuerbaren Energien.

 

Wie deine Förderung für konventionellen Strom verschleiert wird.

Nur weil indirekte Kosten nicht in den Strompreis einberechnet werden, gilt Kohle- und Atomstrom als günstig. Auch eine Studie des Forums Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft (FÖS) bestätigt, dass der Wechsel auf Ökostrom langfristig kostensenkend für die Verbraucher ist. Dazu kommt, dass Atom- und Kohlekraft über Jahrzehnte hinweg vom Steuerzahler subventioniert worden sind. Dies fällt jedoch nicht auf, da die Fördermittel nicht auf der Jahresabrechnung beim Verbraucher auftauchen. Im Vergleich dazu sind die Ausgaben für die Energiewende deutlich geringer - etwa halb so hoch. Wenn all diese Kosten einberechnet werden, dann ist Ökostrom im Preisvergleich schon heute günstiger als Graustrom. Erneuerbare Energien for the win! 

 

Ökostromtarif finden: die wichtigsten Kriterien.

Wenn du zu Ökostrom wechseln willst, solltest du verschiedene Ökostromanbieter vergleichen. Authentische Ökostromanbieter erkennst du daran, dass sie Gütesiegel tragen. Drei verlässliche Ökostromlabel sind hier zusammengefasst:

Label Kriterien
Grüner Strom Label • 100 % Ökostrom aus erneuerbaren Energiequellen
• Investitionen in neue umweltfreundliche Energieprojekte
• Von Umweltverbänden getragen
• Erstes Ökostromlabel Deutschlands
Öko Test • 100 % Ökostrom aus erneuerbaren Energiequellen
• Unabhängigkeit von konventionellen Stromproduzenten
• Investitionen in die Energiewende
• Preis maximal 20 % teurer als Durchschnittspreis konventioneller Energieanbieter
TÜV Nord • 100 % Ökostrom aus erneuerbaren Energiequellen
• Ausbau der erneuerbaren Energien 
• Transparente Kommunikation und Bilanzierung

Gute Nachricht: Polarstern hat alle Siegel. Weitere Kriterien, die der Ökostromanbieter erfüllen sollte, haben wir für dich in dem Artikel Die besten Ökostromanbieter zusammengefasst. Und unter folgendem Link erfährst du, warum Wirklich Ökostrom so oft ausgezeichnet wird.

>>> Das macht Polarstern zum Testsieger. 

 

Ökostrom-Preise vergleichen: Der beste Weg.

Vorsicht bei Vergleichsportalen.

Wer die Kosten für Ökostrom vergleichen will: Die großen Vergleichsportale sind nicht immer die beste Adresse. Auch Öko-Test und die Verbraucherzentrale NRW raten eher ab. Denn Vergleichsportale empfehlen selten Ökostromtarife aus 100 % erneuerbaren Energien von echten, unabhängigen Ökostromanbietern. Es sind immer die billigen Ökostromangebote von Großkonzernen und Discountern zuerst. Billig ist aber nicht gleich öko. Hinter vielen Tarifen steck Strom aus konventioneller Erzeugung, der über den Handel mit CO2-Zertifikaten als Grünstrom verkauft werden darf. Bei vielen oberen Platzierungen sind Provisionszahlungen im Spiel. Der tatsächliche Preis der Angebote ist auch nicht auf den ersten Blick erkennbar. Oft kommt etwa ein bestimmter Tarif mit einer lange Vertragslaufzeit daher. Man bekommt einen besonders günstigen Einstiegspreis und kassiert nach einer bestimmten Laufzeit eine satte Preiserhöhung hinter. Auch bei Wechselprämien ist Vorsicht geboten. Oft sind sie keine Geschenke, man zahlt sie lediglich über eine lange Vertragslaufzeit ab. Besser ist ein transparenter Preis, der sich einzig an deinem tatsächlichen Stromverbrauch orientiert und ein Vertrag, den du jederzeit kündigen kannst. 

>>> Erfahre mehr über Verträge bei Polarstern. 

 

Unabhängige Ratgeber geben Orientierung.

Ratgeber wie Öko-Test oder Utopia geben die bessere Orientierung. Welche Ökostromanbieter werden empfohlen? Such dir die aus, die dich ansprechen und mach den Preisvergleich für Ökostrom direkt auf den Homepages der Ökostromanbieter. Das geht so einfach, wie du es weiter oben schon kennengelernt hast. Für die Kostenberechnung deines Ökostrom-Tarifs musst du nur zwei Dinge eintragen. 

• deine Postleitzahl.

• die Info, für wie viele Personen im Haus du Strom bestellst.

Alternativ kannst du auch den Stromverbrauch des letzten Jahres eintragen. Der steht auf deiner letzten Stromrechnung. 

Anhand deiner Angaben wird der Ökostrompreis berechnet. Keine Sorge, wenn du am Ende des Jahres weniger oder mehr verbraucht hast. Unabhängige Ökostromanbieter passen deinen Abschlag immer an deinen tatsächlichen Verbrauch an. Entweder bekommst du dann eine Gutschrift oder du musst ein paar Euro nachzahlen. Mithilfe der Stromrechner der verschiedenen Ökostromanbieter kannst du ganz einfach Preise vergleichen und den richtigen Tarif für dich finden.

>>> Berechne deinen Preis für Wirklich Ökostrom von Polarstern. 

 

So geht der Wechsel zu Ökostrom.

Wenn du den passenden Ökostromanbieter und den richtigen Tarif für dich gefunden hast, ist der Stromwechsel schnell erledigt. Für den Wechsel musst du nach dem Preisvergleich deine Zählernummer angeben. Diese findest du ebenfalls auf einer alten Jahresabrechnung oder du kannst sie direkt auf deinem Zähler ablesen.

Hier Preis vergleichen!

Wenn du die Zählernummer beim Wechseln nicht parat hast, kannst du trotzdem bestellen und sie nachreichen. Was wir allerdings brauchen, sind ein paar allgemeine Infos wie Name, Adresse, E-Mail-Adresse. Um den Rest kümmern wir uns. 

  • Wir kündigen deinen alten Stromanbieter.
  • Melden deine neue Versorgung durch uns beim entsprechenden Netzbetreiber an.
  • Schicken dir eine Übersicht deiner Bestellung.

Nach ein paar Wochen wirst du eine Kündigungsbestätigung von deinem alten Anbieter erhalten. Als letzten Schritt musst du nur noch deinen Zählerstand an den alten Stromanbieter schicken. Damit ist dann schon alles erledigt und du beziehst grüne Energie. Yes! Und wenn's dir doch nicht gefällt? Dann kannst du einfach wieder kündigen. Bei Polarstern gibt es keine Mindestvertragslaufzeiten. 

Zu Ökostrom wechseln ist einfach und schnell und du kannst dabei auch noch Geld sparen. Win, Win. Wenn du auch deine Gasversorgung umschalten willst, könnte Wirklich Ökogas für dich interessant sein. Wirklich echtes Ökogas aus 100 % Reststoffen. Einzigartig in Deutschland.

Wechselformular ansehen

Weiterempfehlen vervielfacht deine Wirkung!

Und wir bedanken uns mit 20 Euro. Schnapp dir jemanden, der auch zu wirklich besserer Energie wechseln möchte – und ihr bekommt beide 20 Euro auf eure nächste Stromrechnung gutgeschrieben. Gemeinsam verändern wir mehr!

Polarstern weiterempfehlen

Ökostrom ist viel günstiger als du denkst!

Wirklich besserer Strom ist keine Rolex. Und sogar meist günstiger als die Grundversorgung.