Wie du eine Klimaanlage verantwortungsvoll und effizient nutzt

Laut einer Studie verursachen Klimaanlagen bald mehr Emissionen als Heizungen. Zumindest gibt es Wege, Stromverbrauch und Emissionen fürs Kühlen effektiv zu senken.

Touristen wissen über die Mentalität eines Landes oft besser Bescheid als Einheimische. Die Deutschen merken ja selber gar nicht, wie sehr sie es lieben, in überhitzten Bars mit verschwitzten Unterarmen aneinanderzupappen oder im Sommer auf dem Bürostuhl zu kleben. Muss so sein. Anders kann sich der Gast aus Asien nicht erklären, warum man sich im vermeintlich kalten Deutschland ohne Kimaanlagen so dermaßen einen abschwitzen muss, wo doch in der heißen Heimat alles so runtergekühlt ist, dass man noch in der North Face-Jacke die Arme zum Hip Hop Hooray wedeln kann. Seltsam, nicht? So mancher Tourist hat hier sicher schon enttäuscht seine neue Daunenjacke in den Koffer zurückgelegt, weil es dann doch heißer zuging, als er dachte. Denn Klimaanlagen sind hier bei weitem nicht so verbreitet wie in Asien. Aber: Es sind mehr als gedacht.

100 Euro zusätzliche Stromkosten

Laut Fachverband sind über drei Millionen Klimaanlagen in deutschen Privathäusern installiert. Etwa 150.000 bis 200.000 Geräte kommen jedes Jahr dazu. Mal abgesehen davon, dass mit einer "Air Con" bereits 100 Euro zusätzliche Stromkosten im Jahr anfallen, selbst wenn man sie nur an wirklich heißen Tagen anschmeißt, werden die Dinger wirklich zum Problem. 

Klimaanlagen sorgen für Hitze

Der weltweite Stromverbrauch pro Jahr für Klimaanlagen wird aktuell auf etwa eine Billion Kilowattstunden geschätzt. Tendenz: massiv steigend. Beispiel China: 2010 wurden dort 50 Millionen Klimaanlagen verkauft, fünf Jahre später waren es doppelt so viele. Eine Studie der Yale-Universität prognostiziert, dass sich der Stromverbrauch fürs Kühlen in den nächsten 30 Jahren verzehnfachen wird. Dadurch werden die Emissionen durchs Kühlen bald die Emissionen durchs Heizen übertreffen, so eine Untersuchung der Netherlands Environmental Assessment Agency. Das Absurde ist, dass Klimaanlagen die Städte nicht kühlen, sondern aufheizen. Schließlich geben die Geräte Wärme ab, genau wie Kühlschränke. 

Wie du die Klimaanlage verantwortungsvoll nutzt

Jetzt ist es nicht unser Platz als Mitteleuropäer jemandem in Mumbai oder Singapur zu sagen, mach mal deine Air Con aus. Und manchmal geht es auch bei uns nicht ohne. Zum Beispiel in Büros, die nicht das Glück haben, im kühlen Altbau untergebracht zu sein. Aber: Es gibt Wege, Klimaanlagen verantwortungsvoll zu nutzen. 

1. Ökostrom bestellen

Wenn deine Kühlung die Pole nicht zum Schmelzen bringen soll, solltest du sie mit Ökostrom betreiben, der klimaneutral erzeugt wird und kein CO2 verursacht. 

Preis für klimaneutralen Ökostrom berechnen

2. Ökostrom für die Klimaanlage selbst erzeugen

Steigt der Stromverbrauch für Sommergeräte wie Klimaanlagen an, ist es sinnvoll, Ökostrom selbst zu erzeugen. Mit Photovoltaikanlage und Stromspeicher benötigt man immer weniger Strom aus dem Netz, schont das Klima und zahlt weniger. Denn selbst gemachter Strom ist natürlich günstiger als der aus dem Netz.

Angebot für Wirklich Eigenstrom einholen

3. Energieeffiziente Klimaanlage wählen

Günstige Klimageräte gehören meist zu einer niedrigen Effizienzklasse. Sie benötigen viel Strom und verursachen hohe Stromkosten. Es ist sinnvoller, anfangs etwas mehr Geld für ein effizientes Gerät auszugeben. Das spart Stromkosten und ist klimafreundlicher.

4. Smarte Steuerung für die Klimaanlage nutzen

Im zweiten Schritt lässt sich der Energieverbrauch der Klimaanlagen mit smarten Steuerungen signifikant drosseln. Gerade fürs Büro eine gute Lösung. Intelligente Klimaanlagensteuerungen erkennen, wie viele Personen anwesend sind, wer gerade geht oder zurückkommt. Das ist mehr als Spielerei. Smarte Steuerungen für die Klimaanlage können den Stromverbrauch deutlich senken. Zum Beispiel spart die smarte Steuerung für Klimaanlagen von tado° bis zu 40 % des für das Gerät benötigten Stroms.

Der Zusammenhang von Kühlen und Schmelzen

Der Weg zu mehr Effizienz zu Hause betrifft nicht nur den Geldbeutel. Es ist ein einfacher Weg, Verantwortung fürs Klima zu übernehmen. Schließlich gehen über 30 % des globalen Energieverbrauchs auf Heizen und Kühlen in Gebäuden zurück. Diesen Zusammenhang hat auch tado° erkannt – und einen seiner Kunden in die Antarktis geschickt, damit er sich die Auswirkungen der Erderwärmung anschaut und festhält. Denn die Antarktis ist entscheidend – immerhin befinden sich hier 90 Prozent des Eises der Welt und der Meeresspiegel würde um ganze 61 Meter ansteigen, wenn das Eis der Antarktis schmilzt. Das Video zeigt die letzte Folge der „No Planet B“ Kampagne, die tado° letztes Jahr ins Leben gerufen hat und macht deutlich, welches Energiesparpotential in smarten Technologien steckt. 

Auf dem Laufenden bleiben
Teilen Tweeten Mailen
Chat

Fragen? Klick hier und stelle sie per WhatsApp, iMessage, SMS oder Telefon.

Wirklich Ökostrom
Franziska Willkommen bei Wirklich Ökostrom

Lass uns gemeinsam deinen Monatsbetrag berechnen.

Lass uns gemeinsam deinen Monatsbetrag berechnen.

1. Meldest du dich privat, als Firma oder als Verein an?
2. Wie lautet deine Postleitzahl?

3. Schätz deinen Stromverbrauch. 3. Schätz deinen Stromverbrauch.

Am einfachsten anhand deiner letzten Gasrechnung. Da steht’s drauf. Wenn du mehr als 100.000 kWh im Jahr verbrauchst, machen wir dir ein persönliches Angebot. Kontakt Am einfachsten anhand deiner letzten Stromrechnung. Da steht’s drauf. Wenn du mehr als 100.000 kWh im Jahr verbrauchst, machen wir dir ein persönliches Angebot. Kontakt

Am einfachsten anhand der Personen, die bei dir zu Hause wohnen:

Am einfachsten anhand deiner ungefähren Wohnungsgröße:

m2

Oder anhand deiner letzten Stromrechnung. Da steht’s drauf.

NT

Abbrechen

Garantie: Du zahlst nur, was du wirklich verbrauchst. Deinen Abschlag passen wir immer entsprechend an.