CO2 senken und Klima schützen – 6 einfache Tipps | Polarstern Magazin

Noch nie war der weltweite CO2-Ausstoß höher als jetzt. Und irgendwie ist das auch kein Wunder. Allen Klimaschutzversprechen zum Trotz hatten die G20-Staaten ihre Ausgaben für Kohle, Öl und Gas zwischen 2007 und 2016 quasi verdoppelt. Für dich und mich heißt das: Unser eigener Klimaschutz wird immer wichtiger. Auch mit dem Ausblick, dass der weltweite Energiebedarf laut Internationaler Energieagentur IEA bis 2040 im besten Fall um ein Viertel – im schlimmsten Fall um die Hälfte zunehmen wird. Wir zeigen die einfachsten Maßnahmen, wie man in allen wichtigen Lebensbereichen des Alltags seinen CO2-Fußabdruck senkt. Es ist wichtig.

von Michael

Es ist gerade mal 1 °C wärmer auf der Erde als zu vorindustriellen Zeiten. In deiner Wohnung würdest du den Unterschied nicht mal merken. Für die Erde sind die Konsequenzen riesig. Ein Rekord jagt den nächsten: heißester Sommer, Jahrhundertsturm, Millenniumsflut, Infernos – alles kommt in immer kürzeren Abständen. Im Pariser Abkommen von 2015 hatten sich die Staaten deshalb darauf geeinigt, alles daran zu setzen, den globalen Temperaturanstieg auf 2 °C zu begrenzen und Treibhausgase radikal runterzufahren. Tatsächlich wurde laut Internationaler Energieagentur (IEA) aber noch nie so viel klimaschädliches CO2 ausgestoßen wie im letzten Jahr. Und Länder wie USA und Brasilien würden am liebsten eher heute als morgen aus dem Abkommen raus. Die Bäume sollen ab, Gase in die Luft, Nationalparks: wurscht. Das heißt: Der Klimaschutz des Einzelnen wird immer wichtiger. Zum Glück lässt sich das eigene CO2 in allen Lebensbereichen relativ einfach reduzieren. Hier sind die wichtigsten Maßnahmen, um beim 2-Grad-Ziel mitzuhelfen.


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So verringerst du deinen CO2-Fußabdruck in allen Lebensbereichen.

 

1. Wechsle zu Ökoenergie.

Der perfekte Einstieg: Wer zu Ökostrom und Ökogas wechselt, spart durchschnittlich ein Fünftel seines CO2-Fußabdrucks. Der Wechsel geht einfach, schnell und ist sicher. Nur kurz mit dem Computer oder Handy den Strom- oder Gaspreis berechnen, Daten angeben und bestellen. Der Effekt ist riesig: Ein typischer Drei-Personen-Haushalt spart mit dem Wechsel zu Wirklich Ökostrom bereits ca. 1500 Kg CO2 im Jahr – mit Wirklich Ökogas an die 3.000 Kilo. Yeah!

>>> Berechne hier deinen Preis für Wirklich Ökostrom oder Wirklich Ökogas.

2.  Kleide dich gut.

In der Modebranche entsteht durch Produktion und Transport von Kleidung massenweise CO2. Auf etwa 850 Millionen bis 1 Milliarde Tonnen wird der Ausstoß geschätzt. Senk ihn, indem du auf Bio achtest. Das Öko-Institut Freiburg hat berechnet, dass bei der Produktion eines T-Shirts aus Bio-Baumwolle nur 1 Kilo CO2 freigesetzt wird, bei einem T-Shirt aus konventionell angebauter Baumwolle dagegen 4 bis 7 Kilo. Noch besser: Such dir Sachen aus, die du wirklich magst, trag sie lang – oder tausche sie mit Freunden. Wer die Lebensdauer seiner Kleidungsstücke von einem auf zwei Jahre verlängert, reduziert laut Klimaschutzberatung Carbon Trust seinen CO2-Fußabdruck für Kleidung um ca. 24 Prozent.

>>> So viel Energie steckt in einem T-Shirt.

 

3. Nutz deine Füße.

Der Verkehr verursacht in Deutschland rund ein Fünftel des ausgestoßenen CO2s. Manchmal geht's nicht ohne Auto, das ist klar. Aber viele Fahrten sind überflüssig. Nach Expertenschätzungen könnten allein Städter schon 30 Prozent ihrer Autofahrten aufs Rad verlegen. Und Radfahren verursacht nicht mal ein Quantum CO2. Zum Vergleich: auf 10.000 Kilometern verursacht eine Person mit einem Mittelklasse-Benziner bereits ca. 2,5 Tonnen CO2, mit einer Straßen- oder U-Bahn etwa 500 Kilo und einem Linienbus etwa 190 Kilo. Also, Sporty Spice, schwing dich aufs Rad oder lauf zur Arbeit! Steigert auch die Fitness. Welches umweltfreundliche Gefährt in der Stadt um schnellsten und günstigsten ist, haben wir im Team selbst getestet. 

>>> Zu unserem Mobilitätstest in der Stadt. 

 

4. Iss weniger Fleisch.

Laut statista haben die Deutschen 2017 pro Kopf im Durchschnitt 60 Kilo Fleisch gegessen. So viel braucht niemand (wenn überhaupt). Oft wird es uns sowieso in schlechter Qualität untergejubelt, manchmal in Lebensmitteln, bei denen wir gar nicht nach Fleisch gefragt haben. Und: Die Fleischindustrie gehört zu den größten Treibhausgasemittenten. Bereits ein niedriger Fleischkonsum bis zu 59 Gramm pro Tag könnte jährlich bis zu 920 Kilogramm CO2 einsparen. Vegetarier sparen 1.230 Kilo CO2 pro Jahr, Veganer sogar 1.560 Kilo. Würden die Deutschen ihren Fleischkonsum um die Hälfte reduzieren, ließen sich ca. 13,3 Millionen Tonnen CO2 im Jahr verhindern. 

>>> Warum vegane Ernährung sogar zum Leistungssport passt. 

 

5. Kauf regional.

Je kürzer der Transportweg, desto geringer der CO2-Ausstoß – das leuchtet ein. Deshalb kauf am besten Lebensmittel aus deiner Region. Beispiel: 100 g Spargel aus Chile verursachen rund 1,7 kg CO2, die gleiche Menge vom Bauern aus deiner Nähe in der Spargelzeit jedoch nur 60 g CO2. Keine Frage, oder?

 

6. Dreh die Heizung runter, ...

... denn wir sind hier nicht auf Hawaii! Das hat meine Mutter immer gesagt, wenn bei mir die Heizung auf Anschlag stand. Verständlich, denn Heizen hat den größten Anteil an den Energiekosten. Einer Faustformel zufolge spart ein Grad weniger rund sechs Prozent der Heizkosten. Ein typischer Haushalt, der zu Wirklich Ökogas wechselt, spart bis zu 3.000 Kilogramm CO2 pro Jahr. Zum Glück gehen Stromwechsel und Gaswechsel einfach und schnell. Und sicher: denn deine sichere Energieversorgung ist auch während des Wechsels gesetzlich garantiert.

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CO2-Fußabdruck: So findest du deinen raus.

Der CO2-Fußabdruck ist deine persönliche Umweltbilanz, wie viel CO2 du mit deinem Konsum verursachst. Der Durchschnittsdeutsche hat einen CO2-Fußabdruck von 12,5 Tonnen im Jahr. Zu viel. Streng genommen dürfte er nicht höher sein als 2 Tonnen. Der eigene CO2-Fußabdruck lässt sich relativ einfach einschätzen. Dazu gibt es im Netz CO2-Rechner, zum Beispiel vom Umweltbundesamt. Fütter ihn mit ein paar Angaben zu deinem Konsum. Beim Feld Energie kannst du als Polarstern-Kunde eine 0 eintragen: Wirklich Ökostrom wird aus Fließwasserkraft in einem der nachhaltigsten Ökokraftwerken des Landes erzeugt. Im Vergleich zu einem neueren Steinkohlekraftwerk spart es ca. 165.000 Tonnen CO2 im Jahr. Wirklich Ökogas wird ausschließlich aus Reststoffen erzeugt, die bei der Verarbeitung von Zuckerrüben anfallen. Bei der Produktion des Gases wird nur so viel CO2 freigesetzt, wie zuvor in den Zuckerrüben gebunden war. Leg los!

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