Rauch von Fabrik

Die Welt stieß noch nie so viel CO2 aus wie jetzt. Okay, 2020 sank zwar laut Global Carbon Project der CO2-Ausstoß aus der Verbrennung von fossilen Energieträgern gegenüber dem Vorjahr um 7 % auf 34 Milliarden Tonnen CO2. Aber leider ist dies kein Erfolg des Klimaschutzes. Es war einfach nur Corona – und damit weniger Verkehr, weniger Industrie. Und das wird nicht so bleiben. Mit der Besserung der Corona-Lage zeichnet sich ein Emissions-Exzess ab. Laut Internationeler Energie Agentur IEA wurden schon im Dezember 2020 rund 60 Millionen Tonnen CO2 mehr ausgestoßen als im Vorjahreszeitraum. Wir müssen den Trend umdrehen! Wenn wir das Pariser Klimaziel einhalten wollen, muss die Welt bis 2030 jedes Jahr ein bis zwei Milliarden Tonnen CO2 sparen. Das Gute: Jede:r kann mithelfen, CO2 zu verhindern. Es ist noch nicht mal schwer.

von Michael
CO2 Fußabdruck
Der durchschnittliche CO2-Fußabdruck beträgt in Deutschland 11,17 Tonnen. Ein Viertel geht allein auf den Energieverbrauch.

Tipp 1: Wechsle zu Ökoenergie.

Der perfekte Einstieg: Wer zu Ökostrom und Ökogas wechselt, spart durchschnittlich ein Viertel seines CO2-Fußabdrucks. Der Wechsel geht einfach, schnell und ist sicher. Nur kurz mit dem Computer oder Handy den Strom- oder Gaspreis berechnen, Daten angeben und bestellen. Der Effekt für das Klima ist riesig: Ein Drei-Personen-Haushalt kann mit dem Wechsel zu Wirklich Ökostrom und Wirklich Ökogas sogar 4,5 Tonnen CO2 sparen. Und du? Finde es mit unserem Tarifrechner heraus.

 

 

 

Preis und CO2-Ersparnis berechnen

Tipp 2:  Kleide dich gut.

In der Modebranche entsteht durch Produktion und Transport von Kleidung massenweise CO2. Auf über 850 Millionen wird der Ausstoß geschätzt. Senk ihn, indem du auf Ökoqualität achtest. Das Öko-Institut Freiburg hat berechnet, dass bei der Produktion eines T-Shirts aus Bio-Baumwolle nur 1 Kilogramm CO2 freigesetzt wird, bei einem T-Shirt aus konventionell angebauter Baumwolle dagegen 4 bis 7 Kilogramm. Noch besser: Such dir Sachen aus, die du wirklich magst, trag sie lang – oder tausche sie mit Freunden. Wer die Lebensdauer seiner Kleidungsstücke von einem auf zwei Jahre verlängert, reduziert laut Klimaschutzberatung Carbon Trust seinen CO2-Fußabdruck für Kleidung um ca. 24 %. Wer außerdem Kleider-Sharing-Plattformen nutzt, verbraucht laut Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) 49 % weniger Ressourcen als der Durchschnittskäufer. 

So viel Energie steckt in einem T-Shirt.

Tipp 3: Nutz deine Füße.

Der Verkehr verursacht in Deutschland rund ein Fünftel des ausgestoßenen CO2s. Manchmal geht's nicht ohne Auto, das ist klar. Aber viele Fahrten sind überflüssig. Nach Expertenschätzungen könnten allein Städter schon 30 % ihrer Autofahrten aufs Rad verlegen. Und Radfahren verursacht nicht mal ein Quantum CO2. Zum Vergleich: auf 10.000 Kilometern verursacht ein Mittelklasse-Benziner bereits ca. 2,5 Tonnen CO2. Mit einer Straßen- oder U-Bahn sind es etwa 500 Kilogramm und einem Linienbus etwa 190 Kilogramm. Radfahren stärkt dagegen das Klima – und die eigene Gesundheit. 

Tipps fürs Radfahren im Winter

 

Tipp 4: Iss weniger Fleisch.

Laut Bundesumweltministerium essen die Deutschen pro Kopf und Jahr rund 60 Kilogramm Fleisch. So viel braucht niemand (wenn überhaupt). Oft wird es uns sowieso in schlechter Qualität untergejubelt, manchmal in Lebensmitteln, bei denen wir gar nicht nach Fleisch gefragt haben. Und: Die Fleischindustrie gehört zu den größten Verursachern von Treibhausgasen. Wer sich nur ein Jahr lang vegetarisch oder vegan ernährt, verschont laut Fleischrechner gesehen 12 Hühner, ein halbes Schwein, das Zehntel einer Kuh und spart dabei eine halbe Tonne CO2. Auf zehn Jahre gerechnet können fast fünf Schweine, mehr als ein halbes Rind und 117 Hühner überleben. Außerdem wurden an die 6 Tonnen CO2 gespart.

Gibt es vegane Energie?

 

Tipp 5: Kauf regional.

Kauf daher nach Möglichkeit aus der Region. Was das für einen Unterschied macht? Beispiel: 100 Gramm Spargel aus Chile verursachen rund 1,7 Kilogramm CO2, die gleiche Menge vom Bauern aus deiner Nähe in der Spargelzeit jedoch nur 60 Gramm CO2. Keine Frage, oder?

Was heißt das eigentlich, nachhaltig?

Tipp 6: Dreh die Heizung runter, ...

Heizen hat den größten Anteil an den Energiekosten und damit auch an den CO2-Emissionen. Ein verantwotungsvoller Umgang mit der Heizung bringt's. Schon ein Grad Celsius wenig am Thermostat spart rund 6 % der Heizkosten. Ein typischer Haushalt, der zu Wirklich Ökogas wechselt, spart bis zu 3.000 Kilogramm CO2 pro Jahr. Außerdem ist der Wechsel zu Ökogas genauso wie beim Ökostrom absolut sicher. Das ist gesetzlich garantiert. 

Wärmebedarf und CO2-Emission nach Heizungsart

 

Dein CO2-Fußabdruck: So findest du ihn heraus.

Der CO2-Fußabdruck ist deine persönliche Umweltbilanz, wie stark du mit deinem Konsum das Klima belastest. Der Durchschnittsdeutsche hat laut Umweltbundesamt einen CO2-Fußabdruck von etwa 11,17 Tonnen im Jahr. Das ist zu viel. Streng genommen dürfte er nicht höher sein als 2 Tonnen. Der eigene CO2-Fußabdruck lässt sich relativ einfach einschätzen. Zum Beispiel mit dem CO2-Rechner des Umweltbundesamts. 

Füttere den Rechner mit ein paar Angaben zu deinem Konsum und du erfährst, wo du CO2 sparen kannst. Beim Feld Energie kannst du als Polarstern-Kunde eine 0 eintragen: Wirklich Ökostrom wird aus Laufwasserkraft in einem der nachhaltigsten Ökokraftwerke des Landes erzeugt. Im Vergleich zu einem neueren Steinkohlekraftwerk spart es ca. 165.000 Tonnen CO2 im Jahr. Wirklich Ökogas ist 100 % Biogas, was leider immer noch eine Seltenheit in Deutschland ist. Bei uns bekommst du echtes Biogas, das die Energiewende voranbringt. Los geht's.

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Michael | Team Wirklich

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Und wir bedanken uns mit 20 Euro. Schnapp dir jemanden, der auch zu wirklich besserer Energie wechseln möchte – und ihr bekommt beide 20 Euro auf eure nächste Stromrechnung gutgeschrieben. Gemeinsam verändern wir mehr!

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