Smartphone im Supermarkt

Manche Dinge wollen einfach nicht in meinen Kopf: Nachhaltige Kaffeekapseln, umweltfreundliche Kreuzfahrten oder Ökoenergie vom Kohlekonzern zum Beispiel. Denn egal, was es ist: Man findet heute fast immer eine echte nachhaltige Alternative. Neugierde, Weiterempfehlungen und Apps helfen dabei. Mit unserer Checkliste fällt es dir leichter, bewusster und nachhaltiger einzukaufen. Wirklich.

von Ludwig

Die schlechte Seite der allermeisten Produkte ist die Beschaffung ihrer Rohstoffe und ihre Herstellung. Da wird der Umwelt und dem Klima oft der größte Schaden zugefügt. Nur wenn wir das Endprodukt betrachten, bleibt das unsichtbar. Durch bloßes Anschauen von Kaffeepulver zum Beispiel oder beim Blick auf deine Steckdose kannst du nicht erkennen, wie nachhaltig der Kaffee oder der Strom sind. Also wie kommst du nun weiter, um wirklich nachhaltiger zu einzukaufen?

Checkliste für Nachhaltigkeit.

Beim Kauf deines Kaffee oder deiner nächsten Jeans auch noch die Lieferkette anschauen, stöhnst du jetzt vielleicht? Ja, das ist wichtig. Die gute Nachricht ist: Wir haben eine ultimative Checkliste inklusive Apps für dich in Sachen Nachhaltigkeit und verantwortungsvoller Konsum, die das wirklich einfacher macht als du denkst. Probier’s aus.

1. Nachhaltigkeits-Check und -Kauf per App.

Es gibt unzählige Apps, mit denen wir etwas für Umwelt und Gesellschaft tun können. Und zum Teil auch für unseren Geldbeutel. Zwei Fliegen mit einer Klappe also.

Neben empfehlenswerten Anbietern wie Ebay Kleinanzeigen, Shpock, Too good to go und Rebuy gibt es eine Reihe eher weniger bekannter Anbieter und Apps, mit denen du auf mehr Nachhaltigkeit im Alltag achten kannst. Wirf doch mal einen Blick drauf! Folgende App-Tipps helfen dir, beim Einkauf auf nachhaltige und verantwortungsvolle Produkte von guten Unternehmen zu setzen. Tipps lesen, App runterladen und los geht’s.

CodeCheck – der Alleskönner zum Einkauf.

Mit CodeCheck kannst du Millionen Produkte anhand ihres Barcodes mit deinem Smartphone scannen und blitzschnell viele Infos erhalten. So findest du gesunde und nachhaltige Lebensmittel und Kosmetik. Die App kann dich auch vor tierischen Bestandteilen, Gluten und Laktose etc. warnen. Zurecht lautet das Motto der App „Shop better, live better“. Herkunft, Hersteller, Preis und Produktalternativen gibt es mit CodeCheck auf einen Blick. Die App kann den Barcode, EAN-Code und Strichcode von Artikeln aus dem Lebensmittel- und Kosmetikbereich lesen. Gut ist, dass die App häufig aktualisiert wird. Nachteil: In der Basisversion ist in der App mit viel Werbung integriert. Ein kostenpflichtiges Upgrade auf CodeCheck Pro ist möglich. Wir sagen: sehr empfehlenswert.

  • Verfügbar für: Android und iOS
  • Bewertungen: 4,7 im App Store, 4,4 im Google Play Store

Buycott – bringt Licht ins Firmendickicht.

Die Gratis-App Buycott zeigt dir vor dem Kauf eines Produkts an, welcher Konzern hinter der jeweiligen Marke steckt. Herzstück der App ist ein Barcode-Scanner, mit dem du den Strichcode eines Artikels per Smartphone-Kamera einscannst. Anschließend verrät dir Buycott, welcher Hersteller hinter dem jeweiligen Produkt steckt und zu welchem Mutterkonzern dieser gehört. Buycott legt den Fokus vor allem auf internationale Großkonzerne. Die Verstrickungen zu anderen Tochterunternehmen werden in einem oftmals leider etwas unübersichtlichen Firmen-Stammbaum dargestellt. Buycott wurde für den amerikanischen Markt entwickelt und hat daher teilweise Lücken bei in Deutschland erhältlichen Produkten. Die App wurde leider seit längerem nicht mehr aktualisiert. Trotzdem ist die Anwendung empfehlenswert.

  • Verfügbar für: Android und iOS
  • Bewertungen: 4,2 im App Store, 4,2 im Google Play Store

GrünZeit – der Saisonkalender.

Mit der App GrünZeit erfährst du, wann heimisches Gemüse Saison hat oder eher aus dem Lager oder Gewächshaus kommt. Zur schnelleren Unterscheidung wurden die Symbole in den Ampelfarben gestaltet: Rot kennzeichnet hohen, Gelb mittleren und Grün sehr geringen Energieverbrauch bei Produktion bzw. Transport und somit die entsprechende Klimabelastung. Rot bedeutet nicht, dass von diesen Produkten generell abgeraten wird. Du sollst jedoch darauf aufmerksam gemacht werden, dass es zur selben Zeit womöglich viele Alternativen gibt, die mit niedrigerem Energieverbrauch erzeugt wurden und damit das Klima weniger belasten. Die Einkaufshilfe GrünZeit wird von der Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein angeboten. Wir sagen: echt empfehlenswert, wenn du dich im Gemüse-Kalender nicht so gut auskennst wie Omi!

  • Verfügbar für: Android und iOS
  • Bewertungen: 4,6 im App Store, 4,3 im Google Play Store

RegioApp – regional einkaufen.

Mit Hilfe der RegioApp kannst du überall eine Umkreissuche nach regionalen Lebensmitteln und regionalem Essen starten. Die Suchergebnisse werden dabei nach Entfernung gelistet, dazu werden zum Beispiel Bio-Siegel angezeigt, falls vorhanden. Angezeigt werden direktvermarktende Betriebe und Gastronomie, aber auch Verkaufsstellen wie Dorfläden, Lebensmitteleinzelhändler mit regionalen Produkten, Wochenmärkte und viele mehr. Wer möchte, kann bei seiner Suche gezielt nach kleinen Läden suchen. Die RegioApp gibt es seit 2013 und ist inzwischen bundesweit vertreten. An der Initiative beteiligen sich viele Regionalverbände aus ganz Deutschland. Dennoch bemängeln einige Nutzer:innen die schlechte Auswahl gerade im ländlichen Raum. Unser Tipp daher: Die RegioApp einfach mal downloaden und selbst checken, ob in deiner Region viele Unternehmen und Läden in der App gelistet sind. Damit die App noch besser wird, kannst du aktiv mithelfen und über die Mail-Adresse [email protected] regionale Lebensmittelhändler melden.

  • Verfügbar für: Android und iOS
  • Bewertungen: 2,7 im App Store, 2,8 im Google Play Store

2. Siegel, Siegel, Siegel wohin das Auge reicht.

Um nachhaltige und fair gehandelte Produkte zu finden, gibt es eine Vielzahl an Siegeln. Doch mittlerweile gibt es so viele Label und Siegel für verschiedenste Kriterien, dass man als Verbraucher:in schnell mal den Überblick verlieren kann. Zumal manche Unternehmen auch eigene Siegel gründen, mit denen sie angeblich nachhaltige Produkte kennzeichnen.

Beispiel H&M und Levi's.

Bei H&M zum Beispiel gibt es „Conscious-Produkte“, mit denen nachhaltige Mode gekennzeichnet wird. Um den grünen Anhänger zu bekommen, muss ein Produkt laut H&M mindestens 50 % nachhaltige Materialien enthalten, wie z. B. Bio-Baumwolle oder recyceltes Polyester. Oder nehmen wir den Mode-Hersteller Levi’s. Der kennzeichnet Jeans und Mode, die wassersparend produziert wurden, mit dem firmeneigenen Label „Water<Less“. Das Problem ist nur, dass es sich dabei um Label von Levi’s und H&M handelt – und nicht um unabhängige Siegel. Generell ist natürlich jede Bemühung für mehr Nachhaltigkeit zu begrüßen. Aber im besten Fall sollten das auch unabhängig vergebene Siegel und Zertifikate garantieren.

Vorsicht: Nicht alle Label und Zertifikate sind uneingeschränkt zu empfehlen und sie haben unterschiedliche Schwerpunkte. Wenn es dir primär um faire und sichere Arbeitsbedingungen etwa für Kaffeebauern geht, ist ein Bio-Label vielleicht für dich vielleicht gar nicht so relevant. Im Umkehrschluss sagen Fair-Trade-Siegel natürlich wenig über die verwendeten Inhaltsstoffe und deren Herkunft aus. Immerhin gibt es einige nützliche Apps für solche Siegel-Fragen:

Siegelklarheit – der Name ist Programm.

Einen etwas anderen Ansatz verfolgt die App Siegelklarheit. Sie hilft dir, den Überblick im „Siegel-Urwald“ zu behalten. Die App Siegelklarheit ist eine Initiative der Bundesregierung, kostenlos und werbefrei. Wer damit ein Siegel scannt, erhält Informationen zu dessen Glaubwürdigkeit sowie zur Umwelt- und Sozialverträglichkeit. Die untersuchten Siegel stehen für eine umweltfreundlichere und sozialverträglichere Herstellung.

Zwar sind viele Siegel in der Datenbank, vor allem findest du hier die bekannten Label. Die Beschreibungen sind sehr ausführlich. Finanziert und betrieben wird die App vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ). Großer Nachteil: Leider wird die App nicht sehr oft aktualisiert und wirkt so etwas überholt.

  • Verfügbar für: Android und iOS
  • Bewertungen: 2,3 im App Store, 3,5 im Google Play Store

NABU Siegel-Check – weil Siegel auch verwirren.

Auch diese App des Naturschutzbunds Deutschland checkt Siegel für dich. Der NABU Siegel-Check zeigt, ob ein Lebensmittel unter ökologischen Gesichtspunkten empfehlenswert ist. Die Siegel-Datenbank kennt Kennzeichnungen, die bundesweit im Supermarkt oder im Handel zu finden sind und bei denen Kund:innen einen ökologischen Nutzen vermuten können. In der Galerie sind u.a. zu finden: EU-Bio-Logo, Deutsches Bio-Siegel, Demeter, Naturland, Bioland, Biokreis, ECOVIN, Fairtrade-Siegel, GEPA fair +, Ohne Gentechnik, Für mehr Tierschutz gibt es ASC, MSC, NATURLAND, SAFE, Rainforest Alliance, UTZ Certified, Pro Planet, Blauer Engel - Mehrweg, Regionalfenster, Stiftung Warentest, ÖKO-TEST, DLG.

Du kannst entweder ein Siegel auf einer Verpackung mit der Handy-Kamera scannen oder gezielt nach Siegeln in der App suchen. Das funktioniert für Lebensmittel, Kleidung und Kosmetik. Kleiner Hinweis für Apple-Nutzer:innen: Die Siegel-Erkennung per Foto-Scan klappt nur mit einem iPhone, nicht mit einem iPad.

  • Verfügbar für: Android und iOS
  • Bewertungen: 3,9 im App Store, 3,7 im Google Play Store
Erfahre hier, warum du auf Gütesiegel achten solltest.

3. Lieferketten - die Schattenseiten der Globalisierung.

Gerade bei aufwendigeren Produkten, die in mehreren Schritten gefertigt werden, ist die Lieferkette ein wichtiger Punkt in Sachen Menschenrechte und Umweltschutz. Denn was bringt das nachhaltigste Unternehmen, wenn seine Zulieferer echte Klimasünder sind? Richtig, gar nichts!

Neues Lieferkettengesetz ab 2023.

Das Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz (LkSG) gilt zunächst für Unternehmen ab 3.000 Mitarbeiter:innen, ab 2024 dann für Unternehmen ab 1.000 Mitarbeiter:innen mit Sitz oder Zweigniederlassung in Deutschland. Das Gesetz verpflichtet die Unternehmen, weltweit international gültige Menschenrechts- und Umweltstandards einzuhalten. Unsere Meinung: Zeit wird’s!

Eine nachhaltige Lieferkette bedeutet zum Beispiel, CO2-Bilanzen für die Zulieferer zu erstellen. Oder, dass die Unternehmen einer Lieferkette Strom und Gas aus erneuerbaren Energieträgern beziehen. Keine andere große Industrienation ist so intensiv in internationale Lieferketten eingebunden wie Deutschland. Besonders abhängig von Vorleistungen aus anderen Ländern sind in Deutschland die Textilindustrie (63 %), die Elektronik-Branche (45 %), die chemische und pharmazeutische Industrie (39 %) und die Lebensmittelindustrie (37 %). Das geht aus Zahlen des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung hervor.

Darum unser Tipp: Schau bei Lieferketten auf das jeweilige Unternehmen:

  • Hat es bestimmte Zertifizierungen wie Gemeinwohl-Ökonomie?
  • Erfährst du etwas zu den Aspekten Klimaschutz und faire Arbeitsbedingungen?
  • Hat das Unternehmen Auszeichnungen für eine nachhaltige und faire Produktion erhalten?

Schau zu diesen Fragen auf die Webseite des Unternehmens oder recherchiere im Internet bzw. auf Bewertungsportalen. Wenn das Unternehmen wirklich Wert auf eine nachhaltige Lieferkette legt, erfährst du es so.

Lies hier: 11 Tipps für eine grüne Lieferkette.

4. Zwei Zertifikate für nachhaltige Unternehmen.

Wir haben es ja gerade schon angerissen, wie du auch Unternehmen als Ganzes betrachten kannst. Für nachhaltige Unternehmen gibt es glücklicherweise zwei sehr gute Zertifikate, an denen du dich ruhigen Gewissens orientieren kannst. Bei B Corp (Benefit Corporation) und der Gemeinwohl-Ökonomie kommt es nicht nur auf das einzelne Produkt, sondern das gesamte Unternehmen an.

Bei Benefit Corporation, kurz B Corp, handelt es sich um ein internationales Zertifikat, mit dem die Non-Profit-Organisation B Lab Unternehmen für ihre sozialen und ökologischen Auswirkungen auszeichnet. Der Vorteil daran: Das Zertifikat wird nicht an einzelne Produkte oder Sparten vergeben, sondern misst die soziale, ökologische und ökonomische Gesamtleistung eines Unternehmens. Die B-Corp-Zertifizierung ist ein Anreiz für Unternehmen, sich neu auszurichten und sozial- und umweltverträglich zu handeln. Mit der Zertifizierung gehen die Unternehmen eine Verpflichtung ein, die globale Wirtschaft in diesem Sinne zu verändern. Sehr ähnlich ist das auch bei Firmen, die eine Gemeinwohl-Bilanz haben.

Der Gemeinwohl-Bericht garantiert Nachhaltigkeit im ganzen Unternehmen.

Das Gute ist, es gibt schon viele verantwortungsvolle Firmen. Egal ob Nahrungsmittel, Kleidung, Holzprodukte oder Ökoenergie: Mittlerweile gibt es in jeder Branche Unternehmen, die wirklich nachhaltig handeln. Polarstern ist zum Beispiel der erste Energieversorger in Deutschland, der Gemeinwohl-zertifiziert ist. Das wird bei uns auch regelmäßig überprüft. Dabei wird Erfolg nicht nur am finanziellen Gewinn gemessen, sondern ist gleichwertig mit ökologischen und sozialen Aspekten. Am Ende zählt – klar – der Beitrag zum Gemeinwohl – und der bezieht sich auf den gesellschaftlichen Impact des gesamten Unternehmens, und nicht nur auf einzelne Produkte.

Finde nachhaltige Unternehmen mit der Social Business Landkarte.

5. Sei Teil eines Kreislaufs - diese Apps helfen dir.

Wo wir schon beim Unternehmen als Ganzes sind. Ein sehr gutes Kriterium für die Nachhaltigkeit ist die Kreislaufwirtschaft. Das heißt, dass bestehende Materialien und Produkte so lange wie möglich geteilt, geleast, wiederverwendet, repariert, aufgearbeitet und recycelt werden – sprich der Lebenszyklus der Produkte verlängert wird. In der Praxis bedeutet dies, dass Abfälle auf ein Minimum reduziert werden. Und erreicht ein Produkt das Ende seiner Lebensdauer, verbleiben die Ressourcen und Materialien so weit wie möglich in der Wirtschaft. Das ist gut für die Umwelt und für den Planeten.

Shpock – die Flohmarkt-App.

Egal ob Kleidung, Schuhe oder das alte Smartphone: Auf Shpock kaufst und verkaufst du deine gebrauchten Dinge schnell und einfach. Du findest in der App tausende Schnäppchen und kannst selbst Artikel verkaufen, ohne dass dabei Gebühren anfallen. Mit Shpock gelistet ist gebrauchte, antike und schöne Secondhand-Ware. Laut eigenen Angaben hat die App monatlich rund 10 Millionen Nutzer:innen. Die Flohmarkt-App ist somit eine Top-Alternative und trägt zu einem längeren Leben von Produkten bei.

  • Verfügbar für: Android und iOS
  • Bewertungen: 4,3 im App Store, 3,8 im Google Play Store

Rebuy – ein Herz für Second-Hand-Ware.

Mit Rebuy kannst du kaufen und verkaufen über einen Zwischenhändler. Egal ob Bücher, Filme, Videospiele, Spielekonsolen, Handys, Tablets, MacBooks oder Kameras: Produkte werden einfach per Barcode eingescannt oder können via Suche gefunden werden. So ermittelst du einen Kaufpreis für deinen Artikel, den dir Rebuy zusichert. Anschließend schickst du das Produkt kostenlos und versichert ein. Käufern verspricht Rebuy handgeprüfte Artikel im guten und sehr guten Zustand und eine Ersparnis von bis zu 50 % gegenüber Neuware. Rebuy ist somit eine super App, um den Lebenszyklus von Produkten zu verlängern und Müll zu reduzieren.

  • Verfügbar für: Android und iOS
  • Bewertungen: 4,7 im App Store, 4,4 im Google Play Store

Vinted – der neue Kleiderkreisel.

Vinted ist der neue Name für Kleiderkreisel und Mamikreisel und gut für nachhaltiges Shopping. Mit der App kannst du getragene Kleidung, Deko und Accessoires kaufen und verkaufen. Verkäufe sind gebührenfrei und über das Bezahlsystem abgesichert. Vinted ist ideal bei Fehlkäufen oder bei Kleidung, die du nicht mehr tragen möchtest. Diese kannst du via Vinted einfach zu Geld machen – das schont die Umwelt und der neue Besitzer freut sich über die Sachen. Gezahlt werden kann bei Vinted per Kreditkarte, PayPal oder Sofort-Überweisung. Vorteil dieser Plattform: Es gibt im Vergleich zu anderen Apps sehr viele Nutzer:innen.

  • Verfügbar für: Android und iOS
  • Bewertungen: 4,8 im App Store, 4,5 im Google Play Store
Grafik Kreislaufwirtschaft
Das Modell der Kreislaufwirtschaft (Quelle: Europäisches Parlament).

6. Sieh dir Testergebnisse und Bewertungen an.

Die Stiftung Warentest und ÖkoTest vergleichen immer wieder Produkte und schreiben Berichte darüber. Um auch die Hersteller zu beurteilen, untersucht die Stiftung Warentest seit 2005 außerdem die Corporate Social Responsibility: Darin bewertet sie Unternehmen nach sozialen, ökologischen und ethischen Kriterien. CSR-Berichte sind seit 2017 Pflicht – allerdings nur für sehr große Unternehmen. Polarstern hingegen lässt sich schon seit 2014 freiwillig nach dem Modell der Gemeinwohl-Ökonomie bewerten.

Auch auf Bewertungsportalen findest du wertvolle Hinweise zu Unternehmen, etwa bei Trustpilot und eKomi. Auch bei der Suchmaschine Google gibt es viele Bewertungen einzelner Unternehmen. Also schau dir an, was sie hier über das Unternehmen erzählen. Fallen in den Aussagen auch nachhaltige Argumente und Vorteile sind das spannende Indizien, dass es das Unternehmen ernst meint.

Polarstern lässt sich auch beim Kundenbewertungsportal eKomi bewerten. Der Vorteil: Dort können tatsächlich nur „echte“ Polarstern-Kund:innen Bewertungen schreiben – Fake-Rezensionen sind somit quasi ausgeschlossen. Schau doch mal vorbei bei eKomi und sieh dir an, was unsere Kund:innen über uns schreiben.

Noch ein Tipp zum Schluss: Wenn dir Freund:innen, Bekannte oder Familie einen nachhaltigen Tipp geben, prüfe ihn. Sie meinen es gut – genauso wie du ihnen umgekehrt keinen Schmarrn empfehlen würdest. Und wenn du wirklich was bewegen willst, dann funktioniert das durch Weiterempfehlungen gleich doppelt gut. Oder dreifach. Mit einer Weiterempfehlung von Polarsterns Ökostrom zum Beispiel sorgt ihr dann zusammen für eine saubere Energiezukunft. Probier‘s mal aus!

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