Um das Klima zu schützen, musst du keine großen Abstriche machen. Wir zeigen dir, wie einfach Klimaschutz sein kann: mit dem Wechsel von fossiler Energie auf Ökostrom. 
von Michael

Inhalt:

 

Wie umweltbewusst sind die Deutschen wirklich? Fern von der eigenen Wahrnehmung, wo Menschen entweder so nachhaltig sind, dass sie sich nur noch Stöckchen zu Weihnachten schenken oder so trotzig, dass sie den Klimaschutz zum Teufel jagen möchten, gibt es zum Glück offiziellere Zahlen. 

Zum Beispiel von der Bundesregierung, die alle zwei Jahre das Umweltbewusstsein der Bürger abfragt.  Bei der letzten Erhebung wünschten sich 90 % der Deutschen mehr politische Maßnahmen für den Umwelt- und Klimaschutz. 43 % der Deutschen ging es sogar zu langsam mit der Energiewende. 

 

So viele Haushalte nutzen Ökostrom.

Und trotzdem beziehen im Augenblick laut einer Studie von YouGov nur 21 % der Deutschen Ökostrom. 15 % haben keine Ahnung, was sie bestellen und 64 % nutzen immer noch konventionellen Strom aus Kohle- und Atomkraft. Von den Kohlestromern hat sich immerhin ein Großteil schon mal überlegt, zu einem Ökostromanbieter zu wechseln. Aber was hält sie davon ab? 

 

Warum der Ökostromwechsel eine der besten Klimaschutzaktionen ist.

Ein Wechsel zu echtem Ökostrom geht ja gerade ohne Veränderung des Lebensstils einher. Er ist wie ein Lehrstück, dass Klimaschutz eben nicht mit Einschränkung und Verlust einhergeht, sondern mit Entscheidungsfreiheit und Gewinn. Der Wechsel zu Ökostrom (und Ökogas) ist eine Freiheit. Und eine Aktion, die genauso schnell erledigt ist wie jede andere Online-Bestellung auch: Formular ausfüllen, fertig. Im Verhältnis zum Aufwand ist der Klimanutzen riesig. 

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So groß ist der Klimanutzen von Ökostrom.

Ökoenergie verringert den CO2-Ausstoß um 20 % bis 25 %.

Ohne Abstriche zu machen, verringert man mit seinem Wechsel seinen CO2-Fußabdruck um mindestens eine Schuhgröße: Laut Bundesumweltministerium verursachen die Deutschen pro Kopf und Jahr durchschnittlich 9,6 Tonnen CO2 – mit Ökostrom lassen sich schon mal 0,76 Tonnen abziehen. Wer Ökogas dazu bestellt, zieht weitere 1,64 Tonnen CO2 ab – so viel CO2 geht im Schnitt aufs Heizen.

 

Ökostrom senkt den CO2-Ausstoß in allen Bereichen.

Noch nicht einkalkuliert ist, dass der Stromverbrauch in den nächsten Jahren zunehmen wird. Ein Grund liegt in der Verbreitung von Wärmepumpen und Elektroautos. Beide Technologien können ihr klimafreundliches Potenzial erst mit sauberem Strom voll entfalten. Wer Ökostrom nicht nur für Haushaltsgeräte, sondern auch für die Heizung und fürs E-Auto nutzt, setzt in allen Bereichen seinen CO2-Ausstoß auf praktisch 0. 

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Wirklich Ökostrom fördert die Energiewende weltweit. 

Entscheide dich für einen unabhängigen Ökostromanbieter. Erstens schließt du aus, dass du mit deiner Ökostromrechnung auch fossile Energien subventionierst – unabhängige Ökostromanbieter sind nicht mit der Kohle- und Atomindustrie verflochten. Zweitens fördern unabhängige Ökostromanbieter die Energiewende über ihre Pflichten hinaus. Schließlich sind sie aus dem Wunsch hervorgegangen, dem Klimawandel wirklich etwas entgegenzusetzen. Bei Polarstern etwa investieren wir für jede Kilowattstunde Wirklich Ökostrom, die du verbrauchst, 1 Cent zusätzlich in den Ausbau von erneuerbaren Energien. Außerdem sorgt jeder Wechsel dafür, dass sich Familien in Kambodscha und Mali ebenfalls eine Energieversorgung mit erneuerbaren Energien aufbauen können. So bewirkt dein Wechsel weltweit etwas. 

>>> Mehr über unser weltweites Engagement erfahren. 

 

Ein weiterer Vorteil von unabhängigen Ökostromanbietern ist, dass sie transparent machen, wie und wo ihre Energie herstellt wird. Das ist insofern mutig, weil es die perfekte Energie, die völlig ohne Einfluss auf die Umwelt ist, nicht gibt. Aber es gibt Anbieter wie Polarstern, die sich darum kümmern, dass ihre Energie so nachhaltig erzeugt wird, wie es gerade möglich ist. 

>>> Hier kommt sie her. 

>>> Und das kostet sie. 

 

 

Warum sich jeder Ökostrom leisten kann.

Wenn es der Preis ist, der Haushalte vom Wechseln abhält, ist es verschenktes Klimaschutzpotenzial. Nach aktuellem Stand der Bundesnetzagentur sind etwa 27 % der Haushalte in der Grundversorgung. Die ist aber oft sehr teuer. Eine Studie der Friedrich-Ebert-Stiftung kam sogar zum Schluss, dass Verbraucher in der Grundversorgung insgesamt 1,15 Milliarden Euro zu viel im Jahr zahlen. Das Argument, sozial Schwächere könnten die Energiewende aus Preisgründen nicht unterstützen, ist nicht richtig. In vielen Fällen kann es sich sogar preislich für sie lohnen, vor allem wenn sie aus der Grundversorgung wechseln. Und eins ist auch klar: Der Klimaschutz ist günstiger als die Folgekosten des Klimawandels.

>>> Was der Klimawandel kostet. 

 

Auch die vermeintlichen Billigtarife, die Vergleichsportale in der Regel zuerst listen, sind oft teurer als gedacht. Man bezahlt die vermeintlich günstigen Kohle- oder Mischtarife mit langen Vertragslaufzeiten, Paketpreisen, Vorauskasse und nicht selten plötzlichen Preisanpassungen. Selbst Wechselprämien sind häufig keine Geschenke, sondern gewöhnliche Anschaffungen, die man über den Grundpreis als Raten abbezahlt.  

>>> Warum man auf Wechselprämien verzichten sollte.

 

Wie alle vom Strom sparen profitieren. 

Der andere wichtige Pfeiler für mehr Klimaschutz ist die Energieeffizienz. Man muss sie nicht allein den Immobilienbesitzern überlassen, Haushalte können genauso mithelfen. Laut der Energieberatung co2online verschwenden die Deutschen jährlich Strom in Höhe von 9 Milliarden Euro bei einem Klimaschaden von 18 Millionen Tonnen CO2. Dabei könnten die Haushalte im Schnitt rund 230 Euro im Jahr sparen, so die Energieberatung. Der Stromspiegel berechnet das Sparpotenzial eines durchschnittlichen 3-Personen-Haushalts sogar bei 1.000 kWh und 290 €. Bei einer CO2-Einsparung von 540 Kilo. 

>>> Preis für Wirklich Ökostrom berechnen. 

 

„Die Deutschen könnten 9 Milliarden Euro Strom im Jahr sparen.“ 

 

Ebenso wie der Ökostromwechsel ist Strom sparen eine Klimaschutzmaßnahme, die alles in allem ohne Komfortverlust einhergeht. Denn Strom sparen bedeutet nichts anderes, als ihn nicht ungenutzt zu verplempern. Allein der Standby-Betrieb macht in einem durchschnittlichen 3-Personen-Haushalt laut co2online ca. 10 % bis 20 % der Stromrechnung aus. Mit abschaltbaren Steckdosenleisten, die man noch im Vorbeigehen mit dem Zeh ausknipsen kann, lässt sich der Schaden schnell beheben. Bei Master-Slave-Steckdosen reicht es, ein Gerät auszuschalten, um die Stromzufuhr zu allen anderen zu kappen. Und smarte Steckdosen lassen sich auch per Sprachbefehl oder von unterwegs steuern.  

>>> Mehr über smarte Steckdosen erfahren. 

 

Klimaschutz per Knopfdruck. 

Auch sonst ist Strom sparen meistens nicht mehr, als den richtigen Knopf zu drücken. Die richtigen Temperaturen bei Waschmaschinen, Trockner Kühlschränken und Heizungen machen sehr viel aus. So verbraucht eine Waschmaschine bei 30 °C schon zwei Drittel weniger Energie als bei 40 °C. Die meisten Geräte sind inzwischen ohnehin mit einer Eco-Modus ausgestattet, die automatisch für einen umweltschonenden Betrieb sorgt. 

>>> Die besten Stromspartipps. 

Mit Smart-Home-Anwendungen im Haus, muss man den Job noch nicht mal selbst erledigen. Sie sorgen automatisch für eine effizientere Nutzung und Verknüpfung von Geräten. Man sollte jedoch darauf achten, wie viel Komfort wirklich benötigt wird. Denn vernetzte Geräte brauchen ebenso eine Menge an Strom. 

 

Darauf ist beim Neukauf zu achten. 

Und wenn einmal wieder die Ökobilanz verschiedener Geräte verglichen wird: Es ist immer besser, Geräte erst mal so lange zu nutzen, bis sie nicht mehr gehen. Wenn jedoch ein Neukauf unumgänglich wird, lohnt es sich, das energieeffizienteste Gerät zu kaufen. In der Anschaffung mag es vielleicht etwas mehr kosten. Aber die Energieeinsparung macht den Preisunterschied schnell wieder wett. Die effizientesten Geräte findest du zum Beispiel mit der App ecoGator. 

 

So groß ist dein Stromsparpotenzial. 

Mit dem „StromCheck“ von co2online oder dem Stromspiegel findest du heraus, wie hoch dein eigenes Stromsparpotenzial liegt. Was du aktuell verbrauchst, steht auf deiner letzten Stromrechnung. Referenzwerte für deinen Stromverbrauch nach Haushaltsgröße findest du in unserem Tarifrechner. 

>>> Zum Tarifrechner.

 

Wechseln heißt Mithelfen.

Es wird viel darüber diskutiert, was das nachhaltige Handeln des Einzelnen wirklich bringen soll. Die großen Veränderungen müssen von der Politik und der Wirtschaft kommen, das ist klar. Aber wenn sich die Bürger gar nicht bewegen, ist das wie eine Zustimmung fürs Nichtstun. Und sie können eben was bewegen. Wechseln und Strom sparen ist viel zu einfach und zu effektiv, um die Chance links liegen zu lassen.  

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