Günstiger Autostrom mit unterbrechbarem Zähler | Polarstern Magazin

Wer sein Elektromobil zu Hause lädt, findet dafür jetzt neue attraktive Sondertarife – vorausgesetzt, das Auto lädt Strom über einen separaten Zähler als "steuerbare Verbrauchseinrichtung". Wie das funktioniert und für wen sich der günstige Stromtarif lohnt, haben wir in diesem Artikel zusammengestellt.

von Nora

BMW i3, Renault Zoe, VW e-Golf, Tesla Model S oder neue Fahrzeuge wie Audi e-tron, Porsche Taycan und Mercedes EQC - so faszinierend die technischen Wunderwerke auch sind, sie benötigen eine ganze Menge Strom. Bei einem 2- bis 3-Personen Haushalt kann sich der Stromverbrauch durch ein Elektromobil durchaus verdoppeln. Wenn man dazu normalen Strom aus Kohlekraftwerken und Co. nutzt, löst sich die ökologische Wirkung des E-Fahrzeugs buchstäblich in Rauch auf. Ohne Ökostrom bleibt also auch ein E-Auto schmutzig. Doch welche Ökostromtarife bieten Stromanbieter für Elektroautos an?

Inhalt

 

E-Autos zu Hause aufladen: Haushaltsstrom, Nachtstrom oder Solarstrom.

Viele Besitzer von Stromern tanken ihr Auto zu Hause mit Ökostrom, zum Beispiel über eine Steckdose oder eine Wallbox. Oft laden sie dabei im gleichen Tarif, über den sie auch ihren Haushaltsstrom beziehen. Nur wenige Fahrer nutzen Alternativen wie einen Doppelzähler mit einem Nachtstromtarif oder eigenen Solarstrom, um ihr Auto zu laden. Nun gibt es ein weiteres Tarifmodell zum Auftanken zuhause, Wirklich Autostrom Plus.

 

Neue Möglichkeit: E-Mobil als steuerbare Verbrauchseinrichtung laden.

Besitzer von E-Autos können ihr Fahrzeug als "steuerbare Verbrauchseinrichtung" günstig aufladen, wie es in §14a des Energiewirtschaftsgesetzes (EnWG) geregelt ist. Das E-Auto wird dabei über einen separaten Zähler mit Rundsteuerempfänger geladen – genauso wie es auch bei Wärmepumpen oder Elektrospeicherheizungen der Fall ist.

Der Clou: Bei 'steuerbaren Verbrauchseinrichtungen' kann der Verteilnetzbetreiber die Stromversorgung zeitweise an- und ausschalten. Und das wird preislich 'belohnt'.
Strom fürs E-Auto wird günstig dank unterbrechbarem Zähler
Das Elektroauto zuhause günstig aufladen: das geht zum Beispiel über einen unterbrechbaren Zähler als "steuerbare Verbrauchseinrichtung".

Über einen unterbrechbaren Zähler aufladen: so funktioniert's.

Wer einen Zähler für steuerbare Verbrauchseinrichtungen nutzt, bei dem darf der Netzbetreiber zu Spitzenlastzeiten wie zum Beispiel abends oder morgens, die Stromzufuhr zur E-Ladesäule unterbrechen. Dadurch zieht das E-Auto in dieser Zeit keinen Strom. Zu "Schwachlastzeiten" geht das Laden dann wieder normal weiter. Damit hilft der E-Autofahrer, das öffentliche Stromnetz zu stabilisieren.

 

E-Autos als steuerbare Verbrauchseinrichtung: Vorteile und Nachteile.

Der E-Auto-Besitzer handelt durch dieses unterbrochene Laden im Sinne des EnWG netzdienlich. Für seinen Komfortverzicht, sein Auto rund um die Uhr nach Wunsch tanken zu können, belohnt ihn der Netzbetreiber mit reduzierten Konzessionsabgaben und Netznutzungsentgelten und das senkt den Fahrstrompreis. Am Ende ist es eine Win-Win-Situation: Der Fahrer profitiert vom günstigen Ladetarif und die Umwelt von sauberer Stromerzeugung. Um den günstigen Autostromtarif zu nutzen, braucht man zusätzlich zum normalen Haushaltstromzähler einen unterbrechbaren, separaten Zähler.

 

Für diese Fahrer lohnt sich ein separater Zähler.

Hat man diesen Zähler noch nicht, stellt sich die Frage, ob sich der Aufwand dafür rechnet. Gut geeignet ist der günstige Stromtarif erfahrungsgemäß zum Beispiel für Pendler, die mindestens 10.000 km/Jahr zurücklegen und überwiegend am Stellplatz zuhause laden. 

 

E-Auto mit Ökostrom von Polarstern laden – Beispiel Berlin.

Eintarifzähler Unterbrechbarer Zähler
Stromverbrauch 5.000 kWh / Jahr 5.000 kWh / Jahr
Arbeitspreis 26,5 ct/kWh 20,38 ct/kWh
Grundpreis 115,20 € / Jahr 115,20 € / Jahr
Jahrespreis 1.440,20 € / Jahr

1.134,20 €
Ersparnis = 306 €


Stand Januar 2018

Beispiel Berlin: 21 % Ersparnis durch unterbrechbaren Zähler.
Elektroauto an der Ladesäule. Tankt man hier Ökostrom?

 

Voraussetzungen für den günstigen Fahrstromtarif.

Der Ökostromanbieter Polarstern hilft Besitzern von E-Autos, die Voraussetzungen für günstige Lademöglichkeiten zu überprüfen. Dabei wird zunächst geklärt, ob der jeweils zuständige Netzbetreiber den Tarif unterstützt - das tun noch nicht alle. Des Weiteren werden folgende Punkte geklärt: 


  1. Ist der spezielle, unterbrechbare Zähler bereits vorhanden, können wir direkt ein Angebot unterbreiten. Dafür brauchen wir nur noch den Stromverbrauch und die Postleitzahl.

  2. Fehlt der Zähler, dann muss dieser erst nachgerüstet werden.
    • Für den neuen Zähler gibt es entweder bereits einen freien Steckplatz im Zählerschrank oder man muss den Zählerschrank dafür erweitern.
    • Welche Kosten für die Installation ggf. anfallen, weiß ein Elektroinstallateur.
    • Um den neuen Zähler zu registrieren, nimmt der Elektriker Kontakt mit dem Netzbetreiber auf.
  3. Hier kannst du deinen Stromtarif für Elektroautos berechnen.

Hat alles geklappt, lädst du deinen Stromer schon bald mit günstigem Autostrom von Polarstern. So bist du mit deinem E-Auto garantiert umweltfreundlich unterwegs. Wenn sich der Umbau in deinem Fall nicht rentiert, ist das auch kein Problem: Du kannst dein Fahrzeug dann in unserem normalen Ökostromtarif laden oder Öko-Nachtstrom nutzen, wenn du einen Doppeltarifzähler hast.

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Und wir bedanken uns mit 20 Euro. Schnapp dir jemanden, der auch zu wirklich besserer Energie wechseln möchte – und ihr bekommt beide 20 Euro auf eure nächste Stromrechnung gutgeschrieben. Gemeinsam verändern wir mehr!

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