Der Verkehr verursacht rund ein Fünftel der deutschen CO2-Emissionen. Die Elektromobilität ist eine der Schlüssellösungen, um sie runterzufahren. Trotzdem gibt es immer noch jede Menge Vorurteile. Wir verraten, welche das sind – und warum sie nicht mehr stimmen. 

von Michael

Inhalt:

Mehr über unsere Elektromobilitätstarife

 

1. Ich find kein schönes Elektroauto.

2018 hatten die Deutschen laut ADAC 24 E-Auto-Modelle zu Auswahl: 8 deutsche, sechs französische, vier koreanische, jeweils drei japanische und amerikanische und einen Briten. 2019 kommen 14 neue Modelle hinzu. Der Verband der Automobilindustrie rechnet bis 2021 mit 100 Modellen auf dem deutschen Markt. Wenn da nicht für alle was dabei ist!

>>>> Hier haben wir die Top Modelle nach Reichweite, Preis und Co. zusammengestellt.

 

2. Ich weiß nicht, wo ich mein Elektroauto laden soll.

Die meisten werden ihr Elektroauto zu Hause laden, denn dort steht es am häufigsten. Berücksichtigt man die durchschnittliche Wegstrecke in Deutschland von ca. 11 Kilometern pro Tag, werden viele Fahrer im Alltag ohne öffentliche Lademöglichkeit auskommen.

>>>> Zuhause lädst du am besten mit Ladestation – und echtem Ökostrom.

Auch unterwegs gibt es mehr Möglichkeiten, als man denkt. Laut Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft BDEW gab es Ende 2018 bereits 16.100 Ladepunkte in Deutschland, 12 % davon waren Schnelllader. Der BDEW hat sie alle auf einer interaktiven Karte erfasst. Noch sind die Ladepunkte ungleich verteilt. Rund um Stuttgart gibt es hunderte Lademöglichkeiten, in der Umgebung von Saarbrücken nur 15. Aktuell baut unser Kooperationspartner Ionity ein Schnellladenetz für Europa mit 400 Schnelllademöglichkeiten. 100 davon werden in Deutschland errichtet – die wir von Polarstern mit Wirklich Ökostrom beliefern! Denn erst mit 100 % erneuerbaren Energien wird Elektromobilität zu einer sauberen Sache. 

>>>> So lädst du kostengünstig unterwegs.

 

3. Ich will nicht der erste mit Elektroauto sein.

2010 waren in Deutschland gerade mal 178 Elektroautos angemeldet. Ende 2018 waren es schon knapp 100.000, und noch mal so viele Plug-in-Hybride. 2020 könnten schon 885.000 Elektroautos unterwegs sein, schätzt der Bundesverband Elektromobilität. Das Ziel der Bundesregierung von einer Million wäre zwar verfehlt, aber nur knapp – die Beratung Horváth & Partners hat die 1-Million-Marke auf 2022 angesetzt. 

Im Alltag werden die meisten Fahrer ihr E-Auto zu Hause laden.

 

4. Die Ladezeiten sind zu lang.

Die Ladezeit hängt natürlich immer vom Ladesystem, der Ladeleistung und der Batteriekapazität ab. Grob kann man aber sagen, dass die meisten Elektroautos nach einer Stunde an der heimischen Ladestation Strom 15 Kilometer intus haben. Bei der durchschnittlichen Wegstrecke der Deutschen, die irgendwo zwischen 11 und 12 Kilometern am Tag liegt, wäre also der Tagesbedarf nach einer Stunde Laden bereits gedeckt. Andere Elektroautos kommen nach gleicher Ladezeit auch weiter: 25, 50 Kilometer und mehr. Eine gute Übersicht zu den Ladezeiten für Elektroauto-Modelle bietet unser Partner The Mobility House. Bei den öffentlichen Schnellladesäulen von Ionity, an denen du Wirklich Ökostrom laden kannst, geht es richtig schnell. Nach 10 bis 30 Minuten ist dein Auto geladen. 

>>>> Mehr zu den Kosten und der Dauer einer Ladung erfährst du hier.

 

5. Ein Elektroauto ist unerschwinglich.

Ein neues Elektroauto ist eine Investition, das ist klar. Ob sie höher liegt als bei einem Benziner oder Diesel, kommt ganz darauf an, welche Modelle und Eigenschaften miteinander verglichen werden sollen. Spannend ist, dass mehr Modelle aus dem mittleren Preissegment auf den Markt kommen. Längst gibt es zum Beispiel den e.Go Life für ca. 15.900 Euro, den VW I.D. für rund 27.500 Euro, und wem auch wenig Platz reicht, kann sich für nur 7.000 € den Renault Twizy sichern. Auch das Model 3 von Tesla gibt es in der Standard Range Plus bereits für 45.000 €. 

>>>> Das sind unsere Top 5 günstigsten Elektroautos.

 

Förderungen für dein Elektroauto: Umweltbonus bis 2021 verdoppelt!

Es eine gute Zeit, auf Elektromobilität umzusteigen, denn es gib finanziellen Support! Bislang wurden Elektroautos mit 6.000 Euro gefördert. 3.000 Euro übernahm der Bund, 3.000 Euro die Autohersteller. Jetzt hat der Bund seinen Anteil noch mal verdoppelt. Bis Ende 2021 fördert Staat Elektroautos bis zu einem Kaufpreis von 40.000 Euro mit 6.000 Euro. Insgesamt kannst du also 9.000 Euro vom Neupreis des E-Autos deiner Wahl abziehen. 

Elektroautos, die mehr als 40.000 und weniger als 65.000 Euro kosten, sollen mit 5.000 Euro gefördert werden. Und Käufer von Plug-in-Hybriden dürfen sich auf einen Zuschuss von 4.500 Euro, statt der bisherigen 3.000 Euro freuen. Wie du den Antrag auf den Umweltbonus stellst, erfährst du auf der Website des BAFA – des Ministeriums für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle.  

 

6. Ein Elektroauto zu laden, ist viel zu teuer.

Beim Preis fürs Laden kann man auch was machen. Rechnest du zum Beispiel den Strom fürs Elektroauto über einen unterbrechbaren Zähler separat vom Haushaltsstrom ab, kann der Netzbetreiber nach Absprache mit dir, die Stromversorgung zu deiner E-Ladestelle zeitweise kappen, um das Stromnetz zu stabilisieren. Dafür zahlst du dann einen vergünstigten Tarif, den wir von Polarstern anbieten: Wirklich Autostrom Plus. Das rechnet sich, wenn du viel fährst und hauptsächlich zu Hause lädst. Für City-Fahrer gibt es Wirklich Autostrom mit einem Umweltrabatt von bis zu 150 Euro.

>>> Hier findest du heraus, welcher Elektroauto-Tarif zu dir passt. 

 

 

7. Mir fehlt das Motorgeräusch.

So eine alte Vespa auf der Piazza, der Sound eines alten Sportwagens – ja, ja, hat schon was. Das war's dann aber auch schon mit Motorromantik. Angesprochen auf Lärmbelästigung fühlen sich die Deutschen laut Umweltbundesamt vor allem vom Straßenverkehr gestört. Es wird leiser auf den Straßen. Still wird es nicht. Ab Sommer 2019 sind die Autohersteller in der Pflicht, ihren Elektroautos ein künstliches Sounddesign zu verpassen, durch das andere Verkehrsteilnehmer Bremsen und Beschleunigen unterscheiden können. Denn so angenehm ein lärmfreier Verkehr ist – Sicherheit geht vor.  

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