

E-Auto: Jetzt kaufen – oder noch warten?
Ist jetzt ein guter Zeitpunkt, um ein E-Auto anzuschaffen? Zuletzt sind die Zulassungszahlen von Elektroautos in Deutschland stark gestiegen und 2026 gibt es wieder eine Förderung. Wir verraten, ob jetzt auch für dich ein guter Moment ist, auf ein Elektroauto umzusteigen.
E-Auto-Verkäufe ziehen wieder an.
Übergangszeiten haben immer das Problem, dass sich das Neue noch nicht ganz durchgesetzt hat, der Standard vielleicht bald veraltet ist, und man sich für eine Richtung entscheiden muss. Wer jetzt vorm Autokauf steht, kann ein Lied davon singen. Das Lied heißt: Soll ich mir jetzt ein Elektroauto kaufen – oder noch mal einen Verbrenner?
Aktuell beantworten diese Frage wieder mehr Menschen mit: E-Auto! Nach dem im vergangenen Jahr mit dem Einstampfen der E-Auto-Prämie (Umweltbonus) Elektroautos zum Ladenhüter wurden, ziehen 2025 die Zulassungszahlen von Elektroautos auch ohne Prämie wieder stark an. Allein im Juli 2025 wurden laut Kraftfahrtbundesamt fast 49.000 E-Autos verkauft. Das ist 58 % mehr als im Vorjahresmonat und entspricht einem Marktanteil von 18 %. In der ersten Jahreshälte wurden laut Verband der Internationalen Kraftfahrzeughersteller (VDIK) mehr als 297.000 E-Autos zugelassen – das sind 38 % mehr als im Vorjahreszeitraum.
Insgesamt ist Marktanteil noch klein.
Die guten Zahlen dürfen nicht darüber hinwegtäuschen, dass der Anteil an Elektroautos am PKW-Markt insgesamt immer noch bei nur 3,3 % rumdümpelt. Und trotzdem: Mehrere Faktoren sprechen dafür, dass jetzt ein guter Moment ist, sich ein E-Auto zu kaufen. Sie haben auch die frischen E-Auto-Besitzer von 2025 dazu bewogen, auf Elektro umzusteigen.

Warum jetzt ein guter Zeitpunkt ist, ein Elektroauto zu kaufen.
1. Das E-Auto-Angebot wächst.
Nach Ansicht des Verbands der Internationalen Kraftfahrzeughersteller (VDIK) steigen die Zulassungszahlen für Elektroautos, weil das Angebot wächst – auch das Angebot von günstigeren Modellen. Während das E-Auto-Angebot vor wenigen Jahren echt mager war, gibt es in Deutschland Elektroautos von über 40 Marken zu kaufen – vom kompakten Stadtflitzer bis zum geräumigen Familien-SUV. Hersteller wie VW, BMW, Hyundai und Tesla haben ihre Modellpaletten massiv erweitert. Auch chinesische Marken wie BYD drängen auf den Markt und sorgen für zusätzliche Vielfalt. Und wo das Angebot wächst, steigt auch die Nachfrage, ganz einfach. Daneben wächst auch der Elektroauto-Gebrauchtwagenmarkt.
2. E-Autos werden günstiger, kaum mehr Preisunterschiede.
Dass Elektroautos teurer sind als Verbrenner, ist inzwischen kein wirklich gutes Argument mehr und ziemlich überholt. Der Preisunterschied zwischen elektrischen Pkw und vergleichbaren Verbrenner-Modellen hat sich Experten zufolge im Jahr 2025 drastisch angeglichen. Der Markt und politische Vorgaben hätten dafür gesorgt, dass die Preisunterschiede zu gleichwertigen Verbrennern regelrecht geschmolzen seien, berichtet das Bochumer Center Automotive Research (Car) in seiner Rabattstudie von Dezember 2025. Anfang 2025 lag der durchschnittliche Mehrpreis für E-Autos demnach bei rund 7.300 Euro. Im Dezember waren Elektromodelle nur noch 1.340 Euro teurer als vergleichbare Verbrenner, so die Studie. Der Preisunterschied ist also innerhalb eines Jahres um rund 6.000 Euro geschmolzen. So koste das Elektromodell von manchen Autos, wie dem Mini Cooper, inzwischen genauso viel wie das Benzin-Modell.
Preisentwicklung: Mehr E-Autos ab 20.000 Euro erhältlich.
Volkswagen ist den ersten Schritt zur Preisparität schon gegangen und hat Ende September 2024 den Preis des VW ID.3 um 3.600 Euro unter die wichtige Marke von 30.000 Euro gesenkt. Den Mini Cooper E gibt's auch schon ab ca. 27.200 Euro. 2026 soll dann auch der VW ID.2all auf den Markt kommen, der einen Einstiegspreis unter 25.000 Euro und eine Reichweite von bis zu 450 Kilometern haben wird. Auch Skoda hat angekündigt, gleiche Preise zwischen Verbrennern und E-Auto anzubieten.
ADAC-Kostencheck: Die aktuell günstigsten Elektroautos.
Besonders günstige E-Autos, die's jetzt schon zu kaufen gibt, sind zum Beispiel der Dacia Spring – ab 16.900 Euro mit einer sehr geringen Reichweite von rund 200 Kilometern, der Fiat Grande Panda ab ca. 24.990 Euro und einer Reichweite von bis zu 320 Kilometern sowie der Renault 5 E-Tech ab 24.900 Euro mit 300 Kilometern Reichweite.
Die 10 günstigsten E-Autos (Stand: November 2025).
| Modell | Leistung in kW | Grundpreis | Gesamtkosten pro Monat |
|---|---|---|---|
| 1. Dacia Spring Electric 45 Essential | 33 | 16.900 € | 442 € |
| 2. Hyundai Inster (42 kWh) Select | 71 | 23.900 € | 567 € |
| 3. Citroen e-C3 Urban Range | 83 | 19.990 € | 570 € |
| 4. Fiat 500e (23,8 kWh) Pop | 70 | 24.990 € | 584 € |
| 5. Mini Cooper E Essential Trim | 135 | 27.200 € | 603 € |
| 6. Fiat Grande Panda Electric RED | 83 | 24.990 € | 632 € |
| 7. Renault R5 E-Tech Electric 120 Urban Range (40 kWh) | 90 | 27.900 € | 637 € |
| 8. Citroen e-C3 Aircross Standard-Range You | 83 | 26.490 € | 642 € |
| 9. Mini Aceman E Essential Trim | 135 | 29.700 € | 652 € |
| 10. Renault R4 E-Tech Electric 120 Urban Range (40 kWh) | 90 | 29.400 € | 674 € |
Quelle: ADAC-Kostencheck, 4. November 2025.
Wer doch mehr Reichweite braucht: Im mittleren Segment gibt es zum Beispiel den Škoda Elroq 85 für ca. 43.900 Euro und einer Reichweite von 580 km, den VW ID.7 für 43.995 Euro mit einer Reichweiete von 615 Kilometern oder den BMW i4 eDrive35 für rund 44.500 Euro und einer Reichweite von 483 Kilometern.
E-Autos sind im Betrieb günstiger – und dadurch häufig insgesamt günstiger.
Vergleicht man die Preise von E-Autos und Verbrennern, sollte man nicht nur aufs Preisschild schauen. Selbst bei einem höheren Kaufpreis kann ein Elektroauto mittel- bis langfristig günstiger sein als ein vergleichbarer Verbrenner. So benötigen E-Autos keine Ölwechsel, haben weniger Verschleißteile und geringere Wartungskosten, auch weil ein E-Motor deutlich weniger Bauteile hat. In der Gesamtkalkulation schneiden Elektroautos also oft besser ab – vor allem bei hoher Fahrleistung. Entscheidend ist aber, dass das Laden günstiger ist als Tanken. Strom wird voraussichtlich auch langfristig günstiger, denn der Anteil an erneuerbaren Energien im Stromnetz wächst. Die Stromgestehungskosten mit erneuerbaren Energien sind in der Regel günstiger als mit fossilen Quellen. Energiekostenvergleiche des Bundeswirtschaftsministeriums und des ADAC zeigt, wie günstig das Laden im Vergleich zum Tanken ist.
Kosten pro 100 km nach Fahrzeugklasse und Energieträger.
| Energieträger | Kleinwagen & Kompaktklasse | Mittel- & Oberklasse |
|---|---|---|
| Super E5 | 10,72 € | 13,21 € |
| Super E10 | 10,37 € | 12,89 € |
| Diesel | 7,98 € | 8,65 € |
| Strom | 5,27 € | 5,49 € |
| Autogas (LPG) | 7,06 € | – |
| Wasserstoff | – | 12,93 € |
Quellen: BMWK Energiekostenvergleich, Stand: Mai 2025, ADAC Ladetarifvergleich, Juli 2025
Steigende CO2-Steuer bei Benzin und Diesel.
Die CO2-Steuer macht das Tanken von Verbrennern zusätzlich jedes Jahr teurer. 2025 kostet eine Tonne CO2 55 Euro. Schon jetzt macht der CO2 Preis den Liter Benzin oder Diesel laut ADAC rund 3 Cent teurer. Ab 2027 bleibt der bisher staatlich festgelegte CO₂-Preis zunächst noch auf dem Niveau von 2026. Doch danach wird es bis zum Jahr 2030 immer teurer, wenn der europäische Emissionshandel greift. Ein E-Auto ist dann bei den Betriebskosten klar im Vorteil.
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Weiterempfehlen & Prämie sichern3. Neue Förderung für Elektroautos und Plug-in-Hybride ab 2026.
Wer sich jetzt ein Elektroauto oder einen Plug-in-Hybrid kaufen möchte, kann ab 2026 wieder auf eine staatliche Förderung setzen. Die neue Förderung soll sowohl beim Kauf als auch beim Leasing gelten und macht die Anschaffung deutlich attraktiver. Allerdings richtet sich die neue E-Auto-Förderung ab 2026 vor allem an Haushalte mit kleinem und mittlerem Einkommen. Die Förderung gilt für Haushalte, deren Einkommen bei weniger als 80.000 Euro pro Jahr liegt, pro Kind kommen weitere 5.000 Euro auf diese Einkommensgrenze dazu. Das Förderprogramm gilt rückwirkend für alle seit 1. Januar 2026 neu zugelassenen E-Autos und Plug-In-Hybride bzw. Range Extender.
Eckpunkte der E-Auto-Förderung ab Januar 2026:
- 3.000 € Prämie für E-Autos und 1.500 € für Plug-in-Hybride (nur Neuwagen)
- Für Haushalte mit einem Jahreseinkommen von maximal 80.000 €
- Zusätzlich 500 € pro Kind (maximal zwei Kinder) im Haushalt bis maximal 1.000 €
- Bis zu 1.000 € zusätzlich für Haushalte mit zu versteuerndem Jahreseinkommen von unter 60.000 €
- Bis zu 2.000 € zusätzlich für Haushalte mit zu versteuerndem Jahreseinkommen von unter 45.000 €
- Förderanträge können laut Umweltministerium voraussichtlich ab Mai 2026 gestellt werden.
Stand: 19. Januar 2026.
Die Fördermittel reichen laut Bundesumweltministerium für geschätzt 800.000 Fahrzeuge in den nächsten drei bis vier Jahren. Das sei ein starker Anschub für die Elektromobilität in Deutschland. Die Förderung sollen nur Privatpersonen erhalten, und das Auto darf anschließend nicht sofort weiterverkauft werden.
E‑Auto‑Förderung 2026 auf einen Blick.
- 3.000 € Basisförderung für reine Elektroautos*
- 1.500 € Basisförderung für Plug‑In‑Hybride bzw. Range Extender*
- maximal 6.000 € Förderung bei Kauf oder Leasing
Familienbonus:
- 500 € zusätzlich pro Kind
- bis zu 1.000 € für zwei oder mehr Kinder
Einkommensbonus:
- 1.000 € bei < 60.000 € zu versteuerndem Einkommen
- 2.000 € bei < 45.000 €
Einkommensgrenze:
- Förderung bis 80.000 € Haushaltseinkommen
- Mit Kindern: 85.000–90.000 €
Fazit: Je nach Fahrzeugart, Familiengröße und Einkommen ist somit eine Förderung zwischen 1.500 € und maximal 6.000 € möglich.
Meld dich hier zum Newsletter an*Die Basisförderung beträgt 3.000 € für batterieelektrische Fahrzeuge bzw. 1.500 € für Plug-In-Hybride oder Range Extender. Damit die beiden Letzteren förderfähig sind, dürfen sie nicht mehr als 60 Gramm CO2/km ausstoßen oder müssen eine elektrische Reichweite von mind. 80 Kilometer haben.
4. Technischer Fortschritt: Mehr Reichweite, schnelleres Laden.
E-Autos mit hohen und mittleren Reichweiten.
Ein weiteres Argument für Elektroautos zum jetzigen Zeitpunkt: E-Autos sind viel leistungsfähiger geworden. Die Reichweiten vieler Modelle liegen inzwischen bei über 400 Kilometern – genug für längere Strecken. Modelle wie der Mercedes EQS 450+ und der Lucid Air Dream Edition R kommen sogar weit über 700 Kilometer nach WLTP-Norm. Andererseits schaffen inzwischen auch Elektroautos mit kleinen Batterien hohe Reichweiten. Beispielsweise fährt ein kleiner Renault R5 mit einer 52-kWh-Batterie im ADAC-Ecotest immer noch 345 Kilometer ohne Ladestopp. Das Elektroauto mit der derzeit größten Reichweite ist übrigens der Lucid Air Grand Touring. Der fährt bis zu 960 Kilometern bei einer Akku-Kapa von 117 kWh. Der Wagen kostet allerdings auch ca. 130.000 Euro.
E-Autos mit hoher Reichweite.
| Modell | WLTP-Reichweite | Akkugröße | Ladeleistung |
|---|---|---|---|
| Mercedes EQS 450+ | 784 – 821 km | 118 kWh | 200 kW |
| Audi A6 e-tron Sportback | 756 km | ca. 100 kWh | 270 kW |
| DS N°8 Long Range | 749 km | ca. 100 kWh | 160 kW |
| Tesla Model S Long Range | 723 km | 100 kWh | 250 kW |
| VW ID.7 Pro S | 709 km | 91 kWh | 200 kW |
| Polestar 3 LR Single Motor | 706 km | 111 kWh | 250 kW |
Elektroautos mit immer kürzeren Ladezeiten.
Auch die Ladegeschwindigkeiten haben sich stark verbessert: Dank 800-Volt-Technologie und Schnellladeinfrastruktur lassen sich viele Fahrzeuge in 15 bis 30 Minuten auf 80 % aufladen. Manche Modelle können in wenigen Minuten für 100 Kilometer geladen werden. Der Hyundai Ioniq 5 kann zum Beispiel in nur 18 Minuten von 10 % auf 80 % geladen werden. Auch die Batterien selbst sind robuster und langlebiger geworden. Neue Batterietechnologien und clevere Managementsysteme machen E-Autos nicht nur effizienter, sondern auch sicherer.
Und noch eine Entwicklung macht Freude: Elektroautos laden deutlich schneller als früher und kommen mit einer Ladung immer weiter. Das zeigen neuste Daten des Marktbeobachters Deutsche Automobiltreuhand (DAT). Danach legte die durchschnittliche Reichweite aller E-Automodelle in den vergangenen fünf Jahren um fast 54 % zu: Lag diese 2020 noch bei maximal 322 Kilometern, betrug sie 2025 im Schnitt 495 Kilometer. Ebenfalls sehr positiv sind die Fortschritte beim Ladetempo laut der DAT-Analyse. Benötigten E-Autos im Jahr 2020 rund 16 Minuten, um 100 zusätzliche Fahrkilometer zu laden, sind es nun im Schnitt nur noch 9 Minuten.
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5. Höhere Akzeptanz und Alltagserfahrung.
Ein Grund, warum sich mehr Menschen für ein E-Auto entscheiden, liegt auch darin, dass die Skepsis gegenüber Elektroautos abnimmt. Immer mehr Menschen machen gute Erfahrungen mit Elektroautos zum Beispiel über Carsharing, E-Taxis durch eine Probefahrt beim Autohänder. Die persönliche Erfahrung baut Vorurteile ab und schafft Vertrauen.
6. Gute Ladeinfrastruktur in Deutschland.
Was viele Menschen noch vom E-Auto abhält, ist die Frage nach der Lademöglichkeit. Auch wenn das Wort "ausbaufähig" zutreffend ist, sieht die Lade-Lage in Deutschland schon ganz gut aus. Laut Ladesäulenregister der Bundesnetzagentur gab es zum 1. Dezember 2025 rund 141.600 Normalladepunkte und 46.681 Schnellladepunkte in Deutschland. Die Marke von 200.000 Ladepunkten dürfte bald geknackt werden. Zur Einordnung: Pro 100.000 Einwohner:innen liegen die Niederlande bei rund 1.100 Ladepunkten, Deutschland bei 226 (Stand: September 2025).
Positiv für dich: Eine Studie der Nationalen Leitstelle Ladeinfrastruktur zur Auslastung öffentlicher Ladesäulen hat gezeigt, dass diese im Schnitt relativ wenig ausgelastet sind – du bekommst also fast immer einen Platz zum Laden. Allerdings schwankt die Belegung stark nach Ballungsräumen und ländlicheren Gebieten oder auch nach saisonalen Effekten.
Entdecke Autostrom für dein E-Auto7. Steuervorteile: Kfz-Steuerbefreiung bis 2035 verlängert.
Reine Elektroautos, die bis zum 31. Dezember 2025 erstmals zugelassen werden, sind bis zu zehn Jahre von der Kfz-Steuer befreit. Aber auch ab 2026 kannst du noch neun Jahre von der Kfz-Steuerbefreiung profitieren. Auch bei einem Halterwechsel ist das E-Auto von der Kfz-Steuer befreit – in diesem Fall allerdings nur noch bis Ende 2030. Die Steuerbefreiung gilt nicht für Plug-in-Hybride.
Eine richtig gute Nachricht, weswegen aktuell ein idealer Zeitpunkt für den E-Autokauf ist: Die geplante Verlängerung der Kfz-Steuerbefreiung für Elektroautos bis 2035 ist seit Oktober 2025 beschlossene Sache. Die Bundesregierung einigte sich darauf, dass reine E-Autos noch bis 2035 von der Kfz-Steuer befreit sind (am 4.12. hat es auch der Bundestag beschlossen). Das bedeutet für dich ein Einsparpotenzial von mehreren Hundert Euro pro Jahr. Wer sich also bis Ende 2025 ein E-Auto zulegt, kann den 10-Jahres-Zeitraum der Kfz-Steuerbefreiung voll ausschöpfen. Die Steuerbefreiung endet für alle Fahrzeuge spätestens am 31. Dezember 2035. Damit will die Politik einen Anreiz für eine frühzeitige Anschaffung geben.
8. Steuervorteile für Unternehmen.
Vor allem für Unternehmen ist jetzt ein guter Zeitpunkt, auf Elektromobilität umzusteigen. Seit Juli 2025 gilt in Deutschland eine neue steuerliche Regelung für Unternehmen, die rein elektrische Fahrzeuge anschaffen: die sogenannte Turboabschreibung oder beschleunigte Sonderabschreibung. Für Fahrzeuge, die zwischen dem 30. Juni 2025 und dem 31. Dezember 2027 angeschafft werden, können laut "Gesetz für ein steuerliches Investitionssofortprogramm zur Stärkung des Wirtschaftsstandorts Deutschland" bis zu 75 % der Anschaffungskosten direkt im ersten Jahr steuerlich geltend gemacht werden – im zweiten Jahr kommen weitere 10 % dazu. Unternehmen sparen so Steuern und verbessern ihre Liquidität. Außerdem steigt die Grenze für den begünstigten Listenpreis von 70.000 auf 100.000 Euro.
| Jahr | Abschreibungssatz |
|---|---|
| Jahr der Anschaffung | 75 % |
| Folgejahr 1 | 10 % |
| Folgejahr 2 | 5 % |
| Folgejahr 3 | 5 % |
| Folgejahr 4 | 3 % |
| Folgejahr 5 | 2 % |
| Gesamt | 100 % über 6 Jahre |
Neben den finanziellen Überlegungen können Unternehmen E-Autos als Teil ihrer Nachhaltigkeitsstrategie nutzen. Nicht umsonst sind für viele Firmen Elektroautos inzwischen die erste Wahl bei Dienstwagen und Flottenfahrzeugen. Sie verbessern die CO2-Bilanz enorm und sind gut fürs Image.
Gut für's Klima.
Was wirklich dafür spricht, jetzt auf Elektromobilität umzusteigen, ist das Klima. Denn der Klimawandel schreitet voran und interessiert sich wenig für gesellschaftliche Debatten. Das CO2 muss jetzt runter, nicht irgendwann. Der Umstieg von den fossilen Energien auf erneuerbare durch alle Sektoren muss so schnell passieren wie möglich. Elektromobilität spielt dabei eine Schlüsselrolle. Die Produktion der Batterie ist zwar sehr ressourcen- und energieintensiv, da E-Autos im Betrieb jedoch keine direkten Emissionen verursachen, sind sie wesentlich klimafreundlicher als Verbrenner. Laut Umweltbundesamt verursachen Elektroautos über ihren Lebenszyklus bis zu 55 % weniger CO2 als Verbrenner – bei der Nutzung von Ökostrom sogar bis zu 75 %. Allein die deutsche E-Auto-Flotte spart jährlich rund 2 Millionen Tonnen CO2 ein – dabei liegt der Anteil am gesamtem Pkw-Bestand laut Kraftfahrt-Bundesamt immer noch bei unter 5 %. Da ist also noch viel Potenzial, um CO2 zu senken.
Wirklich Autostrom von Polarstern – individuell wie du.

Die Umweltbilanz deines Elektroautos wird erst durch Ökostrom wirklich sauber: Wenn du dein Elektroauto mit Wirklich Ökostrom versorgst, hinterlässt du beim Fahren praktisch keinen CO2-Fußabdruck.
Bei Polarstern gibts die richtigen Tarife für dein E-Auto – mit oder ohne Laufzeit, mit fixem oder flexiblem Arbeitspreis. Voraussetzung ist ein eigener Stromzähler für deine Ladestation, der beim Netzbetreiber als steuerbare Verbrauchseinrichtung angemeldet sein muss.
- Klimafreundlich: Ökostrom für unseren Autostrom-Tarif kommt zu 100 % aus Deutschland und ist mit dem Grüner Strom-Label zertifiziert.
- Zukunftsweisend: Mit Wirklich Autostrom von Polarstern erhältst du alle Kostenvorteile (nach §14a EnWG) mit deiner Wallbox, wenn sie als steuerbare Verbrauchseinrichtung angemeldet ist.
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