5 Tipps, wie du das Meer schützt | Polarstern
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5 Tipps, wie du das Meer schützen kannst

Zusammengefasst:
Tipp 1: Mach mit, bei den Oceaninitiatives.
Tipp 2: Hilf beim Precycling.
Tipp 3: Stoppe den Walfang in der Antarktis.
Tipp 4: Verhindere Ölbohrungen vor den Kanaren.
Tipp 5: Mach dich unabhängig von fossilen Energieträgern.

Wir haben neulich in der Mittagspause Thai bestellt. Das kam, weil wir ein Mal vergessen hatten, es explizit dazu zu sagen, natürlich mindestens einhundertzwölfundzwanzig mal verpackt in Plastiktüten verschiedenster Größen und Farben. Manche knisterten etwas mehr, manche weniger. Ein paar sahen aus, als hätten sie großartige Plastiktütengeschichten zu erzählen, mit ihren kleinen löchrigen Plastikgesichtern. Als wir das Essen ausgepackt hatten, fingen sie an wie Steppenläufer in einem Western über unseren Parkettboden zu wehen, einmal von links nach rechts durchs Bild. Wie Segel über den Pazifischen Ozean. Sie verschwanden um die Ecke. Dann war es still. Irgendwo klapperten Stäbchen. 

Wir blickten uns an und wussten: Leute, so viele Plastiktüten hier im Büro – das geht gar nicht. Auch, weil klar ist, dass irgendetwas davon bald im Meer landet. Wir wissen, wie schlecht wir unsere Meere behandeln. Wir kennen die Zahlen, die Dokus, die ölverschmierten Strände in Gran Canaria – und das Great Pacific Garbage Patch. Und wir wissen: Es muss sich wirklich etwas verändern. Aus diesem Grund haben wir diese Woche fünf Tipps, wie wir Landratten uns wie nebenbei von Zuhause aus für den Umweltschutz auf dem Meer einsetzen können.

Ich weiß, wir haben alle wenig Zeit. Aber: Engagement für die Meere bedeutet ja nicht immer mitten im Getümmel zu sein. Viel einfacher und zeitsparender geht das, in dem man andere, bei ihrem Engagement für den Umweltschutz, unterstützt. Ihr glaubt man kann doch eh nichts wirklich verändern? Lasst mich euch zeigen, dass das geht:

1. Mit der Umweltschutzorganisation Surfrider Foundation unsere Strände sauber machen

Die Surfrider waren eine der ersten Umweltschutzorganisationen, die erkannt haben, dass auf dieser Erde nichts „weg“ geworfen werden kann. Und dass alles, was man auf den Boden wirft, früher oder später im Meer landet. In Deutschland kümmern sie sich neben der Nord- und Ostsee auch um Flüsse, Seen und andere Gewässer. Seit Februar begleiteten sie die Ocean Film Tour mit den besten Umweltschutz- und Wassersportdokus des Jahres. Und im März wurden deutsche Strände in vielen #Oceaninitiatives sauber gemacht. 2014 wird es von diesen Aktionen noch mehr geben. Und du kannst mitmachen – also, unbedingt auf dem Laufenden bleiben! Auf Twitter, #Oceaninitiatives, Facebook oder ihrer Webseite. Und wenn du unter dem Code "Surfrider" zu Polarstern wechselst, unterstützt du die Surfrider-Aktionen sogar mit 25 Euro.

Meer

2. Precycling mit OriginalUnverpackt

Damit es gar nicht erst soweit kommt, dass unsere Plastiktüten und Verpackungskrimskrams auf, im, am Meer oder in verschiedenen Meeresbewohnern landet, kann man vorbeugen und „OriginalUnverpackt“ unterstützen. Das Konzept geht so: keine Verpackungen beim Einkaufen, ergo kein Müll, ergo kein Müll im Meer und sonstwo. „Precycling“ nennen sie das. Liegt dann nicht alles auf dem Boden herum? Natürlich nicht, denn die Berliner haben ein wirklich ansehnliches System entwickelt, wie man durch einen Supermarkt schlendern kann, ohne ständig nach Plastiktüten oder anderer Plastikverpackung greifen zu müssen. Seht selbst, besucht sie auf Facebook oder ihrer Webseite.

Umweltschutz

Original Unverpackt: Gründerinnen Sara Wolf (links) und Milene Glimbovski (rechts).

 

3. Mit der Umweltschutzorganisation Sea Shepherd den Walfang in der Antarktis stoppen

If the Oceans die, we die!, sagt Sea Shepherd-Gründer Paul Watson. Dass nicht jeder selbst Walfänger jagen kann, ist klar. Aber man kann die unterstützen, die es tun. Ohne die Meereshirten der Umweltorganisation Sea Shepherd wäre es wahrscheinlich nie soweit gekommen, dass Japan dem Internationalen Druck nachgeben und seinen Walfang in der Antarktis erst mal einstellen muss. Sea Shepherd war immer vor Ort und setzt das Gesetz, dass der Internationale Gerichtshof in Den Haag nun verabschiedet hat, auf offenem Meer um. Allein letztes Jahr konnte Sea Shepherd 784 Wale retten. Hättet ihr vor einem Jahr gedacht, dass Engagement und Veränderung so erfolgreich sein kann? Wir schon, deswegen haben wir Sea Shepherd ja auch als Partner. Denn Klima- und Meeresschutz gehört einfach zusammen: Wer unter dem Aktionscode "Sea Shepherd" zu Polarstern wechselt, unterstützt direkt die Umweltschutzaktionen von Sea Shepherd mit 25 Euro. 

Meer

4. Mit Save Canarias und dem Clean Ocean Project Ölbohrungen vor den Kanaren verhindern

Auf den Kanarischen Inseln gingen letztes Jahr schon die Alarmglocken an, denn die spanische Regierung hatte Ölbohrungen in 5000 Meter Meerestiefe, nahe der kanarischen Küste genehmigt und diese Entscheidung immer noch nicht revidiert! Für solche Fälle gibt es das Clean Ocean Project und die Petition Save Canarias. Die Kanarischen Inseln sind das Hawaii Europas. Die Petition hat zwar schon 116.042 Unterschriften gegen Ölbohrungen im Meer und das umstrittene Gesetz dazu gesammelt. Aber ob das reicht? Unter dem Motto "We Have The Power" hilft auch Polarstern mit, dass erneuerbare Energien auf den Kanaren weiter ausgebaut werden und das Erdöl-Projekt auf Eis gelegt wird. Auch hier kannst du helfen: Unter dem Wechselcode "We have the power" gehen 25 Euro direkt an die gleichnamige Aktion zum Schutz von Europas Paradies.

Meer

Ambasssador von Clean Ocaen Project, Yannick Anton, fotografiert von Strafan Basso

 

5. Mit Polarstern wirklich unabhängig von fossilen Energieträgern machen

Denn wem saubere Meere und der Umweltschutz am Herzen liegen, muss saubere Energie auch ein Begriff sein. Nicht nur, weil man aus Wellen, Strömung und Meereswind Ökostrom gewinnen kann – wir verändern mit unseren Ökostrom und Biogas Produkten Wirklich Ökostrom und Wirklich Ökogas wirklich etwas zum Guten: Jeder kann mit seinem Energiekonsum (so wie mit Plastiktütenkonsum) Bewegung und Veränderung in einen Markt bringen. Beim Biostrom und Biogas Anbieter Polarstern ohne viel zu tun. Wirklich nachhaltig erzeugte Energie verhindert dreckige Ölbohrungen am Meeresgrund, wie die in Gran Canaria. Sie verhindert die Auswirkungen des Klimawandels auf die Ökosysteme im Meer. Sie verhindert, dass keine maritimen Systeme verschmutzt werden  – zum Beispiel mit Wirklich Ökogas. Sie verhindert politische Konflikte um Öl und begrenzte Ressourcen (die sich nicht selten an Meeresgrenzen abspielen). Unterstützt uns, so dass wir die Meere unterstützen können. Unsere Partner machen die Strände und das Meer sauber – wir putzen den Stromsee.

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