Fünf Polarstern-Mitarbeiter fahren klimafreundlich ins Büro. Welches Fahrzeug ist in der Stadt am schnellsten? Welches am günstigsten? Christian, Florian, Jan-Peter, Käthe und Michael haben ihren Arbeitsweg genau unter die Lupe genommen. Ein "Rennen".

Summer in the City: Sonne, Schwimmbad, Flussufer, Liegewiese, Eiscafé – und Autoverkehr ohne Ende. Gerade jetzt, wenn wir so oft wie möglich draußen sind, bekommen wir es noch viel krasser mit: Dieser Verkehr stresst. Er ist laut. Und er stinkt zum Himmel. In Zahlen heißt das: Jeder Mittelklasse-PKW mit Ottomotor bläst im Durchschnitt 250 g CO2 pro Kilometer in die Luft. Beim Diesel sind es 210*. Und von beiden fahren täglich Zigtausende durch die Gegend. In München zum Beispiel waren 2017 über 700.000 PKW zugelassen. Dazu kommen noch LKW, Motorräder und der ganze Verkehr von außerhalb.

Elektro-Bikes, Elektro-Roller, Elektroautos – es gibt jede Menge Alternativen.

Also los: Umsteigen und besser machen! Aufs Fahrrad, aufs E-Bike, auf den E-Roller, in die U-Bahn, per Car-Sharing ins Elektroauto – Alternativen gibt es genug. Nur: Welche macht für einen persönlich am meisten Sinn? Was kosten die unterschiedlichen Lösungen? Wie schnell ist man damit? Und: Welche hat den größten Fun-Faktor? Wir haben Versuchskaninchen gespielt – und Verkehrsmittel getestet, mit denen man in der Stadt möglichst umweltfreundlich und günstig von A nach B kommt. Was dabei herauskam: Natürlich jede Menge Potenzial zum CO2-Einsparen. Außerdem ein spannendes Kopf-an-Kopf-Rennen in Sachen Spaß-Faktor. Und: Vieles, was wir so nicht erwartet hätten. Was etwa, glaubst du, ist teurer: ein eigener e-Roller oder U-Bahn-Fahren? Ahnst du, wieviel Kilogramm CO2 selbst E-Bike-Fahrer zusätzlich einsparen können – je nachdem, welchen Strom sie laden? Und was ist eigentlich so grauenhaft an dieser Sache mit den Stangen?

Elektromobilität mit und ohne Ökostrom: der 10.000-km-Check.

Zu der Sache mit der Stange kommen wir weiter unten. Denn jetzt kümmern wir uns erst mal um die richtig harten Fakten. Bei E-Mobility geht es nämlich nicht nur darum, dass du abgasfrei fährst: Wichtig ist, welchen Strom du verwendest. Schließlich fallen auch bei der Stromerzeugung CO2-Emissionen an. Und beim herkömmlichen Strommix in Deutschland sind das 489 g CO2 pro Kilowattstunde**. Bei der Erzeugung von Ökostrom fällt so gut wie kein CO2 an. Nehmen wir an, du fährst pro Tag im Schnitt ca. 5,5 km. Das sind in 5 Jahren rund 10.000 km. Dann ergibt sich, je nachdem, für welches Fahrzeug du dich entscheidest, folgendes Bild:

Elektroauto Elektroroller Elektro-Bike
18,6 kWh/100 km auf 10.000 km 2,75 kWh/100 km auf 10.000 km 0,41 kWh/100 km auf 10.000 km
Herkömmlicher Strommix**: 909,5 kg CO2 Herkömmlicher Strommix**: 134,5 kg CO2 Herkömmlicher Strommix**: 20,0 kg CO2
Wirklich Ökostrom 0 kg CO2 Wirklich Ökostrom 0 kg CO2 Wirklich Ökostrom 0 kg CO2

Echt klimafreundlich mit Wirklich Ökostrom.

Selbst bei einem E-Bike musst du beim herkömmlichem Strommix noch mit 20 kg CO2 auf 10.000 km rechnen. Wirklich umweltfreundlich bist du unterwegs, wenn du dein Fahrzeug mit Ökostrom lädst. Bei Wirklich Ökostrom von Polarstern kannst du hier ganz sicher gehen. Denn der ist nicht nur Testsieger bei Ökotest und vom TÜV Nord zertifiziert, sondern erfüllt auch die strengen Anforderungen des Grüner-Strom-Labels. Und mit hoher Wahrscheinlichkeit ist er sogar deutlich günstiger als du denkst. Wirklich.

Hier Strompreis berechnen

Was kostet Elektromobilität eigentlich?

Doch zurück zum Test: Viele, die gerne umsteigen möchten, beschäftigt eine weitere Frage: Wie teuer ist E-Mobilität in der Stadt überhaupt? Lohnt es sich wirklich, sich ein E-Bike oder einen E-Roller anzuschaffen? Oder ist U-Bahn oder Radfahren nach wie vor die beste Alternative? Auch hier haben wir genau nachgerechnet und verglichen. Die Annahme ist bei dieser Rechnung ebenfalls, dass Du täglich ca. 5,5 km, also in 5 Jahren 10.000 km fährst: 


E-Auto per Car-Sharing

Unser Beispiel: 1,50 €/km 


E-Roller

Unser Beispiel: 0,24 €/km

(Kaufpreis – 1.800 € | Versicherung – ca. 200 € | Inspektionen – 350 € | Stromkosten – ca. 81 €/10.000 km | ca. 2.431€ in 5 Jahren)


E-Bike

Unser Beispiel: 0,17 €/km

(Kaufpreis – ca. 1.700 € | Ersatzteile – ca. 20 € | Stromkosten: ca. 12 €/10.000 km | ca. 1732 € Gesamtkosten in 5 Jahren)


U-Bahn

Unser Beispiel: 0,26 €/km

(5 Jahresabos à 522 € ohne Preissteigerung | ca. 2.610 € Gesamtkosten in 5 Jahren)


Fahrrad

Unser Beispiel: 0,07 €/km

(Kaufpreis – ca. 700 € | Ersatzteile – 20 € | Gesamtkosten – ca. 720 € Gesamtkosten in 5 Jahren) 


Klar kann man jetzt diskutieren: Echte Fahrradfreaks rocken wesentlich mehr Kilometer auf ihrem E-Bike runter (und senken damit die km-Kosten). Car-Sharing wird kaum einer täglich in Anspruch nehmen. Und die Preise für den öffentlichen Nahverkehr sind je nach Stadt auch sehr unterschiedlich. Trotzdem finden wir, dass dieser Vergleich eine recht gute Orientierungshilfe bietet. Und: Eine echte Überraschung gibt es für alle, die noch zögern, sich einen E-Roller oder ein E-Bike anzuschaffen: Beide Möglichkeiten sind – zumindest in München – auf lange Sicht günstiger als U-Bahn fahren!

Erst rechnen, dann fahren: E-Mobilität im Selbstversuch.

So, nun aber Schluss mit Rechnen! Wir wollen endlich erleben, wie sich E-Mobility in der City wirklich anfühlt! Also los geht’s: Käthe nimmt per Sharing einen E-Roller, Florian steigt aufs E-Bike. Jan-Peter auf ein Fahrrad ohne Elektromotor. Christian mietet sich per Carsharing einen BMW i3. Und Michi fährt U-Bahn. Zwei Dinge wollten wir – abgesehen von Emissionen und Kosten – nämlich unbedingt persönlich testen: Wie schnell komme ich im echten Leben voran? Und wieviel Spaß macht das?

Unser Testergebnis.

In der City die Nummer eins: E-Mobilität auf zwei Rädern.

Unser Testsieger ist das E-Bike! Dicht gefolgt vom guten alten Fahrrad. Der E-Roller schneidet ebenfalls nicht schlecht ab, das E-Auto in der Stadt mit Einschränkungen. Und die U-Bahn? Vielleicht auch ein bisschen Geschmacksache. Und wie war es nun genau? Das erzählen Dir unsere Elektro-Tester am besten selbst:

Jan-Peter fährt Fahrrad.

„Ich wohn erst seit Kurzem in der Stadt, da ist für mich das Rad nicht nur ein schnelles Fortbewegungsmittel – es ist eine Möglichkeit Neues zu entdecken: einen Schleichweg, eine schöne Seitenstraße, wie die Viertel miteinander verbunden sind ... In der U-Bahn würde das alles an mir vorbeigehen. Geld spar ich natürlich auch." 

Käthe fährt Elektroroller.

„Das letzte Stück Fahrradweg zum Polarstern-Büro ist viel zu eng. Die halbe Stadt quetscht sich da im Sommer an Passanten, Caféstühlen und Obstauslagen durch. Der Elektroroller ist für mich eine großartige Abwechslung und macht Megaspaß. Der zieht sofort ab, macht keinen Mucks und kommt sogar durch den Stau! Auf meinem Arbeitsweg eine echte umweltfreundliche Alternative! “.

Florian fährt e-Bike.

„Ich fahr fast jeden Tag mit meinem E-Bike ins Büro. Ich liebe es morgens durchs Grüne zu fahren und meine Gedanken zu sortieren. Das E-Bike ist für mich perfekt: Wenn ich mich auspowern will, kann ich das auf meinem Rad tun, wenn ich es gelassener angehen will, schalte ich in den E-Modus. Ich komm im Büro an und fühl mich aufgeräumt – dann kann's losgehen!

Christian fährt Elektroauto.

„Die Stille, die Beschleunigung, das tolle Ansprechverhalten des E-Motors: Elektroauto fahren kommt schon richtig gut. Aber letztlich ist man in der Stadt dann doch Teil des Autoverkehrs – inklusive Baustellen, Gedrängel, Ampeln, Staus, Parkplatzsuche ... Und die Preise fürs Carsharing sind auch nichts für jeden Tag. Trotzdem: Zum Ausprobieren lohnt es sich auf jeden Fall.“

Michi fährt U-Bahn.

„Ich bin eigentlich ein Radler, aber mit der U-Bahn geht es so schnell, dass ich sie auch nutze: Die U-Bahn-Haltestelle liegt praktisch in der Bürotür. Dafür lernst du in der überfüllten U3/U6 die Münchner näher kennen, als dir lieb ist. Und jeden Tag nehm ich mir vor: Bloß nicht an der Stange festhalten, bloß nicht an der Stange festhalten. Die Fettschicht an den Fingern wirst du gefühlt den ganzen Tag nicht mehr los."

Unser gemeinsames Fazit

E-Mobilität in der Stadt ist nicht nur viel klimafreundlicher, cooler und entspannter. Sie macht in den allermeisten Fällen auch mehr Spaß. Und wenn du deinen Akku mit Wirklich Ökostrom lädst, sorgst du zusätzlich für den entscheidenden Unterschied: 100 % Spaß bei quasi 0 % Emissionen!

Go electric: Zum Beispiel mit E-Scooter-Sharing!

Sharing ist eine super Gelegenheit, um ein E-Fahrzeug einfach einmal zu auszuprobieren. Bei Anbietern wie COUP kannst du dir ganz einfach und für wenig Geld einen E-Roller mieten, wenn du ihn gerade brauchst. Hol dir einen und genieß den Sommer auf ganz neue Weise. Natürlich CO2-neutral!

Preis für Wirklich Ökostrom berechnen

* Werte für Otto-PKW ab Baujahr 2011, für Diesel ab Baujahr 2001.

** Durchschnittliche CO2-Emissionen im deutschen Strommix: 489 g/kWh. (Quelle: Umweltbundesamt Mai 2018, Schätzung für 2017). Hier geht es nur um die CO2-Werte, die bei der Stromerzeugung entstehen. CO2-Emissionen, die bei der Herstellung der Fahrzeuge anfallen, wurden nicht berücksichtigt.

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